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25.02.2021

Design - wenn nicht effizient, wann dann?

Ab dem 1. März 2021 werden eine Reihe neuer Verordnungen der Europäischen Union wirksam. Diese sorgen dafür, dass Kühlgeräte, Waschmaschinen, Waschtrockner, Geschirrspüler und Fernsehgeräte ... mehr

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25.02.2021

Design - wenn nicht effizient, wann dann?

Ab dem 1. März 2021 werden eine Reihe neuer Verordnungen der Europäischen Union wirksam. Diese sorgen dafür, dass Kühlgeräte, Waschmaschinen, Waschtrockner, Geschirrspüler und Fernsehgeräte mit einem neuen Energielabel gekennzeichnet werden.
Ab September 2021 folgen elektrische Lichtquellen (Lampen, Module und Leuchten). Das neue Label bewirkt, dass die „+“-Klassen abgeschafft und die Produkte damit wieder auf einer Skala von A bis G ausgezeichnet werden. Wobei zu beginn die Klasse A wohl nicht belegt sein wird, um einen Optimierungs-Ansporn zu geben...

Weitere Neuerungen durch Ökodesign-Verordnungen


Neben den neuen Energielabeln gibt es für diese Geräte auch neue Mindestanforderungen unter der EU-Ökodesign-Richtlinie, welche die Produkte erfüllen müssen, um in Europa auf den Markt gebracht werden zu können. Dazu zählen neben Anforderungen an die Energieeffizienz auch Anforderungen an die Reparierbarkeit. Damit soll die Reparatur von Geräten erleichtert werden. Denn eine lange Nutzung der Geräte ist aus Sicht der Umwelt sowie aus Sicht der Verbraucher*innen fast immer vorteilhaft.

Eigentlich sollte dies zum Pflichtenheft einer jeden Designentwicklung als Voraussetzung mit berücksichtigt werden - wenn dann aber Negativ-Beispiele einer bewussten Obsoleszenz oder einer bewusst verweigernden Ersatzteil-Beschaffung an den Tag gelangen - spricht dies nicht für eine nachhaltige oder ökologisch orientierte Wirtschaft, denn auch ökonomisch - wenn insgesamt bilanziert wird - kann wegwerfen doch nicht günstiger sein wie reparieren!?

Wenn LG einzelne Beleuchtungselemente der Hintergrundbeleuchtung von Flachbildschirmen (vermutlich Cent-Artikel) nicht zum Verkauf anbietet (oder wenn dann für absurd hohe Beträge) - zeigt dies fatale Züge. Auch Beispiele wie bei Vorwerks Thermomix, wo ein bekannter Mangel - aufgrund eines anfälligen kleinen Zahnrades - nicht einfach repariert werden kann / darf, da Vorwerk die Reparaturen nur selbst ausführen möchte - und diese Teile nicht zum freien Erwerb freigibt (Fertigungsbetriebe werden gezwungen entsprechende Verträge zu unterzeichnen) - spricht dies für keine Kultur der Nachhaltigkeit.

Die Öko-Design-Richtlinie fordert, dass für 7-10 Jahre Ersatzteile vorgehalten und z.B. auch Reparaturanleitungen mitgeliefert bzw. verfügbar gemacht werden müssen.

Als Designer*in sollte dies mit zu unseren Pflichtenheft-Punkten grundsätzlich gehören und im Idealfall auch eine vollständige Rück- bau / -nahme mit in den Entwicklungsprozess integriert werden - idealerweise mit einer kompletten cradle to cradle Strategie ohne Downcycling von Rohstoffen, Materialien und Energiequellen.

Unten stehende Links führen zur Ökodesign-Richtlinie der EU und einer sehr zu empfehlenden Doku auf der 3sat Mediathek:

www.bmu.de/themen/wirtschaft-produkte-ressour

www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-502.

E-Mail:

Quelle: Redaktion

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NEB We want to hear from you

16.02.2021

Design goes Politics – the New European Bauhaus

Partizipation ist gefragt – und dann auch noch schön & nachhaltig: das New European Bauhaus – beautiful | sustainable | together Am 18. Januar 2021 wurde in einer Pressekonferenz die ... mehr

NEB We want to hear from you

16.02.2021

Design goes Politics – the New European Bauhaus

Partizipation ist gefragt – und dann auch noch schön & nachhaltig: das New European Bauhaus – beautiful | sustainable | together

Am 18. Januar 2021 wurde in einer Pressekonferenz die offizielle Webseite der Initiative the New European Bauhaus (NEB) der Europäischen Kommission gelauncht und damit die Initiative NEB offiziell gestartet. Die Europäische Kommission bittet um Austausch über Ideen für ein zukünftiges Zusammenleben nach der Pandemie und bietet mit der Webseite (Link unten) die Plattform dafür.

Gewünscht ist nichts weniger als die transsektorale Gestaltung neuer Lebensweisen durch Kunst, Kultur, sozialer Inklusion, Wissenschaft und Technologie. Aufgerufen sind Organisationen, Firmen, aber auch jeder Einzelne, der sich individuell am Austausch und der Ideenkreation beteiligen möchte. Neben Ideen, Herausforderungen und Erfordernissen, können auch inspirierende Beispiele für nachhaltiges und inklusives Leben eingereicht werden.

Ende März soll die Designphase mit der Ideensammlung abgeschlossen sein. Neben der Auswahl der Einreichungen durch Sensemaker als quantitatives Forschungsinstrument, wird ein 12-köpfiges Experten*innengremium u.a. aus den Bereichen Architektur, Design, Digitales, Kunst & Kultur, Stadtplanung & Kommunen, nachhaltiges Unternehmertum und Wissenschaft über die Einreichungen zusammen mit Akteuren des NextGenerationEU Aufbauinstruments beraten.

Schon Ende März dieses Jahres sollen die ersten inspirierenden Beispiele mit dem europäischen Bauhaus-Preis ausgezeichnet werden.

Frederike Kintscher, VDID Regionalvorsitzende Berlin | Brandenburg | Mecklenburg-Vorpommern
und Vertretung des VDID im Rat für Europa/Internationales des Deutschen Designtags



Mehr Information im NEB_VDID.pdf oder auf den Webseiten.

www.europa.eu/new-european-bauhaus/index_de

www.europa.eu/new-european-bauhaus/events_en

www.pinterest.com/eucommission/new-european-b

E-Mail:

NEB_VDID.pdf (PDF)

New European Bauhaus Explained (PDF)

Beispielseite_NEB (PDF)

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Was fehlt im Design der Welt von morgen?

VDID Veranstaltung

Was fehlt im Design der Welt von morgen?

09.03.2021
Immer mehr Geräte sind über das Internet miteinander vernetzt – bis 2030 werden es schätzungsweise eine halbe Billion sein. Eine Entwicklung, die schon jetzt auch die Wohn- und Lebensumgebung ... mehr

Was fehlt im Design der Welt von morgen?

VDID Veranstaltung

Was fehlt im Design der Welt von morgen?

09.03.2021

Immer mehr Geräte sind über das Internet miteinander vernetzt – bis 2030 werden es schätzungsweise eine halbe Billion sein. Eine Entwicklung, die schon jetzt auch die Wohn- und Lebensumgebung betrifft. Im intelligenten Zuhause können Heizung, Herd und Licht via Smartphone bequem aus der Ferne gesteuert und so auch der Energieverbrauch optimiert werden. Smarte Sensoren erkennen Einbruchsversuche, alarmieren die Bewohner, schalten das Licht ein und zeichnen das Geschehen auf. Kurz: Smart Living erhöht in vielen Bereichen die Sicherheit und den Komfort von Menschen in ihrer Lebensumgebung.

Neben dem technisch Machbaren ist es für den dauerhaften Erfolg des smarten Zuhauses entscheidend, dass die Technik von Verbrauchern akzeptiert wird: Die Technik muss zuverlässig funktionieren und einfach bedienbar sein – und die Daten müssen sicher sein.

Smart Living darf kein nice-to-have sein. Notwendig ist vor allem ein übergreifendes Gesamtkonzept, um die enormen Potenziale zu erschließen.

Andreas Enslin, Miele-Chefdesigner und VDID Vizepräsident, stellt Universal Home Zukunftsszenarien Smart Living 2030 vor, in die bereits Corona-Effekte berücksichtigt sind und eröffnet danach die Diskussion, welche Rolle dabei Designer*innen spielen.

Dienstag, 9.3.2021, 17.30 - 19.00 h
Einlass ab 17:15 h

VDID Zoom-Veranstaltung im Rahmen der MCBW 2021.
In Kooperation mit UNIVERSAL HOME und MIELE.

Die Anmeldung erfolgt über Eventbrite

www.eventbrite.de/e/wake-up-change-is-already

www.universalhome.de

www.miele.de

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VDID Veranstaltung

Upgrade your business. Design Process

10.03.2021
VDID Unternehmensforum – Teil 1 Nicht erst seit COVID-19 ist klar geworden, dass Designkompetenz und Designmethodik zum Erfolg führen. Immer komplexere Anforderungen lassen sich nur noch mit ... mehr



VDID Veranstaltung

Upgrade your business. Design Process

10.03.2021

VDID Unternehmensforum – Teil 1

Nicht erst seit COVID-19 ist klar geworden, dass Designkompetenz und Designmethodik zum Erfolg führen. Immer komplexere Anforderungen lassen sich nur noch mit agilen Prozessen und Designmethoden bewältigen. Der Aufbruch in unserer Unternehmenskultur muss beschleunigt werden. Renommierte Designunternehmer und ihre Auftraggeber erläutern in einem digitalen Forum gemeinsam erfolgreiche Prozesse an realen Produkten und zeigen auf, wie Potenziale mithilfe von Design besser genutzt werden können.

Tom Cadera, Geschäftsführer, CaderaDesign GmbH
Amelie Reich, Usability Engineer, CaderaDesign GmbH
Christian Lang, Senior Manager Usability Packaging Industry, Kiefel GmbH
Stefanie Schissler, Consultant, SOULWORKS

Mittwoch, 10.3.2021, 17.30 - 19.00 Uhr
Einlass ab 17:15 h

Anmeldungen auf Eventbrite.

VDID Zoom-Veranstaltung im Rahmen der MCBW 2021.

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung Energie

www.eventbrite.de/e/140646901669

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Editorial

Portraitfoto Volker Stumpf, VDID Vorsitzender Bayern

Willkommen in der Zukunft!

Liebe Designer*innen, liebe Designinteressierte, die diesjährige Munich Creative Business Week bietet im Zeichen der Digitalisierung die Chance, zukünftige Ideen und Szenarien digital kennenzulernen. Zwei inhaltlich unterschiedliche Unternehmensforen des VDID zeigen den Einfluss innovativer Designmethoden auf ...mehr

 

Kostenlose Registrierung - 2 VDID Unternehmerforen am 10 + 11.3.2021 im Rahmen der MCBW 2021

Kurzportraits - Helden der VDID Website