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Kultur Tipp NRW / Rheinland-Pfalz

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  • 26.03.2014
Konkreter Poet und mehr: Eugen Gomringer, der bedeutendste Vertreter der Konkreten Poesie, beleuchtete am 25. März 2014 um 19 Uhr im Arp Museum Bahnhof Rolandseck das biografische und literarische Verhältnis zwischen ihm, seiner Generation und dem Konkreten Künstler Hans Arp.

In seinen Gedichten reduziert Gomringer die verwendeten Wörter auf ein Minimum und ordnet sie grafisch an, so dass der Leser die Bedeutung der Wörter mit ihrer gestalterischen Anordnung spielerisch verbindet. Das Gedicht wird somit zu einer »Spielanleitung«, die neben der Bedeutungsebene auch eine gestalterische Ebene enthält.

Geboren 1925 in Cachuela Esperanza (Bolivien), aufgewachsen in der Schweiz, studierte Gomringer Nationalökonomie, Kunst- und Literaturgeschichte. 1952 begründet er mit Dieter Roth und Marcel Wyss die internationale Kunstzeitschrift »Spirale«. Gomringer arbeitete als Sekretär von Max Bill an der Ulmer Hochschule für Gestaltung. Während dieser Zeit (1960-1965) gab er die Schriftenreihe »konkrete poesie – poesie concreta« heraus. Ebenfalls beschäftigte er sich mit Werbung und Design.

Unter anderem war er gemeinsam mit Iris Laubstein Intendant der Design-Konferenz „Gestaltung Macht Sinn – Macht Gestaltung Sinn?“ des Internationalen Forums für Gestaltung Ulm 2000.

Neben einer Professur für die Theorie der Ästhetik an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf lehrte Gomringer in Arkansas, Los Angeles, São Paulo und Bolivien.

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