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VDID Veranstaltung Kongress

AGORA Konferenz und Regionaltreffen

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  • 02.12.2022
  • HOCI Frankfurt

Am Freitag, den 02.12.2022 lud Hessen Design in Frankfurt alle Interessierten zu einer "Podiumsdiskussion am Runden Tisch" ein.

Thema war die Bewerbung der Stadt Frankfurt und der Region Rhein-Main zur "World Design Capital 2026" - und das VDID Regionaltreffen

Für jeweils zwei Jahre benennt die World Design Organisation (WDO) eine Stadt oder Region zur "World Design Capital". Diese zeigt dann in Veranstaltungsreihen ihre Möglichkeiten und Bedeutung für Design. Diese international herausgehobene Stellung kann die ausrichtende Stadt nutzen, sich entsprechend zu positionieren und weiterzuentwickeln. Um diesen Titel führen zu können, sind allerding ein gutes Konzept und Liquidität Voraussetzung.

Treibende Kraft hinter dieser Bewerbung ist der Leiter des Museums für angewandte Kunst in Frankfurt, Matthias Wagner K. Hessen Design hatte diesen Abend am 02.12.2022 als "Runden Tisch" organisiert.

Anwesend waren ca. 60- 70 Personen aus der Designszene. Es gab gute Gespräche im Anschluss und die Stimmung im Foyer der ehemaligen Bethmann Bank war locker und ausgelassen. Der VDID war mit einer Handvoll Personen vertreten. Der DDC wurde von Olaf Barski vertreten. Deutscher Werkbund und die Akademie des Deutschen Werkbund waren ebenfalls da.

Eingangs gab es Ansprachen des Hessischen Staatssekretärs Dr. Nimmermann sowie der Leiterin von Hessen Design, Cornelia Dollacker. Den Impuls zur Bewerbung begründete Herr Wagner K mit wichtigen Bezügen aus der Geschichte der Region. Er erwähnte hier z.B. die durch den seriellen Buchdruck von Gutenberg in Mainz ausgelöste Umwälzung; die Jugendstil-Bewegung in Darmstadt; das Neue Frankfurt, mit dem Bau vieler Siedlungen in den 1920er Jahren durch Ernst May – was die Richtung auf sozial wirkende Gestaltung vorgibt. Ein Teil davon ist auch die sog. Frankfurter Küche als effizienter Arbeitsplatz von Margarete Schütte-Lihotzky.
Es ging Wagner K. auch um eine Sicht auf die Rhein-Main Region (hessischer Teil + Mainz), also von Mainz, Wiesbaden bis Hanau.

Der Workshop war gut und straff moderiert – so hatten alle am Runden Tisch 60 Sekunden Zeit für eine Vorstellung. Danach gab es einige Runden, in denen Gedanken und Ansätze in immer größeren Gruppen entwickelt, verdichtet und dann jeweils im Anschluss vorgetragen wurden.

Im Wesentlichen war der Abend eine Art öffentlicher Workshop, um Ideen für ein stichhaltiges, schlüssiges Bewerbungskonzept zu generieren. Wer welche Kosten (ein mittlerer 6stelliger Betrag) für eine Bewerbung trägt, wurde leider nicht erläutert.

Nicht anwesend waren Vertreter der Kommunen (Stadt Frankfurt)! Auch Frau Kupetz, im Vorfeld mit als Treiberin genannt, war nicht anwesend. Welche Rolle große Werbeagenturen spielen, die es in Frankfurt durchaus gibt, blieb unklar.

Links zum Thema unten.

Nach langer Pause freute sich die VDID Region 03 auf die Gelegenheit, sich bei einer Präsenzveranstaltung zu treffen - und nach der AGORA Konferenz wurde noch im Kreise gesprochen und sich ausgetauscht.

Andreas Schmieg, VDID stellvertretender Regionalleiter

Impressionen zur Veranstaltung

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