22. DESIGNTREFF Stimmt das Bild vom Industriedesign?
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- 19.11.2012
Der 22. DESIGNTREFF KÖLN VDID NRW am 5.11.2012 präsentierte die aktuelle Prognos Studie zur Situation der Kultur- und Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen und stellte den neuen Ansprechpartner des Bundes in NRW für Selbständige und Gründer der Branche vor.
Claudia Nussbauer, Leiterin des Referats Kreativwirtschaft im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW, berichtete über die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung des Clusters mit dem Titel Kreativ-Report NRW: Ökonomische Bedeutung und Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen.
Zu den Handlungsempfehlungen der Studie gehört der intensivere Austausch mit den Anwendermärkten, sprich der Vernetzung des Clusters mit potenziellen Kunden. Den Teilmarkt Designwirtschaft mit den Akteuren der anderen Wirtschaftscluster zusammenzubringen, gehört auch zu den Erwartungen des VDID an die Weiterentwicklung des Clusters. Die Studie empfiehlt dem Land, Kooperationen zwischen Ausbildung, Forschung und Marktanwendung gezielt zu fördern und so den Standort im Wettbewerb der Regionen zu positionieren.
Iris Laubstein, Vorsitzende VDID NRW, wies in ihrer Einleitung zum Abend darauf hin, dass sich Industriedesigner häufig weder in den Begrifflichkeiten noch in den Intentionen der Clusterbeschreibungen wiederfinden. Eine Sammlung anschaulicher Praxisbeispiele könnte gegen falsche Vorstellungen und Bilder von der Arbeit der Industriedesigner helfen. Wenn es in der Studie zum Teilmarkt Designwirtschaft heißt: „Während Informations-/Kommunikationsdesigner kommerzielle Projekte sehr häufig auf und nach Kundenwunsch bearbeiten, sind Produktdesigner in ihrer Arbeit freier“, verweist das auf ein Verständnis von den Prozessen im Design, das sehr weit von der Praxis professioneller Industriedesigner entfernt ist.
Beratung vor Ort
Mit dem Kulturmanager Oliver Wittmann hat das Kompetenzzentrum der Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes seit September 2012 einen neuen Ansprechpartner in Köln. Die Regionalbüros der RKW Kompetenzzentren beraten Unternehmer und Freiberufler der Branche. Organisiert werden individuelle Angebote wie Orientierungsberatungen, Sprechtage und die regionale Vernetzung der Akteure. Oliver Wittmann informierte über dieses Programm und bot Kulturschaffenden und Akteuren der Kreativwirtschaft an, ihre Geschäftsideen auf Umsetzbarkeit und Marktfähigkeit zu prüfen und mit ihnen gemeinsam weiterzuentwickeln.
Claudia Nussbauer, Leiterin des Referats Kreativwirtschaft im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW, berichtete über die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung des Clusters mit dem Titel Kreativ-Report NRW: Ökonomische Bedeutung und Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen.
Zu den Handlungsempfehlungen der Studie gehört der intensivere Austausch mit den Anwendermärkten, sprich der Vernetzung des Clusters mit potenziellen Kunden. Den Teilmarkt Designwirtschaft mit den Akteuren der anderen Wirtschaftscluster zusammenzubringen, gehört auch zu den Erwartungen des VDID an die Weiterentwicklung des Clusters. Die Studie empfiehlt dem Land, Kooperationen zwischen Ausbildung, Forschung und Marktanwendung gezielt zu fördern und so den Standort im Wettbewerb der Regionen zu positionieren.
Iris Laubstein, Vorsitzende VDID NRW, wies in ihrer Einleitung zum Abend darauf hin, dass sich Industriedesigner häufig weder in den Begrifflichkeiten noch in den Intentionen der Clusterbeschreibungen wiederfinden. Eine Sammlung anschaulicher Praxisbeispiele könnte gegen falsche Vorstellungen und Bilder von der Arbeit der Industriedesigner helfen. Wenn es in der Studie zum Teilmarkt Designwirtschaft heißt: „Während Informations-/Kommunikationsdesigner kommerzielle Projekte sehr häufig auf und nach Kundenwunsch bearbeiten, sind Produktdesigner in ihrer Arbeit freier“, verweist das auf ein Verständnis von den Prozessen im Design, das sehr weit von der Praxis professioneller Industriedesigner entfernt ist.
Beratung vor Ort
Mit dem Kulturmanager Oliver Wittmann hat das Kompetenzzentrum der Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes seit September 2012 einen neuen Ansprechpartner in Köln. Die Regionalbüros der RKW Kompetenzzentren beraten Unternehmer und Freiberufler der Branche. Organisiert werden individuelle Angebote wie Orientierungsberatungen, Sprechtage und die regionale Vernetzung der Akteure. Oliver Wittmann informierte über dieses Programm und bot Kulturschaffenden und Akteuren der Kreativwirtschaft an, ihre Geschäftsideen auf Umsetzbarkeit und Marktfähigkeit zu prüfen und mit ihnen gemeinsam weiterzuentwickeln.
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Kreativ-Report NRW (2.5 MB)
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