Willkommen im VDID, Severin Zimmermann
- 02.06.2026
- Quelle: Redaktion
In meiner Arbeit und meinen Interessen verbinde ich Technisches mit Gestalterischem. Durch meinen B. Eng. Technisches Design habe ich ein breites Fundament technischen Know-Hows aus dem Ingenieursbereich, das ich durch mein aktuelles Diplom-Studium an der ABK Stuttgart um eine formale und gestalterische Schulung erweitere. So sehe ich erfolgreiches Design als ganzheitliche Praxis.
1. Welche Herausforderungen/Aufgaben sehen Sie für das Industriedesign in naher und ferner Zukunft
Nachhaltigkeit ist das Schlüsselwort sowohl auf der Mensch-Seite, als auch auf der Ressourcen-Seite. Ich sehe die Herausforderung darin, nicht als Luxus, sondern als wichtiger und positiver Teil der Wertschöpfungskette wahrgenommen zu werden. Die größte Aufgabe ist jedoch, im Sinne der Menschen zu arbeiten, besonders, was eine nachhaltige Rohstoffnutzung und einen ausgedehnten Produktlebenszyklus angeht.
2. Wie sieht das Designstudium der Zukunft aus, um auf den Wandel des Berufsbildes Industriedesign zu reagieren?
Ich denke, dass das Wichtigste die Fähigkeit zum eigenständigen Lernen und interdisziplinären Orientieren ist, da sich Möglichkeiten und Bedingungen immer schneller wandeln.
Kreativität und lösungsorientiertes Denken sollen kultiviert werden. Gleichzeitig müssen, um die breitgefächerten Anforderungen der Arbeitswelt zu erfüllen auch die Werkzeuge, sowie eine gute Basis technischen Wissens erlernt werden.
3. Warum sind Sie Mitglied im VDID geworden
Besonders spannend für mich sind die Vernetzungsmöglichkeiten und der Zugang zu konkreten Informationen zu Verträgen, sowie die Möglichkeit, einfach Fragen an eine größere Gruppe erfahrener Industriedesigner:innen zu stellen.
Severin Zimmermann
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