Wechsel bei MIELE
- 01.01.2026
- Quelle: Redaktion
Führungswechsel in der Designabteilung bei unserem Fördermitglied Miele
Nach mehr als 20 Jahren verabschiedet sich unser VDID Mitglied Andreas Enslin aus der Rolle des Chefdesigners bei Miele. Seine Arbeit prägte das Unternehmen Miele und den VDID nachhaltig – insbesondere durch seinen Einsatz für Innovationsprojekte im eigenen Unternehmen, aber auch für das Industriedesign als wirtschaftspolitischer Stärke. Hervorzuheben sind die Entwicklung des interaktiven Cooking Companions, der Menschen mit Einschränkungen mehr Selbstständigkeit ermöglicht, sowie die nachhaltige Staubsaugerstudie „Vooper“, deren vollständig recyclingfähige Konstruktion mit dem Bundespreis Ecodesign ausgezeichnet wurde. Beide Projekte stehen exemplarisch für die Verbindung von Premiumanspruch, sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit im Industriedesign.
Mit dem Führungswechsel übernimmt Janina Forberger ab Januar die Leitung des Designbereichs. Ihr Fokus liegt auf der Weiterentwicklung einer zukunftsfähigen Markenidentität, die auf den Werten und der langen Geschichte des Unternehmens aufbaut und zugleich den Anforderungen internationaler Märkte und jüngerer Zielgruppen gerecht wird. Zentrale Themen sind dabei emotionale Nutzererlebnisse, digitale Relevanz sowie modulare Designansätze zur Reduktion von Komplexität. Die Förderung von Teamkultur, interdisziplinärer Zusammenarbeit und kreativen Potenzialen wird als wesentlicher Erfolgsfaktor gesehen.
Linda Schmidt und Frederike Kintscher-Schmidt hatten schon die Möglichkeit Janina Forberger in Gütersloh kennen zu lernen.
Wir freuen uns auf die gemeinsamen nächsten Schritte, um das Industriedesign strategisch und wirtschaftspolitisch zu stärken, indem Funktionalität, emotionale Qualität, Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg konsequent zusammengedacht werden.
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Unabhängig vom breiten Leistungsspektrum für seine Mitglieder, bietet der VDID eine Plattform für den berufsspezifischen Austausch mit kompetenten Kolleginnen und Kollegen. Die Kontakte und die Zusammenarbeit mit Ministerien der Wirtschaft und der Kultur sowie Design-Kooperationen auf regionaler und überregionaler Ebene sind wichtige Stützen des Verbandes.
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