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ARTE Doku

25.01.2012

Kaufen für die Müllhalde

In der ARTE-Dokumentation "Kaufen für die Müllhalde" wird darüber berichtet, wie die Industrie seit den 50er Jahren verstärkt ihre Konsumgüter in der Lebensdauer beschränkt. So werden heute ... mehr

ARTE Doku

25.01.2012

Kaufen für die Müllhalde

In der ARTE-Dokumentation "Kaufen für die Müllhalde" wird darüber berichtet, wie die Industrie seit den 50er Jahren verstärkt ihre Konsumgüter in der Lebensdauer beschränkt. So werden heute Glühbirnen, Drucker, Nylonstrümpfe und Mobiltelefone bereits mit Verfallsdatum konzipiert.
Der Film aus der ARTE-Mediathek enthält Recherchen von über drei Jahren Arbeit und soll die Folgen unseres heutigen Wegwerfsystems aufzeigen. Als Beispiel von verheerenden Umweltschäden wurden riesige Elektroschrotthalden in Afrika dokumentiert.

Eine Werbezeitung schrieb bereits 1928: "Ein Artikel, der sich nicht abnutzt, ist eine Tragödie fürs Geschäft". Die Filmemacher zeigen auch neue Technologien und Unternehmen, die einen anderen Weg gehen wollen, um der Wegwerfgesellschaft entgegen zu wirken.

ARTE 20:15 Dienstag, den 24.01.2012

Wiederholungen:
26.01.2012 um 14:40
28.01.2012 um 11:30

oder abrufbar unter

www.arte.tv/de/Programm/244,broadcastingNum=1

www.youtube.com/watch?v=WD2GZUfULv4

Quelle: Geschäftsstelle

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Frank Haubold

16.01.2012

Interview mit neuem Chef der imm cologne

Fragen an Frank Haubold, Geschäftsbereichsleitung Messemanagement Koelnmesse, Direktor imm cologne und Projektmanager interzum von Iris Laubstein, Vorsitzende VDID NRW: Herr Haubold, herzlichen ... mehr

Frank Haubold

16.01.2012

Interview mit neuem Chef der imm cologne

Fragen an Frank Haubold, Geschäftsbereichsleitung Messemanagement Koelnmesse, Direktor imm cologne und Projektmanager interzum
von Iris Laubstein, Vorsitzende VDID NRW:

Herr Haubold, herzlichen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Durchführung und Präsentation des VDID Nachwuchswettbewerbs 2011 auf der interzum, eine Kooperation, die wir gern weiterführen! Warum engagiert sich die Koelnmesse für den Designnachwuchs? Wen will die Messe mit einer solchen Aktivität erreichen?

Jede Branche muss sich heute um die gute Ausbildung der nächsten Generation von Ideengebern und die Schaffung guter Rahmenbedingungen für sie bemühen. Wir befinden uns schließlich nicht nur auf dem Wissenschafts- und Technologiesektor in einem weltweiten Wettbewerb. Gerade der deutsche Einrichtungsmarkt ist darauf angewiesen, seinen Ruf einer soliden Kombination von Qualität und Design zu behaupten. Das ist eine gemeinschaftliche Aufgabe von Hochschulen, Industrie und allen anderen Marktteilnehmern – wie uns. Wenn wir uns als Handelsplatz für Design und Einrichtungslösungen sehen, auf dem Kreative, Hersteller, Händler, Planer und das Contract Business in Kontakt kommen, ist es nur konsequent, auch dem Designnachwuchs den Zugang zu diesem Markt zu ermöglichen.
Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist die Attraktivität des Messe-Events selbst. Gerade das kreative Fachpublikum wie Architekten und Innenarchitekten schätzen diese praktische Art der Nachwuchsförderung und lassen sich auch gerne von den oft unkonventionellen Arbeiten überraschen. Junge Designer, die sich in ihren Entwürfen noch nicht an Herstellervorgaben oder an den Bedürfnissen des Marktes orientieren, bringen frischen Wind ins Design und in die Art, die Dinge zu betrachten. Davon profitiert auch die Messe, die junges Design promotet und ins Gespräch bringt. Wir wollen mit solchen Foren natürlich auch die Designer selbst an uns binden und die interzum wie auch die imm cologne zu einem Treffpunkt der Kreativen machen. Der Designbetrieb lebt ja, ähnlich wie der Literaturbetrieb oder die Modewelt, auch von einer gewissen Selbstbezogenheit: Vielfach gewinnt der Designer erst über die Rezeption der Produkte seiner Kollegen eine neue Position – Design gebiert stets neues Design. Auch für diesen kreativen Austausch muss eine Messe Raum bieten. Dabei geht es ja nicht nur um ästhetische Aspekte, sondern auch um neue Materialien und Konstruktionstechniken – insbesondere bei der interzum. Und letztlich verfolgen alle designinteressierten Besucher wie auch die Presse die Arbeit des Designnachwuchses mit Interesse. Immer nur Philippe Starck oder Patricia Urquiola wäre ja auch langweilig.

Sie waren Mitglied in unserer Jury. Was ist Ihnen persönlich an den jungen Designerinnen und Designern und ihren Studienprojekten, in der Regel den Abschlussarbeiten, ins Auge gefallen?

Junge Menschen sehen die Dinge oft erfrischend anders. Man sieht sehr oft, dass junge Designer auch von ganz anderen visuellen Eindrücken geprägt sind und insofern findet man auch Zitate von klassischen Vorbildern gemixt mit Optiken aus Zukunfstfilmen wie z.B. Star Wars.
Dann war sehr deutlich die ehrliche und tiefgreifende Befassung mit Materialien und deren Möglichkeiten zu sehen.
Last but not least, Gedanken wie die Mensch/Maschine – Schnittstelle und die Integration von Elektronik in die Funktion waren deutlich zu erkennen.

Inzwischen sind Sie auch für die internationale Möbelmesse imm cologne zuständig, eine Messe für eine stark designgetriebene Branche. Können Messen die Qualität in Branchen beeinflussen? Sehen Sie Aufgaben von Messen neben der Funktion als Handelsplatz?

Eine Messe gibt Impulse. Die Innovationskraft und das Qualitätsbewusstsein einer Branche kommen immer aus den Unternehmen selbst. Davon ist letztlich auch die Qualität einer Messe abhängig. Natürlich wird eine Branche, die von dem kreativen Wandel lebt wie die Einrichtungsbranche, per se stärker zur stetigen Erneuerung angetrieben. Und indem wir in Ausstellungen selbst Ideen promoten oder Wettbewerbe ausschreiben, setzen wir die Benchmark für innovative Produkte und Konzepte natürlich auch immer wieder ein Stückchen höher. Doch ohne die Dynamik einer Branche, sei sie designgetrieben oder nicht, muss letztlich jede Messe stagnieren. Natürlich sind wir auch darum bemüht, immer wieder mal neue Perspektiven und Ansatzpunkte für Entwicklungen vorzuschlagen. Etwa in Form von aufwändigen Design-Installationen wie dem neuen Highlight „Das Haus – Interiors on Stage“, das gleichzeitig Designerportrait und eine Vision künftiger Wohnformen sein soll. Die Premiere in diesem Jahr wird durch das Designerteam Doshi Levien zu einem echten Erlebnis. Und durch die Etablierung von Formaten wie zum Beispiel „Innovation of Interior“ auf der interzum oder dem Pure Village auf der imm cologne wollen wir den Fokus gezielt auf neue Anwendungsmöglichkeiten von Produkten bzw. auf Potenziale lenken, die in der Verknüpfung unterschiedlicher Sortimente liegen. Insofern kann eine Messe durchaus die Richtung beeinflussen, in die sich eine Branche weiterentwickelt, indem sie Diskurse unterstützt, die aus dem Markt kommen.
Im Übrigen stellt die Messe ja auch eine Art Wettbewerb der Identitäten dar, in welchem sich derjenige profiliert, der sich am besten präsentieren kann. Wohlgemerkt: Die Messe ist kein Jahrmarkt der Eitelkeiten; eher eine Art Branchenkongress, auf dem sich die Teilnehmer nicht nur im besten Licht präsentieren wollen, sondern auch eine Performance abliefern in Bezug auf Kundenorientierung, Innovationsfreude, Corporate Design und Unternehmensphilosophie. Nicht nur der Kundenmarkt ist Adressat der ausstellenden Unternehmen, auch die Aufmerksamkeit und Anerkennung innerhalb der Branche beeinflusst das Standing einer Marke. Insofern ist eine Messe immer auch ein nach innen wirkender Marktfaktor.

In den letzten Jahren haben wir im Rahmen des DESIGNTREFF KÖLN VDID NRW sehr gut angenommene Führungen durch der Nachwuchsbereich der Möbelmesse angeboten. In diesem Jahr sind die Hochschulen nicht auf der imm cologne vertreten und ins Programm der Passagen umgezogen. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, denn sie läuft unserer Philosophie zuwider. Wir sind mit einem stark ansteigenden Interesse und Flächenbedarf vonseiten der Aussteller konfrontiert worden, obgleich in diesem Jahr parallel noch nicht einmal eine LivingKitchen stattfindet. Diesem Bedarf mussten wir entsprechen, und wir sind kurzfristig auf keine befriedigende Alternative für das Format D3 Schools gekommen. Die Drei im Namen steht ja nicht umsonst für die drei Komponenten D3 Contest, D3 Professionals und D3 Schools. Ich kann nur sagen, dass das Bedauern aufseiten der koelnmesse groß ist und wir bereits überlegen, wie wir im nächsten Jahr wieder zusammenfinden. Zwischenzeitlich sind die Hochschulen ja im Passagen-Programm untergekommen, aber wenn das Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit bestehen bleibt, würden wir gerne an einer langfristigen Lösung innerhalb der imm cologne arbeiten.

Herr Haubold, herzlichen Dank!

www.imm-cologne.de

Quelle: Region 02

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Die Munich Creative Business Week (MCBW) wird facettenreiche, innovative Designaktivitäten in München präsentieren, Anregungen für einen interdisziplinären Designdiskurs geben sowie Kreative und Wirtschaft aus aller Welt in der Landeshauptstadt zusammenbringen. Die MCBW ist eine Angebotsplattform, die den internationalen Austausch fördert und die Potentiale des Wirtschaftsraums Bayern sowie der beteiligten Partner herausstellt.

Die Regionalgruppe Bayern des VDID wird sich mit 3 Elementen an der MCBW beteiligen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Peter Knopp.

mcbw.de

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Claudio Wolfring, Creative Director bei ARNO, wird uns um 16 Uhr eine Einführung geben. Es folgt eine Werksbesichtigung und anschließend eine hoffentlich angeregte Diskussion. Ein möglicher Treffpunkt für den abendlichen Ausklang wird noch bekannt gegeben. EUR 4,- - Teilnahmegebühr für Nichtmitglieder. Anmeldung erforderlich.

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