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19.04.2018

Neue DSGVO – bitte beachten!

„Potentiell ist erstmal jede Website und jedes Unternehmen für Abmahnungen gefährdet“ sind Sätze, die einen Designer/Unternehmer in diesen Tagen, in denen die Frist für das Inkrafttreten der ... mehr

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19.04.2018

Neue DSGVO – bitte beachten!

„Potentiell ist erstmal jede Website und jedes Unternehmen für Abmahnungen gefährdet“ sind Sätze, die einen Designer/Unternehmer in diesen Tagen, in denen die Frist für das Inkrafttreten der „neuen EUropäischen DatenSchutzGesetzVerOrdnung“ (kurz: DSGVO) abläuft, immer mehr aufschreckt.

So gut diese EU-Verordnung im Prinzip im Sinne unser aller Daten gedacht ist, so problematisch stellt sich die Umsetzung derzeit dar, denn bezeichnend ist auch, dass es online zu diesem Thema fast nur sehr komplexe Informationen von Unternehmen gibt, die mit dem Thema Geld verdienen.

Die neue EU DSGVO betrifft alle Unternehmen. Es gibt keine Schwellenwerte für Umsatz oder Mitarbeiterzahl, die die Gültigkeit einschränken – sie regelt die Art, der zu schützenden Daten und den Umgang damit. Außerdem werden konkrete Kontrollmechanismen und Sanktionen vorgeschrieben. Hierzu kommen diverse Neuerungen auf jedes Unternehmen zu, die in Zukunft Bestand haben werden und von jedem Unternehmen, bis zum 25.05.2018 umgesetzt werden müssen.
Anforderungen sind unter anderem:
· Jedes Unternehmen muss ein Verzeichnis führen, wie es personenbezogene Daten schützt
· Erfüllung von Betroffenenrechten
· Meldepflicht bei Verlust von personenbezogenen Daten
· Benennung eines Datenschutzbeauftragen (ab Betriebsgröße 10 Mitarbeiter)
Im Weiteren dürfen E-Mails mit personenbezogenen Daten (was quasi fast jede Mail darstellt) nur noch verschlüsselt übermittelt werden (hier wird kräftig und trefflich im Netz gestritten, was denn nun personenbezogene Daten sind…).
Da der Aufwand, um den neuen gesetzlichen Regelungen zu entsprechen, nicht unerheblich ist, Kontrollen durchgeführt werden sollen und bei Nichteinhaltung hohe Strafen betragen können, bieten diverse Juristen und entsprechende Unternehmen ihre Dienste diesbezüglich an.

Der juristische Berater des VDID, Herr RA Leineweber hat für diese Zwecke eigens eine Firma gegründet und in einem Schreiben (siehe in angehängte PDF) die wichtigsten Punkte thematisiert.
Außerdem meinte er, dass Formulierungsvorgaben bei Interesse im Internet gefunden werden könnten - es im Einzelfall aber sein kann, dass Anpassungen vorgenommen werden müssen.

Abmahnungen können aus verschiedenen Richtungen kommen. Einfallstor Nummer eins sind meist die Homepages, wenn dort z.B. kein korrektes Impressum mit Datenschutzerklärung vorhanden ist - am besten auch gleich eine/n Datenschutzbeauftragte/n benennen – und diese/n bis 25.5.2018 bei der zuständigen Datenschutzbehörde schriftlich anzeigen.
Trotz der seit 2 Jahren laufenden Übergangsphase entsteht derzeit quasi ein Sturm auf Last-Minute-Lösungen – hierzu gibt es noch einen Blog im Netz, der Tipps für eine Schnellumsetzung der DSGVO enthält – siehe 3.Link unten.

Für mich als Laien ist unbegreiflich, wieso kleine Design-Unternehmen mit solchen Strafen bedroht werden, während Unternehmen wie facebook, Google oder Camebridge Analytica – und neuerdings auch Stadtverwaltungen mit dem Öl des 21.Jahrhunderts (nämlich unseren Daten) handeln dürfen…

Unverbindlich warnend - dieses Schreiben reflektiert meinen persönlichen Recherchestatus und ist juristisch nicht verbindlich!
r. zimmermann, VDID Redaktion

dsgvo-gesetz.de/

www.datenschutz-ruhr.de

dsgvo.tips/schnell-umsetzung-der-dsgvo-vorgab

Kompakt-Tipps zur DSGVO von RA Leineweber (PDF)

Quelle: Redaktion

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Screenshot VDID Website 2018

16.04.2018

Umfrage zur neuen VDID Webseite

Das Editorial des Newsletters kündigt es bereits an: Eine neue, zeitgemäße Webseite für den Verband ist in Planung. Zu diesem Zweck hat sich bereits eine Arbeitsgruppe, bestehend aus VDIDlab ... mehr

Screenshot VDID Website 2018

16.04.2018

Umfrage zur neuen VDID Webseite

Das Editorial des Newsletters kündigt es bereits an: Eine neue, zeitgemäße Webseite für den Verband ist in Planung.

Zu diesem Zweck hat sich bereits eine Arbeitsgruppe, bestehend aus VDIDlab und Vertreter*innen aus NRW, geformt. Ziel ist es, zum 60-jährigen Jubiläum im kommenden Jahr die Präsenz im Web in neuem Glanz erscheinen zu lassen. Bis zum Sommer 2018 soll zunächst eine umfangreiche Recherche die Interessen und Wünsche aller verschiedenen Akteur*innen (vom VDID Mitglied bis zum Werbetreibenden) erfassen. Eine anschließende Analyse wird die folgende Gestaltung und Umsetzung beeinflussen und die neue Webseite so auf tragfähige, zukunftsgerichtete Beine stellen.

Im ersten Schritt ist es uns daher besonders wichtig, die Anforderungen und Wünsche der Mitglieder zu erfragen. Zu diesem Zweck haben wir eine umfangreiche Umfrage (Link weiter unten) erstellt, durch welche Sie die Möglichkeit haben, Ihre persönliche Sicht, Gedanken und Ideen mitzuteilen – selbstverständlich anonym. Am Anfang der Umfrage fragen wir zudem einige, weiterhin anonyme Daten zu Ihrer Arbeit als Gestalter*innen und VDID Mitglied ab, um in der anschließenden Analyse die Ideen besser aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können.
Die Umfrage wird etwa 15-20 Minuten in Anspruch nehmen. Wir wünschen uns eine rege Teilnahme, um die geplante Webseite vor allem im Interesse des Verbandes und der Mitglieder umsetzen zu können.

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme,
Max Neubürger
im Namen der Arbeitsgruppe VDID Webseite

Link zur Mitglieder Umfrage:

goo.gl/forms/Z7Looxf36mCFcAD63

E-Mail:

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Jochen Knoblach

VDID Veranstaltung

Brot & Butter mit Lutz Fügener

24.04.2018
Automobildesign für die Zukunft - setzen wir auf das falsche Pferd? Nach einem Vierteljahrhundert der ausschließlich evolutionären Weiterentwicklung des Automobils stehen wir derzeit vor der ... mehr

Jochen Knoblach

VDID Veranstaltung

Brot & Butter mit Lutz Fügener

24.04.2018

Automobildesign für die Zukunft - setzen wir auf das falsche Pferd?

Nach einem Vierteljahrhundert der ausschließlich evolutionären Weiterentwicklung des Automobils stehen wir derzeit vor der Schwelle zu tiefgreifenden, teilweise disruptiven Veränderungen. Der vor uns liegende und bereits beginnende Paradigmenwechsel im Bereich der individuellen Mobilität verlangt nun auch von Designern einen tiefen Eingriff in die Struktur des Fahrzeugs und stellt es in seiner heutigen Form und Aussage mehr und mehr infrage. Durch die mit den Stichworten Elektromobilität, Automatisierung des Fahrens und Nachhaltigkeit umrissenen Herausforderungen wird sich das Berufsbild des Designers wandeln. Die komplexen Anforderungen in Bezug auf Konzept und Funktion erhöhen aber auch die Freiheitsgerade. Versuch eines Rundblicks.

Beim gemeinsamen Abendbrot wird diskutiert.

24.04.2018, Beginn um 18 h, Ort: Galerie erstererster
Pappelallee 69, 10437 Berlin

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldungen bitte an die VDID Geschäftsstelle, mail@vdid.de

Prof. Lutz Fügener

- geb. 16.10.1965 in Wolgast
- Grundstudium im allgemeinen Maschinenbau mit der Spezialisierungsrichtung CAD an der Technischen Universität Dresden (von 1987-1989)
- Studium für Industrial Design an der Hochschule für Kunst und Design, Burg Giebichenstein, in Halle an der Saale bis 1995
- erste Arbeit für die Deutsche Waggonbau AG (heute Bombardier Transportation) am Großprojekt „Neue S-Bahn Berlin, BR 481
- seit 1995 Juniorpartner, ab 1997 Seniorpartner des Büros Fisch & Vogel Design (heute studioFT) in Berlin, arbeitet im Bereich Transportation Design für eine Vielzahl von Kunden im In- und Ausland
- Oktober 2000 Berufung auf eine Professur „Transportation Design / 3D-Gestaltung“ an die Hochschule Pforzheim
- seit 2000 Leiter des Studiengangs Bachelor of Arts in Transportation Design
- seit 2008 Mitglied der Jury „red dot product design“ in Essen für die Kategorie Fahrzeuge
- seit 2012 Mitglied der Jury „red dot concept design“in Singapur

www.hs-pforzheim.de/profile/lutzfuegener/

studioft.com/studio.html

www.erstererster.de

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Jil Sander - VDID Besuch im MAK Ausstellung

VDID Veranstaltung

Treffen Regionalgruppe bei Jil Sander in Frankfurt/M.

25.04.2018
Ausstellung und Austausch mit Kolleginnen! Die Regionalgruppe Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland trifft sich zum Besuch einer tollen Ausstellung! Jil Sander im Museum für Angewandte Kunst am ... mehr

Jil Sander - VDID Besuch im MAK Ausstellung

VDID Veranstaltung

Treffen Regionalgruppe bei Jil Sander in Frankfurt/M.

25.04.2018

Ausstellung und Austausch mit Kolleginnen!

Die Regionalgruppe Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland trifft sich zum Besuch einer tollen Ausstellung! Jil Sander im Museum für Angewandte Kunst am Main in Frankfurt zeigt eine besondere Haltung zum Design. Wir bekommen eine eigene Führung durch die gut besuchte Ausstellung. Das sollte man nicht verpassen!

Danach freuen wir uns auf ein "Come Together". Der Regionalsprecher Andreas Schmieg informiert über das, was im Verband gerade läuft sowie über die Zusammenarbeit mit dem VDI (Richtlinie zu Prozessen etc.). Das gemeinsame Zusammensein macht stark und gibt neue Ideen und Kraft.

VDID Mitglieder haben freien Eintritt. Der Regionalsprecher Andreas Schmieg erwartet viele neugierige Kolleginnen und Kollegen! Gäste auch willkommen!

Termin: Mittwoch, 25.04.2018 um 17:00 Uhr
Ort: Museum für Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt

Andreas Schmieg, VDID Regionalleiter
Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

www.museumangewandtekunst.de/

www.museumangewandtekunst.de/de/museum/besuch

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Editorial

Max Neubürger VDIDlab und Koordinator neue Website VDID.de

Liebe Designer*innen, liebe Designinteressierte,

im Hinblick auf das 60-jährige Jubiläum des VDID in 2019, richten wir den Blick in die Zukunft: Wie werden die Tätigkeitsfelder von Designer*innen aussehen? Was ändert sich? Was bleibt bestehen? Wie auch der Designberuf, bringt der Verband eine Historie und Bedeutung von inzwischen knapp 60 Jahren mit. Dennoch ...mehr