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VDID Arbeitsgruppen sind jetzt Projektgruppen

Um sowohl dem Status Quo als auch den allgemeinen Entwicklungen sowie deren spezifischen Auswirkungen auf das Berufsbild von IndustriedesignerInnen Rechnung zu tragen, initiiert der VDID spezielle Projektgruppen. Innerhalb dieser werden beispielsweise die Tätigkeitsfelder von IndustriedesignerInnen erörtert, ethische Fragen diskutiert sowie qualitative Parameter definiert. Ziel ist es, mithilfe dieser Projektgruppen ein Höchstmaß an Transparenz zu schaffen, über aktuelle Bedingungen sowie mittel- und langfristige Entwicklungen aufzuklären, Prozessqualität und Leistungen zu optimieren und damit nachhaltige Orientierung für VDID Mitglieder zu bieten.

 
Arbeitsgruppe VDID lab - v.l.n.r.: Romin Heide, Max Neubürger, Sabrina Großkopp, Maximilian Hans, Bianca Koch, Robin Weidner

VDIDlab

Das Meta-Labor für junge Designer: interdisziplinär, experimentierfreudig, vernetzt.

Im VDID gibt es seit 2016 eine Nachwuchsorganisation für Studenten und Berufsanfänger, die sich erstmals am 16. Mai 2017 auf der interzum in Köln mit Namen und ersten Zielformulierungen präsentiert hat. Das VDIDlab ist ein Meta-Labor mit flacher und unbürokratischer Struktur. Mit seiner aktiven und konstruktiven Atmosphäre ist es die Heimat junger Designer und studentischer Mitglieder im Verband. Der Dialog, das Neue, das Experiment, Wandel und Veränderung stehen im Zentrum. Es bietet Raum zum Schaffen und Ausprobieren. Das Industriedesign verlässt hier bewusst die Grenzen der Profession: es lotet sich selbst aus, definiert sich weiter und vertieft die Anknüpfung zu anderen Disziplinen.

Das VDIDlab besteht real durch Veranstaltungen und Events sowie als Netzwerk, als kontinuierliche Anlaufstelle und Dialograum seiner Mitglieder. Alle, die Interesse haben, am VDIDlab aktiv mitzumachen, die die Idee der Vernetzung junger Designer fördern oder eine konkrete Idee beisteuern und ausbauen wollen, sind herzlich eingeladen, uns zu kontaktieren

Kontakt VDIDlab: Sabrina Großkopp, Romin Heide und Max Neubürger

E-Mail:

 
Titelseite vdid codex

Ethik AG / VDID Codex

Der VDID setzt sich intensiv mit der ethischen Verantwortung des Berufsstandes und den gesellschaftsrelevanten Aufgaben, die Designer haben auseinander.

Die VDID Ethik AG bietet den Rahmen für diesen Diskurs im Spannungsfeld zwischen Philosophie und Tagesgeschäft. In den vergangenen Jahren wurde ein Kompendium zu den unterschiedlichen Fragestellungen in Bezug auf Ethik im Design erarbeitet. Der VDID Codex gibt in anschaulicher und prägnanter Weise die wichtigsten Themen in Form eines Leitbildes wieder, welches in zwölf Leitwerten das Rollenverständnis der VDID Mitglieder als aktive Partner von Wirtschaft und Gesellschaft formuliert. Seit 2012 liegt der VDID Codex als gedruckte Publikation vor. Link zum Codex
Der Berufscodex des VDID soll nicht nur seinen Mitgliedern als Orientierung und Argumentationshilfe dienen, sondern auch den Ansprechpartnern, Auftraggebern und Entscheidungsträgern in Unternehmen und der Wirtschaft. Er ist als ein wirkendes, sich weiterentwickelndes Medium gedacht.

Daher erarbeitet die Ethik AG immer noch vielfältige Maßnahmen, um den VDID Codex in die Öffentlichkeit nachhaltig zu tragen, an den Hochschulen bekannt zu machen und zum omnipräsenten Diskussionsgegenstand und Orientierungsgeber werden zu lassen.

Mehr zum VDID Berufscodex

 
Arbeitsgruppen Foto vor VDI Logo

Industriedesign VDI-Richtlinie 2424

Gute Zusammenarbeit macht Entwicklungen erfolgreich und gutes Design erst möglich! Die Kenntnis der Möglichkeiten und Prozesse, aber auch der Fachsprache und Denkweisen ist wichtige Voraussetzung zur Kooperation verschiedener Fachrichtungen. Daher hat der VDID die Neufassung einer Schrift des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) zu Industriedesign aktiv unterstützt.

Grundidee der Richtlinie ist, zum einen Ingenieuren die Möglichkeiten der Disziplin Industriedesign aufzuzeigen. Zum Anderen versucht die Richtlinie, den Industriedesignern das prozesshafte Denken mittlerer und größerer Unternehmen näher zu bringen.

Ziel ist, den Einsatz von Industriedesign im Entwicklungsprozess eines Produktes nachvollziehbar zu machen. Das erleichtert die Zusammenarbeit von Industriedesignern, Ingenieuren und anderen Beteiligten in solchen Prozessen ganz wesentlich und sichert den Erfolg.

Das Werk erläutert wichtige Bereiche der Profession: vom Mensch im Mittelpunkt der Gestaltung über Methoden und Werkzeuge bis zu wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten.

Sehr spannend ist, dass mehrere VDI-Richtlinien um die großen Themen Produkt und Entwicklung neu überarbeitet und miteinander abgestimmt sind. Damit sind Verweise zwischen den Schriften platziert und das Wording angeglichen. Genannt seien hier vor allem VDI 2221 und VDI 2222.

Weiter gibt die Richtlinie fachfremden Personen Einblick in die Komplexität der Arbeitsabläufe in der Produktentwicklung und kann damit als Entscheidungshilfe dienen. Die Vorabversion (Gründruck) erscheint im Februar 2021 und kann von Interessieren beurteilt werden.

Andreas Schmieg

E-Mail: