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Abb.: Christa Petroff-Bohne (*1932), Suppentassen, Entwurf 1959-1961, Herstellung VEB Auer Besteck- und Silber- warenwerke, ab 1961, Chromnickelstahl, © Foto: Georg Eckelt (Detail)

Schönheit der Form

24.10.2021
Die Designerin Christa Petroff-Bohne Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands gibt es blinde Flecken in der Geschichtsschreibung der Designentwicklungen in Ost und West. Das Museum ... mehr

Abb.: Christa Petroff-Bohne (*1932), Suppentassen, Entwurf 1959-1961, Herstellung VEB Auer Besteck- und Silber- warenwerke, ab 1961, Chromnickelstahl, © Foto: Georg Eckelt (Detail)

Schönheit der Form

24.10.2021

Die Designerin Christa Petroff-Bohne

Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands gibt es blinde Flecken in der Geschichtsschreibung der Designentwicklungen in Ost und West. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) widmet sich deshalb dem Werk der Gestalterin Christa Petroff-Bohne, die zu den wichtigsten deutschen Designer*innen der 1950er- und 1960er-Jahre zählt. Ihre Entwürfe für die Industrie brachten eine zeitgemäße Formgebung in die Alltagskultur der jungen Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Es war Petroff-Bohne, die hinter der sachlich-eleganten Produktästhetik der VEB Auer Besteck- und Silberwaren (ABS) stand – hinter den Produkten aus Edelstahl, die aus der Gastronomie und den Haushalten in der DDR nicht wegzudenken waren. Als Professorin an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee war sie eine prägende Persönlichkeit und beeinflusste Generationen von Studierenden. Ihr Werk ist ein wichtiges Zeugnis der modernen Entwurfstätigkeit in der DDR. Die Ausstellung stellt die Industriedesignerin vor, zeigt ihr berufliches Netzwerk und gibt Einblick in das komplexe Beziehungsgeflecht der Gestalter*innen in der DDR.

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
vom 9. Juli bis 24. Oktober 2021

www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/vorschau/

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