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Design.Wissen.Diskurs - Smart Living 2030 UND DSIGN

Smart Living 2030 UND DSIGN

Bericht aus ZoomLand. VDID Design.Wissen.Diskurs. – Smart Living 2030 UND DSIGN – mit Andreas Enslin. Was fehlt im Design der Welt von morgen? Am Mittwoch, 16.9.2020, traf sich ab 17:45 ... mehr

Design.Wissen.Diskurs - Smart Living 2030 UND DSIGN

VDID Design.Wissen.Diskurs. - Smart Living 2030 UND DSIGN

VDID Design.Wissen.Diskurs. - Smart Living 2030 UND DSIGN

Smart Living 2030 UND DSIGN

Bericht aus ZoomLand.
VDID Design.Wissen.Diskurs. – Smart Living 2030 UND DSIGN – mit Andreas Enslin.

Was fehlt im Design der Welt von morgen?


Am Mittwoch, 16.9.2020, traf sich ab 17:45 Uhr eine bunte Reihe von Designer*innen aus der ganzen Republik vor dem Bildschirm. Zuerst zu einer lockeren Vorstellungsrunde untereinander - ziemlich genau um 18 Uhr startete Andreas Enslin, Miele-Chefdesigner und VDID Vizepräsident den Diskurs mit einem halbstündigen Vortrag – in welchem er, nach einer kurzen Einleitung vier Universal Home Zukunftsszenarien „Smart Living 2030“ vorstellte.

Immer mehr Geräte sind über das Internet miteinander vernetzt – bis 2030 werden es schätzungsweise eine halbe Billion sein. Eine Entwicklung, die schon jetzt auch die Wohn- und Lebensumgebung betrifft. Im intelligenten Zuhause können Heizung, Herd und Licht via Smartphone bequem aus der Ferne gesteuert und so auch der Energieverbrauch optimiert werden. Smarte Sensoren erkennen Einbruchsversuche, alarmieren die Bewohner, schalten das Licht ein und zeichnen das Geschehen auf. Kurz: Smart Living erhöht in vielen Bereichen die Sicherheit und den Komfort von Menschen in ihrer Lebensumgebung.

Neben dem technisch Machbaren ist es für den dauerhaften Erfolg des smarten Zuhauses entscheidend, dass die Technik von Verbrauchern akzeptiert wird: Die Technik muss zuverlässig funktionieren und einfach bedienbar sein – und die Daten müssen sicher sein.

Smart Living darf und wird kein nice-to-have sein. Notwendig ist vor allem ein übergreifendes Gesamtkonzept, um die enormen Potenziale zu erschließen.
Die prognostizierte Klimakatastrophe lässt sich in allen 4 Modellen nicht mehr abwenden – es ist nur eine Frage der Eindämmung bzw. Abmilderung der ausstehenden (katastrophalen) Auswirkungen…

Wichtig – da teilweise auch sehr bedrohlich - sind die gesellschaftlichen Veränderungen. Spaltungen innerhalb der Gesellschaft(en) zwischen wachsendem Prekariat und neuer Mittelschicht (home-office in der Vorstadt mit Garten ist wieder begehrt, im Vergleich zur hoch verdichteten urbanen Welt) führen zu Ungleichheit und Unzufriedenheit.

Die durch die Corona-Krise vorangetriebene Digitalisierung hat neue Vorteile und Potentiale (weniger Reisen erforderlich) aber auch Nachteile (Verlust der persönlichen / sozialen Kontakte) aufgezeigt – die Frage ist wie immer – wie macht man das Beste daraus? - und sind nicht die Gestalter der Welt(en) in der Verantwortung, gesellschaftlich positiv zu wirken!

Wer, wenn nicht wir Designschaffenden, soll die Herausforderungen zwischen neuen innovativen Technologien und Menschen, Ökonomie und Ökologie, Wirtschaft und Gesellschaft positiv gestalten - es ist unser(e) Beruf(ung)!

Mehr zum VDID Diskurs und den Inhalten der 4 Szenarien finden Sie in dem angehängten Bericht von Clea Jentsch, Evamaria Deisen und Rainer Zimmermann.
Der Diskurs wurde aufgezeichnet.

UNIVERSAL HOME entstand 2007 als Initiative von deutschen Premiumherstellern und Dienstleistern für ein „Gutes Morgen“ und als Zusammenschluss von technologisch führenden Unternehmen, die sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzen.

www.universalhome.de

www.sprind.org/de

www.miele.de

E-Mail:

Bericht VDID Diskurs 3 - Smart Living 2030 (PDF)

Szenario 2030 - Auswirkungen Design (PDF)