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Abb.: Anke Feuchtenberger (*1963), Plakat „Benzin Musical“ (Detail), 1994, Siebdruck, 59,6 x 84,3 cm, MKG, © Anke Feuchtenberger

PGH Glühende Zukunft

25.08.2019
Hamburg: Berliner Plakate aus der Zeit der Wende Hamburg. Die Abkürzung PGH stand in der DDR für „Produktionsgenossenschaft des Handwerks“ und meinte den Zusammenschluss einzelner ... mehr

Abb.: Anke Feuchtenberger (*1963), Plakat „Benzin Musical“ (Detail), 1994, Siebdruck, 59,6 x 84,3 cm, MKG, © Anke Feuchtenberger

PGH Glühende Zukunft

25.08.2019

Hamburg: Berliner Plakate aus der Zeit der Wende

Hamburg. Die Abkürzung PGH stand in der DDR für „Produktionsgenossenschaft des Handwerks“ und meinte den Zusammenschluss einzelner Handwerksbetriebe zu Genossenschaften. Kurz vor dem Mauerfall am 9. November 1989 gründeten vier junge Ost-Berliner Künstler*innen ihre eigene PGH mit dem zukunftsfrohen Namen. Anke Feuchtenberger, Henning Wagenbreth, Holger Fickelscherer und Detlef Beck veröffentlichten von nun an zahlreiche Plakate und Grafiken, Illustrationen und Flugblätter mit dem dreieckigen Logo der PGH. Ihr Stil unterschied sich mit frecher, oft schmunzelnd-böser Zeichnung sehr wohl von dem der Kolleg*innen im Westen, bei denen Fotografie und gerade Zeilen vorherrschten. Die Ostberliner Zeichner*innen haben es seither weit gebracht, lehren an Universitäten in Berlin und Hamburg und werden international gehandelt. Zu ihnen tritt in der Ausstellung Volker Pfüller, eine Generation älter und großes Vorbild für die jungen Künstler*innen.

Die Ausstellung läuft vom 28.04.2019 bis 25.08.2019

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Steintorplatz
20099 Hamburg

www.mkg-hamburg.de

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