Zum Artikel springen
>

Veranstaltungen Mai 2021

Luigi Colani und der Jugendstil

Luigi Colani und der Jugendstil

29.09.2020 bis 30.05.2021
„Das Bauhaus ist tot!“ stellte Luigi Colani fest und forderte stattdessen 1977 die „Renaissance des Jugendstils“. Luigi Colani (1928-2019), gebürtiger Berliner, geniales Multitalent und ... mehr

Luigi Colani und der Jugendstil

Luigi Colani und der Jugendstil

29.09.2020 bis 30.05.2021

„Das Bauhaus ist tot!“ stellte Luigi Colani fest und forderte stattdessen 1977 die „Renaissance des Jugendstils“. Luigi Colani (1928-2019), gebürtiger Berliner, geniales Multitalent und Superstar der Selbstinszenierung, zettelte damit eine Revolution im deutschen Design an. Er war eine der facettenreichsten Designerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts und ist nur schwer in seiner Gesamtheit zu fassen. Der streitbare Student der Berliner Hochschule der Künste und Absolvent der Pariser Sorbonne schrieb mit seinen visionären Ideen und biomorphen Formen Design-Geschichte. Die Natur war dabei seine wichtigste Inspirationsquelle, formal stand der Querdenker dem Jugendstil nahe.

Colani sorgte in den 1960er Jahren auch deshalb für eine Revolution im deutschen Design, weil er sich selbst und seinen Namen zur Marke machte. Er nutzte die Möglichkeiten des neuen Materials Kunststoff zu außergewöhnlichen und futuristischen Formen. Oft knüpft er dabei an florale und organische Formen des Jugendstils an, dessen grundlegende Ideen und Konzepte er weiterentwickeln wollte.

In der Ausstellung im Bröhan-Museum werden seine Entwürfe den Jugendstilobjekten der eigenen Sammlung gegenübergestellt. Die floralen Objekte aus der Zeit des Jugendstils und die Werke Colanis stehen für den Traum von einer besseren Welt.

Bröhan-Museum
Schlossstraße 1a
14059 Berlin

broehan-museum.de/

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
George Sowden, Drawing for Interior 2, 1983 © Vitra Design Museum

Memphis. 40 Jahre Kitsch und Eleganz

06.02.2021 bis 23.01.2022
Die italienische Gruppe Memphis zählt zu den außergewöhnlichsten Erscheinungen im Design der letzten Jahrzehnte. Auch wenn sie nur von 1981 bis 1987 bestand, sind ihre Geschichte und ihr Einfluss ... mehr

George Sowden, Drawing for Interior 2, 1983 © Vitra Design Museum

Memphis. 40 Jahre Kitsch und Eleganz

06.02.2021 bis 23.01.2022

Die italienische Gruppe Memphis zählt zu den außergewöhnlichsten Erscheinungen im Design der letzten Jahrzehnte. Auch wenn sie nur von 1981 bis 1987 bestand, sind ihre Geschichte und ihr Einfluss legendär: Mit ihren schrillen Farben und Mustern wirkten die Memphis-Entwürfe wie aus dem Comic entsprungen und prägten einen völlig neuen Look, in dem sich Popkultur, Werbeästhetik und Postmoderne zu einem wilden Mix verbanden. Zum 40. Gründungsjahr der Gruppe gibt die Ausstellung »Memphis. 40 Jahre Kitsch und Eleganz« in der Vitra Design Museum Gallery anhand von Objekten, Zeichnungen und Archivmaterial einen Einblick in die Welt von Memphis und stellt einige Mitglieder vor, darunter der Vordenker Ettore Sottsass sowie Michele de Lucchi, Martine Bedin, Michael Graves, Barbara Radice, Peter Shire und Shiro Kuramata.

Vitra Design Museum Gallery

www.design-museum.de

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
 Abbildung: Peter Ghyczy, Gartenei / Senftenberger Ei, 1968  © Vitra Design Museum, Foto: Jürgen HANS

Deutsches Design 1949–1989

20.03.2021 bis 05.09.2021
Zwei Länder, eine Geschichte Geprägt durch Bauhaus und Werkbund, erlangte deutsches Design zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweite Bedeutung. Nach 1949 nahm es einen wohl einzigartigen Verlauf: ... mehr

 Abbildung: Peter Ghyczy, Gartenei / Senftenberger Ei, 1968  © Vitra Design Museum, Foto: Jürgen HANS

Deutsches Design 1949–1989

20.03.2021 bis 05.09.2021

Zwei Länder, eine Geschichte

Geprägt durch Bauhaus und Werkbund, erlangte deutsches Design zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweite Bedeutung. Nach 1949 nahm es einen wohl einzigartigen Verlauf: in den zwei Teilen des gespaltenen Landes setzte sich die Entwicklung der Vorkriegszeit unter völlig unterschiedlichen Vorzeichen fort. Das Vitra Design Museum präsentiert vom 20. März bis 5. September 2021 die Ausstellung »Deutsches Design 1949–1989. Zwei Länder, eine Geschichte«, die mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung erstmals die deutsche Designgeschichte der Nachkriegszeit in einer großen Gesamtschau untersucht. Dabei werden die unterschiedlichen Lebenswelten auf beiden Seiten der Mauer deutlich, aber auch die vielen Parallelen und Querbezüge, die das Design in Ost und West verbanden. Gefördert wird die Ausstellung durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland.
Eine Ausstellung des Vitra Design Museums, des Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und der Wüstenrot Stiftung.

Ort: Vitra Design Museum, Weil am Rhein

www.design-museum.de

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
WERKSCHAU

WERKSCHAU Made in Sachsen

26.03.2021 bis 02.05.2021
Regionale Produkte und Angebote sollen die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Die WerkSchau 2021 in Chemnitz bietet Kreativen und KünstlerInnen aus Sachsen einen Raum, ihre Werke vor einem ... mehr

WERKSCHAU

WERKSCHAU Made in Sachsen

26.03.2021 bis 02.05.2021

Regionale Produkte und Angebote sollen die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Die WerkSchau 2021 in Chemnitz bietet Kreativen und KünstlerInnen aus Sachsen einen Raum, ihre Werke vor einem breiten und interessierten Publikum zu präsentieren. BesucherInnen aus ganz Sachsen und darüber hinaus haben so die Möglichkeit von Dir zu erfahren und sind vielleicht schon bald ein neuer Kunde.

mailchi.mp/kreatives-sachsen/werkschau-2021-j

docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdx2yjCcvz51

E-Mail:

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
visual materials cologne 2021

materials.cologne 2021 – digitale Konferenz

04.05.2021 bis 07.05.2021
Schwerpunkt: Material und Nachhaltigkeit materials.cologne 2021 – digitale Konferenz und Materialinnovations-Workshop in Kooperation mit der interzum. Mehr über die materials.cologne: mehr

visual materials cologne 2021

materials.cologne 2021 – digitale Konferenz

04.05.2021 bis 07.05.2021

Schwerpunkt: Material und Nachhaltigkeit

materials.cologne 2021 – digitale Konferenz und Materialinnovations-Workshop in Kooperation mit der interzum.

Mehr über die materials.cologne:

www.mat.cologne

www.interzum.de

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
MKG_Schule_der_Folgenlosigkeit_FvB

Schule der Folgenlosigkeit

09.05.2021
Übungen für ein anderes Leben Die Schule der Folgenlosigkeit ist eine Initiative der HFBK Hamburg in Kooperation mit dem MK&G, ein Projekt von Friedrich von Borries Wie sähe ein Leben aus, ... mehr

MKG_Schule_der_Folgenlosigkeit_FvB

Schule der Folgenlosigkeit

09.05.2021

Übungen für ein anderes Leben

Die Schule der Folgenlosigkeit ist eine Initiative der HFBK Hamburg in Kooperation mit dem MK&G, ein Projekt von Friedrich von Borries

Wie sähe ein Leben aus, das – im ökologischen, aber auch im virologischen Sinne – möglichst folgenlos bleibt? Könnte Folgenlosigkeit ein neues regulatives Ideal werden, wie Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit, unerreichbar, aber dennoch erstrebenswert? Welche Auswirkungen hätte ein solches Streben auf die materielle und immaterielle Gestaltung unseres Alltags, auf die Wirtschafts- und Sozialordnung, auf unseren Glauben und auf die Art, wie wir miteinander umgehen? Und welche Vorbilder lassen sich für ein solches Leben in Gegenwart und Geschichte finden? Diese Fragen stellt die Schule der Folgenlosigkeit, ein künstlerisch-diskursives Projekt von Friedrich von Borries im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G). Von Borries verknüpft Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten Selbstlernraum so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden. Besucher*innen können hier im Selbstversuch Entscheidungen abgeben, ihre Hände in Unschuld waschen oder sich im Nichts-Tun üben.

Ein diskursives Bildungsprogramm in Form einer App sowie das Stipendium für Nichtstun ergänzen das Projekt.

Im Rahmen der Ausstellung startet die App als mediale und inhaltliche Erweiterung des Projekts. Bis die Schau im MK&G mit Selbstlernraum, historischen Vorbildern und dem „Stipendium für Nichtstun“ nach Ende des Lockdowns öffnet, kann man nun schon zuhause das folgenlose Leben üben.

Die kostenlose App lässt Expert*innen zu Wort kommen und lädt mit vielen Übungen und Aufgaben ein zum spielerischen Selbstversuch.

www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/aktuell/s

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
Copyright: Felix_Löchner_Wandkeramik_Royal Stone_

ATMOISM – Gestaltete Atmosphären

30.05.2021
Hermann August Weizenegger gestaltet Objektinszenierungen aus Feinsteinzeug von Porcelaingres "Gestaltete Atmosphären“ im Kunstgewerbemuseum Berlin zeigt seit 9. September 2020 Arbeiten des ... mehr

Copyright: Felix_Löchner_Wandkeramik_Royal Stone_

ATMOISM – Gestaltete Atmosphären

30.05.2021

Hermann August Weizenegger gestaltet Objektinszenierungen aus Feinsteinzeug von Porcelaingres

"Gestaltete Atmosphären“ im Kunstgewerbemuseum Berlin zeigt seit 9. September 2020 Arbeiten des international erfolgreichen Designers Hermann August Weizenegger. In 24 skulpturalen Installationen verhandelt Weizenegger spekulative Produktszenarien für eine nahe Zukunft. Die bühnenbildartigen Interventionen sind bis 30. Mai 2021 organisch in der Dauerausstellung integriert zu sehen.

Zur Präsentation der eigens gefertigten Werke hat Weizenegger die Keramikfliesen des weltweit führenden Feinsteinzeugproduzenten Porcelaingres verwendet. Hermann August Weizenegger, a.k.a. HAW, greift in seinen Arbeiten konzeptuell Themenfelder wie Bekleidung, Raumteiler, Sitzmöbel, Fassade, Wandfliese, Vase und Leuchte auf. Die Installationen stehen im Dialog mit den historischen Designikonen, schaffen aber durch die räumliche Reorganisation auch unerwartete neue Bezüge zwischen den einzelnen Exponaten.

Kunstgewerbemuseum Berlin
Matthäikirchplatz
10785 Berlin

www.smb.museum/museen-einrichtungen/kunstgewe

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger