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Veranstaltungen Februar 2022

Pendelleuchte, VEB Leuchtenbau Arnsdorf, 1960er Jahre

Deutsches Design 1949–1989

15.10.2021 bis 20.02.2022
Zwei Länder, eine Geschichte Geprägt durch Bauhaus und Werkbund, erlangte deutsches Design zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweite Bedeutung. Nach 1949 nahm es einen wohl einzigartigen Verlauf: ... mehr

Pendelleuchte, VEB Leuchtenbau Arnsdorf, 1960er Jahre

Deutsches Design 1949–1989

15.10.2021 bis 20.02.2022

Zwei Länder, eine Geschichte

Geprägt durch Bauhaus und Werkbund, erlangte deutsches Design zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweite Bedeutung. Nach 1949 nahm es einen wohl einzigartigen Verlauf: In den zwei Teilen des gespaltenen Landes setzte sich die Entwicklung der Vorkriegszeit unter völlig unterschiedlichen Vorzeichen fort.
Gemeinsam mit dem Vitra Design Museum und der Wüstenrot Stiftung präsentiert das
Kunstgewerbemuseum die Ausstellung »Deutsches Design 1949–1989. Zwei Länder, eine Geschichte«, die mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung erstmals die deutsche Designgeschichte der Nachkriegszeit in einer großen Gesamtschau untersucht. Dabei werden die unterschiedlichen Lebenswelten auf beiden Seiten der Mauer deutlich, aber auch die vielen Parallelen und Querbezüge, die das Design in Ost und West verbanden. Gefördert wird die Ausstellung durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland.

DDR-Design aus buntem, billigen Plastik, kühler Funktionalismus in der BRD: Das Bild des deutschen Designs der Nachkriegszeit ist von Klischees bestimmt. Mit solchen Vereinfachungen will die Ausstellung aufräumen. Sie wirft einen differenzierten Blick auf die Protagonisten – von Dieter Rams oder Hans Gugelot im Westen bis Rudolf Horn oder Margarete Jahny im Osten –, und auf prägende Institutionen wie die Burg Giebichenstein in Halle oder die Hochschule für Gestaltung in Ulm. Auch die Fortsetzung des Bauhaus-Gedankens oder der Einsatz von Design als Mittel des Protests in den 1980er Jahren werden thematisiert. Die Exponate reichen von ikonischen Möbeln und Leuchten über Grafik, Industriedesign und Inneneinrichtung bis hin zu Mode, Textilien und Schmuck. Vor dem Hintergrund der deutschen Teilung offenbaren viele von ihnen neue Perspektiven und zeigen die Bedeutung von Design in Zeiten des Kalten Krieges.

Vom Privatraum zur Weltpolitik – in diesem Spannungsfeld zeigt die Ausstellung auch die Bedeutung von Design als Medium von Politik und Propaganda. Denn der deutsche »Sonderfall der Geschichte« ermöglicht einen vergleichenden Blick auf die Rolle von Design unter den unterschiedlichen Vorzeichen von Kapitalismus und Sozialismus. Denn während das Design in der BRD zu einem Motor der deutschen Exportwirtschaft »Made in Germany« wurde, sollte es in der DDR die sozialistische Planwirtschaft anfachen und ihre Produkte für breite Bevölkerungskreise erschwinglich machen. Die Ausstellung zeigt, dass das Design auf beiden Seiten der Mauer vielfältiger, bunter und zum Teil kontroverser war, als es die üblichen Klischees von DDR- und BRD-Design nahelegen. Es war nicht nur Symbol zweier getrennter politischer Systeme, sondern trug als Ausdruck von Protest und Subkulturen auch zur Wiedervereinigung 1989 bei.

Kunsthalle im Lipsiusbau , Dresden

www.skd.museum/besuch/lipsiusbau/

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Ambiente 2022

Ambiente – die internationale Leitmesse

11.02.2022 bis 15.02.2022
Die Ambiente ist die internationale Leitmesse für Produkte rund um den gedeckten Tisch, Küche und Hausrat, Einrichtungs- und Dekorationsaccessoires, Wohnkonzepte, Geschenkartikel sowie Schmuck und ... mehr

Ambiente 2022

Ambiente – die internationale Leitmesse

11.02.2022 bis 15.02.2022

Die Ambiente ist die internationale Leitmesse für Produkte rund um den gedeckten Tisch, Küche und Hausrat, Einrichtungs- und Dekorationsaccessoires, Wohnkonzepte, Geschenkartikel sowie Schmuck und modische Accessoires. Auf der Ambiente 2020 zeigten 4.635 Aussteller aus 93 Ländern den rund 108.000 Fachbesuchern aus 158 Ländern fünf Tage lang ihre Produktklassiker und Innovationen.

VDID Mitglieder erhalten kostenlose Eintrittskarten über die Geschäftsstelle.


Weitere Informationen zur Ambiente finden Sie unter

www.ambiente.messefrankfurt.com

E-Mail:

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Ausstellungsposter ulmer hocker 2021 hfg-archiv Ulm

Der Ulmer Hocker: Idee - Ikone - Idol

27.02.2022
HfG-Archiv Ulm Mit der Ausstellung Der Ulmer Hocker: Idee – Ikone – Idol stellt das HfG-Archiv erstmals einen der bekanntesten an der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) entstandenen ... mehr

Ausstellungsposter ulmer hocker 2021 hfg-archiv Ulm

Der Ulmer Hocker: Idee - Ikone - Idol

27.02.2022

HfG-Archiv Ulm

Mit der Ausstellung Der Ulmer Hocker: Idee – Ikone – Idol stellt das HfG-Archiv erstmals einen der bekanntesten an der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) entstandenen Entwürfe in das Zentrum einer analytischen Darstellung.

Mittels eines umfassenden Blicks auf die unterschiedlichen Bedingungen, die den „Ulmer Hocker“ ermöglicht haben, wird nicht nur ein Designklassiker verstehbar, sondern darüber hinaus auch ein originelles Modell von Geschichtsschreibung vorgestellt, das seinerseits Schule machen könnte.

So zeigt die „Idee“ den „Ulmer Hocker“ in einem weiten Spannungsfeld seiner Entstehung und deutet ihn als ein Erzeugnis unterschiedlicher Faktoren: Max Bill, Hans Gugelot und Paul Hildinger werden als Urheber des „Ulmer Hockers“ ebenso beleuchtet wie innovative Technologien, die bei der Fertigung des „Ulmer Hockers“ zum Einsatz kam, sowie die ökonomische und politische Situation der HfG Ulm.

Als „Ikone“ wird der „Ulmer Hocker“ als einen Klassiker der Designgeschichte präsentiert und als Teil ihres jeweiligen Kanons inszeniert. So werden auch Hocker gezeigt, die entweder zeitgenössische Varianten, Kopien, Variationen, Vorgänger oder Nachfolger des „Ulmer Hockers“ sind, die sich sämtlich mehr oder weniger direkt auf selbigen beziehen lassen und die Frage aufwerfen, was den „Ulmer Hocker “ im Kern eigentlich ausmacht.

In Anlehnung an die Dokumentation der historischen Nutzungen ermunterte ein „Open Call“ über die Plattform nextmuseum.io das Publikum den „Ulmer Hocker“ als „Idol“ mit seiner gegenwärtigen Verwendung fotografisch mitzuteilen und so ein Teil der Ausstellung zu werden.

Ausstellungsdauer 08. Oktober 2021 bis 27. Februar 2022 I

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10. Recycling Designpreis

10. Recycling Designpreis

28.02.2022
Neue Produkte aus Abfall und Resten schaffen – Upcycling ist in aller Munde. Innovative und zugleich profunde Ideen sind gefragt beim 10. Recycling-Designpreis. Der prämiert neue Entwicklungen in ... mehr

10. Recycling Designpreis

10. Recycling Designpreis

28.02.2022

Neue Produkte aus Abfall und Resten schaffen – Upcycling ist in aller Munde. Innovative und zugleich profunde Ideen sind gefragt beim 10. Recycling-Designpreis. Der prämiert neue Entwicklungen in der Materialforschung und Kreislaufwirtschaft, zum Thema Social Design oder im Transformation-Design. Fantasievoll, visionär, originell und nachhaltig sollen die Produkte sein, die den Begriff „Upcycling“ verdienen.

Der Wettbewerb erhebt keine Teilnahmegebühr. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2022. Es gibt drei Preiskategorien (1. Preis 2.500 Euro). Die interessantesten Beiträge werden ausgestellt.

Weitere Informationen unter

www.recyclingboerse.org/projekte/kunst-und-ku

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