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Ausstellungen

Anette Lenz - à propos

Anette Lenz - à propos

16.05.2021
Die in Paris lebende deutsche Grafikdesignerin Anette Lenz zählt zu den einflussreichsten Gestalter*innen der Gegenwart. Aus einem Misstrauen gegenüber kommerzieller Werbung heraus hat sie neue ... mehr

Anette Lenz - à propos

Anette Lenz - à propos

16.05.2021

Die in Paris lebende deutsche Grafikdesignerin Anette Lenz zählt zu den einflussreichsten Gestalter*innen der Gegenwart. Aus einem Misstrauen gegenüber kommerzieller Werbung heraus hat sie neue Strategien für die visuelle Kommunikation im öffentlichen Raum entwickelt. Ihr teilweise anarchisches, immer lustvolles und experimentelles Spiel mit Typografie, Farbe, Fotografie und Film brachte außergewöhnliche Plakatserien, Bücher, Ausstellungsdesigns und visuelle Identitäten mehrerer französischer Städte, Theater und Museen hervor. In einer nach wie vor männlich dominierten und von ökonomischen Faktoren bestimmten Kommunikationswelt vertraute sie stets auf die eigene Einmaligkeit, wodurch sie zur Vorreiterin einer neuen Generation von Grafikdesignerinnen geworden ist.

In dieser ersten Einzelausstellung in Deutschland kontextualisiert, ironisiert und kommentiert Anette Lenz ihr eigenes Lebensgefühl. Sie verwandelt die Museumsräume in begehbare grafische Welten, die visuelle Kommunikation als sinnlich-poetischen Denkanstoß erlebbar machen. Der Titel à propos – was so viel bedeutet wie „nebenbei bemerkt“ – steht dabei nicht nur für ein kommentierendes Hinzufügen von etwas Eigenem, sondern erhebt auch den Anspruch auf Relevanz: ein Kommentar, der genau zum richtigen Zeitpunkt kommt. Er lässt sich als Aufforderung an uns verstehen, eine Komplizenschaft mit dem Werk und der gestalterischen Haltung von Anette Lenz einzugehen. Die Wirkung ihrer Arbeiten macht uns dabei nicht zu Konsument*innen, sondern ermöglicht uns, am Ideenreichtum und der Ausdruckskraft von Grafikdesign teilzuhaben, an einem raffinierten Spiel aus immer wieder anders inszenierten Wechselbeziehungen von Information und Bildlichkeit.

Museum für angewandte Kunst, Frankfurt am Main

www.museumangewandtekunst.de/de/besuch/ausste

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Copyright: Felix_Löchner_Wandkeramik_Royal Stone_

ATMOISM – Gestaltete Atmosphären

27.06.2021
Hermann August Weizenegger gestaltet Objektinszenierungen aus Feinsteinzeug von Porcelaingres "Gestaltete Atmosphären“ im Kunstgewerbemuseum Berlin zeigt seit 9. September 2020 Arbeiten des ... mehr

Copyright: Felix_Löchner_Wandkeramik_Royal Stone_

ATMOISM – Gestaltete Atmosphären

27.06.2021

Hermann August Weizenegger gestaltet Objektinszenierungen aus Feinsteinzeug von Porcelaingres

"Gestaltete Atmosphären“ im Kunstgewerbemuseum Berlin zeigt seit 9. September 2020 Arbeiten des international erfolgreichen Designers Hermann August Weizenegger. In 24 skulpturalen Installationen verhandelt Weizenegger spekulative Produktszenarien für eine nahe Zukunft. Die bühnenbildartigen Interventionen sind bis 30. Mai 2021 organisch in der Dauerausstellung integriert zu sehen.

Zur Präsentation der eigens gefertigten Werke hat Weizenegger die Keramikfliesen des weltweit führenden Feinsteinzeugproduzenten Porcelaingres verwendet. Hermann August Weizenegger, a.k.a. HAW, greift in seinen Arbeiten konzeptuell Themenfelder wie Bekleidung, Raumteiler, Sitzmöbel, Fassade, Wandfliese, Vase und Leuchte auf. Die Installationen stehen im Dialog mit den historischen Designikonen, schaffen aber durch die räumliche Reorganisation auch unerwartete neue Bezüge zwischen den einzelnen Exponaten.

Ausstellung von 12.09.2020 bis 27.06.2021
Kunstgewerbemuseum Berlin

Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

www.smb.museum/museen-einrichtungen/kunstgewe

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Gestaltung: Jonas Deuter, Anna Sukhova

Aus heutiger Sicht. Diskurse über Zukunft

04.07.2021
Das Jahr 2020, Zeitpunkt des 50. Jubiläums der Hochschule für Gestaltung , ist mit einer ungeahnten Dynamik, ausgelöst durch die globale Corona-Pandemie, selbst zum wichtigen Meilenstein eines ... mehr

Gestaltung: Jonas Deuter, Anna Sukhova

Aus heutiger Sicht. Diskurse über Zukunft

04.07.2021

Das Jahr 2020, Zeitpunkt des 50. Jubiläums der Hochschule für Gestaltung , ist mit einer ungeahnten Dynamik, ausgelöst durch die globale Corona-Pandemie, selbst zum wichtigen Meilenstein eines gesamtgesellschaftlichen Wandels geworden. Die Fragen der Zukunft sind dringlicher denn je: Wie verändern sich der Mensch und seine Umwelt? Wie verändert uns die Technik? Können Kunst und Design die Gesellschaft verändern? Wie politisch können, dürfen und müssen Kunst und Design agieren? Wie nachhaltig sind Kunst und Design? Entstehen (inter-)disziplinäre Transformationen? Welchen Einfluss haben digitale und virtuelle Entwicklungen auf Kunst und Design?

Die Ausstellung vom 24.4. – 4.7.2021 taucht ein in gegenwärtige Herausforderungen, die sich durch aktuelle technologische und sozioökonomische Entwicklungen stellen und blickt nach vorne: auf eine noch ungewisse Zukunft, die mit künstlerisch-gestalterischen Ansätzen und gemeinsamem Engagement geprägt werden kann. In unterschiedlichen Medien wird der Zwischenraum zwischen dem Heute und dem Morgen belebt: mit dem Abarbeiten an unrealisierbaren Visionen, deren vordergründiges Scheitern dennoch produktive neue Welten hervorbringen kann; mit dem gedanklichen Sprengen gewohnter Strukturen, um neue Zugänglichkeiten zu Institutionen und Diskursen zu bahnen; mit dem Experiment, Nachhaltigkeit alltagstauglich zu machen oder dem Erforschen eines Zeitgeistes. Künstlerisch-gestalterische Eingriffe und grafische Verbindungslinien zwischen den Themenfeldern im Museum laden dazu ein, die Perspektiven der Besucher*innen auf verschiedene Optionen für ein ‘Morgen’ zu lenken.

Die Ausstellung Aus heutiger Sicht. Diskurse über Zukunft besteht dabei aus drei sich ergänzenden Modulen: Dem musealen Raum, mit Werken von Studierenden und Lehrenden der Hochschule, die sich mit dem Thema auseinandersetzen, einer digitalen Plattform sowie einem Veranstaltungsprogramm. Alle drei Module bedingen sich und reagieren aufeinander. Im Verlauf der Ausstellung werden bereits gezeigte Themenfelder erweitert und neue aufgegriffen. Die digitale Plattform www.aussicht.space zeigt weiterführende Informationen, digitale Exponate, Videos und Interviews und wird so zur Erweiterung des physischen Raums. Das Veranstaltungsprogramm umfasst Vorträge, Dialoge, Gespräche und Workshops und wird durch inhaltliche Impulse zum essentiellen Bestandteil der Ausstellung.

Museum für angewandte Kunst, Frankfurt am Main

www.aussicht.space

www.museumangewandtekunst.de

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Abb.: Christa Petroff-Bohne (*1932), Suppentassen, Entwurf 1959-1961, Herstellung VEB Auer Besteck- und Silber- warenwerke, ab 1961, Chromnickelstahl, © Foto: Georg Eckelt (Detail)

Schönheit der Form

09.07.2021 bis 24.10.2021
Die Designerin Christa Petroff-Bohne Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands gibt es blinde Flecken in der Geschichtsschreibung der Designentwicklungen in Ost und West. Das Museum ... mehr

Abb.: Christa Petroff-Bohne (*1932), Suppentassen, Entwurf 1959-1961, Herstellung VEB Auer Besteck- und Silber- warenwerke, ab 1961, Chromnickelstahl, © Foto: Georg Eckelt (Detail)

Schönheit der Form

09.07.2021 bis 24.10.2021

Die Designerin Christa Petroff-Bohne

Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands gibt es blinde Flecken in der Geschichtsschreibung der Designentwicklungen in Ost und West. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) widmet sich deshalb dem Werk der Gestalterin Christa Petroff-Bohne, die zu den wichtigsten deutschen Designer*innen der 1950er- und 1960er-Jahre zählt. Ihre Entwürfe für die Industrie brachten eine zeitgemäße Formgebung in die Alltagskultur der jungen Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Es war Petroff-Bohne, die hinter der sachlich-eleganten Produktästhetik der VEB Auer Besteck- und Silberwaren (ABS) stand – hinter den Produkten aus Edelstahl, die aus der Gastronomie und den Haushalten in der DDR nicht wegzudenken waren. Als Professorin an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee war sie eine prägende Persönlichkeit und beeinflusste Generationen von Studierenden. Ihr Werk ist ein wichtiges Zeugnis der modernen Entwurfstätigkeit in der DDR. Die Ausstellung stellt die Industriedesignerin vor, zeigt ihr berufliches Netzwerk und gibt Einblick in das komplexe Beziehungsgeflecht der Gestalter*innen in der DDR.

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/vorschau/

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MKG_Schule_der_Folgenlosigkeit_FvB

Schule der Folgenlosigkeit

19.07.2021
Übungen für ein anderes Leben Die Schule der Folgenlosigkeit ist eine Initiative der HFBK Hamburg in Kooperation mit dem MK&G, ein Projekt von Friedrich von Borries Wie sähe ein Leben aus, ... mehr

MKG_Schule_der_Folgenlosigkeit_FvB

Schule der Folgenlosigkeit

19.07.2021

Übungen für ein anderes Leben

Die Schule der Folgenlosigkeit ist eine Initiative der HFBK Hamburg in Kooperation mit dem MK&G, ein Projekt von Friedrich von Borries

Wie sähe ein Leben aus, das – im ökologischen, aber auch im virologischen Sinne – möglichst folgenlos bleibt? Könnte Folgenlosigkeit ein neues regulatives Ideal werden, wie Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit, unerreichbar, aber dennoch erstrebenswert? Welche Auswirkungen hätte ein solches Streben auf die materielle und immaterielle Gestaltung unseres Alltags, auf die Wirtschafts- und Sozialordnung, auf unseren Glauben und auf die Art, wie wir miteinander umgehen? Und welche Vorbilder lassen sich für ein solches Leben in Gegenwart und Geschichte finden? Diese Fragen stellt die Schule der Folgenlosigkeit, ein künstlerisch-diskursives Projekt von Friedrich von Borries im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G). Von Borries verknüpft Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten Selbstlernraum so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden. Besucher*innen können hier im Selbstversuch Entscheidungen abgeben, ihre Hände in Unschuld waschen oder sich im Nichts-Tun üben.

Ein diskursives Bildungsprogramm in Form einer App sowie das Stipendium für Nichtstun ergänzen das Projekt.

Im Rahmen der Ausstellung von 6. November 2020 bis 18. Juli 2021 startet die App als mediale und inhaltliche Erweiterung des Projekts. Bis die Schau im MK&G mit Selbstlernraum, historischen Vorbildern und dem „Stipendium für Nichtstun“ nach Ende des Lockdowns öffnet, kann man nun schon zuhause das folgenlose Leben üben.

Die kostenlose App lässt Expert*innen zu Wort kommen und lädt mit vielen Übungen und Aufgaben ein zum spielerischen Selbstversuch.

www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/aktuell/s

www.youtube.com/watch?v=c9wgTPyoJ2o

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Stapelkännchen, Entwurf: Albert Krause, 1950/51, Institut für industrielle Gestaltung, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Sammlung industrielle Gestaltung, Foto: Johannes Kramer.

die frühen jahre. mart stam, das institut und die sammlung für industrielle gestaltung

02.08.2021
Berlin: Die Ausstellung widmet sich bis zum 2.8.2021 der Aufbruchsphase der industriellen Gestaltungskultur in der DDR und insbesondere dem dortigen Engagement des niederländischen Architekten Mart ... mehr

Stapelkännchen, Entwurf: Albert Krause, 1950/51, Institut für industrielle Gestaltung, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Sammlung industrielle Gestaltung, Foto: Johannes Kramer.

die frühen jahre. mart stam, das institut und die sammlung für industrielle gestaltung

02.08.2021

Berlin: Die Ausstellung widmet sich bis zum 2.8.2021 der Aufbruchsphase der industriellen Gestaltungskultur in der DDR und insbesondere dem dortigen Engagement des niederländischen Architekten Mart Stam für eine konsequente Modernisierung der Produktwelt.
Das von Stam 1950 an der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee gegründete Institut für industrielle Gestaltung prägte das ostdeutsche Design nachhaltig. Alltagsgegenstände sollten sowohl funktionsgerecht gestaltet, industriell herstellbar sowie von hoher Qualität sein. Die Ansätze Mart Stams und seines Kreises bestechen dabei durch eine an der funktionalistischen Tradition orientierte Klarheit.
Das kurzzeitige, jedoch nachhaltige Wirken Mart Stams an der Berliner Hochschule stand unter ungünstigen Vorzeichen. Seitens der SED-gelenkten Kulturpolitik der DDR sah sich Stam – als Verfechter der modernen Form in der Bauhaus-Tradition – schon bald mit dem Vorwurf des "Formalismus" konfrontiert. Mitte 1952 wurde er seines Postens als Institutsleiter enthoben und verließ kurze Zeit später die DDR.

Erstmals in diesem Umfang und thematischen Kontext zeigt die Ausstellung kaum bekannte Entwurfszeichnungen, Modelle und Produkte aus jener Aufbruchsphase des ostdeutschen Designs: Entwürfe für verschiedene Produkte aus Steingut, Porzellan und Glas, Leuchten, Spielmittel und andere Haushaltsgegenstände, darunter Originalskizzen von Mart Stam und dessen Mitarbeiter*innen am Institut wie Marianne Brandt und Max Gebhard.

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Oranienstraße 25, 10999 Berlin

www.museumderdinge.de

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Foto Andreas Baier Dieter Rams

Ausstellung Dieter Rams

08.08.2021
Ein Blick zurück und voraus Der deutsche Industriedesigner Dieter Rams hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehr als 350 Produkte für die Unternehmen Braun und Vitsœ gestaltet, die ... mehr

Foto Andreas Baier Dieter Rams

Ausstellung Dieter Rams

08.08.2021

Ein Blick zurück und voraus

Der deutsche Industriedesigner Dieter Rams hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehr als 350 Produkte für die Unternehmen Braun und Vitsœ gestaltet, die Tag für Tag von vielen Menschen auf der ganzen Welt benutzt werden und bis heute einen großen Einfluss auf jüngere Gestalter:innen haben. Dabei interessiert sich Rams nicht nur für die eigentliche Form der Gebrauchsgegenstände, sondern dachte in vielen Vorträgen und Publikationen auch über die Bedeutung von Produkten für den Menschen und die Gesellschaft nach.
In einer Zeit, in der die Schonung von Ressourcen und der Schutz der Umwelt zu zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen geworden sind, ist Rams Arbeit mehr als aktuell. Sie begründete eine Gestaltungshaltung, die er mit dem Credo „Weniger, aber besser“ charakterisiert. Schon in den 1970er Jahren plädierte Rams nachhaltig dafür, Dinge so zu gestalten, dass sie möglichst lange Nutzungszyklen ermöglichen. Was heute als „Ästhetik des Gebrauchs“ diskutiert wird, praktizierte und vertrat er mit seinen Teams schon vor vielen Jahrzehnten: „Gutes Design ist umweltfreundlich. Das Design leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Umwelt. Es bezieht die Schonung der Ressourcen ebenso wie die Minimierung von physischer und visueller Verschmutzung in die Produktgestaltung ein.“

Wie soll unsere Welt zukünftig gestaltet werden, damit sie noch überleben kann? Anhand von ca. dreißig von Dieter Rams ausgesuchten Objekten sowie fünfzig Fotografien, Reproduktionen und Texten versucht er in der Ausstellung, Antworten auf diese Frage zu geben.

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main

www.museumangewandtekunst.de

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© Hella Jongerius, VG Bildkunst Bonn, 2020 Courtesy: Hella Jongerius, Foto: Magdalena Lepka

Hella Jongerius: Kosmos weben

15.08.2021
Berlin: Im Mittelpunkt von Hella Jongerius’ künstlerischer Praxis steht die Verknüpfung von Industrie und Handwerk, von traditionellem Wissen und Technologie. Der Gropius Bau widmet der ... mehr

© Hella Jongerius, VG Bildkunst Bonn, 2020 Courtesy: Hella Jongerius, Foto: Magdalena Lepka

Hella Jongerius: Kosmos weben

15.08.2021

Berlin: Im Mittelpunkt von Hella Jongerius’ künstlerischer Praxis steht die Verknüpfung von Industrie und Handwerk, von traditionellem Wissen und Technologie. Der Gropius Bau widmet der Künstlerin und Designerin im Frühjahr eine Einzelausstellung, die sich während der Laufzeit prozesshaft weiterentwickeln wird.

Eine besondere Bedeutung kommt in Hella Jongerius’ Arbeit dem Weben zu, das eine der ältesten Kulturtechniken und gleichzeitig Grundlage für den digitalen Code ist. Die unter dem Titel Kosmos weben gezeigte Ausstellung bezieht die Besucher*innen durch interaktive Elemente in Jongerius’ offene und prozesshafte Arbeitsweise ein und schafft so einen Rahmen, sich kritisch mit Fragen nach Produktion und Nachhaltigkeit, Gegenwart und Zukunft auseinanderzusetzen.

Neben Jongerius’ Recherchen zu Innovation und zukunftsgerichteten experimentellen Praktiken liegt ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung auf ihrer andauernden Auseinandersetzung mit der Frage, welches Verhältnis wir zu Gegenständen einnehmen – und wie diesen eine heilende Funktion zukommen kann. Die Ausstellung knüpft dabei an die Geschichte des Gropius Bau an, der als Kunstgewerbemuseum und -schule mit eigenen Werkstätten ein Ort der Verbindung von Kunst und Handwerk war. In dieser Tradition wird Hella Jongerius mit ihrem Studio Jongeriuslab in den Monaten vor der Ausstellungseröffnung im Gropius Bau neue Werke produzieren.

Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

www.berlinerfestspiele.de/de/gropiusbau/start

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Luigi Colani und der Jugendstil

Luigi Colani und der Jugendstil

29.08.2021
„Das Bauhaus ist tot!“ stellte Luigi Colani fest und forderte stattdessen 1977 die „Renaissance des Jugendstils“. Luigi Colani (1928-2019), gebürtiger Berliner, geniales Multitalent und ... mehr

Luigi Colani und der Jugendstil

Luigi Colani und der Jugendstil

29.08.2021

„Das Bauhaus ist tot!“ stellte Luigi Colani fest und forderte stattdessen 1977 die „Renaissance des Jugendstils“. Luigi Colani (1928-2019), gebürtiger Berliner, geniales Multitalent und Superstar der Selbstinszenierung, zettelte damit eine Revolution im deutschen Design an. Er war eine der facettenreichsten Designerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts und ist nur schwer in seiner Gesamtheit zu fassen. Der streitbare Student der Berliner Hochschule der Künste und Absolvent der Pariser Sorbonne schrieb mit seinen visionären Ideen und biomorphen Formen Design-Geschichte. Die Natur war dabei seine wichtigste Inspirationsquelle, formal stand der Querdenker dem Jugendstil nahe.

Colani sorgte in den 1960er Jahren auch deshalb für eine Revolution im deutschen Design, weil er sich selbst und seinen Namen zur Marke machte. Er nutzte die Möglichkeiten des neuen Materials Kunststoff zu außergewöhnlichen und futuristischen Formen. Oft knüpft er dabei an florale und organische Formen des Jugendstils an, dessen grundlegende Ideen und Konzepte er weiterentwickeln wollte.

In der Ausstellung im Bröhan-Museum werden seine Entwürfe den Jugendstilobjekten der eigenen Sammlung gegenübergestellt. Die floralen Objekte aus der Zeit des Jugendstils und die Werke Colanis stehen für den Traum von einer besseren Welt.

Die Ausstellung wurde bis 29. August 2021 verlängert - und da aktuell corona-bedingt noch / wieder geschlossen - empfiehlt sich die virtuelle Führung durch die Ausstellung mit dem Direktor Dr. Tobias Hoffmann auf dem untenstehenden Youtube-Kanal des Museums zu sehen

Bröhan-Museum
Schlossstraße 1a, 14059 Berlin

broehan-museum.de/

www.youtube.com/watch?v=c9wgTPyoJ2o

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 Abbildung: Peter Ghyczy, Gartenei / Senftenberger Ei, 1968  © Vitra Design Museum, Foto: Jürgen HANS

Deutsches Design 1949–1989

05.09.2021
Zwei Länder, eine Geschichte Geprägt durch Bauhaus und Werkbund, erlangte deutsches Design zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweite Bedeutung. Nach 1949 nahm es einen wohl einzigartigen Verlauf: ... mehr

 Abbildung: Peter Ghyczy, Gartenei / Senftenberger Ei, 1968  © Vitra Design Museum, Foto: Jürgen HANS

Deutsches Design 1949–1989

05.09.2021

Zwei Länder, eine Geschichte

Geprägt durch Bauhaus und Werkbund, erlangte deutsches Design zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweite Bedeutung. Nach 1949 nahm es einen wohl einzigartigen Verlauf: in den zwei Teilen des gespaltenen Landes setzte sich die Entwicklung der Vorkriegszeit unter völlig unterschiedlichen Vorzeichen fort.
Das Vitra Design Museum präsentiert vom 20. März bis 5. September 2021 die Ausstellung »Deutsches Design 1949–1989. Zwei Länder, eine Geschichte«, die mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung erstmals die deutsche Designgeschichte der Nachkriegszeit in einer großen Gesamtschau untersucht. Dabei werden die unterschiedlichen Lebenswelten auf beiden Seiten der Mauer deutlich, aber auch die vielen Parallelen und Querbezüge, die das Design in Ost und West verbanden. Gefördert wird die Ausstellung durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland.
Eine Ausstellung vom 20. März bis 5. September 2021des Vitra Design Museums, des Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und der Wüstenrot Stiftung.

Ort: Vitra Design Museum, Weil am Rhein

Die Ausstellung wird mit verschiedenen Programmpunkten (Link1) - wie Diskussionen und Live-Streamings angereichert - so ist z.B. das Video zur sehenswerten Ausstellungseröffnung vom 19.3.2021 steht auf youtube zum Nachsehen bereit - inkl. einer virtuellen Tour durch die Ausstellung in den letzten ca. 15 Minuten (Link2):

www.design-museum.de/de/informationen/kalende

youtu.be/e7WKoNSXDFg

www.design-museum.de

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foto_Andrea_Rossetti 2021 Les Citoyens

Les Citoyens - Triennale Milano

12.09.2021
Triennale Milano and the Fondation Cartier pour l'art contemporain present, from May 6 to September 12, 2021, the exhibition Les Citoyens created by Guillermo Kuitca. The Argentinian artist stages ... mehr

foto_Andrea_Rossetti 2021 Les Citoyens

Les Citoyens - Triennale Milano

12.09.2021

Triennale Milano and the Fondation Cartier pour l'art contemporain present, from May 6 to September 12, 2021, the exhibition Les Citoyens created by Guillermo Kuitca. The Argentinian artist stages the works of 28 artists from the Fondation Cartier collection to explore the idea of the collective, the group, the community. A second exhibition presented as part of the partnership between the two institutions, Les Citoyens proposes, through the singular gaze of an artist, a journey into the memory of a unique collection.

Les Citoyens is a comprehensive creation, an exhibition-work for which Guillermo Kuitca signs not only the choice of the works, but also their spatial setting in resonance with the architecture of Triennale and his own pictorial universe. Shaped by the artist, the exhibition becomes a creation in itself.

As the second project presented within the framework of the partnership between Triennale Milano and the Fondation Cartier pour l'art contemporain, this exhibition is also an opportunity for both institutions to highlight the central role of art and design collections, the importance of preserving memory in order to think about the future.

Les Citoyens
Guillermo Kuitca on the collection of the Fondation Cartier pour l’art contemporain
Curated by Guillermo Kuitca

May, 6 – September 12, 2021 - Triennale Milano

Opening hours:
Tuesday – Sunday 11 AM – 8 PM

Tickets: 10 Euros (full) / 8.50 Euros (reduced) for first admission to the exhibition
Single ticket for all Triennale exhibitions: 16 Euros

Ticket office: - Advance tickets always recommended
Advance tickets are required for Saturdays and Sundays and by the day before the visit
For Information and Advance ticket, please use web, mail or Tel. +39 02 72434 208

www.triennale.org

www.vivaticket.com

E-Mail:

Introduction to les citoyence 2021 at triennale milano (PDF)

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visual - hfg-archiv ulm 'ausstellungsfieber'

HfG Ulm: Ausstellungsfieber

19.09.2021
01.05.-19.09.2021 I HfG-Archiv Ulm Als eine der einflussreichsten Gestaltungshochschulen des 20. Jahrhunderts, war die HfG Wegbereiterin für das heutige Verständnis von Design als ... mehr

visual - hfg-archiv ulm 'ausstellungsfieber'

HfG Ulm: Ausstellungsfieber

19.09.2021

01.05.-19.09.2021 I HfG-Archiv Ulm

Als eine der einflussreichsten Gestaltungshochschulen des 20. Jahrhunderts, war die HfG Wegbereiterin für das heutige Verständnis von Design als interdisziplinäre Praxis. Mit dem Ausstellungsprojekt widmet sich das HfGArchiv Ulm erstmals der Ausstellungstätigkeit der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG), die wesentlich zu ihrer weltweiten Wahrnehmung beitrug.

Mittels bislang unveröffentlichten Materials wie Architekturmodellen, Fachzeitschriften und historischen Fotografien veranschaulicht das Ausstellungsprojekt wie die Hochschule ihre Positionen und Designkonzepte in die Welt trug.

In den 1950er und 60er Jahren erfreuten sich Ausstellungen derartiger Beliebtheit, dass Fachleute von einem regelrechten "Ausstellungsfieber“ sprachen. Design war das Thema auf zahlreichen Ausstellungen und Messen, die HfG nahm sich von diesen Entwicklungen nicht aus: Während ihres 15-jährigen Bestehens erarbeitete die Hochschule mehrere Ausstellungen, die dem Bedürfnis folgten, den eigenen Standpunkt sichtbar zu machen und ihre entwickelten Lehrmethoden zu verbreiten.

Die dynamische Atmosphäre jener Jahrzehnte wird in der Ausstellung durch unterschiedliche Medien vielseitig erlebbar. Dabei werden sowohl die Relevanz der Ulmer Hochschule und ihre weltweite Rezeption als auch die Suche nach einer idealen Ausstellungsgestaltung in den Focus gerückt.

Die Ausstellung wird durch ein umfassendes digitales Veranstaltungsprogramm sowie einer Projektpublikation, zweier Dissertationen und einer Website begleitet.

Erste Einblicke auf Basis der Ausstellungseröffnung und Presseinformationen finden Sie in dem angehängten PDF oder direkt auf der Homepage des HfG-Archiv Ulm.

hfg-archiv.museumulm.de/ausstellung/ausstellu

Ausstellungsfolder Programm (PDF)

Bericht HfG-Archiv Ulm Ausstellungsfieber (PDF)

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Pendelleuchte, VEB Leuchtenbau Arnsdorf, 1960er Jahre

Deutsches Design 1949–1989

15.10.2021 bis 20.02.2022
Zwei Länder, eine Geschichte Geprägt durch Bauhaus und Werkbund, erlangte deutsches Design zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweite Bedeutung. Nach 1949 nahm es einen wohl einzigartigen Verlauf: ... mehr

Pendelleuchte, VEB Leuchtenbau Arnsdorf, 1960er Jahre

Deutsches Design 1949–1989

15.10.2021 bis 20.02.2022

Zwei Länder, eine Geschichte

Geprägt durch Bauhaus und Werkbund, erlangte deutsches Design zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweite Bedeutung. Nach 1949 nahm es einen wohl einzigartigen Verlauf: In den zwei Teilen des gespaltenen Landes setzte sich die Entwicklung der Vorkriegszeit unter völlig unterschiedlichen Vorzeichen fort.
Gemeinsam mit dem Vitra Design Museum und der Wüstenrot Stiftung präsentiert das
Kunstgewerbemuseum die Ausstellung »Deutsches Design 1949–1989. Zwei Länder, eine Geschichte«, die mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung erstmals die deutsche Designgeschichte der Nachkriegszeit in einer großen Gesamtschau untersucht. Dabei werden die unterschiedlichen Lebenswelten auf beiden Seiten der Mauer deutlich, aber auch die vielen Parallelen und Querbezüge, die das Design in Ost und West verbanden. Gefördert wird die Ausstellung durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland.

DDR-Design aus buntem, billigen Plastik, kühler Funktionalismus in der BRD: Das Bild des deutschen Designs der Nachkriegszeit ist von Klischees bestimmt. Mit solchen Vereinfachungen will die Ausstellung aufräumen. Sie wirft einen differenzierten Blick auf die Protagonisten – von Dieter Rams oder Hans Gugelot im Westen bis Rudolf Horn oder Margarete Jahny im Osten –, und auf prägende Institutionen wie die Burg Giebichenstein in Halle oder die Hochschule für Gestaltung in Ulm. Auch die Fortsetzung des Bauhaus-Gedankens oder der Einsatz von Design als Mittel des Protests in den 1980er Jahren werden thematisiert. Die Exponate reichen von ikonischen Möbeln und Leuchten über Grafik, Industriedesign und Inneneinrichtung bis hin zu Mode, Textilien und Schmuck. Vor dem Hintergrund der deutschen Teilung offenbaren viele von ihnen neue Perspektiven und zeigen die Bedeutung von Design in Zeiten des Kalten Krieges.

Vom Privatraum zur Weltpolitik – in diesem Spannungsfeld zeigt die Ausstellung auch die Bedeutung von Design als Medium von Politik und Propaganda. Denn der deutsche »Sonderfall der Geschichte« ermöglicht einen vergleichenden Blick auf die Rolle von Design unter den unterschiedlichen Vorzeichen von Kapitalismus und Sozialismus. Denn während das Design in der BRD zu einem Motor der deutschen Exportwirtschaft »Made in Germany« wurde, sollte es in der DDR die sozialistische Planwirtschaft anfachen und ihre Produkte für breite Bevölkerungskreise erschwinglich machen. Die Ausstellung zeigt, dass das Design auf beiden Seiten der Mauer vielfältiger, bunter und zum Teil kontroverser war, als es die üblichen Klischees von DDR- und BRD-Design nahelegen. Es war nicht nur Symbol zweier getrennter politischer Systeme, sondern trug als Ausdruck von Protest und Subkulturen auch zur Wiedervereinigung 1989 bei.

Kunsthalle im Lipsiusbau , Dresden

www.skd.museum/besuch/lipsiusbau/

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logo hfg-ulm archiv - ausstellungseroeffnung

Von der Stunde Null bis 1968 - HfG Ulm

31.12.2021
Ulm: Ausstellung Hochschule für Gestaltung Ulm - Neue ständige Ausstellung im HfG-Archiv Ulm In der Zeit ihres Bestehens zwischen 1953 und 1968 entwickelte sich die Hochschule für Gestaltung ... mehr

logo hfg-ulm archiv - ausstellungseroeffnung

Von der Stunde Null bis 1968 - HfG Ulm

31.12.2021

Ulm: Ausstellung Hochschule für Gestaltung Ulm - Neue ständige Ausstellung im HfG-Archiv Ulm

In der Zeit ihres Bestehens zwischen 1953 und 1968 entwickelte sich die Hochschule für Gestaltung Ulm zu einer der weltweit einflussreichsten Ausbildungsstätten für Gestalter. An der HfG entstanden legendäre Entwürfe wie der „Ulmer Hocker”, das Stapelgeschirr „TC 100” und die als „Schneewittchensarg” berühmt gewordene Radio-Phono-Kombination „SK 4” der Firma Braun. Das
an der HfG entwickelte „ulmer modell”, ein auf Wissenschaft und Technik basierendes Konzept des Designs, setzt bis heute Maßstäbe.
Mit der Unterstützung von Ehemaligen der HfG richtete die Stadt Ulm 1987 das HfG-Archiv ein, das seit 1993 zum Ulmer Museum gehört. 2011 bezog es Räume im Gebäude der ehemaligen Hochschule für Gestaltung am Hochsträß. Nach einer Erweiterung der Ausstellungsfläche präsentiert das HfG-Archiv seit Herbst 2013 eine neue ständige Ausstellung zur Geschichte der HfG Ulm.
Die Präsentation erstreckt sich auf rund 275 Quadratmeter und zeigt mehr als 200 Exponate und zahlreiche Fotografien. Gestaltet wurde sie von Ruedi Baur und seinem Team vom Laboratoire Irb Paris. Sein Konzept folgt dem Gedanken, das Archiv erlebbar zu machen. Die Stunde Null und die Jahre vor der Gründung der HfG werden schlaglichtartig beleuchtet. Das Kernstück der räumlichen
Inszenierung bilden zwei große Regalstrukturen, die zum einen die Geschichte der HfG chronologisch darstellen, zum anderen in alphabetischer Abfolge ausgewählte Themen illustrieren. Auch die Gründer der HfG, Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher und Max Bill, werden dem Besucher nahegebracht.

Die neue Dauerausstellung wurde am Freitag, 13. September 2013, mit offiziellen Ansprachen und einem Vortrag von Gui Bonsiepe in der Mensa der ehemaligen Hochschule für Gestaltung Ulm, Am Hochsträß 8, 89081 Ulm vor ca. 500 Gästen eröffnet.

www.hfg-archiv.ulm.de

E-Mail:

einladungsflyer 20130913 hfg-archiv eroeffnung (PDF)

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MAKK Eera AarnioTomato Chair 1971 Foto: DetlefSchumacher.com

MAKK Dauerausstellung Design

31.12.2021
Köln: Am 10. August 2019 wurde die b>Dauerausstellung Design im MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST KÖLN wieder eröffnet. Neben der Dauerausstellung gibt es immer wieder wechselnde lectures and talks, ... mehr

MAKK Eera AarnioTomato Chair 1971 Foto: DetlefSchumacher.com

MAKK Dauerausstellung Design

31.12.2021

Köln: Am 10. August 2019 wurde die b>Dauerausstellung Design im MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST KÖLN wieder eröffnet.

Neben der Dauerausstellung gibt es immer wieder wechselnde lectures and talks, sowie Sonderausstellungen, welche Sie aktuell unter den untenstehenden Links nachlesen können.

MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln
An der Rechtschule
50667 Köln
Telefon +49(0)221.221 238 60

makk.de/Die-neue-Designausstellung-mit-Sammlu

makk.de/Kalender

www.makk.de

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George Sowden, Drawing for Interior 2, 1983 © Vitra Design Museum

Memphis. 40 Jahre Kitsch und Eleganz

23.01.2022
Die italienische Gruppe Memphis zählt zu den außergewöhnlichsten Erscheinungen im Design der letzten Jahrzehnte. Auch wenn sie nur von 1981 bis 1987 bestand, sind ihre Geschichte und ihr Einfluss ... mehr

George Sowden, Drawing for Interior 2, 1983 © Vitra Design Museum

Memphis. 40 Jahre Kitsch und Eleganz

23.01.2022

Die italienische Gruppe Memphis zählt zu den außergewöhnlichsten Erscheinungen im Design der letzten Jahrzehnte. Auch wenn sie nur von 1981 bis 1987 bestand, sind ihre Geschichte und ihr Einfluss legendär: Mit ihren schrillen Farben und Mustern wirkten die Memphis-Entwürfe wie aus dem Comic entsprungen und prägten einen völlig neuen Look, in dem sich Popkultur, Werbeästhetik und Postmoderne zu einem wilden Mix verbanden. Zum 40. Gründungsjahr der Gruppe gibt die Ausstellung »Memphis. 40 Jahre Kitsch und Eleganz« in der Vitra Design Museum Gallery anhand von Objekten, Zeichnungen und Archivmaterial einen Einblick in die Welt von Memphis und stellt einige Mitglieder vor, darunter der Vordenker Ettore Sottsass sowie Michele de Lucchi, Martine Bedin, Michael Graves, Barbara Radice, Peter Shire und Shiro Kuramata.

Vitra Design Museum Gallery

www.design-museum.de

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