Zum Artikel springen
>

Ausstellungen

Visual zur Ausstellung SBB CFF FFS - Foto: Studio Marcus Kraft, SBB CFF FFS, Museum für Gestaltung Zürich, 2019, © ZHdK

SBB CFF FFS

02.08.2019 bis 05.01.2020
Zürich. Die Schweiz verfügt über das meist befahrene Schienennetz der Welt. Seit mehr als einem Jahrhundert sorgen die Schweizerischen Bundesbahnen SBB für hohe Mobilität und prägen das ... mehr

Visual zur Ausstellung SBB CFF FFS - Foto: Studio Marcus Kraft, SBB CFF FFS, Museum für Gestaltung Zürich, 2019, © ZHdK

SBB CFF FFS

02.08.2019 bis 05.01.2020

Zürich. Die Schweiz verfügt über das meist befahrene Schienennetz der Welt. Seit mehr als einem Jahrhundert sorgen die Schweizerischen Bundesbahnen SBB für hohe Mobilität und prägen das öffentliche Leben in weiten Teilen des Landes. Ihre Bahnhöfe und Züge sind markante und international bekannte Zeichen des öffentlichen Verkehrs. Die qualitätsvolle Gestaltung, die Teil eines sorgfältigen Markenauftritts ist, macht die nationale Bahngesellschaft zu einem herausragenden Beispiel Schweizer Designgeschichte. Erstmals präsentiert eine Ausstellung umfassend die Leistungen der SBB in Architektur, Industriedesign und visueller Kommunikation. Mit Originalobjekten, Fotografien, Plakaten, Videoinstallationen und einer Modelleisenbahn lädt sie zur Zeitreise ein von den Anfängen der SBB bis hin zur Mobilität von morgen.

Ausstellungseröffnung 2.8.2019
Begrüßung: Roman Aebersold, Vizedirektor Museum für Gestaltung Zürich und Kathrin Amacker, Mitglied der Konzernleitung SBB AG, Leiterin Kommunikation, Politik, Nachhaltigkeit.
Einführung: Andres Janser, Kurator der Ausstellung

Ausstellung vom 3. August 2019 bis 5. Januar 2020
Museum für Gestaltung Zürich

Ausstellungsstrasse 60
CH - 8005 Zürich

Mehr zur SBB CFF FFS :

museum-gestaltung.ch/de/ausstellung/sbb-cff-f

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
Foto: Schülerinnenklasse von Prof. Margarete Junge an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1911, © Archiv der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Bestand Bildarchiv, Sign. 08.01/00015

Gegen die Unsichtbarkeit

18.08.2019
Hamburg: Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938 Mit der Gründung der Deutschen Werkstätten Hellerau im Jahr 1898 wurde Dresden neben München zu einem Zentrum der ... mehr

Foto: Schülerinnenklasse von Prof. Margarete Junge an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1911, © Archiv der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Bestand Bildarchiv, Sign. 08.01/00015

Gegen die Unsichtbarkeit

18.08.2019

Hamburg: Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938

Mit der Gründung der Deutschen Werkstätten Hellerau im Jahr 1898 wurde Dresden neben München zu einem Zentrum der internationalen Reformbewegung, vor allem in Hinblick auf innovative Gestaltung. So weit bekannt, aber nahezu unbekannt war die Öffnung der Deutschen Werkstätten für Frauen als künstlerische Mitarbeiterinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Es ist vor allem Karl Schmidts (1873–1948) Engagement zur Zeit der Reformbewegung zu verdanken, dass unmittelbar nach der Gründung seines Unternehmens eine ganze Reihe von Frauen als Gestalterinnen beauftragt und ihre Produkte unter ihren Namen vertrieben wurden. "Gegen die Unsichtbarkeit. Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938" stellt erstmalig 18 Designerinnen und eine Produktfotografin vor, die im frühen 20. Jahrhundert im Kontext der Deutschen Werkstätten arbeiteten.

Die Ausstellung vom 17. Mai bis 18. August 2019 wirft ein Schlaglicht auf Gestalterinnen, die trotz reger Entwurfs- und Lehrtätigkeit, zahlreichen Ausstellungen und erfolgreichen Wettbewerbsteilnahmen im Laufe der Zeit in Vergessenheit gerieten: Frauen, die als Möbeldesignerinnen auftraten, obwohl sie – generell zu dieser Zeit ohne Studienberechtigung – oft nur als Zeichenlehrerinnen ausgebildet waren. Frauen, die tradierte gesellschaftliche Muster durchbrachen und mit der Ausübung eines zuvor Männern vorbehaltenen Tätigkeitsbereiches mehr Autonomie und Selbstbestimmung im beruflichen und gesellschaftlichen Alltag erlangten. Frauen, die nicht nur maßgeblich zum Erfolg der noch jungen Werkstätten beitrugen, sondern auch die Reformbewegung in Deutschland entscheidend vorantrieben.

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Steintorplatz
20099 Hamburg

www.mkg-hamburg.de

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
Abb.: Anke Feuchtenberger (*1963), Plakat „Benzin Musical“ (Detail), 1994, Siebdruck, 59,6 x 84,3 cm, MKG, © Anke Feuchtenberger

PGH Glühende Zukunft

25.08.2019
Hamburg: Berliner Plakate aus der Zeit der Wende Hamburg. Die Abkürzung PGH stand in der DDR für „Produktionsgenossenschaft des Handwerks“ und meinte den Zusammenschluss einzelner ... mehr

Abb.: Anke Feuchtenberger (*1963), Plakat „Benzin Musical“ (Detail), 1994, Siebdruck, 59,6 x 84,3 cm, MKG, © Anke Feuchtenberger

PGH Glühende Zukunft

25.08.2019

Hamburg: Berliner Plakate aus der Zeit der Wende

Hamburg. Die Abkürzung PGH stand in der DDR für „Produktionsgenossenschaft des Handwerks“ und meinte den Zusammenschluss einzelner Handwerksbetriebe zu Genossenschaften. Kurz vor dem Mauerfall am 9. November 1989 gründeten vier junge Ost-Berliner Künstler*innen ihre eigene PGH mit dem zukunftsfrohen Namen. Anke Feuchtenberger, Henning Wagenbreth, Holger Fickelscherer und Detlef Beck veröffentlichten von nun an zahlreiche Plakate und Grafiken, Illustrationen und Flugblätter mit dem dreieckigen Logo der PGH. Ihr Stil unterschied sich mit frecher, oft schmunzelnd-böser Zeichnung sehr wohl von dem der Kolleg*innen im Westen, bei denen Fotografie und gerade Zeilen vorherrschten. Die Ostberliner Zeichner*innen haben es seither weit gebracht, lehren an Universitäten in Berlin und Hamburg und werden international gehandelt. Zu ihnen tritt in der Ausstellung Volker Pfüller, eine Generation älter und großes Vorbild für die jungen Künstler*innen.

Die Ausstellung läuft vom 28.04.2019 bis 25.08.2019

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Steintorplatz
20099 Hamburg

www.mkg-hamburg.de

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
 Design Biennale Zürich 2019 - PLAY - Visual

Partner-Veranstaltung

3 Tickets für die Design Biennale Zürich 2019 - PLAY.

29.08.2019 bis 01.09.2019
PLAY – Die zweite Edition der Design Biennale Zürich Let’s play Design: An der 2. Edition der Design Biennale Zürich präsentieren nationale und internationale Designschaffende aus ... mehr

 Design Biennale Zürich 2019 - PLAY - Visual

Partner-Veranstaltung

3 Tickets für die Design Biennale Zürich 2019 - PLAY.

29.08.2019 bis 01.09.2019

PLAY – Die zweite Edition der Design Biennale Zürich

Let’s play Design: An der 2. Edition der Design Biennale Zürich präsentieren nationale und internationale Designschaffende aus verschiedenen Disziplinen ihre Ideen, Visionen, Installationen oder Projekte – und laden das Publikum zum Entdecken, Ausprobieren und Mitspielen ein. Das Gastland 2019 sind die Niederlande.

Als Medienpartner erhält der VDID 3 x 1 Tageseintritt für die Design Biennale Zürich 2019 zur Verlosung - VDID Mitglieder können sich bis 15. August 2019 bei der VDID Geschäftsstelle per mail mit dem Kennwort PLAY VDID melden, um an der Verlosung teilzunehmen!

Programm Zusammenfassung
Die Ausstellung im Creative Lab vereint zeitgenössische Designprojekte und Installationen unterschiedlicher Disziplinen. Inspiriert vom Schweizer Design Klassiker Vita Parcours zeigen aufstrebende Designtalente im Design Parcours extra dafür konzipierte Projekte im Alten Botanischen Garten UZH.
Die Swiss Game Design Lounge im Museum für Gestaltung Zürich widmet sich zeitgenössischen experimentellen Videospielpositionen. An der Pop-up Conference treffen Technologie, Simulation und Robotik auf Material, Poesie und Irritation.
Und in den Off Spaces werden Partner zu Gastgebern und gewähren Einblick in ihr Schaffen.
Die Activities mit Sonderführungen in den Partnermuseen, diversen Talks, Vorträgen und Design Promenaden, einem Spieleabend oder Kinderworkshop bereichern die Ausstellungsformate.

Let's play! Opening 29.8, 17:00 – 21:00, Werkstadt Zürich
Pop-Up Conference 30.8., 16:30 – 19:30, Museum für Gestaltung, Vortragssaal

Weitere Informationen:

www.designbiennalezurich.ch

Kommunikationspaket Design Biennale Zürich 2019 - PLAY (PDF)

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
Abdul Rahim, Datin Haslinda für/for Blancheur  2017  © Blancheur

Contemporary Muslim Fashions

01.09.2019
Frankfurt a.M.: Ausstellung zu muslimischer Mode vom 5. April bis 1. September 2019 im Museum Angewandte Kunst. Frankfurt am Main: Von Haute Couture über Streetwear bis zu Sportbekleidung: Der ... mehr

Abdul Rahim, Datin Haslinda für/for Blancheur  2017  © Blancheur

Contemporary Muslim Fashions

01.09.2019

Frankfurt a.M.: Ausstellung zu muslimischer Mode vom 5. April bis 1. September 2019 im Museum Angewandte Kunst.

Frankfurt am Main: Von Haute Couture über Streetwear bis zu Sportbekleidung: Der Markt für muslimische Mode wächst weltweit rasant. Contemporary Muslim Fashions ist die erste große Ausstellung, die sich mit dem Phänomen zeitgenössischer muslimischer Mode auseinandersetzt. Nachdem die Schau in den Fine Arts Museums of San Francisco für Aufsehen sorgte, wird sie in Frankfurt als erste Station in Europa gezeigt. Sie präsentiert sich als eine Momentaufnahme dieses Modephänomens, das gesellschaftliche, religiöse, soziale und politische Aspekte in sich trägt. Die Ausstellung zeigt einerseits, wie Musliminnen ihre eigenen modischen Vorstellungen von „Modest Fashion“ umsetzen, und andererseits, wie internationale Modeunternehmen mit eigenen Kreationen auf die zunehmende Nachfrage nicht nur muslimischer Frauen nach „dezenten“, weniger körperbetonten und zugleich modischen Styles reagieren.

Die Ausstellung präsentiert aktuelle muslimische Kleidungsstile aus aller Welt, mit einem Schwerpunkt auf dem Nahen Osten und Südostasien sowie Europa und den USA. Dabei reflektiert sie, wie Kleidung dem Ausdruck der vielen Facetten individueller, religiöser und kultureller Identität dient – und wie sie Identität prägt. Rund 80 Ensembles von etablierten und aufstrebenden Marken, ergänzt von Modefotografie und Laufstegvideos, zeigen die Raffinesse, mit der regionale Ästhetiken mit globalen Modetrends verwoben werden. Daneben gibt Originalmaterial aus den sozialen Netzwerken, die eine zentrale Rolle für die Verbreitung des neuen Trends spielen, Einblicke in die Vielfalt der Positionen in der muslimischen Welt und lässt verschiedene Akteur*innen zu Wort kommen.

Contemporary Muslim Fashions wird von den Fine Arts Museums of San Francisco in Zusammenarbeit mit dem Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main, organisiert.
Thomas Schmatolla

Contemporary Muslim Fashions
5. April bis 1. September 2019
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten
Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr

www.museumangewandtekunst.de

www.museumangewandtekunst.de/de/besuch/ausste

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
Marta Herford

Rebellische Pracht: Design-Punk statt Bauhaus

01.09.2019
Herford: Überbordende Dekors, grelle Farben und kuriose Verbindungen unterschiedlicher Stilelemente – das sind die Gestaltungsmerkmale, mit denen Ende der 1970er Jahre eine neue ... mehr

Marta Herford

Rebellische Pracht: Design-Punk statt Bauhaus

01.09.2019

Herford: Überbordende Dekors, grelle Farben und kuriose Verbindungen unterschiedlicher Stilelemente – das sind die Gestaltungsmerkmale, mit denen Ende der 1970er Jahre eine neue Designer-Generation antrat, um gegen die Grundsätze der „guten Form“ zu rebellieren.

Ihre gewagte Opulenz richtete sich gezielt gegen die reduzierte, nüchterne Formensprache der Moderne. Zum Anlass des 100-jährigen Bauhausjubiläums wird eine zentrale Bewegung der europäischen Designgeschichte vorgestellt, die in ihrer Radikalität und ihrem spielerischen Umgang mit Materialien, Farben und Formen bis heute verblüfft. Zugleich macht sich das Projekt auf die Suche nach künstlerischen Impulsen für die Gegenwart. Im Zentrum der Ausstellung steht die Sammlung „anthologie quartett“, die sich heute im Archiv der Avantgarden (AdA) in Dresden befindet.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – Archiv der Avantgarden.

Laufzeit: 26. Mai 2019 – 01. September 2019
Ausstellungsort: Marta Herford

Goebenstraße 2–10, D-32052 Herford
Öffnungszeiten: Di–So und an Feiertagen 11–18 Uhr,
jeden 1. Mittwoch im Monat 11–21 Uhr

marta-herford.de/ausstellungen/rebellische-pr

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
Schönheit

Schönheit

15.09.2019
Frankfurt a.M.: Plädoyer für die Lust am Schönen Was ist Schönheit und warum fühlen wir uns von ihr angezogen? Die eigens für die Ausstellung produzierten Installationen zusammen mit ... mehr

Schönheit

Schönheit

15.09.2019

Frankfurt a.M.: Plädoyer für die Lust am Schönen
Was ist Schönheit und warum fühlen wir uns von ihr angezogen?
Die eigens für die Ausstellung produzierten Installationen zusammen mit zahlreichen Beispielen aus Produktdesign, Stadtplanung, Architektur und Grafikdesign animieren zum Sehen, Riechen und Fühlen und treten den Beweis an, dass schön gestaltete Arbeiten die menschliche Wahrnehmung stimulieren und damit besser funktionieren.

Unterstützt von Erkenntnissen aus der psychologischen Ästhetik, aus Geschichte, Philosophie und den Naturwissenschaften vertreten Sagmeister & Walsh den Standpunkt, dass Schönheit mehr ist als eine rein oberflächliche Strategie: Sie beeinflusst unseren Alltag, stimuliert unsere Wahrnehmung und macht die Welt zu einem besseren Ort.

Nahezu im gesamten 20. und 21. Jahrhundert war und ist Schönheit im Designdiskurs eher negativ besetzt.

Die Ausstellung wird vom 11. Mai bis 15. September 2019 im gesamten ersten Obergeschoss des Museum Angewandte Kunst gezeigt.
Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt

www.museumangewandtekunst.de/de/besuch/ausste

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
Carlo Mollino, Arabesco, 1950 © Vitra Design Museum,  Foto: Jürgen HANS

Objekte der Begierde: Surrealismus und Design 1924 – heute

28.09.2019 bis 19.01.2020
Weil am Rhein: Der Surrealismus zählt zu den einflussreichsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts. In seinen traumhaften Bildwelten hatten Alltagsobjekte eine zentrale Bedeutung, sie wurden ... mehr

Carlo Mollino, Arabesco, 1950 © Vitra Design Museum,  Foto: Jürgen HANS

Objekte der Begierde: Surrealismus und Design 1924 – heute

28.09.2019 bis 19.01.2020

Weil am Rhein: Der Surrealismus zählt zu den einflussreichsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts. In seinen traumhaften Bildwelten hatten Alltagsobjekte eine zentrale Bedeutung, sie wurden verfremdet, ironisiert oder zu seltsamen Zwitterwesen zusammengesetzt. So entstanden einige Schlüsselwerke moderner Kunst, darunter Marcel Duchamps »Fahrrad-Rad« (1913) oder Salvador Dalís »Hummertelefon« (1936).

Doch der Surrealismus gab umgekehrt auch dem Design wichtige Impulse. Ab dem 28. September 2019 präsentiert das Vitra Design Museum eine große Ausstellung, die den Dialog zwischen Surrealismus und Design umfassend untersucht. Daher wird zum ersten Mal gezeigt, wie stark der Surrealismus das Design der letzten 100 Jahre beeinflusst hat – von Möbeln und Interieurs bis hin zu Grafik, Mode, Film und Fotografie.

Die Ausstellung umfasst unter anderem Werke von Gae Aulenti, Björk, Achille Castiglioni, Giorgio de Chirico, Le Corbusier, Salvador Dalí, Dunne & Raby, Marcel Duchamp, Max Ernst, Ray Eames, Front, Friedrich Kiesler, Shiro Kuramata, René Magritte, Carlo Mollino, Isamu Noguchi, Meret Oppenheim, Man Ray, Iris van Herpen und vielen anderen.

Objekte der Begierde.
Surrealismus und Design 1924 – heute

Eröffnung: 27. September 2019, 18 Uhr
Laufzeit: 28.09.2019 – 19.01.2020
Öffnungszeiten: täglich von 10–18 Uhr

Vitra Design Museum
Charles-Eames-Strasse 2
79576 Weil am Rhein

//www.design-museum.de/de/ausstellungen/komme

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
Politics of Design. Design of Politics

Politics of Design. Design of Politics

29.09.2019
München: In einer Reihe von Interaktionen und Interventionen zeigt Friedrich von Borries von 30. November 2018 bis 29. September 2019 in der Sammlung auf, inwieweit Design ein politisches Moment in ... mehr

Politics of Design. Design of Politics

Politics of Design. Design of Politics

29.09.2019

München: In einer Reihe von Interaktionen und Interventionen zeigt Friedrich von Borries von 30. November 2018 bis 29. September 2019 in der Sammlung auf, inwieweit Design ein politisches Moment in sich trägt.
Unter dem Aspekt „Politics of Design“ weist er darauf hin, dass Designobjekte immer auch in einem politischen Zusammenhang entstanden und vielfach auch aus einer gesellschaftspolitischen Intention heraus entwickelt worden sind.
Anhand von Thesen wie „Design sexualisiert“, „Design kolonialisiert“ und „Design manipuliert“ wird ein neuer Blick auf Cola-Werbung, Sony-Walkmans und Möbel der Moderne geworfen.
Diese Diskussion über das politische Moment im Design wird ausgeweitet auf den Raum der Politik. Dem Fokus auf die Objekte wird das „Design of Politics“ gegenübergestellt, das die Möglichkeiten der Gestaltung und Veränderung von Politik durch Design untersucht. Welchen Beitrag kann das Design für die soziale und kulturelle Entwicklung einer Gesellschaft leisten?

In der Paternoster-Halle finden daher unter dem Motto „Re-Design Democracy“ vier Workshops als diskursiver, öffentlicher Designprozess statt, die in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung / bpb realisiert werden. In einem über soziale Medien und Medienpartner verbreiteten Open Call werden jeweils interessierte Bürger, Aktivisten, Designer, Künstler, Wissenschaftler oder Studierende zur Teilnahme mit Projektideen und Diskussionsbeiträgen eingeladen. Jeder Workshop wird von Friedrich von Borries vorbereitet und von ausgewiesenen Experten inhaltlich begleitet. Die Ergebnisse werden öffentlich mit prominenten Gästen aus Politik, Wissenschaft und Kultur diskutiert und anschließend integraler Bestandteil der Ausstellung sein.

Friedrich von Borries thematisiert in seiner kritischen Ausstellung nicht nur Inhalte wie „Überwachung“, „Selbstverwirklichung“, „Ware“ oder „Markt“ vor dem Hintergrund der Demokratie als schützenswerte und gleichzeitig stets verbesserungswürdige Herrschaftsform. Er stellt im Hinblick auf das Verhältnis von Politik und Design auch die Frage, in welchem Spannungsfeld Designer und Architekten heute agieren müssen, wenn sie politisch verantwortungsvoll gestalten wollen.

Pinakothek der Moderne, München

dnstdm.de/politics-of-design/

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
Ausschnitt Foto HfG-Grundlehre 1955 - Würfelaufgabe - Foto Ernst Hahn - HfG-Archiv Museum Ulm

Bauhaus Ulm

13.10.2019
Ulm: Von Peterhans bis Maldonado 100 Jahre nach der Gründung des Bauhauses blickt das HfG-Archiv auf die Jahre zwischen 1953 und 1958. In dieser Zeit war die Grundlehre an der Hochschule für ... mehr

Ausschnitt Foto HfG-Grundlehre 1955 - Würfelaufgabe - Foto Ernst Hahn - HfG-Archiv Museum Ulm

Bauhaus Ulm

13.10.2019

Ulm: Von Peterhans bis Maldonado

100 Jahre nach der Gründung des Bauhauses blickt das HfG-Archiv auf die Jahre zwischen 1953 und 1958. In dieser Zeit war die Grundlehre an der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) geprägt von pädagogischen Ideen, die das Bauhaus für seinen Vorkurs entwickelt hatte.
Max Bill, Mitbegründer und Architekt des Hochschulgebäudes, war es mit Inge Aicher-Scholl und Otl Aicher gelungen, die ehemaligen Bauhäusler Walter Peterhans, Josef Albers, Helene Nonné-Schmidt und Johannes Itten als Dozenten für die HfG Ulm zu gewinnen. 2

Bald zeichnete sich ab, dass die jüngeren Dozenten eine Bauhaus-Nachfolge ablehnten. Das gilt auch für die Grundlehre, für die Tomás Maldonado eine „Visuelle Methodik“ konzipierte.
Der Bestand des HfG-Archivs an Grundlehre-Arbeiten ist weltweit einmalig. Zum Bauhaus-Jubiläum präsentiert es daraus eine großzügige Auswahl. Ergänzt wird sie um Dokumente, Fotografien und Modelle, die Methoden und Ziele dieses für viele HfG-Studenten entscheidenden Ausbildungsjahrs veranschaulicht.

Die Ausstellung interessiert sich für die Frage, welche Vorstellung vom Bauhaus an der HfG Ulm vermittelt wurde und was die Studierenden darüber erfahren haben.
Auf die zahlreichen Bezüge zum Bauhaus weist auch die Namenswahl hin. „Hochschule für Gestaltung“, so lautete der Beiname des Staatlichen Bauhauses Dessau, das mit dem Umzug von Weimar nach Dessau Hochschulstatus erlangt hatte. Von Walter Gropius erhielt Bill die Zustimmung, diese Bezeichnung für Ulm zu verwenden. Doch Bill dachte weiter: Da er von den Bestrebungen anderer wusste, den Namen Bauhaus zu verwenden, schlug er in einem Brief an Inge Aicher-Scholl vor, für Ulm den Namen „Bauhaus“ zu wählen. Diesem Umstand verdankt die durch Dr. Martin Mäntele kuratierte Ausstellung des HfG-Archivs ihren Titel „Bauhaus Ulm“.

Die Ausstellung läuft von 27. Juni bis 13. Oktober 2019 und wird durch ein umfassendes Veranstaltungsprogramm begleitet.

Die Eröffnung fand am Donnerstag, den 27. Juni 2019 im HfG-Archiv Ulm statt,
Studio HfG, Am Hochsträss 8, 89081 Ulm

Öffnungszeiten HfG-Archiv: Di-So 11-17 Uhr, Do 11-20 Uhr. Montags geschlossen.

www.hfg-archiv.museumulm.de

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
Social Design

Social Design

27.10.2019
Hamburg. Bewohner-freundliche Städte, menschenwürdige Unterkünfte für Geflüchtete, nachbarschaftliches Gärtnern, Technikwerkstätten für alle, ein Webstuhl zur Existenzgründung, ein ... mehr

Social Design

Social Design

27.10.2019

Hamburg. Bewohner-freundliche Städte, menschenwürdige Unterkünfte für Geflüchtete, nachbarschaftliches Gärtnern, Technikwerkstätten für alle, ein Webstuhl zur Existenzgründung, ein Solarkiosk oder ein mobiler Schlafwagen für Obdachlose: Immer mehr Menschen engagieren sich weltweit privat oder beruflich, weil sie etwas verändern wollen. Die Impulse kommen aus allen Bereichen der Gesellschaft. Gerade in Zeiten von Umbrüchen spielten Designer*innen, Architekt*innen, Handwerker*innen, Künstler*innen und Ingenieur*innen immer schon eine wesentliche Rolle bei der Suche nach neuen Ansätzen und Verantwortungen in der Gestaltung. So nehmen sie auch heute ihre soziale Verantwortung sehr ernst und setzen Design als Werkzeug ein, um sozial und nachhaltig zu handeln. Die Gestaltung von Stadträumen, Gebäuden und Verkehrswegen, aber auch Produkten und Prozessen spiegeln immer auch politische und gesellschaftliche Verhältnisse wieder. Gestalter*innen haben darum bei der Entwicklung neuer sozialer Systeme, Lebens- und Arbeitsumgebungen, die eine Welt als Ganzes im Blick haben, einen entscheidenden Anteil.

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) nimmt in der Ausstellung Social Design die Rolle der Gestalter*innen in den Blick und stellt Lösungsansätze, bereits erfolgreich laufende Projekte und Gestaltungsprozesse aus dem Feld des Social Design vor.

Die Ausstellung läuft vom 29.03.2019 bis 27.10.2019.

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Steintorplatz
20099 Hamburg

www.mkg-hamburg.de

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
Foto ZHdK: Pavillon le corbusier 2019 - Ausstellung: Mon Universe

Mon univers

17.11.2019
Zürich. Pavillon Le Corbusier «Es gibt keinen schöneren Ort als den frisch renovierten Pavillon Le Corbusier, um die Privatsammlung des Architekten zu präsentieren. Die Intimität des ... mehr

Foto ZHdK: Pavillon le corbusier 2019 - Ausstellung: Mon Universe

Mon univers

17.11.2019

Zürich. Pavillon Le Corbusier

«Es gibt keinen schöneren Ort als den frisch renovierten Pavillon Le Corbusier, um die Privatsammlung des Architekten zu präsentieren. Die Intimität des Gebäudes und die persönliche Note der Sammlung stehen in einem wunderbaren Dialog.» Christian Brändle, Kurator

Meeresschnecken, Keramik aus dem Balkan, Strandgut und Industrieglas: Seine erste Ausstellung im neu renovierten Pavillon Le Corbusier widmet das Museum für Gestaltung Zürich der Sammelleidenschaft des Schweizer Jahrhundertarchitekten und gibt damit Einblick in seinen gestalterischen Kosmos. Zeitlebens verfolgte Le Corbusier die Vision einer Synthese der Künste und führte in seinen Assemblagen Objekte und Trouvaillen aus Kunst, Industrie, Folklore und Natur zusammen. Für seine verschiedenen künstlerischen Praktiken waren ihm diese zugleich Referenz und Inspirationsquelle. Die Ausstellung bringt Originale aus Le Corbusier Privatsammlung, historische Fotografien, Abgüsse und Malereien sowie Fundstücke aus der Natur zusammen und stellt sie in einen visuellen und inhaltlichen Dialog.

Kuratiert von Arthur Rüegg und Christian Brändle.
Die Ausstellung wird noch gezeigt bis 17.11.2019

Pavillon Le Corbusier

Höschgasse 8
8008 Zürich

pavillon-le-corbusier.ch/de/

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
Alexandra Daisy Ginsberg,  The Synthetic Kingdom, 2009 © Alexandra Daisy Ginsberg,  Foto: Carole Suety

Vitra Design Museum: Better Nature

24.11.2019
Weil am Rhein: Die britische Künstlerin Alexandra Daisy Ginsberg (*1982, London) beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Natur und Mensch und untersucht, wie sich dieses durch den Fortschritt ... mehr

Alexandra Daisy Ginsberg,  The Synthetic Kingdom, 2009 © Alexandra Daisy Ginsberg,  Foto: Carole Suety

Vitra Design Museum: Better Nature

24.11.2019

Weil am Rhein: Die britische Künstlerin Alexandra Daisy Ginsberg (*1982, London) beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Natur und Mensch und untersucht, wie sich dieses durch den Fortschritt von Design und Technologie verändert. Basierend auf ihren Forschungsarbeiten entwickelt sie suggestive Kunstwerke, die bedrohlich und poetisch zugleich wirken. Eine Auswahl davon zeigt die Gallery des Vitra Design Museums vom 20. Juli bis 24. November 2019 in einer Einzelausstellung und verfolgt den Weg der Künstlerin und kritischen Designerin. Die ausgebildete Architektin und Interaktionsdesignerin interessiert sich besonders für die »Synthetische Biologie«, eine aufkommende Technowissenschaft, die sich mit dem Design lebender Materie beschäftigt. In diesem Zusammenhang ist Ginsberg schon lange von der Prämisse fasziniert, die allem Design zugrunde liegt: dem Bedürfnis nach »Verbesserung«. Aber was genau bedeutet »besser«? Besser für wen? Und wer entscheidet, was besser ist? Diese Fragen sind besonders in Zeiten von radikalem technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt entscheidend und stellen die Grundlage für »Better Nature« dar.

Alexandra Daisy Ginsberg
20. Juli – 24. November 2019
Vitra Design Museum Gallery
Charles-Eames-Strasse 2
79576 Weil am Rhein
Deutschland
Öffnungszeiten: Täglich 10–18 Uhr

www.design-museum.de/de/ausstellungen/aktuell

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
logo hfg-ulm archiv - ausstellungseroeffnung

Von der Stunde Null bis 1968 - HfG Ulm

31.12.2019
Ulm: Ausstellung Hochschule für Gestaltung Ulm - Neue ständige Ausstellung im HfG-Archiv Ulm In der Zeit ihres Bestehens zwischen 1953 und 1968 entwickelte sich die Hochschule für Gestaltung ... mehr

logo hfg-ulm archiv - ausstellungseroeffnung

Von der Stunde Null bis 1968 - HfG Ulm

31.12.2019

Ulm: Ausstellung Hochschule für Gestaltung Ulm - Neue ständige Ausstellung im HfG-Archiv Ulm

In der Zeit ihres Bestehens zwischen 1953 und 1968 entwickelte sich die Hochschule für Gestaltung Ulm zu einer der weltweit einflussreichsten Ausbildungsstätten für Gestalter. An der HfG entstanden legendäre Entwürfe wie der „Ulmer Hocker”, das Stapelgeschirr „TC 100” und die als „Schneewittchensarg” berühmt gewordene Radio-Phono-Kombination „SK 4” der Firma Braun. Das
an der HfG entwickelte „ulmer modell”, ein auf Wissenschaft und Technik basierendes Konzept des Designs, setzt bis heute Maßstäbe.
Mit der Unterstützung von Ehemaligen der HfG richtete die Stadt Ulm 1987 das HfG-Archiv ein, das seit 1993 zum Ulmer Museum gehört. 2011 bezog es Räume im Gebäude der ehemaligen Hochschule für Gestaltung am Hochsträß. Nach einer Erweiterung der Ausstellungsfläche präsentiert das HfG-Archiv seit Herbst 2013 eine neue ständige Ausstellung zur Geschichte der HfG Ulm.
Die Präsentation erstreckt sich auf rund 275 Quadratmeter und zeigt mehr als 200 Exponate und zahlreiche Fotografien. Gestaltet wurde sie von Ruedi Baur und seinem Team vom Laboratoire Irb Paris. Sein Konzept folgt dem Gedanken, das Archiv erlebbar zu machen. Die Stunde Null und die Jahre vor der Gründung der HfG werden schlaglichtartig beleuchtet. Das Kernstück der räumlichen
Inszenierung bilden zwei große Regalstrukturen, die zum einen die Geschichte der HfG chronologisch darstellen, zum anderen in alphabetischer Abfolge ausgewählte Themen illustrieren. Auch die Gründer der HfG, Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher und Max Bill, werden dem Besucher nahegebracht.

Die neue Dauerausstellung wurde am Freitag, 13. September 2013, mit offiziellen Ansprachen und einem Vortrag von Gui Bonsiepe in der Mensa der ehemaligen Hochschule für Gestaltung Ulm, Am Hochsträß 8, 89081 Ulm vor ca. 500 Gästen eröffnet.

www.hfg-archiv.ulm.de

E-Mail:

einladungsflyer 20130913 hfg-archiv eroeffnung (PDF)

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
alltag formen! Ausstellung Eisenhüttenstadt - Foto: Simson S 50, Entwurf: Lutz Rudolph, Karl Clauss Dietel, Hersteller: VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl, 1967

alltag formen! bauhaus-moderne in der ddr

05.01.2020
Eisenhüttenstadt: Anlässlich des Bauhaus-Jubiläums 2019 präsentiert das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR im brandenburgischen Eisenhüttenstadt ab dem 9. April 2019 bis 5. Januar 2020 ... mehr

alltag formen! Ausstellung Eisenhüttenstadt - Foto: Simson S 50, Entwurf: Lutz Rudolph, Karl Clauss Dietel, Hersteller: VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl, 1967

alltag formen! bauhaus-moderne in der ddr

05.01.2020

Eisenhüttenstadt: Anlässlich des Bauhaus-Jubiläums 2019 präsentiert das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR im brandenburgischen Eisenhüttenstadt ab dem 9. April 2019 bis 5. Januar 2020 unter dem Titel »Alltag formen! Bauhaus-Moderne in der DDR« eine Sonderausstellung zur Bauhaus-Rezeption in der DDR.

Funktional, langlebig und optimiert für die industrielle Massenproduktion:
»Alltag formen!« stellt Objekte der Alltagskultur der DDR – Möbel, Gefäße, Technik, Grafikdesign – sowie ihre Gestalter*innen vor, die in der Tradition und für die Weiterentwicklung der Gestaltungsprinzipien des Bauhauses und der modernen Formgestaltung stehen.

So beleuchtet die Ausstellung u.a. die Möbelgestaltung der bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts für innovative Produkte stehenden Deutschen Werkstätten Hellerau.

Zugleich zeigt die Ausstellung den widersprüchlichen kulturpolitischen Umgang der DDR mit dem Bauhaus-Erbe: Auf frühe Ansätze zur Wiederbelebung folgen »Formalismus«-Vorwürfe, Verfemung und eine Rückbesinnung auf vermeintlich nationale Gestaltungstraditionen.

Die Ausstellung »Alltag formen!« lädt im Rahmen des Bauhausjahres 2019 dazu ein, ein bislang wenig beachtetes Kapitel deutscher Designgeschichte zu entdecken. Dabei lohnt der Besuch Eisenhüttenstadts neben der Ausstellung »Alltag formen!« sicherlich auch - ist die 1950 erbaute Planstadt ein Ort an welchem sich die wechselhaften architektonischen und städtebaulichen Leitlinien der DDR innerhalb eines Spaziergangs so unmittelbar und anschaulich nachvollziehen lassen.
Eisenhüttenstadt zählt zu Deutschlands größten zusammenhängenden Flächendenkmalen und im Rahmen des Bauhaus-Jubiläums zu den 100 ausgewählten Orten der Grand Tour der Moderne.
Zur Ausstellung - welche vom 07.04.2019 bis 05.01.2020 - erscheint ein gleichnamiger Katalog im Weimarer Verlag mbooks. www.m-books.eu

Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR
Erich-Weinert-Allee 3, 15890 Eisenhüttenstadt
Tel.: 03364 – 41 73 55

www.alltagskultur-ddr.de

www.m-books.eu

E-Mail:

Alltag formen! Detailierte Infos zur Ausstellung! (PDF)

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
Pinakothek der Moderne, München - Ausstellung Thonet Design - Grafik: Bureau Mirko Borsche

Thonet & Design

02.02.2020
München: Anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Unternehmens Thonet hat Die Neue Sammlung – The Design Museum den Münchner Produktdesigner Steffen Kehrle eingeladen, in einer Neuinszenierung ... mehr

Pinakothek der Moderne, München - Ausstellung Thonet Design - Grafik: Bureau Mirko Borsche

Thonet & Design

02.02.2020

München: Anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Unternehmens Thonet hat Die Neue Sammlung – The Design Museum den Münchner Produktdesigner Steffen Kehrle eingeladen, in einer Neuinszenierung eine Ausstellung von Thonetmöbeln zu entwickeln.
Mit über 300 Objekten besitzt die Neue Sammlung eine der weltweit größten und bedeutendsten Sammlungen von Thonetmöbeln, die damit nicht nur die Entwicklung von Sitzmöbeln spiegeln, sondern vor allem auch ein wichtiges Kapitel europäischer Unternehmensgeschichte repräsentieren.
Die Ausstellung wird die Thonetschen Pionierleistungen auf dem Gebiet der Entwicklung von Bugholzmöbeln und Stahlrohrmöbeln repräsentieren, aber auch einen Fokus legen auf die Entwürfe seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts und vor allem die jüngeren Modelle vorstellen.

Für die Ausstellungsinszenierungen entwickelte Steffen Kehrle einen hellen und klaren Raum, der sich durch weite Blicke und eine sachliche Präsentation der Exponate auszeichnet. Der in München lebende Steffen Kehrle ist in den Bereichen Industrie-, Ausstellungs- und Interiordesign tätig und gründete 2009 das ASK (Atelier Steffen Kehrle). Anlässlich der Ausstellung hat Kehrle für die Neue Sammlung die sogenannte DNS-Chair-Reihe konzipiert, deren verschiedene Entwicklungsstufen in der Ausstellung gezeigt werden.

Ausstellung läuft von 16. Mai 2019 bis 2. Februar 2020.

Die Neue Sammlung – The Design Museum
Pinakothek der Moderne, Rotunde.
Barerstraße 40, 80333 München

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation bei Koenig Books, gestaltet von Bureau Borsche.

Kooperationspartner: Thonet und Münchner Volkshochschule

Dauer der Ausstellung: 17.05.2019 – 02.02.2020

dnstdm.de/thonet-200/

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger

 
Philip Weber

Radical Craft

05.04.2020
Berlin: Die Jahresausstellung des Direktorenhauses, „Radical Craft?, stellt 73 Gestalter und Kunsthandwerker vor, die zeigen, welche Bedeutung dem Kunsthandwerk heute in gesellschaftlichen ... mehr

Philip Weber

Radical Craft

05.04.2020

Berlin: Die Jahresausstellung des Direktorenhauses, „Radical Craft?, stellt 73 Gestalter und Kunsthandwerker vor, die zeigen, welche Bedeutung dem Kunsthandwerk heute in gesellschaftlichen Zukunftsentwürfen zukommt. In der modernisierten Warenwelt gibt es ja der Tendenz des Marktverlaufs nach keine statischen Güter mehr, sondern nur noch Besserungen – keine stabilen Qualitäten, sondern nur Überbietungs- und Steigerungswaren.
Die Ausstellung „Radical Craft“ zeigt, wie zeitgenössisches Produktdesign dieser Spirale entkommt, indem es sich auf seine Ursprünge bezieht: auf die experimentellen Vorläufer in der konzeptionellen Kunst und im radikalen Kunsthandwerk. Diese Ansätze des Kritischen zeigen auf, wie wichtig die Qualität der Produkte, die wir jeden Tag nutzen, ist: sie stellt eine notwendige Bedingung für eine umfassende wirtschaftliche Wende dar, die letztlich eine kulturelle ist.

Die Ausstellung ist von 24. Mai 2019 bis 5. April 2020 zu sehen:
Dienstag bis Freitag 11 – 18 Uhr
Direktorenhaus Museum für Kunst Handwerk Design
Am Krögel 2, 10179 Berlin

www.direktorenhaus.com

auf facebook teilen
auf Xing teilen

weniger