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Preisverleihung VDID AWARD interzum 2019 Foto Koelnmesse Harald Fleissner

 

 

Nachwuchs für das Industriedesign der Zukunft!

Der Nachwuchs für das Industriedesign der Zukunft präsentierte sich auf der interzum 2019 in Köln. Die Preisverleihung zum VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2019 fand im Rahmen der Konferenz VDID IndustriedesignTag am 24. Mai statt.

Der VDID NEWCOMERS‘ AWARD zeichnet herausragende Studienleistungen aus und bietet angehenden Industriedesign Kolleginnen und Kollegen die Plattform und Unterstützung für den erfolgreichen Einstieg in den Beruf. Gesucht wurden die besten Studienprojekte und Abschlussarbeiten an deutschen Hochschulen der Jahre 2017 bis 2019. Das Thema war frei; Arbeiten zu allen Sparten des Produkt- und Industriedesigns konnten eingereicht werden. Die Jury hat aus 198 Bewerbungen junger Designerinnen und Designern von 30 Hochschulen vier gleichwertige Hauptpreise VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2019 WINNER und vier Anerkennungen VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2019 HONORED ausgewählt.

Die Preisträger*innen des 9. VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2019:

www.ambista.com/de/magazin/design-der-zukunft?utm_source=Newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=2019_NL13_KW22_DE_Newsletter_ambista&utm_content=NL_Schlafzimmer

Flyer Ergebnisse VDID NEWCOMERS' AWARD 2019 (PDF)

 
Moorwerk Jan Christian Schulz

VDID NEWCOMERS' AWARD 2019 WINNER

JAN CHRISTIAN SCHULZ
Moorwerk


Projektziel war – ausgehend vom kulturellen Kontext und dem ökologischen Einsatz des heimischen Naturprodukts – eine Marke zu entwickeln, deren Produkte mit regionalen Werkstätten sowie öffentlich-sozialen Einrichtungen in Niedersachsen entstehen und den Erhalt kultureller Vielfalt fördern.

Das entwickelte Verfahren greift den natürlichen Entstehungsprozess der Mooreiche auf, überträgt ihn auf verarbeitungsfertiges Eichenholz und durchzieht es mit dem markanten, für Moore typischen Tiefschwarz. Der zum Vergütungsprozess benötigte Moorschlamm kann wiederverwendet werden und stellt eine Alternative zu chemischen Färbemitteln dar.

Aus der Jurybegründung: Es bleibt nicht bei der spannenden Auseinandersetzung mit der regionalen Tradition, mit Nachhaltigkeit und dem innovativen Materialexperiment. Erreicht wird eine hohe formale Qualität, die alte und neue Formensprache zum delikaten
ästhetischen Ausdruck verbindet.

Hochschule Hannover, Bachelorarbeit 2017
Betreuung: V.-Prof. Patrick Frey, Prof. Gunnar Spellmeyer

E-Mail:

 
CAPTin_Kiel

VDID NEWCOMERS' AWARD 2019 WINNER

JINGYUE CHEN
TOBIAS GEHRKE
SIMEON ORTMÜLLER
YIGANG SHEN
VINCENT STEINHART-BESSER
CAPTin_Kiel


Wie sieht die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs auf der Kieler Förde aus? „CAPTin_Kiel“ steht für Clean Autonomous Public Transport. Das Projekt entwickelt mit der Kombination von sauberem Bus- und Fährverkehr eine autonome Mobilitätskette. Neben wissenschaftlichen Partnern hat eine Vielzahl an Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung dazu beigetragen, eine Projektskizze für eine autonome Verbindung zwischen West- und Ostufer der Förde zu entwickeln. Innerhalb des Projektes wurden zwei unterschiedliche Konzepte mit den Namen „Floating Platform“ und „Passage“ von den Masterstudierenden gestaltet.

Aus der Jurybegründung: Die Kombination aus Mobilitätskonzept, Technologie und Leichtigkeit der Ästhetik, die Komplexität minimiert, überzeugt. Das Leitmotiv der Gestalter „Wenn ich nach Kiel komme, dann muss ich unbedingt mit der neuen Fähre fahren!“ wurde kongenial umgesetzt!

Muthesius Kunsthochschule Kiel,
2. und 3. Semester Master Medical Design 2018/2019
Betreuung: Prof. Detlef Rhein

www.captinkiel-vr.de/passage/

E-Mail:

 
pure Anna-Lena Gölz

VDID NEWCOMERS' AWARD 2019 WINNER

ANNA-LENA GÖLZ
pure – mobile Dialysemaschine


In Deutschland leiden rund 80.000 Menschen an einer stark eingeschränkten Nierenfunktion. Der Großteil dieser Patienten wird mit der sogenannten Hämodialyse behandelt. „Gibt es eine Möglichkeit, die stationäre Hämodialyse fl exibler und mobiler zu gestalten, um sie individuell in das Leben des Patienten zu integrieren?“ Unter dieser
Leitfrage wurde „pure“ als mobile Dialysemaschine entwickelt. Der Patient kann die Behandlung selbstbestimmt und eigenverantwortlich durchführen. Die Dialysemaschine wird mit Hilfe eines ergonomischen Tragesystems direkt am Körper getragen und erlaubt dem Nutzer größtmögliche Bewegungsfreiheit.

Aus der Jurybegründung: Der Entwurf trägt wesentlich zur Erhöhung der Lebensqualität bei. Die eingesparte Zeit im Krankenhaus von dreimal wöchentlich fünf Stunden und die Unabhängigkeit vom Standort bedeuten für die Patienten einen ungeheuren Zugewinn an persönlicher Freiheit.

HfG Schwäbisch Gmünd, Bachelorarbeit 2018/2019
Betreuung: Prof. Dr. habil. Jürgen Held, Prof. Matthias Held
Unterstützung: KfH Nierenzentrum, Erlangen

E-Mail:

 
Schutzhelm Herzog, Pfannstiel, Schneeberg

VDID NEWCOMERS' AWARD 2019 WINNER

LARS HERZOG
LINA PFANNSTIEL
BENEDIKT SCHNEEBERG
Schutzhelm der Bereitschaftspolizei

SONDERPREIS MENTOR GmbH & Co.

Die Aufgabe war ein Schutzhelm mit sinnvollem Einsatz von Augmented Reality. Die Wahl fiel auf den Helm der Bereitschaftspolizei. Der dreischichtige Aufbau fängt Stöße ab, da die innenliegende Struktur aus D30-Spezialschaum aufgrund der Molekülstruktur über
immens stoßdämpfende Eigenschaften verfügt. Das Interface wird in Absprache mit der Leitstelle auf die Innenseite des Visieres projiziert und über eine Bedieneinheit am Unterarm gesteuert. Die pflichtgemäße Kennzeichnungsnummer ist als Leuchtelement integriert und auch bei schlechter Sicht gut erkennbar. Um Einheiten zu unterscheiden, befindet sich am oberen Rand der Außenschale ein O-LED-Streifen als farbiges Kennzeichen.

Aus der Jurybegründung: Mit neuer Technologie wird ein bestehendes Produkt neu interpretiert. Der Helm erhöht die persönliche Sicherheit, beugt aber auch durch Orientierung und Kommunikation Zeitverlust und Fehlleistung vor.

Hochschule Darmstadt, 5. Semester 2018/19
Betreuung: Prof. Tom Philipps (Technischer Entwurf),
Prof. Philipp Thesen (Human-System-Interaction)

E-Mail:

 
Pauline Alt Wavelet

VDID NEWCOMERS' AWARD 2019 HONORED

PAULINE ALT
Wavelet – Schwimmhilfe zur Vermittlung der optimalen Kraul-Atmung


Tacit Knowledge, stilles Wissen, wird von unserem Körper mit all seinen Sinnen erfasst und durch Erfahrungen gesteuert. Das Projekt nutzt dieses stille Wissen, um eine Schwimmtechnik zu vermitteln: die Kraul-Atmung. Der Schwimmer schiebt Wavelet vor sich her, indem er seine Stirn in die Wölbung legt. Durch den Vortrieb greift die vordere Finne und sorgt – zusammen mit den anderen Finnen – für den nötigen Halt im Wasser. Zum Atmen dreht der Schwimmer seinen Kopf zur Seite. Seine Stirn liegt weiterhin in der Wölbung und Wavelet bleibt in der gleichen Position. So kann der Schwimmer in dem vergrößerten Wellental, das durch die vorausgehende Bugwelle entsteht, entspannt einatmen.

Aus der Jurybegründung: Die Kraul-Atmung bereitet vielen Schwimmern Schwierigkeiten. Momentan existieren keine Hilfsmittel, diese zu lernen. Wavelet ist ein konzeptionell wirklich neues Produkt.

Hochschule München, Bachelorarbeit 2017/ 2018
Betreuung: Prof. Florian Petri

E-Mail:

 
Michael Beha KUODA

VDID NEWCOMERS' AWARD 2019 HONORED

MICHAEL BEHA
KUODA – Gaming Device zur Sinnes-Wahrnehmung über die Nackenhaut

KUODA stärkt beim Gaming durch Emotionsverstärkung die Spielintensität bzw. Spielimmersion. Um Nackenschauer, die „sensations“ zu erzeugen, müssen Signale verarbeitet werden. Diese Signale kann das Spiel übermittelt, was sich aber in der Praxis schwierig gestaltet, da nur wenige Spielehersteller ihre Schnittstellen zur Verfügung stellen. KUODA konzentriert sich daher auf seinen Träger: Mithilfe von Elektromyografie (EMG) am Hals werden Muskelaktivität und Herzschlag überwacht und ein Regelkreis gebildet. Wärme wird über das metallische Trägergehäuse in den Nacken transportiert. Ein Kältespeicher lagert Kälte zwischen. Wird der Querstromlüfter aktiviert, kühlt sich die vorbeiströmende Luft stark ab, bevor sie auf der Haut auftrifft.

Aus der Jurybegründung: Die Halskrause verstärkt das Spielerlebnis über die Sensorik der Haut. Das Zusammenspiel von Signalerfassung und -verarbeitung spiegelt sich in der formalen Ausarbeitung wider.

Hochschule Coburg, 7. Semester 2018/19
Betreuung: Prof. Peter Raab, Kooperation: cherry GmbH

E-Mail:

 
Paulina Grebenstein

VDID NEWCOMERS' AWARD 2019 HONORED

PAULINA GREBENSTEIN
urban:eden – Städtisches Regenwasser-Management zur Klimaanpassung


urban:eden bietet ein innovatives System zur Klimaanpassung für die wachsende Stadt. Durch dezentrales Regenwasser-Management wird das Abwassersystem entlastet, Gewässer geschützt sowie die Versorgung mit grün-blauer Infrastruktur geschaffen. Filtersysteme bereiten das Regenwasser auf, das vor Ort durch Verdunstung die Stadt kühlt. Flutwasser-Radwege verbinden die Systeme. Die Innovation besteht in der Vernetzung verschiedener Klimaanpassungs-Systeme und städtischer Infrastruktur.
Im Straßenraum ermöglicht die Kombination aus Rückhalte-Mulden, Urban-Wetlands, permeablen Bürgersteigen und den Flutwasser-Radwegen, sowohl die Anpassung an den Klimawandel anhand von Kühlung durch Evapotranspiration sowie den Schutz vor Überflutungen.

Aus der Jurybegründung: Umfassendes System zur Stadtplanung unter veränderten Klimabedingungen, das neue Nutzungen und gesellschaftliche Plätze schafft.

Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Bachelorarbeit 2019
Betreuung: Prof. Nils Krüger, Prof. Lucy Norris

E-Mail:

 
Johanna Gieseler YEPPA

VDID NEWCOMERS' AWARD 2019 HONORED / VDID CODEX

JOHANNA GIESELER
Yeppa – spekulatives Designprojekt zur bioethischen Debatte: Start-up zur epigenetischen Optimierung


Auf Grundlage von Recherchen zu Genetik und Epigenetik wurde das Start-up Yeppa entwickelt. Geboten wird Partnersuche auf genetischer Basis, kombiniert mit epigenetischer Optimierung. Corporate-, Produkt- und Web-Design sowie Business Plan und öffentlicher Auftritt sind Teil des Projektes. Ein Imagefilm erklärt die Grundlagen der Genetik und Epigenetik und spricht potentielle Kunden emotional an.

Yeppa ist ein Beitrag zur bioethischen Debatte und will die Diskussion rund um DNA Analyse in der Mitte der Gesellschaft tragen. Diesem Zweck dienen Ausstellung und Veröffentlichung, in der das scheinbar reale Start-up präsentiert wird.

Aus der Jurybegründung: Kritische Auseinandersetzung mit der Verantwortung der Designer*innen. Ein fiktives Start-up, wissenschaftlich begründet, aber noch spekulativ, wird durch Design als real wahrgenommen. Was bedeutet das für die Profession? Ein wichtiger Beitrag im Sinne des VDID CODEX.

Technische Universität München, Masterthesis 2019
Betreuung: Dipl. Des. (FH) Tobias Förtsch

goyeppa.com/

E-Mail:

 
 

 

Visionen, Konzepte und Produkte: Industriedesign als Treiber von Transformation

Auf dem VDID IndustriedesignTag 2019 am 24. Mai in Köln wurden zur Preisverleihung des VDID NEWCOMERS‘ AWARD aktuell treibende Faktoren im Industriedesign diskutiert. Die Spanne der Experten-Beiträge reichte von der modernen Handwerksmanufaktur mit innovativen Produktideen für traditionelle Materialien über neue Designinterpretationen für Markt- und Markenstrategien bis hin zur Digitalisierung im Zeichen des Nutzens. Bei allen drei Unternehmens-Beispielen vor der Preisverleihung ging es um die interdisziplinäre Verknüpfung der innovativen Kräfte in Industrie, Design und Marketing.

Nach der Preisverleihung standen im zweiten Teil des VDID IndustriedesignTages Verantwortung und internationale Kooperation junger Nachwuchskräfte im Design im Fokus sowie die Vision des VDIDlab zum „Food in Context“.

Bericht vom VDID IndustriedesignTag 2019:

Bericht VDID IndustriedesignTag 2019 (PDF)

 
 

Programm VDID IndustriedesignTag 2019

Vorstellung der Referent*innen

Programm VDID IndustriedesignTag 2019 (PDF)

 
Benjamin Kube_Foto_S_Kuhnlein

Vom Material zum Produkt

Gelungene Innovationskooperation: Porzellan, Design und Beschlagindustrie

Benjamin Kube
Geschäftsführer KOBER Steinwiesen GmbH & Co. KG

www.kober-porzellan.de/

Vita Benjamin Kube (PDF)

 

Designer, Produkte und Markt zusammenführen

Auf dem Weg zur internationalen Möbelmarke

Jan Drücker
Geschäftsführer Caussa UG

caussa.de/

 
Tanja Kruse Brandao

Immer den Nutzer im Fokus

Erfolgreiche Zusammenarbeit von Gestaltung und Marketing

Tanja Kruse Brandao
Service Designer und Business Strategist Indeed Innovation GmbH

www.indeed-innovation.com/

Vita Tanja Kruse Brandao (PDF)

 
Nina Ruthe, Foto: Koelnmesse, Harald Fleissner

Preisverleihung VDID NEWCOMERS' AWARD

Vorstellung der ausgezeichneten Wettbewerbsbeiträge

Begrüßung:
Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Möbel, Einrichten und Design, Koelnmesse GmbH
Stefan Eckstein, Eckstein Design, VDID Präsident
Vorstellung der Jury-Begründungen:
Nina Ruthe, Design Studio Niruk, Vorsitzende VDID NRW

Preisträger*innen VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2019

Ergebnisse VDID NEWCOMERS' AWARD 2019 (PDF)

 
 

Programm VDID IndustriedesignTag 2019

2. Teil

 
Mathias Schwartz-Clauss

Verantwortung übernehmen

Boisbuchet - ein Open Air Labor für Designer der Zukunft

Mathias Schwartz-Clauss

Direktor Domaine de Boisbuchet

www.boisbuchet.org

Vita Mathias Schartz-Clauss (PDF)

 
MAS Bauelemente aus Polymerbeton

Polymerbeton

Nachhaltige Alternative für eine neue Art von Architektur?

Dr. Gerhard Dust und Andreas Kunsmann

PolyCare Research Technology GmbH & Co. KG

poly-care.de/index.php/de/

 
Team VDIDlab

Wie sieht die Küche auf dem Mars aus?

Und andere Fragen rund um „Food in Context“
Vorstellung des Workshop-Programms VDIDlab 2019

Vertreter*innen des VDIDlab
Meta-Labor und Nachwuchsorganisation des VDID

lab.vdid.de/

 
 

Bericht VDID IndustriedesignTag 2019

E-Mail:

Bericht VDID IndustriedesignTag 2019 (PDF)

 
 

 

Ausschreibung zum VDID NEWCOMERS' AWARD 2019

Der VDID NEWCOMERS‘ AWARD zeichnet herausragende Studienleistungen aus und bietet angehenden Industriedesign Kolleginnen und Kollegen die Plattform und Unterstützung für den erfolgreichen Einstieg in den Beruf. 2019 wird der VDID Wettbewerb offen für alle Nachwuchskräfte im Produkt- und Industriedesign in der Bundesrepublik Deutschland ausgeschrieben. Vergeben werden drei gleichwertige Hauptpreise sowie ein Sonderpreis "Licht im Produktdesign". Anerkennungen können ausgesprochen werden.

Ausschreibung: Studiengänge Produkt-/Industriedesign
Gesucht werden die besten Studienprojekte und Abschlussarbeiten an Hochschulen der Jahre 2017 bis 2019. Das Thema ist frei; Arbeiten zu allen Sparten* des Produkt- und Industriedesigns können eingereicht werden.
* Haushalt / Interior / Freizeit/Sport / Elektronik / Büro / Industrie / Medizin / Fahrzeuge / Public Design/Messe / Interface Design / Design Management

Einsendeschluss 20. März 2019

Präsentation 21. bis 24. Mai interzum Köln
Ausgestellt werden die Objekte der Preisträger sowie die Anerkennungen gezeigt. Alle Wettbewerbsteilnehmer*innen erhalten kostenlosen Zugang zur interzum / Koelnmesse.

Weitere Stationen der Präsentation zum 60jährigen Jubiläums des VDID 1959-2019 sind in Planung

Preisverleihung 24. Mai 2019
Preisverleihung auf der interzum im Rahmen der Konferenz VDID IndustriedesignTag

Preise
Die drei gleichwertigen Hauptpreise und der Sonderpreis "Licht im Produktdesign" umfassen:
> Ausstellung auf der interzum 2019 und weitere Stationen
> Presse- und Öffentlichkeitsarbeit u.a. in Kooperation mit
der Koelnmesse GmbH
> Reisekosten und Unterkunft zur Preisverleihung
> einwöchigen Workshop Domaine de Boisbuchet,
Frankreich, anteilige Reisekosten
> Digital-Jahres-Abonnement designreport
> Verlinkung zu Webseiten vdid.de und interzum.de

Hauptsponsor Koelnmesse / interzum

Unterstützung
designreport.
Domaine de Boisbuchet
MENTOR
GmbH & Co. Präzisions-Bauteile KG

www.interzum.com

E-Mail:

Ausschreibung VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2019 (PDF)

Pressemeldung VDID NEWCOMERS' AWARD 2019 (PDF)

Flyer Ergebnisse VDID NEWCOMERS' AWARD 2017 (PDF)

 
 

Jury 2019

 
Stefan Eckstein

Stefan Eckstein

VDID Präsident, Berlin / Eckstein Design, München

Stefan Eckstein, Gründer und CEO von ECKSTEIN DESIGN, eines Studios für Industriedesign, Interactiondesign und Corporate Industrial Design in München. Er studierte Industrial Design an der Muthesius-Hochschule zu Kiel.
Mit seiner Designcrew hat er zahlreiche Preise gewonnen und wurde mehrfach ausgezeichnet. Heute zählt Stefan Eckstein zu den renommierten Designern im Bereich des Industrial Design.
Stefan Eckstein ist seit über 25 Jahren Mitglied bei dem Verband Deutscher Industrie Designer, VDID e. V. und seit 2012 Präsident des Verbandes.
Er ist mehrfach als Juror tätig und bezog die Leitwerte für verantwortungsvolles Gestalten in den Prozess mit ein.

www.eckstein-design.com

 

Maik Fischer

Direktor interzum, Koelnmesse GmbH, Köln

Maik Fischer (40) absolvierte nach einer kaufmännischen Berufsausbildung ein Studium zum Diplom-Kaufmann an der Universität zu Köln. Im Schwerpunkt befasste er sich dort u.a. mit Marketing sowie der Messewirtschaft. Berufliche Stationen waren danach verschiedene Unternehmensberatungen für Markenführung sowie Marketing und Vertrieb, ehe er bei der DER Touristik die Marketingleitung für die Hotelsparte übernahm. 2015 kam er zur Koelnmesse und war zunächst Director für die Koelnmesse-Veranstaltungen in Kolumbien, ehe er Anfang 2018 zum Director der interzum und ZOW berufen wurde.

www.interzum.de/interzum/news/„Unsere-Aufgabe-ist-eine-Evolution-der-Messe“-Interview-mit-Maik-Fischer.php

 
Nina Ruthe-Klein, Foto: Manfred Wegener

Nina Ruthe

Vorsitzende VDID NRW, Design Studio Niruk, Hürth

Nina Ruthe ist seit 1997 als Designerin selbstständig. Sie studierte an der Hochschule Niederrhein, ehem. Werkkunstschule Krefeld, Visuelle Kommunikation und Objekt-/Produktdesign und schloss beide Studiengänge je mit Diplom ab. Gestalterisch interdisziplinär ausgebildet, arbeitete sie im Bereich Visual Branding, Event- und Produktdesign für unterschiedlichste Kunden und Projekte. 2011 gründete sie das DESIGN STUDIO NIRUK. Im Jahr 2013 erhielt sie Verstärkung durch David Antonin. Gemeinsam leiten beide das Designstudio seit 2017. Nina Ruthe lehrt seit 2015 Produktdesign und Formsprache an der ecosign/ Akademie für nachhaltiges Design Köln und ist seit 2018 ehrenamtlich im VDID Vorstand als Vorsitzende für NRW tätig.

www.niruk.de/

 
Wiebke Lang

Wiebke Lang

Chefredakteurin designreport., Frankfurt

Wiebke Lang ist Chefredakteurin des Fachmagazins designreport. Sie studierte Design an der KISD Köln International School of Design und an der Universidade Federal do Paranà in Curitiba, Brasilien. Nach ihrem Diplom arbeitete sie als Co-Kuratorin beim Vitra Design Museum in Weil am Rhein. Im Anschluss war sie als freie Designjournalistin und Redakteurin bei Fachmagazinen wie PAGE und form tätig und beriet Kreativagenturen bei der Entwicklung redaktioneller Formate. Ab 2013 verantwortete sie Public Relations und Markenredaktion des Leuchtenherstellers ERCO in Lüdenscheid, bis sie 2017 zum designreport wechselte.

www.designreport.de

 

Peter Otto Vosding

Preisträger VDID NEWCOMERS' AWARD 2017,
VOSDING Industrial Design, Köln

Peter Otto Vosding wurde 1990 in Wiesbaden geboren. Er studierte Industriedesign an der Hochschule Darmstadt und anschließend Produktdesign und Prozessentwicklung an der TH Köln. Während des Studiums absolvierte er Praktika bei squareone in Düsseldorf und kaschkasch in Köln. Durch ein Stipendium der IKEA Stiftung Deutschland konnte er ein Auslandssemester am Ingvar Kamprad Design Centrum (IKDC) der Universität Lund in Schweden absolvieren.
2017 gründete er in Köln sein Büro VOSDING Industrial Design und wurde vom Rat für Formgebung zum Newcomer Finalisten beim German Design Award gekürt.

www.vosding.de

 
 

 
VDID NEWCOMERS' AWARD 2017

Die Preisträger des VDID NEWCOMERS' AWARD 2017

Die Jury zum 8. VDID NEWCOMERS’ AWARD hat aus allen eingereichten 136 Bewerbungen junger Designerinnen und Designern von 33 Hochschulen vier gleichwertige Hauptpreisträger als VDID NEWCOMERS' AWARD 2017 WINNER benannt und vier Anerkennungen VDID NEWCOMERS' AWARD 2017 HONORED vergeben.

Die Mitglieder der Jury waren begeistert von der Qualität der eingereichten Projekte. Die getroffene Auswahl zeigt einen Ausschnitt der großen Bandbreite des Industriedesigns in unterschiedlichen Branchen von High bis Low Tech. Haltung und Verantwortungsbewusstsein bei der Wahl der Themen, die Auseinandersetzung mit komplexen Aufgabenstellungen und die Anwendung neuer Technologien für Lösungen im Sinne des Nutzers überzeugten.

Die Stärkung von Designkompetenz und die Förderung von Newcomern sind zukunftsweisende Aufgaben des VDID Verband Deutscher Industrie Designer. Der VDID NEWCOMERS’ AWARD zeichnet herausragende Projektarbeiten der Studiengänge Produkt-/Industrial Design aus und bietet den angehenden Designerinnen und Designern Unterstützung beim erfolgreichen Einstieg in den Beruf. Arbeiten zu allen Sparten des Produkt- und Industriedesigns konnten eingereicht werden, entstanden in den Jahren 2015 bis 2017, das Thema war frei.

Alle Ausgezeichneten erhielten als Preis die Präsentation auf der interzum 2017 sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit inklusive Drucksachen in Kooperation mit der Koelnmesse und dem VDID. Die vier Preisträger 2017 konnten darüber hinaus an einem einwöchigen Workshop-Aufenthalt auf der Domaine de Boisbuchet, Frankreich teilnehmen.

Hauptsponsor: Koelnmesse / interzum
Partner: designreport. / Domaine de Boisbuchet / MENTOR GmbH & Co. Präzisions-Bauteile KG / zwomp.de

www.interzum.de

VDID NEWCOMERS' AWARD 2017 Faltblatt (PDF)

 
SKOP

VDID NEWCOMERS' AWARD 2017 WINNER

JULIAN SOMMER

SKOP – Mikroskop
Bergische Universität Wuppertal, Bachelorarbeit 2016, Betreuer: Prof. Gert Trauernicht und Prof. Matthias Schönherr

Wie kann das Mikroskop für die nächste Generation von Entdeckern modernisiert werden? So die Ausgangsfragestellung von Julian Sommers Bachelorarbeit. Natürlich hat die Digitalisierung von optischen Geräten längst in der Forschung Einzug gehalten. Aber noch haben die smarten Technologien nicht die Freizeitnutzung von portablen Mikroskopen erreicht. SKOP eröffnet dem Nachwuchs einen einerseits vertrauten und dennoch neuen Zugang zur naturkundlichen Erforschung der Welt.

Aus der Jurybegründung: Julian Sommer schafft eine intelligente Verbindung zwischen klassischer Naturkunde und den aktuellen digitalen Möglichkeiten. Man bekommt beim Studieren seiner Arbeit Lust nach draußen zu gehen und die Natur auf diese moderne Weise zu erkunden. Die Geräteerweiterungen und Zusatzfunktionen von Makro-/Micro-Modus sind klug weitergedacht. Ein kompletter, schöner Entwurf - ein „Wannahave“ für die Zukunft.

www.juliansommer.com/

E-Mail:

 
Thorben Wieck

VDID NEWCOMERS' AWARD 2017 Winner

THORBEN WIECK

Smarter Impfpass – App zum Impfstatus
Muthesius Kunsthochschule, Kiel, 5. Semester 2016, Betreuer: Prof. Frank Jacob

Die Impfpass-App für Smartphones gibt nicht nur einen Überblick über den persönlichen Impfstatus, sie erinnert auch an das Wiederauffrischen des Schutzes oder prüft, ob für die Reise in ein bestimmtes Land weitere Impfungen notwendig sind. In der passwortgeschützten App lassen sich auch Familienmitglieder hinterlegen und abrufen, Veränderungen des Status gehen direkt vom Arzt in das System. Wie, lässt Wieck noch offen.

Aus der Jurybegründung: „Smarter Impfpass“ ist ein gutes Beispiel für „Serious Apps“, die dem User einen tatsächlichen Nutzwert bieten. Visuell orientiert sich die App an dem bekannten gelben Erscheinungsbild des WHO-Impfausweises, die notwendigen Icons und Statusanzeigen sind klar und eindeutig gestaltet, die App selbst intuitiv bedienbar und bewusst niedrigkomplex gehalten. Thorben Wiecks Projekt verbindet die digitale Welt mit den Notwendigkeiten des realen Lebens und hat eine hohe soziale Relevanz.

www.linkedin.com/in/thorbenwieck/

E-Mail:

 
Bloop - Autotransfusionssystem für Blut

VDID NEWCOMERS' AWARD 2017 Winner

DAVID WOJCIK

Bloop – Autotransfusionssystem für Blut
HfG Schwäbisch Gmünd, Bachelorarbeit 2016, Betreuer: Prof. Dr. Jürgen Held, Prof. Dr. Susanne Schade, Prof. Sigmar Willnauer

In Schwellenländern können viele Menschen aufgrund mangelnder Blutreserven nicht operiert werden. Jährlich sterben über eine Million durch Blutungen während einer OP. Moderne Technik um Blut zu sammeln, zu reinigen und zurückzuführen, steht nicht zur Verfügung. Oft wird das Blut per „Schöpfkelle“ direkt aus der Wunde abgeschöpft. Die Arbeit “Bloop“ nimmt sich des Blutrecyclings in diesen Ländern an. Das Konzept basiert auf einem simplen physikalischen Prinzip, ermöglicht einfache Blutaufnahme und wurde zum System für verschiedene Einsatzbereiche entwickelt.

Aus der Jurybegründung: Das Projekt zeigt ein hohes Problembewusstsein und nutzt den Designprozess verantwortungsvoll. Die Analyse der Problematik des Blutrecyclings führt zu einem überzeugenden Ansatz. Umgesetzt ist „Bloop“ mit raffiniert einfacher Technik und klarem ansprechenden Design. Die Ausbaustufen für unterschiedliche Anwendungen runden das System ab. Ein ganzheitlicher Ansatz, der die Jury außerordentlich überzeugte.

www.davidwojcik.com

E-Mail:

 
Timelight

VDID NEWCOMERS' AWARD 2017 Winner

THOMAS THELING

SONDERPREIS MENTOR GmbH &Co. Präzisions-Bauteile KG
Timelight - Interaktive Stehleuchte und Uhr
Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, 1. Semester Master 2015/16, Betreuer: Prof. Gerd Flohr

Niedrige Preise und wechselnde Trends führen auch bei Einrichtungsgegenständen zu kurzen Produktlebenszyklen und einer wachsenden Ressourcenverschwendung. Die Leuchte „Timelight“ soll beim Nutzer einen bewussten Umgang mit Licht und einen stärkeren Bezug zum Produkt erreichen. Sie kombiniert die Funktionen Stehleuchte und Uhr in einem archetypischen Design.

Aus der Jurybegründung: Das Thema „Produktlebenszyklus“ zeigt Verantwortung im Umgang mit dem Überfluss, der zu immer schnellerem Austausch von Produkten führt. Gestaltung kann dem entgegenwirken und Produkte hervorbringen, die emotional binden. Durch Interaktion mit der Uhr/Leuchte "Timelight" wird der spielerische und bewusste Umgang gefördert und der persönliche Bezug zum Produkt gestärkt. Die "Zwei-in-Eins"-Funktionalität ist minimalistisch angelegt und wurde gestalterisch in diesem Sinne sowohl ästhetisch als auch spielerisch umgesetzt.

www.thomastheling.com

E-Mail:

 
Habitat

VDID NEWCOMERS' AWARD 2017 Honored

DAVID GEBKA

Habitat – autonomes Bienenhaus
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Studienprojekt 2015, Betreuer: Prof. Uwe Fischer

„Habitat“ bietet Bienenschwärmen in Städten einen autonomen Lebensraum, ohne sie als Produktionsmittel zu nutzen - ein Gegenentwurf zum "Urban Beekeeping". Ein Bienenschwarm sucht sich seinen neuen Nistplatz anhand verschiedener Kriterien wie Geometrie, Lage usw. aus. „Habitat“ soll diese Anforderungen so gut es geht erfüllen, um für den Schwarm einladend zu sein. Die äußere Form und Struktur sind Zitate, basierend auf der Bienenarchitektur. Ziel ist hierbei explizit nicht die Honigproduktion, sondern die Interessen der Bienen stehen im Mittelpunkt.

Aus der Jurybegründung: Konsequent „nutzlos“, aber nützlich für die Bienen, schafft „Habitat“ Aufmerksamkeit für die Symbiose zwischen Menschen und städtischer Fauna sowie den schwindenden Lebensraum für Wildbienen. Das Hightech-Produkt nimmt die ursprünglichen Formen der Natur auf.

www.davidgebka.com

E-Mail:

 
Zitriusstab

VDID NEWCOMERS' AWARD 2017 Honored

TIMO HEINEN

Zitrusstab – manueller Saftgewinner
Hochschule Hannover, Studienprojekt 2015, Betreuer: Prof. Gunnar Spellmeyer

„Wie bekomme ich den Saft aus einer Zitrusfrucht“? Die präzisierte Aufgabenstellung lautete: Der Nutzer möchte wenige Male im Jahr an den Saft einer Zitrusfrucht gelangen. Hierzu will er ein platzsparendes, schnell zu reinigendes Hilfsmittel haben, welches er für sämtliche Zitrusfrüchte verwenden kann. Die Lösung: Mit diesem gegossenen Metallstab gelangt der Nutzer mühelos in das Innere der Zitrusfrucht. Durch das Drehen des Stabes schabt dieser die Fruchtwand ab. Dabei werden die Saftzellen in der Frucht zerstört, und der Saft kann entweichen.

Aus der Jurybegründung: Der Zitrusstab besticht durch seine Einfachheit, ist schnell einsatzbereit und gut zu reinigen. Reduziert auf ein Minimum, passen Formgebung und Materialwahl optimal zur Lösung der Aufgabe, gelegentlich Saft für Getränke und Speisen zu gewinnen.

www.timo-heinen.de

E-Mail:

 
Rurale Mobilität

VDID NEWCOMERS' AWARD 2017 Honored

JULIA HUNOLD

Rurale Mobilität – multifunktionales Cluster
Weißensee Kunsthochschule Berlin, Masterarbeit 2016, Betreuer: Prof. Nils Krüger und Prof. Dr. Jörg Petruschat

Betrachtet man den ÖPNV, den Logistik- und Warenverkehr sowie mobile Dienstleistungen im ländlichen Raum, wird deutlich, dass alle Akteure getrennt voneinander unterwegs sind - in Fahrzeugen, die nicht immer ausgelastet sind. Vor allem bei Rückfahrten im Logistik- und Warenverkehr sind die Laderäume meist leer. Hier setzt das Konzept an: durch die Bündelung des Personen-, Waren- und Dienstleistungsverkehrs öffentliche Mobilität im dünn besiedelten ländlichen Raum zukünftig überlebensfähig zu machen. Es umfasst ein neues Fahrzeugkonzept, das Überdenken herkömmlicher Haltestationen sowie ein neues Dorfladenkonzept. Das Hauptaugenmerk liegt auf einer ressourcenschonenden Gestaltung der Fahrzeuge unter Einbeziehung einer multifunktionalen Nutzung und Interaktion.

Aus der Jurybegründung: Die eingehende, umfassende Analyse komplexer Zusammenhänge führt zum konsequenten Clustern unterschiedlicher Dienstleistungen. Das entwickelte System bildet eine umfassende Infrastruktur mit vielen Facetten und verbindet digitale und analoge Welt.

www.juliahunold.com

E-Mail:

 
Spielbein

VDID NEWCOMERS' AWARD 2017 Honored

PETER OTTO VOSDING

Spielbein – variables Sitzobjekt
Hochschule Darmstadt, Diplomarbeit 2015, Betreuer: Prof. Tino Melzer

Die Themenstellung: Bestuhlung kleiner und mittlerer Räume. Das Ergebnis: „Spielbein“ ist ein Sitzobjekt zur variablen Bestuhlung eben solcher Räume. Der Stuhl hat auf einer Seite senkrechte und auf der anderen zwei schräg nach außen gestellte Beine. Seine Grundform erinnert an einen Menschen, der locker dasteht mit einem Standbein und einem Spielbein. Bildet man eine Stuhlreihe, indem man die schrägen Beine eines Stuhls zwischen die senkrechten des nächsten schiebt, entsteht der Eindruck von überkreuzten Beinen.

Aus der Jurybegründung: Durch die raffinierte Aneinanderreihung der einzelnen Stühle entstehen in der Länge variable Bänke, auf denen Personen bei Bedarf enger zusammenrücken können. Auch als freistehende Reihe bilden die Objekte eine reizvolle Einheit. Ein formal sehr ansprechender, stimmig gelöster Entwurf.

www.vosding.de

E-Mail:

 
 

Wünsche zu Bildmaterial von Preisträgern und Anerkennungen bitte an Iris Laubstein, VDID PR

E-Mail:

 
 

VDID NEWCOMERS' AWARD 2017 Jury

Stefan Eckstein, VDID Präsident, Eckstein Design
Iris Laubstein, VDID NRW, laubstein design management
Nils Müller, MMID Group
Arne Petersen, Koelnmesse GmbH
Nina Ruthe-Klein, Design Studio NIRUK
Armin Scharf, zwomp.de

 
 

 
 

 
VDID NEWCOMERS\\\' AWARD 2015

Preisträger VDID NEWCOMERS' AWARD 2015 ausgezeichnet

Preisverleihung am 5. Mai auf der interzum in Köln und Präsentation der Ergebnisse

Die Jury zum 7. VDID NEWCOMERS’ AWARD hat aus allen eingereichten 93 Bewerbungen junger Designerinnen und Designern von 25 deutschen Hochschulen drei gleichwertige Hauptpreisträger als VDID AWARD 2015 WINNER benannt und sieben Anerkennungen VDID AWARD 2015 HONORED vergeben.

Der VDID NEWCOMERS’ AWARD zeichnet herausragende Projektarbeiten der Studiengänge Produkt-/Industrial Design aus und bietet den angehenden Designerinnen und Designern Unterstützung beim erfolgreichen Einstieg in den Beruf. 2015 wurde der Wettbewerb zum ersten Mal offen für alle Nachwuchskräfte in Deutschland ausgeschrieben. Das Thema war frei; Arbeiten zu allen Sparten des Produkt- und Industriedesigns konnten eingereicht werden. Vergeben wurden als Hauptpreise: Messebeteiligung und Public Relations sowie die Teilnahme am einwöchigen Workshop „Design and the Community“ auf der Domaine de Boisbuchet in Frankreich.

Sponsor des Wettbewerbs: Koelnmesse / interzum

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Flyer VDID NEWCOMERS' AWARD 2015 Ergebnisse (PDF)

 
MLKL Modul

VDID NEWCOMERS' AWARD 2015 WINNER

Jeongdae Kim

MLKL Moleküle – Module aus natürlichen Materialien zur Wiederaufforstung
Hochschule für Künste Bremen, freies Projekt 2013,
Betreuer: Prof. Andreas Kramer

Die Arbeit nimmt sich eines Problems an, das in vielen Gegenden der Welt immer brisanter wird: die durch Klimawandel und Brandrodung verursachte Erosion großer Bodenflächen. Aus regional vorhandenen Biomaterialien werden Trägerelemente geformt. Diese Elemente bilden untereinander verbunden eine Wabenstruktur, die, mit Samen der jeweils aufzuforstenden Pflanzen und der entsprechenden Düngung gefüllt, ein Netz über Bodenflächen und Hänge spannt.

Aus der Jurybegründung: Themenwahl und gründliche Recherche zeigen Verantwortung und Problembewusstsein und bringen das Thema Gestaltung auf eine verantwortungsbewusste Ebene. Entwickelt wurde eine komplexe Systemlösung mit einem einfachen Grundmodul, ein „Cradle to Cradle“ Produkt, hergestellt aus biologisch abbaubaren Restmaterialien, die verrotten, wenn sie ihre Funktion erfüllt haben.

www.jeongdaekim.com

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Fauna sensitives Mähen

VDID NEWCOMERS' AWARD 2015 WINNER

Florian Weisz

Fauna sensitives Mähen – Gestaltung eines Grabenpflegesystems unter Berücksichtigung des Biotops
Muthesius Kunsthochschule, Kiel, Master Thesis 2014, Betreuer: Prof. Detlef Rhein

Gräben zur Be- und Entwässerung von Feldern und Wiesen müssen regelmäßig gemäht werden. Dabei wird beim Einsatz der herkömmlichen Schneidwerkzeuge die Fauna zerstört, die aber gleichzeitig für den Erhalt des Biotops lebensnotwendig ist. Das entwickelte Gerät verscheucht Kleintiere durch Vibration, schützt sie durch einen Mindestabstand zum Boden und mittels eines durch Ultraschall ausgelösten Mäh-Stoppmechanismus.

Aus der Jurybegründung: Der Entwurf schafft eine vollkommen neuartige Produktkategorie. Komplexe Technologie, die reduziert dargestellt und eigenständig interpretiert wird, hat eine insektengleiche, bionische Anmutung. Funktion und sensible Ausgestaltung passen hervorragend zusammen und der flüssige, behutsame Bewegungsablauf entspricht ebenfalls dem Anliegen, schonend mit der Natur umzugehen.

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VDID NEWCOMERS' AWARD 2015 WINNER

Tina Zimmer

SCHNITTSTELLE – Wohn-Küche „On Demand“
ecosign / Akademie für Gestaltung, Köln, Diplomarbeit 2015,
Betreuer: Felix Stark

Aus der Beschäftigung mit Ernährungsgewohnheiten und gesellschaftlichen Trends entstand eine Küche für die Zukunft des Wohnens, die den Bedürfnissen einer mobilen Gesellschaft Rechnung trägt. Für diese Gesellschaft gewinnt die Außerhaus-Verpflegung zunehmend an Bedeutung. Dementsprechend wird als Alternative zur traditionellen, voll ausgestatteten Küche eine Lösung speziell für die Koch- und Ernährungsbedürfnisse dieser mobilen Großstädter konzipiert.

Aus der Jurybegründung: Das konzeptionell starke Statement zu veränderten Lebens- und Essgewohnheiten verbindet sehr intelligent verschiedene Technologien. Möbel und Technik werden zusammengedacht und das Kochen in den Wohnraum gebracht. Gestalterisch gut gelöst: die große Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit des kompakten Möbels wirkt ausgereift, obwohl es noch ein Konzept darstellt.

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mycane Blundenstock 2.0

VDID NEWCOMERS' AWARD 2015 HONORED

Julia Galefske

mycane - Blindenstock 2.0
Hochschule Darmstadt, Diplomarbeit 2014/15, Betreuer: Prof. Tom Philipps

Kombination aller heute zur Verfügung stehenden digitalen Orientierungsmittel in einem Objekt, dessen Gestaltung den Nutzer nicht stigmatisiert. Der Blindenstock lässt sich individualisieren: in der Ästhetik, aber auch durch die Auswahl der verschiedenen Services, in Verbindung mit dem Smartphone als zentraler Schnittstelle.

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FLOAT - Aktives Sitzen

VDID NEWCOMERS' AWARD 2015 HONORED

Niklas Hamann / Jakob Schwarz

FLOAT - Aktives Sitzen
Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, 1. Mastersemester 2014/15, Dozent: Prof. Gerd Flohr

Auseinandersetzung zur Thematik des „Aktiven Sitzens“ mit eingehender Analyse der bisher verwendeten Prinzipien, die teils technisch aufwendig sind oder vom Bewegungsablauf ungünstig. Neuer, technisch überzeugender Ansatz, der einen hohen Entwicklungsaufwand voraussetzt.

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MEMO

VDID NEWCOMERS' AWARD 2015 HONORED

Julia Hunold

MEMO - Tangible Appointments
Weißensee Kunsthochschule Berlin, Semesterprojekt 2014/15, Dozenten: Prof. Carola Zwick, Prof. Mika Satomi und Prof. Nils Krüger, Kooperationspartner: BMW

Die Studie setzt sich mit kognitiv eingeschränkten Personen (z.B. Demenz-Patienten) in einer alternden Gesellschaft auseinander. Der fühlbare Terminkalender unterstützt Planen und Erinnern und ermöglicht so Selbstständigkeit im Zeit- und damit Lebensmanagement. Materialität und Haptik spielen entscheidende Rollen, aber auch Tonausgabe; multisensorisch erinnert MEMO die Zielgruppe und verbindet mit betreuenden Personen.

www.juliahunold.com

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Aqua Volt

VDID NEWCOMERS' AWARD 2015 HONORED

Max Neubürger

Aqua Volt - Ocean Energy Harvester
Folkwang Universität der Künste Essen, Bachelor Thesis 2014, Betreuer: Prof. Dr. Marc Hassenzahl, Prof. (stv.) Carolin Schreiber

Konzept einer autarken Energiequelle für EPIRB Emergency Position Indicating Radio Beacon. Neuartiger Ansatz zu Seenotrettung, der auf ausführliche Recherche zum Nutzerverhalten in Notsituationen zurückgeht. Umgesetzt ist die Notfunkbake, die ihre Energie selbst gewinnt, in einem klaren, sprechenden Design, das sich formal sehr passend an die Kabeltrommel anlehnt und funktional Vergleichbares leistet.

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Hebix

VDID NEWCOMERS' AWARD 2015 HONORED

Jörg Saur / Robin Weidner / David Wojcik

Hebix - mobile Hebehilfe
Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, Semesterprojekt 2014, Dozent: Prof. Dr. Jürgen Held

Das Rettungsobjekt wurde in einer Usability-Studie praxisnah entwickelt, unter Berücksichtigung von Machbarkeit und kostengünstiger Herstellung. Für eine komplizierte Hilfssituation wurde ein niederkomplexes, aber durchdachtes Produkt entwickelt. Insbesondere für eine Drittsemester-Arbeit ein sehr gutes Ergebnis.

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OREA & LEAP FITNESS

VDID NEWCOMERS' AWARD 2015 HONORED

Janina Anjuli Schmidt

OREA & LEAP FITNESS - Motivierendes Fitnessgerät und -system
Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Diplomarbeit 2014, Betreuer: Prof. Frank Georg Zebner, Kooperationspartner: Lunar Europe GmbH

Ein ästhetisches Objekt, das ein bekanntes Objekt, die Hanteln, in ein neues Licht rückt: weniger martialisch, mehr Wohnraum-kompatibel. Mit dem Material ändert sich bei gleicher Form das Gewicht. Anbindung an die digitale Welt (App zur Leistungskontrolle), dennoch eher kontemplative Anmutung und Anwendung.

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Tradition Zukunft - Gestaltung für nachhaltige Lebensstile

VDID NEWCOMERS' AWARD 2015 HONORED

Moritz Philip Schmidt

Tradition Zukunft - Gestaltung für nachhaltige Lebensstile
Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, Master Thesis 2014, Betreuerinnen: Prof. Dr. Susanne Schade und Prof. Gabriele N. Reichert

Wissenschaftliche Arbeit zu neuen ressourcen-intelligenten Gestaltungskonzepten. Der theoretische Ansatz visualisiert an einzelnen Beispielen, wie für Hightech-Anwendungen Lösungen zu finden sind, die Energie einsparen und Ressourcen schonen: zum Beispiel die Speisekammer ohne Strom durch Nutzung von Verdunstungskälte.

www.moritz-philip-schmidt.de

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Wünsche zu Bildmaterial von Preisträgern und Anerkennungen bitte an Iris Laubstein, VDID PR

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Ergebnisse / Results VDID NEWCOMERS\' AWARD 2015 (PDF)