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Buchcover Blair Enns - win without pitching

15.06.2021

Design (Mehr) Wert

… oder warum müssen sich Design-Schaffende immer für ihre Leistung rechtfertigen, während die Notwendigkeit von Marketing oder der Konstruktion eines Produktes selbstverständlich ... mehr

Buchcover Blair Enns - win without pitching

15.06.2021

Design (Mehr) Wert

… oder warum müssen sich Design-Schaffende immer für ihre Leistung rechtfertigen, während die Notwendigkeit von Marketing oder der Konstruktion eines Produktes selbstverständlich ist…!?
Professionelles Design muss seinen Wert im Kontext von Markterfolgen stärker behaupten – auch wenn Design oft ein Werte-Maßstab aufgrund sogenannter weicher Faktoren abgesprochen wird.
Doch gutes Design schafft nachweislich Mehrwert bzw. mehr Wert. Denn seriöses Design hat nicht nur eine optimale Funktion, ästhetische Marke prägende Wiedererkennbarkeit und – wenn richtig gemacht – auch einen ökonomischen Mehrwert und zeigt ökologische Verantwortung.

Dies sind durchaus harte Fakten, die für gute und professionelle Gestaltung von Produkten, Prozessen und Nutzererlebnissen sprechen – und der VDID als Berufsverband unterstützt junge als auch erfahrene Mitglieder an diesen Schnittstellen „up-to-date“ zu sein.
Design schafft aus Ideen neue Innovationen, verbesserte Produkte und optimierte Prozesse und Marktperformance - aus dem Nichts...

Regelmäßiger Austausch unter den Mitgliedern, Werkstattgespräche, Fortbildungen und interdisziplinäre Weiterbildungen gehören zum Profil des VDID - sich gemeinsam zu professionalisieren und auf höchstem Niveau für sich, die Kunden und die User zu sein.

Weiterhin hat der VDID die Corona-online-Zeiten intensiv genutzt, weitere Themen in Projektgruppen (Werte, Ethik, Wirtschaft, Nachhaltigkeit u.v.m.) zu diskutieren und zu internen Ergebnissen zusammen zu tragen – um diese nach und nach in Präsentationen, Veranstaltungen oder anderen Formen und Medien zu kommunizieren.

In der erfolgreichen online Reihe Design.Wissen.Diskurs. geht es am 29.6.2021 mit Blair Enns, CEO und Gründer von „Win Without Pitching“ (eine Position, die der VDID schon lange vertritt) um wert-basierte Preisgestaltung und Gewinnsteigerung z. B. durch Bezahlung von Werten anstatt Input oder Output, die Überwindung eigener Hürden oder die Befreiung von Zeiterfassung.
Anhand von 12 Punkten seines Manifestes erklärt er während seines Vortrags, dass wir uns auf diese Pitches nicht einlassen sollten und zeigt stattdessen Alternativen auf.

Eine einmalige Chance, Argumente für professionelles Design auf internationalem Level exklusiv zu hören und mit Kolleg*innen direkt zu diskutieren.

www.vdid.de/veranstaltungen/index.php?v=2895

E-Mail:

Quelle: Redaktion

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Portraitfoto Markus Andert

03.06.2021

Willkommen im VDID, Markus Andert!

Als Design Generalist und User Experience Spezialist war Markus Andert sowohl als Freelancer als auch als Angestellter bereits für bekannte deutsche Marken wie Siemens und Miele tätig. Die Arbeit ... mehr

Portraitfoto Markus Andert

03.06.2021

Willkommen im VDID, Markus Andert!

Als Design Generalist und User Experience Spezialist war Markus Andert sowohl als Freelancer als auch als Angestellter bereits für bekannte deutsche Marken wie Siemens und Miele tätig. Die Arbeit in interdisziplinären und interkulturellen Teams hat seine berufliche Entwicklung dabei entscheidend geprägt. Markus Andert ist aktuell als Senior Manager User Experience in einem Zentralbereich der Robert Bosch GmbH angestellt.

Was sind für Sie aktuell die größten Herausforderungen als Unternehmer im Design?

Im Zuge der globalen Vernetzung der Märkte verändert sich die Bedeutung der Markenidentität für Unternehmen und damit auch die des Wertbeitrags des Designs zur Schaffung und zum Erhalt der Marke. Das Kreieren von relevanten und authentischen Markenerlebnissen im globalen Kontext stellt damit für Unternehmer im Design aktuell eine der größten Herausforderungen dar.

Welche Herausforderungen/Aufgaben sehen Sie für das Industriedesign in naher oder ferner Zukunft?

Die fortschreitende Diversifizierung der Design Professionen, gepaart mit der immer stärkeren Verlagerung der Betätigungsfelder ins Digitale, stellt meiner Meinung nach für die Zukunft eine der größten Herausforderungen für das Design dar. Die zunehmende Durchdringung verschiedenster Arbeitsgebiete im Zuge der Digitalisierung führt zu einer Entropie des Designs als Berufsbild.

Warum sind Sie Mitglied im VDID geworden?


Über meine Mitgliedschaft im VDID suche ich den Kontakt und den professionellen Austausch mit anderen Industriedesignern, um gemeinsam den aktuellen Herausforderungen an das sich verändernde berufliche Umfeld zu begegnen und so die Zukunft des Industriedesigns gemeinsam entscheidend gestalten zu können.

E-Mail:

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mehr Aktuelles

 

visual bayern kreativ - schutzrechte

Recht – Ein erster Einblick in Schutzrechte (Marke, Design und Urheberrecht)

24.06.2021
Wann kann man welches Schutzrecht anwenden? Im Rahmen des Workshops werden neben dem Urheberrecht, das eingetragene Design und die Marke (als gewerbliche Schutzrechte) in ihren Grundzügen und ... mehr

visual bayern kreativ - schutzrechte

Recht – Ein erster Einblick in Schutzrechte (Marke, Design und Urheberrecht)

24.06.2021

Wann kann man welches Schutzrecht anwenden?

Im Rahmen des Workshops werden neben dem Urheberrecht, das eingetragene Design und die Marke (als gewerbliche Schutzrechte) in ihren Grundzügen und ihrem Verhältnis zueinander vorgestellt. Es geht darum, sich einen ersten Überblick über diese doch sehr unterschiedlichen Schutzrechte zu verschaffen (Entstehung und Schutzrichtung) und wie man diese Schutzrechte im Kreativalltag besser einordnen kann.

24.6.2021, 10 – 11:30 h

Die Teilnahme zur digitalen Veranstaltung ist kostenlos.
Anmeldung und Information unter

bayern-kreativ.de/termine/schutzrechte

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Installationsansicht »Deutsches Design 1949–1989. Zwei Länder, eine Geschichte«

Plattenbau und Einbauschrank: Deutsch-deutsche Wohnmythen

24.06.2021
Digital Talk: Herlinde Koelbl und Steffen Mau Der vielgeschmähte Plattenbau war in der früheren DDR eine begehrte Wohnumgebung – der Berliner Schriftsteller und Soziologe Steffen Mau widmete ... mehr

Installationsansicht »Deutsches Design 1949–1989. Zwei Länder, eine Geschichte«

Plattenbau und Einbauschrank: Deutsch-deutsche Wohnmythen

24.06.2021

Digital Talk: Herlinde Koelbl und Steffen Mau

Der vielgeschmähte Plattenbau war in der früheren DDR eine begehrte Wohnumgebung – der Berliner Schriftsteller und Soziologe Steffen Mau widmete ihm in dem Buch »Lütten Klein« (2019) eine detaillierte, autobiografisch geprägte Studie. Die renommierte Fotografin Herlinde Koelbl wiederum gilt als fotografische Chronistin Deutschlands, ihre Fotoserie »Das deutsche Wohnzimmer« bietet einen einzigartigen Blick in das oft verborgene Innenleben der früheren BRD.

Mau und Koelbl diskutieren über Ost und West aus der Innenperspektive des Interieurs und des Lebensalltags: Wie wohnte man? Was passierte hinter den Fassaden? Und welche Rolle spielte Design dabei?

Donnerstag, 24.06.2021 um 18 h


Das Gespräch wird moderiert von Mateo Kries, Direktor des Vitra Design Museums.

Hier geht es zum Youtube Kanal

www.youtube.com/user/VitraDesignMuseum

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Editorial

rainer zimmermann, vdid delegierter bawü + online redaktion

Design 4 Value

Liebe Designer*innen, liebe Designinteressierte, was ist Design wert – und wie kann Design die nötige Wertschätzung erfahren!? Die Qualifizierung und Professionalität seiner Mitglieder ist ein zentrales Anliegen des VDID. So wurde der VDID Codex zur Argumentationshilfe veröffentlicht, Weiterbildungsprogramme ...mehr