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Designerwege prägen die Professionalität im Design

 

Designerwege prägen die Professionalität im Design

Die Ausbildung an Designhochschulen und begleitende Praxissemester bilden das Fundament einer jeden professionellen Karriere im Bereich Design. Eine Gestalterpersönlichkeit kann sich nur auf dieser Basis bilden - gemischt mit dem individuellen Talent und den gemachten Erfahrungen im Beruf, der Industrie, den wirtschaftlichen Bedingungen und dem gesellschaftlichen Umfeld.

Angeregt durch Bernd Schröder, VDID Regionalleiter Sachsen | Sachsen-Anhalt | Thüringen, haben Master-Studenten in 2012 / 2013 über zwei Semester lang im Seminar zur Designtheorie an der Hochschule Anhalt in Dessau das Konzept ‚Designerwege‘ erarbeitet.
Demnach sollen Design-Absolventen als flexibel einsetzbare Projektmitarbeiter an verschiedensten Orten ihre Fähigkeiten offerieren und dabei u.a. viel Berufserfahrung erlangen können.
Die Grundgedanken der Designerwege sind alternative Konzepte zum Einstieg in den Designberuf und sollen z.B. über die Grund-Idee „Designer auf die Walz!“ dem Designnachwuchs Erlebnisse und Erkenntnisse ermöglichen, die weder schulisch noch im Berufsalltag zu vermitteln wären.

 
Prof. Neubert überreicht das neu erschienene Buch Designerwege an Bernd Schröder, den VDID RG Vorsitzenden Mitte

Buch DESIGNERWEGE am 24.10.2014 erschienen

Designer auf der Walz ist das Thema der Designerwege, wie in einem ZEIT-online-Artikel im Herbst 2014 thematisiert – gerade eine Woche nach der Buch-Präsentation der DESIGNERWEGE auf dem Messestand des VDID.

Anlässlich der 10. Designers' Open vom 24. bis 25. Oktober 2014 in Leipzig wurde am Messestand des VDID die Buchpublikation des DESIGNERWEGE-Konzeptes der Öffentlichkeit vorgestellt. In diesen drei Tagen gab es immer wieder neue Gespräche und Argumente für eine Walz der Design-Absolventen, wie in dem ZEIT-Interview mit Fabian Sixtus Körner. Ihn hatte der VDID bekanntlich gerade vor einem Jahr als Redner für das VDID Forum bei den 9. Designers' Open 2013 gewinnen können, wo er sein (inzwischen erfolgreich) publiziertes Buch Journeyman den Anwesenden vorstellte.
Diese immer wieder neuen Ideen und das stetige öffentliche Interesse am Thema Walz für kreative Berufe zeigt, dass die DESIGNERWEGE viele interessierte Menschen brauchen und den Mut, es zu versuchen.

Der VDID ist dann der erste Förderer einer Walz, die durch sein Netzwerk deutlich sicherer und vorausschaubarer laufen könnte – und so vielleicht auch fester im Design-Beruf verankert. Dies wiederum scheint gleichermaßen den jungen wie gestandenen Designern, dem Netzwerk und der Profession an sich förderlich zu sein. Gelebter Berufs-Ethos eben.
Foto links: Prof. Neubert überreicht die DESIGNERWEGE an Bernd Schröder, VDID Vorsitzender Regionalgruppe Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Manja Unger-Büttner, Hochschule Anhalt (Hg): Designerwege – Dessauer Perspektiven. Eine Studie über einen neuen Berufseinstieg. Dessau 2014. ISBN: 978-3-86011-057-7.
Zu beziehen über die VDID Geschäftsstelle oder Manja Unger-Büttner.

www.designerwege.de

E-Mail:

 
JOURNEYMAN - Designer Fabian Sixtus Körner auf seinen Designerwegen

JOURNEYMAN - Designer Fabian Sixtus Körner

1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs

Wie kommt man einmal um die Welt, mit nur 255 Euro auf dem Konto? Fabian Sixtus Körner schnappt sich seinen Rucksack und macht sich auf ins Ungewisse. Sein Plan: alle Kontinente dieser Erde bereisen - und überall für Kost und Logis arbeiten. Ohne Reiseroute und feste Jobs, nur mit dem Drang nach Freiheit und grenzenlosem Optimismus im Gepäck.

Körner erlebt Hahnenkämpfe in Santo Domingo, permanente Abschiede, Modelwettbewerbe in Malaysia, Kulturschocks, wackelige Baugerüste aus Bambus in Schanghai und grenzenlose Gastfreundschaft. Er legt Tausende von Kilometern in Fliegern, Zügen, Bussen, löchrigen Booten und Rikschas zurück und arbeitet dabei mal als Grafiker, mal als Architekt oder Fotograf. Zwei Jahre und drei Monate, über sechzig Orte, querweltein.

Fabian Sixtus Körner hat sich auf den Weg gemacht um als moderner Wandergeselle die Welt zu erkunden. Von Wiesbaden nach Berlin - mit einem Umweg über Schanghai, Kuala Lumpur, Alexandria, Addis Abeba, Kopenhagen, Bangalore, Brisbane, San Francisco, Havanna, Santo Domingo und Medellín. Er hat mit Menschen aus völlig unterschiedlichen Kulturen gelebt und gearbeitet, ihren Alltag, ihre Sorgen und Freuden geteilt. Dabei durfte er vertikale Gärten entwerfen, dreißig Meter hohe Bambusgerüste in Schanghai besteigen, als Internationaler Botschafter der Kuala Lumpur Design Week die Hände von Ministern schütteln und als Videojournalist in Havanna hautnah die Ängste und Sorgen der Kubaner erleben. Am Ende steht die Erkenntnis: Die Reise geht immer weiter, auch wenn du längst angekommen bist.

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Journeyman Buch Kurzbeschreibung (PDF)