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VDID BERICHTE / ARCHIV

Begrüßung zur VDID KI Konferenz in Stuttgart

Bericht

Bericht zur VDID KI Konferenz 2019 in Stuttgart

Mit dem Thema - Intelligenz der Zukunft – und der Frage "WIE SMART IST KÜNSTLICH?" – befassten sich hochkarätige Referenten während der VDID Konferenz am 8. November 2019 in ... mehr

Begrüßung zur VDID KI Konferenz in Stuttgart

Gut gefüllter Bertha-Benz-Saal im Design Center BW

Podiumsdiskussion mit den Referenten zum Thema Zukunft KI Design

Bericht zur VDID KI Konferenz 2019 in Stuttgart

Mit dem Thema - Intelligenz der Zukunft – und der Frage "WIE SMART IST KÜNSTLICH?" – befassten sich hochkarätige Referenten während der VDID Konferenz am 8. November 2019 in Stuttgart.

Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant. Und mit ihr deren Einfluss. Der Einsatz von KI wird als eine der größten Herausforderungen empfunden, weil unsere bisherige Arbeits- und Lebenswelt infrage gestellt wird. Wird künstliche Intelligenz in absehbarer Zeit der menschlichen ebenbürtig sein – und was sind die Auswirkungen auf Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft.
Der technische Fortschritt im Zuge der digitalen Revolution eröffnet neue Perspektiven und Ansätze, die das klassische Designverständnis erweitern und neue Anforderungen an das Industriedesign stellt.

Nach der Eröffnung der Konferenz durch die Moderatorin Yorca Schmidt-Junker begrüßten die Hausherrin des Design Center Baden-Württemberg Christiane Nicolaus und der VDID Präsident Stefan Eckstein die ca. 140 Teilnehmer*innen.
Prof. Dr. Nassehi von der LMU stellte in seiner Keynote ein Bild der kommenden digitalen Gesellschaft vor, welche analog zu Industrie 4.0 in eine Gesellschaft 4.0 und folglich einem Menschen 4.0 führen kann.
Stephan Rein von IXDS sieht den Designer als Lotsen und Anwalt in der sicherlich anderen Zukunft der Mensch-Maschine-Interaktion – ein wesentlicher Aspekt wird dabei auch die Entwicklung des Human-centered Designs spielen.
Vor und nach der Mittagspause stellte Philipp Zimmerman von Franka Emika einen neuartigen Roboterarm vor, der aufgrund seiner Steuerung, Sensoren und Auslegung ohne Absperrungen oder Restriktionen arbeiten kann. Gleichzeitig sind Bewegungsabläufe relativ simpel – durch manuelle Führung des gewünschten Ablaufs „einzuprogrammieren“.

Bei der Podiumsdiskussion wurde dann thematisiert, ob und wie Designer*innen Prozesse und Produkte gestalten, in die KI eingebunden ist oder ob dies dann bald von KI-Maschinen / Prozessen selbst übernommen wird. Welchen Einfluss haben dann dabei Designer*innen noch auf die soziokulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft?

Die Ergebnisse der Dialogräume – in welchen am Nachmittag noch Szenarien vorgestellt, diskutiert und bearbeitet wurden – werden zeitnah auf der Website des VDID als Berichte online gestellt.

Eine wirklich spannende Konferenz – welche die Notwendigkeit für gute und professionelle Gestaltung und somit die Kompetenz für hochwertiges Industriedesign aufzeigte, beziehungsweise regelrecht einforderte.

Der Tag ging danach mit der Abendveranstaltung in der Gutbrod Lounge weiter - dort feierte der VDID sein Jubiläum und bot weitere Dialogräume und Gelegenheit zum Netzwerken...

Fotobericht zur Party - 60 Jahre VDID - in der Butbrod Lounge (PDF)