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VDID BERICHTE / ARCHIV

Like you! Freundschaft digital & analog

Bericht

Like you! Freundschaft digital & analog

»Ein treuer Freund ist nicht mit Geld oder Gut zu bezahlen, und sein Wert ist nicht hoch genug zu schätzen. Ein treuer Freund ist ein Trost im Leben.« Jesus Sirach (Apokryphen) Was ist ... mehr

Like you! Freundschaft digital & analog

  

Like you! Freundschaft digital & analog

»Ein treuer Freund ist nicht mit Geld oder Gut zu bezahlen,
und sein Wert ist nicht hoch genug zu schätzen.
Ein treuer Freund ist ein Trost im Leben.«
Jesus Sirach (Apokryphen)


Was ist Freundschaft? Eine Frage, auf die es viele Antworten gibt – in Literatur, Geschichte und Forschung, vor allem aber aus der eigenen Lebenserfahrung. Das Bedürfnis nach freundschaftlicher Nähe kennen fast alle Menschen, denn in Beziehungen zu anderen finden wir Anregung, Bestätigung und manchmal auch Hilfe in der Not. Freunde helfen dabei, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Mit Freunden teilen wir Probleme und Freuden, Krisen und Höhepunkte im Leben.

Durch die Digitalisierung ist unsere Kommunikation viel einfacher, schneller und intensiver geworden, gerade auch mit Freunden und Freundinnen. Das ist schön, aber manchmal auch anstrengend. In sozialen Medien haben Menschen manchmal weit über hundert “Freunde” – aber wissen sie noch, wer die wirklichen Freunde im richtigen Leben sind?

Die Ausstellung “Like you! Freundschaft digital & analog” fragt die Besucherinnen und Besucher nach ihren Vorstellungen und ganz eigenen Erfahrungen mit dem Thema Freundschaft – damals und heute.
Was bedeutet uns Freundschaft? Wo und wie finden wir heute Freunde? Wie haben Smartphones und soziale Netzwerke unsere Vorstellungen von Freundschaft verändert? Die revolutionäre Entwicklung der Kommunikationsmittel macht es uns leichter, in Kontakt zu bleiben, aber die virtuelle Vernetzung führt vielleicht auch zu Beliebigkeit und Austauschbarkeit. Und wie war das früher?

Museum für Kommunikation
Leipziger Str. 16, 10117 Berlin

www.freundschaft-ausstellung.de

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Foto: Nina Ruthe

Bericht

VDID NRW Delegiertentreffen

Hürth/Burg Gleuel. Das letzte Mal in diesem Jahr kamen die NRW Delegierten zusammen, um gemeinsam die Zukunft des Verbandes zu gestalten. Beim letzten Treffen waren Aufgaben und Zuständigkeiten ... mehr

Foto: Nina Ruthe

Foto: Nina Ruthe

 

VDID NRW Delegiertentreffen

Hürth/Burg Gleuel. Das letzte Mal in diesem Jahr kamen die NRW Delegierten zusammen, um gemeinsam die Zukunft des Verbandes zu gestalten.

Beim letzten Treffen waren Aufgaben und Zuständigkeiten verteilt worden, um die Arbeit für die Region NRW auf mehreren Schultern zu verteilen. Dies wurde weiter fortgeführt und vertieft. So konnten wir Henry Gockel und Martin Schmidt für das Thema 3D Visualisierung gewinnen. Diese Zuständigkeiten sind auf der Webseite bei den Ansprechpartnern für die Region 02/NRW sichtbar bzw. nachgetragen.

Weiterhin wurde unter anderem über neue Veranstaltungsformate diskutiert, um Industriedesign besser auch mit anderen Berufsgruppen zu vernetzen. Es wurden unterschiedliche Dialogräume besprochen, die jeder Delegierte nächstes Jahr planen und ausüben wird.

Neben den vielen interessanten neuen Ideen zu Dialogen, war das Highlight des Tages die Ankündigung, dass auf der IMM in Köln ein Gemeinschaftsstand mit den VDMD Mitgliedern die Teilnahme mit eigenen Exponaten auf der Messe ermöglicht. Mehr Informationen zum Thema gibt es bei Nina Ruthe:

www.vdid.de/regionen/ansprechpartner.php?r=2

E-Mail:

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Bericht

VDID NRW Adventsessen

Hürth/Burg Gleuel. Am 30. 11. 2019 war es wieder so weit - die VDID Regionalgruppe NRW feierte in den 1. Advent, mit prasselndem Kamin, heißem Glühwein und leckerem Essen auf Burg Gleuel im Design ... mehr







VDID NRW Adventsessen

Hürth/Burg Gleuel. Am 30. 11. 2019 war es wieder so weit - die VDID Regionalgruppe NRW feierte in den 1. Advent, mit prasselndem Kamin, heißem Glühwein und leckerem Essen auf Burg Gleuel im Design Studio Niruk.

Nach dem ersten Glühwein im Freien, wurde das Buffet eröffnet - der Start eines geselligen Abends. Etwa 30 Gäste kamen in den geschichtsträchtigen Räumen aus dem Jahr 1632 zusammen. Neben den Delegierten durften wir zwei Neumitglieder begrüßen: Felix Angermeyer und Malte Garrecht, neues studentisches Mitglied der Folkwang Universität. Neue Gesichter waren herzlich willkommen, und auch langjährige VDID Mitglieder, wie Markus Börgens und natürlich unser neues Ehrenmitglied, Iris Laubstein, sowie die befreundeten Designer Jörg Mennickheim und Thorsten Frackenpohl von Noto machten die Runde vielfältig.

An der Tischtennisplatte im Rittersaal wurden zu später Stunde die Schläger geschwungen, bis nach dem Rundlauf dieser vorweihnachtliche Abend am Kamin gemütlich seinen Ausklang fand.
Wir freuen uns schon auf das nächste Mal und wünschen allen Mitgliedern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Bericht: David Antonin, DESIGN STUDIO NIRUK
Bilder: Linda Schmidt, Nina Ruthe

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Boisbuchet 2019 workshops - Foto: Martina Orska

Bericht

Domaine de Boisbuchet 2019

„Sky is the limit“ - kein Satz könnte das Motto in Boisbuchet wohl besser zum Ausdruck bringen. Nicht nur das Anwesen an sich mit seinem besonderen Flair und dem umliegenden Architekturpark ... mehr

Boisbuchet 2019 workshops - Foto: Martina Orska

Boisbuchet 2019 workshops - Foto: Martina Orska

Foto aus Boisbuchet 2019 workshops - pictures from video

Domaine de Boisbuchet 2019

„Sky is the limit“ - kein Satz könnte das Motto in Boisbuchet wohl besser zum Ausdruck bringen.

Nicht nur das Anwesen an sich mit seinem besonderen Flair und dem umliegenden Architekturpark sowie seinen zahlreichen experimentellen Lösungen schaffen hier eine Atmosphäre der besonderen Art, sondern auch, oder gerade, die vielen grundverschiedenen Menschen aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt sind es, die diesen Ort so außergewöhnlich machen.

Jede Woche kommt eine neue, bunt zusammen gewürfelte, Gruppe aus verschiedensten Kulturen und Charakteren hier zusammen, um gemeinsam zu einem bestimmten Thema kreative Lösungen auszutüfteln.

Wo es an industriell gefertigten Bauteilen bei der Umsetzung eines Projektes hapert, da wird mit allem, was in und rund um Boisbuchet zu finden ist, improvisiert - und es wurde bisher immer eine Lösung gefunden.
Ob „praktisch“ oder einfach nur schön - jedes erschaffene Objekt hat hier spürbar seine „Daseinsberechtigung“.

Wer lernen will „out of the box“ zu denken und Spaß am Experimentieren hat, wird in den hier angebotenen Workshops aufblühen, da dies hierfür genau die
richtige Adresse ist.

Doch nicht nur in die Projekte wird viel Herzblut von den Workshop-Teilnehmern und Volunteers gesteckt, sondern vor allem auch in das gemeinsame Essen.
Jeden Tag wird mit frischem saisonalen Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten ein Festmahl gezaubert, welches mit Liebe angerichtet und zelebriert
wird.

Die Domaine de Boisbuchet entspricht einem geschützten Raum, der an den Geist des BAUHAUSES angelehnt ist, in dem man noch einmal ganz Kind und
vor allem Querdenker sein darf.

Lina Pfannstiel

www.instagram.com/tv/B6IOhzaCF_h/?utm_source=

E-Mail:

Boisbuchet 2019 Fotodoku - Fotos Marina Orska (PDF)

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Foto: laubstein design management

Bericht

Dialograum ZUKUNFT EINS - Industrie 4.0 vs. Nutzer 4.0

Stuttgart. Dialograum zur VDID Konferenz 2019 von Linda Schmidt, ifm electronic gmbh, Essen „Wie intelligent muss der Mensch der Digitalisierung sein?“, diese Frage stellte Linda Schmidt zum ... mehr

Foto: laubstein design management

Foto: laubstein design management

Foto: laubstein design management

Dialograum ZUKUNFT EINS - Industrie 4.0 vs. Nutzer 4.0

Stuttgart. Dialograum zur VDID Konferenz 2019 von Linda Schmidt, ifm electronic gmbh, Essen

„Wie intelligent muss der Mensch der Digitalisierung sein?“, diese Frage stellte Linda Schmidt zum Auftakt des Dialograumes ZUKUNFT EINS. In ihrer Einführung gab sie einen kurzen Abriss der Entwicklung des Menschen und seiner Fähigkeiten, der kognitiven Revolution, fiktiven Denkens, individueller Bildung und Kultur. Dies als Grundlage für den entscheidenden Ausblick: Was passiert als nächstes, wie werden menschliches Denken und künstliche Intelligenz, sprich Digitalisierung, in Zukunft zusammenwirken und welchen Einfluss könnte das auf die Arbeit der Designer*innen haben?

Drei Thesen und die jeweiligen Antithesen waren die Ausgangspositionen für den Dialog in den Gruppen:

- Digitalisierung beginnt mit KREATIVITÄT! Kann KI Kreativität ersetzen?
Die These wurde bejaht, wenn der Transfer gelingt! Die Variantenbildung, die KI ermöglicht, fördert das Loslassen von festgefahrenem Denken, braucht aber wiederum die menschliche Einordnung in Kontexte. Die Diskussion zumindest einer Gruppe zeigte allerdings Zweifel am kreativen Potenzial aller Menschen.

- Der MENSCH steht im Mittelpunkt der Digitalisierung! Stellt KI „die Maschine“ in den Mittelpunkt?
Hier wurde die ganze Macht und Ohnmacht der aktuellen Auseinandersetzung deutlich: Muss alles digitalisiert werden – wissen wir, was wir damit erreichen wollen? Wird Technologie so eingesetzt, dass sie die Selbstwirksamkeit des Menschen fördert? Ist sie integrierend oder ausgrenzend? Unterstützt sie Sinnstiftung? Und wer beeinflusst die Entscheidungsprozesse? Welche Auswirkung hat es auf unsere Kultur, wenn KI einen Teil der erlernten Kultur zum Standard macht? Wie können wir uns dann weiterentwickeln?

- DESIGNER gehören zu den Gewinnern der Digitalisierung! Ist der Designer durch KI ersetzbar?
Diese These wurde eindeutig bejaht. KI ersetzt Designer*innen nicht, da nur sie Geschichten erzählen, Mythen schaffen, als Lotsen und Problemlöser fungieren. Gleichzeitig gibt KI ihnen neue Instrumente und Geschäftsmodelle an die Hand und erleichtert die Arbeit in Prozessen.
IL

Linda Schmidt leitet den Bereich UX und Industrial Design der Unternehmensgruppe ifm electronic gmbH, den sie erfolgreich aufgebaut hat. Ihr Fokus liegt auf dem UCD Prozess sowie der Usability Norm ISO 9241.

www.ifm.com

Fotodokumentation Dialograum FUTUR EINS (PDF)

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Dialograum Zukunft 2 bei VDID Konferenz in Stuttgart 2019

Bericht

Dialograum ZUKUNFT ZWEI - Affective Computing in Products and Design

Andreas Beer von HYVE Innovation Design GmbH, München, präsentierte wie künstliche und emotionale Intelligenz in absehbarer Zeit so leistungsfähig und leistbar sein sollten, dass sie als ... mehr

Dialograum Zukunft 2 bei VDID Konferenz in Stuttgart 2019

Emotionale Einschätzung durch KI über optische Bilderkennung - Status

Dialograum 2 - Andreas Beer von Hyve zum Thema KI

Dialograum ZUKUNFT ZWEI - Affective Computing in Products and Design

Andreas Beer von HYVE Innovation Design GmbH, München, präsentierte wie künstliche und emotionale Intelligenz in absehbarer Zeit so leistungsfähig und leistbar sein sollten, dass sie als Schlüsseltechnologien in unsere Alltagswelt Einzug halten werden.

Die Frage, was dies für die Entwicklung von Produkten und für das Design im Ganzen bedeutet, war Thema in diesem spannenden Dialograum ZUKUNFT ZWEI.

Auf Basis von Beispielen in Verbindung mit im Raum live zu erlebenden Experimenten wurde aufgezeigt, wie ein Spannungsfeld geschaffen werden könnte, mit dem wir uns in die Vorstellung einer zukünftigen Welt begeben, in welcher Produkte und Services unsere emotionalen Zustände erkennen und wissen, wie es uns gerade geht.
Ziel ist es, Visionen für ein Lebensumfeld zu schaffen, das auf menschliche Emotionen, Kognition und Motivation reagiert, um daraus die Rolle, Verantwortung und Möglichkeiten des Designs und Development abzuleiten.

Andreas Beer spricht nicht von KI als dem Feind des Gestalters, sondern viel mehr von einem weiteren / erweiternden Werkzeug im Design – und damit auch einer Chance, in ganz neue Geschäftsbereiche vorzudringen.
Bei HYVE sieht man die Entwicklung des Designs von einfachen Produkten hin zur Gestaltung von Systemen der Systeme – sprich durch „affective computing“ können neue, wesentlich komplexere Systeme / Prozesse gestaltet werden.

Ziel des Designers sollte hier dringlich die Rolle des gestaltenden Verantwortlichen sein - und wie es die Statuten des VDID und der Ethik-Codex transportieren – auch Vertreter der Kunden sein, denn der Designer ist hier quasi der gestaltende Anwalt einer (künftigen) Gesellschaft.

Wenn globale Großunternehmen wie Amazon oder Google (mit seinem just vorgestellten Quanten-Computer) aufzeigen, wo sich in naher Zukunft die Gewichte von „eigenbestimmtem“ Kaufwillen hinbewegen - auf den von Siri, Echo oder … xyz definierten Algorithmus – dann wird schnell deutlich, dass dies eines bewussten und nachvollziehbaren Gestaltungsprozesses bedarf.
Denn, dass sich Entwicklungen der KI in (immer mehr unseren Alltag) beeinflussende Bereiche vordringen, wird sich aufgrund der marktgetriebenen Prozesse, nicht mehr leugnen oder aufhalten lassen. So gehen die affective computing Prozesse bereits so weit, dass sie auch emotionale Intelligenz imitieren (durch Algorithmen „natürlich“) können und im Gegenzug erkennen – und eben aus diesen gewonnenen Erfahrungswerten oder gar am Körper gemessenen Reaktionen (Pupillen, Herzrasen, Mundwinkel etc …) Rückschlüsse auf unser (Un- / Wohl-) Befinden und Kaufverhalten schließen …
Nun – böse ist, wer hier böse Absichten vermutet!? – aber genau solche Algorithmen könnten auch dazu eingesetzt werden, den Käufer zu manipulieren; sprich, der Proband ist aktuell guter Stimmung – also jetzt anrufen und Produkte / Dienstleistung etc. anbieten…!?
So hatte Andreas Beer von HYVE auch gleich einen Tablett-Computer mit Kamera im Raum installiert, welcher anhand der Gesichtszüge der Person (und anderer Parameter) vor der Kamera erkennen konnte, wie die Stimmung dieser Person aktuell ist – siehe Bild – wo ich vermeintlich „angry“ war … !?
Erste Auswüchse solcher Technologien können bereits in China verfolgt werden, wo sich zentrale Systeme der Überwachungskameras bedienen und Punkte für „positives und negatives Verhalten“ sammeln – und somit in der Auswertung dazu führen können, dass bestimmten Personen z. B. die (Bewegungs-) Freiheit eingeschränkt wird (keine Tickets mehr fürs Fliegen oder Schnellzüge)…
Vordergründige Rechtfertigung und vielleicht sogar wahrhaftiger Bedarf sei die Erkennung potentieller Gewalttäter / Attentäter.

Um nicht nur bei den Bedenkenträgern zu bleiben – sondern um die Zukunft positiv zu gestalten, wurde dann in Gruppenarbeiten – anhand der 17 globalen Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung – individuell an den Tischen ausgewählte Themenpunkte exemplarisch durchdiskutiert, wie in diesen jeweiligen Bereichen „affective computing“ helfen könnte.

Leider fehlte die Zeit, Ergebnisse tiefer zu beleuchten und zu diskutieren. Aber vielleicht ist dies dann bald ein Grund, für eine weiterführende Auseinandersetzung mit diesem wichtigen und zukunftsrelevanten Thema – insbesondere für professionelle Gestalter, wie sie sich an diesem VDID Tag / Kongress getroffen haben.

rainer zimmermann, vdid delegierter und online-redaktion

Anbei finden Sie eine Fotodokumentation aus Dialograum 2, sowie eine kompakte Übersicht der wesentlichen Folien von Andreas Beer, Hyve als PDF.

www.hyve.net/de/

E-Mail:

Fotodokumentation Dialograum FUTUR ZWEI (PDF)

VDID 20191108 Affective Computing In Products and Design_Extracts Andreas Beer, Hyve (PDF)

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Dialograum3 bei 60Jahre VDID Konferenz - KI generierte VDID Flasche - Rendering

Bericht

Dialograum ZUKUNFT DREI - Formfindung mit neuronalen Netzen

Die Ausgangsfrage im Dialograum ZUKUNFT DREI, die von Kevin German und Marco Limm (Hochschule Pforzheim) gestellt wird, ist für Gestalter brutal: „Kann eine Künstliche Intelligenz einen ... mehr

Dialograum3 bei 60Jahre VDID Konferenz - KI generierte VDID Flasche - Rendering

Marco Limm (sitzend) und Kevin German im Dialograum 3 - erklären die Prozesse, um eine über KI generierte und bewertete VDID Flasche zu erhalten

Foto von Workshop und Diskussion im Dialograum 3

Dialograum ZUKUNFT DREI - Formfindung mit neuronalen Netzen

Die Ausgangsfrage im Dialograum ZUKUNFT DREI, die von Kevin German und Marco Limm (Hochschule Pforzheim) gestellt wird, ist für Gestalter brutal:
„Kann eine Künstliche Intelligenz einen Gestalter ersetzen?“
Die beiden Pforzheimer legen dar, dass der Anfang bereits 1961 am MIT in den USA mit einem Computerprogramm gesetzt wurde, welches aus 3-dimensionalen Objekten 2-dimensionale Darstellungen erzeugte. Einen großen Schritt vorwärts ging es dann aber vor allem bei dem Versuch, einen Computer Go spielen zu lassen. Denn bei diesem Spiel geht es nicht um einfache Prozeduren, sondern darum, mit Intuition zu spielen.
Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit (Industrial Design und Technische Informatik) an der Hochschule für Design und Technik in Pforzheim entwickelten die beiden Ansätze, die sie mit der Aufgabe, eine Wasserflasche zu gestalten, testeten:

Ansatz 1: Es wurden 2 neuronale Netze - als Gegenspieler - programmiert:
Der Generator - also das kreative Netz und der Discriminator - der Bewerter.
(Anmerkung - hier fehlt nur noch der Pessimist zur Walt Disney Kreativmethode).
Der erste Output waren ca. 40.000 verschiedene Varianten von Wasserflaschen.
Viele Ideen zu erzeugen, ohne Hinweis auf die Qualität , führte die Workshop- bzw. Dialograum-Leiter zu:

Ansatz 2: „Semantic Shape“: Ein Puzzlespiel, das die Eigenschaften auf dem Markt vorhandener Wasserflaschen untersucht und neu kombiniert. Dadurch wurden viele neue Gestaltungsvarianten gefunden.
Um aber die Vielzahl der Gestaltungsvarianten zu bewerten, untersuchten die beiden Studierenden auch, wie anhand des Geschmacks des Menschen eine Auswahl erfolgen kann. Hier wurde dann doch die Crowd Intelligenz des Menschen befragt und ein Auswahlverfahren gewählt, das aus der Anfangszeit von Facebook bekannt ist: „hot or flop“: 2 Varianten werden nebeneinander gestellt und die Variante, die nicht geliked wird, wird ersetzt.

Im anschließenden Brainstorming in mehreren Gruppen der Teilnehmer wurde das Thema - das ja streng genommen am Geburtstag des VDID, die Gestaltungsleistung des Gründungsmitgliedes Günter Kupetz (Glasperlenflasche) in Frage stellt - aus unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet:
# In wieweit kann eine KI wirklich die äußeren Einflüsse des Zeitgeschehens und der Kultur in die Gestaltung übersetzen?
# Ist es überhaupt denkbar, dass eine KI etwas gestaltet, das noch nicht da war und eine Bewegung wie Alchimia auslösen?
# Sind die vorgestellten Verfahren vielleicht nützliche Werkzeuge für Gestalter?
# In wie weit beeinflussen Werkzeuge jeder Art die Formgebung von Gestaltern?
# Ändert sich der Beruf des Gestalters vom Formgeber hin zum Prozessmoderator und Berater?
# Ändert sich der Beruf des Gestalters insoweit, dass er die Kriterien für KIs wählt und Visionen formuliert?
# Kann eine KI die Rolle übernehmen, Aufgaben zu hinterfragen?
# Kann eine KI nachhaltige Ziele modulieren?
# Wenn eine KI den Designer als Dirigenten übernehmen kann, wäre es nicht sinnvoller, die Rolle der Unternehmensberater zu ersetzen?

Wirklich hinterfragen, ob der Gestalter an sich ersetzt werden kann, will eigentlich keine Gruppe (zumindest im ersten Durchgang, an dem der Autor teilgenommen hat). Stattdessen wird einer KI pauschal Seelenlosigkeit unterstellt.

Nach dem Brainstorming ging es dann noch weiter mit einem neuen Ansatz der beiden Pforzheimer:
Ansatz 3: Die KI komprimiert die Gestaltung vorhandener Gegenstände auf wenige Eigenschaften, um die wesentlichen Parameter einzelner Gestalter kennenzulernen. Daraus wurden Grundformen für die Marktforschung erstellt. Getestet wurde dieser Ansatz bereits in Pforzheim, beim Salone del Mobile in Mailand, in Holland und …Stuttgart. Die Stuttgarter Flasche – beeinflusst durch die Konferenzteilnehmer*innen – siehe Abbildung 3 nebenan und im Anhang.
Eine Teilnehmerin fasste den Workshop für sich wie folgt zusammen: „Ich würde als Gestalterin die Algorithmen so nutzen, dass sie nur noch Unsinn machen, um an Neues zu kommen - und vor allem auch hinterfragen, ob der Kunde überhaupt eine Flasche wollte und nicht doch ein Glas.“
Ob die Zukunft eine KI bringt, die gestaltet, ist, denke ich, keine Frage - welche Rolle wir als Gestalter dabei einnehmen, dahingehend eine sehr wesentliche. Eine gemeinsame Master Thesis der beiden zu dem Thema ist nicht ausgeschlossen und ich wäre gespannt auf das Ergebnis!

Eine Fotodokumentation des Dialograum DREI vom 8.11.2019 - und Bilder der sogenannten "VDID Flasche", welche über Abstimmungen der Kongress-Teilnehmenden Personen ermittelt wurde, finden Sie in dem angehängten Foto-PDF.

Wolfgang Baier, Regionalleiter VDID Hessen I Rheinland-Pfalz I Saarland

engineeringpf.hs-pforzheim.de/detailansicht/n

E-Mail:

Dialograum FUTUR DREI - Ergebnisse VDID Flasche (PDF)

Fotodokumentation Dialograum FUTUR DREI (PDF)

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Dialograum 4 Methodenkarten - Tauschbörse

Bericht

Dialograum 4 Methodenkarten

Stuttgart 8. November 2019. Eine große Konferenz, einige kennen sich, andere kommen alleine, ohne jemanden persönlich zu kennen. Wie können wir die Menschen zusammenbringen? Um gleich von Anfang ... mehr

Dialograum 4 Methodenkarten - Tauschbörse

Dialograum 4 Methodenkarten

Dialograum 4 Methodenkarten - Tauschtisch

Dialograum 4 Methodenkarten

Stuttgart 8. November 2019. Eine große Konferenz, einige kennen sich, andere kommen alleine, ohne jemanden persönlich zu kennen. Wie können wir die Menschen zusammenbringen? Um gleich von Anfang an das Eis zu brechen und in der Zeit der Digitalisierung den persönlichen Kontakt zu fördern, bekam jeder Konferenzteilnehmer bei der Anmeldung ein Set Karten in die Hand. Es waren genau 32 Karten, davon 30 Methodenkarten. Jeder bekam allerdings 30-mal die selbe Karte. Um das Methodenset zu verbollständigen, musste jetzt 29-mal getauscht werden. Der erste Eindruck war Skepsis, beim zweiten brach das Eis. Karten wurden bis zum Schluss der Konferenz getauscht, auf den Sitzen, während dem Essen, sogar dann noch, als die Workshops los gingen und sich eigentlich alle auf den Weg machen sollten.

Es entstand ein zusätzlicher Dialograum VIER Methoden…

Die Methodenkarten haben Menschen für diesen Tag zusammengebracht. Auch in Zukunft dienen die Karten dazu, die Kommunikation zwischen den Menschen zu fördern, kollaboratives Zusammenarbeiten zu fördern und in unterschiedlichen Phasen in einem Projekt, das zu entwickelnde Produkt, Service oder Dienstleistung zu einer gemeinsamen Arbeit wachsen zu lassen. Die Methoden können in unterschiedlichen Phasen in einem Projekt Verwendung finden und auf unkonventionelle Art und Weise unterschiedliche Kulturen, emotionale und rationale Ziele zusammenbringen.
Im diesen Sinne, viel Erfolg bei den anstehenden Projekten und viel Spaß beim Ausprobieren der Methoden.

Linda Schmidt leitet den Bereich UX und Industrial Design der Unternehmensgruppe ifm electronic gmbH, den sie erfolgreich aufgebaut hat. Ihr Fokus liegt auf dem UCD Prozess, der Usability Norm ISO 9241 sowie auf das Thema Wirtschaftsfaktor Design.

www.ifm.com

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CDC

Bericht

4. Cologne Design Conference

Am 29.11. fand im Börsen-Saal der IHK Köln die 4. Cologne Design Conference unter dem Motto „Design und Nachhaltigkeit“ statt. Die Konferenz beschäftigte sich mit der Verantwortung und den ... mehr

CDC

  

4. Cologne Design Conference

Am 29.11. fand im Börsen-Saal der IHK Köln die 4. Cologne Design Conference unter dem Motto „Design und Nachhaltigkeit“ statt. Die Konferenz beschäftigte sich mit der Verantwortung und den Möglichkeiten des Designs für mehr Nachhaltigkeit, bei welcher der VDID NRW als Co-Veranstalter, sowie mit teilnehmenden Mitgliedern vertreten war.

Von Bernd Draser, Dozent an der ecosign / Akademie für Gestaltung, gab es eine interessante kulturwissenschaftliche Einführung mit dem Titel „Design als archimedischer Punkt einer nachhaltigen Entwicklung“. Darauf folgten zwei Workshop-Module mit Fallstudien und der Gelegenheit, sich mit dem Thema praktisch auseinander zu setzen.

Abschließend stellten Studierende der Hochschule Macromedia ihre Arbeiten unter dem Motto „Wirtschaft – Werte – Wir“ in einem interaktiven Parcours vor, während die Teilnehmer der Konferenz beim Get-Together die Gelegenheit hatten, neue Kontakte zu knüpfen.

Michael Grandt

www.ihk-koeln.de

E-Mail:

Programm 4. Cologne Design Conference (PDF)

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Logo Kulturrat 2019

Bericht

Konstituierende Sitzung des Fachausschusses Bildung beim Deutschen Kulturrat in Berlin

Am 27. November fand in Berlin die konstituierende Sitzung des Fachausschusses Bildung des Deutschen Kulturrats statt. Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer des Kulturrats, Olaf ... mehr

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Konstituierende Sitzung des Fachausschusses Bildung beim Deutschen Kulturrat in Berlin

Am 27. November fand in Berlin die konstituierende Sitzung des Fachausschusses Bildung des Deutschen Kulturrats statt.
Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer des Kulturrats, Olaf Zimmermann, und einer Vorstellungsrunde der anwesenden Ausschussmitglieder*innen fand als erster Tagesordnungspunkt die Wahl des Ausschussvorsitzes für die neue Legislaturperiode statt. Zur neuen Vorsitzenden wurde einstimmig Frau Prof. Dr. Susanne Keuchel gewählt, die neue Präsidentin des Kulturrates. Mit ihrer Person ist eine gute Anbindung des Fachausschusses an den Vorstand gewährleistet. Der bisherige Vorsitzende Professor Christian Höppner stand nach langjähriger Tätigkeit nicht mehr zur Verfügung, die Teilnehmer der Sitzung sprachen ihm einhellig ihren Dank für seine erfolgreiche Arbeit aus.
Zentraler weiterer Tagesordnungspunkt war das Vorschlagen und die Abstimmung potentieller Themen für die Arbeit das Fachausschusses in der kommenden Periode. Hier wurde durch die Teilnehmer*innen der unterschiedlichen Mitgliedsverbände eine Vielzahl an Vorschlägen gemacht. Für die Themen Digitalität und Mehrwertsteuer wurde auf die zugehörigen Fachausschüsse hingewiesen, um keine Doppelungen zu erzeugen.

Als aktuell wichtigstes Thema wurde die Positionierung zur Unterstützung der Fortsetzung des Programms 'Kultur macht Stark' des Bundesbildungsministeriums angesehen, welche in der nächsten Sitzung auf den Weg gebracht werden soll.
Als weitere Themen wurde die Bildungspolitik - auch in Bezug auf die Aspekte Erwachsenenbildung, schulische Bildung und Forschung - sowie die Medienbildung benannt. Die Entwicklungen zum Nationalen Bildungsrat, der gerade auf der Kippe steht, zu verfolgen, um gegebenenfalls im Sinne des Kulturrats Stellung dazu nehmen zu können, wurde zudem als wichtig angesehen.

Für den Deutschen Designtag nahmen Mara Michel (VDMD) und Romin Heide (VDID) aus dem Arbeitskreis Bildung an der Sitzung teil.

E-Mail:

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Designpreis Rheinland Pfalz 2019 - Foto Preisträger*innen

Bericht

Designpreis Rheinland-Pfalz 2019 im Bereich Produktdesign

Designpreis Rheinland-Pfalz 2019 im Bereich Produktdesign Verleihung am 28.11.2019 in der Sayner Hütte bei Koblenz. Ausgesprochen locker war die Verleihung der Preise dieses Jahr. Die ... mehr

Designpreis Rheinland Pfalz 2019 - Foto Preisträger*innen

Logo Designpreis Rheinland Pfalz 2019

Designpreis Rheinland Pfalz 2019 - Foto Preisträger*innen 2

Designpreis Rheinland-Pfalz 2019 im Bereich Produktdesign

Designpreis Rheinland-Pfalz 2019 im Bereich Produktdesign

Verleihung am 28.11.2019 in der Sayner Hütte bei Koblenz.

Ausgesprochen locker war die Verleihung der Preise dieses Jahr. Die historische Sayner Hütte ist ein wunderbarer Industriebau und für diese Ausstellung ein Traumort. Allerdings fand die Verleihung in einer gut ausgebauten, neueren Industriehalle statt, die adäquat geheizt war...
Das Handwerk, vertreten durch die Handwerkskammer, spiele eine wichtige Rolle auch in den Entwürfen. So sind, die Anerkennungen mit betrachtet, vier Möbelentwürfe erfolgreich. Die starke Keramikindustrie ist mit einem Doppelwaschtisch präsent, der eine sehr hohe Qualität auch in der Ausführung zeigt.

Die Design Talents, die viermal vergeben und einmal ausgezeichnet wurden, zeigen große Originalität und Selbständigkeit. Erwähnenswert ist hier das Konzept für die Serie von Vogelbehausungen, die sehr genau auf Bedürfnisse der Tiere eingeht und dies grafisch dem Nutzer verständlich macht.

Leider gab es kaum Einreichungen, bei denen Digitalisierung / Digitalität eine größere Rolle spielt. Rheinland Pfalz zeigt sich hier bodenständig. Dies zu verbessern und dabei auch die Industrie mehr anzusprechen, wäre ein Wunsch für die Zukunft an alle Gestalter und Entwickler.

Weitere Informationen finden Sie hier:

descom.de/projekte/designpreis-rheinland-pfal

E-Mail:

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3DS EXPERIENCE Conference für Design, Modeling

Bericht

3D EXPERIENCE Conference für Design, Modeling & Simulation

Darmstadt. Im vergangenen Jahr als Dassault Systèmes User Conference eingeführt, hat sich die Anwenderkonferenz zur 3DEXPERIENCE® Conference — Design, Modeling & Simulation weiterentwickelt — ... mehr

3DS EXPERIENCE Conference für Design, Modeling

Andreas Enslin spricht über Emotionen auf der 3D Experience 2019

3D Experience von Dassault Systemes in Darmstadt

3D EXPERIENCE Conference für Design, Modeling & Simulation

Darmstadt. Im vergangenen Jahr als Dassault Systèmes User Conference eingeführt, hat sich die Anwenderkonferenz zur 3DEXPERIENCE® Conference — Design, Modeling & Simulation weiterentwickelt — die Anwender und Kunden von Dassault, die weltweit miteinander in sogenannten Communities miteinander verbunden sind konnten hier Ihre Erfahrungen gemeinsam und Ideen teilen.

Die 3D EXPERIENCE fand vom 19.–21. November 2019 im Darmstadt statt und bot zusammen mit Branchenexperten aus der Industrie anwenderfokussierte Workshops zu Simulation, AR und VR Anwendungen, der Produktentwicklung und vielfältige Möglichkeiten zum Netzwerken.

Unter anderem hielt auch Andreas Enslin, VDID Vizepräsident und Leiter des Miele Designcenters eine Keynote zur Zukunft des Designs und zeigte, wie mit Hilfe von vollständig digital simulierten Produkten im virtuellen Raum (!im Beispiel ein Staubsaugerroboter) künftig schnell und preiswert Nutzertests durchgeführt werden können, ohne komplexe Prototypen bauen zu müssen
In Kooperation mit der Leiterin des Dassault Designcenters in Paris, Anne Asensio von Dassault Systèmes, präsentierte Andreas Enslin seine inzwischen zum Patent angemeldete Idee. Mit diesen virtuellen Tests kann diese sehr einfach bereits während der Entwicklung iterativ zusammen mit realen Nutzern durchgeführt werden. Die bisherige Hürde, ein 3D CAD System bedienen zu können entfällt - die Probanden müssen keinerlei Vorkenntnisse haben. Durch die erstmals vorhandene Schnittstelle zu einem Smartphone können beliebige Testpersonen nun sehr früh in den Design- bzw. Entwicklungsprozess und die Systemerprobung eingebunden werden. Das Feedback der späteren Nutzer, Kunden und Anwender kann so bereits in die Entwicklungsphase einfließen- was besonders bei komplexen Produkten wie Roboter oder Küchenassistenzsystemen nicht möglich war.

Die Beschreibung der Kooperation und Testkonfiguration kann im angehängten PDF nachgelesen werden, der Vortrag kann über die Dassault Seite heruntergeladen werden.

Mehr Infos und Konferenzprogramm finden Sie hier:

events.3ds.com/de/3dexperience-conference-ger

www.3ds.com/products-services/catia/

blogs.3ds.com/germany/

Inhalt der Keynote von Andreas Enslin bei der 3D Experience 2019 (PDF)

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Effizienz Preis NRW - Foto: Verbraucherzentrale NRW - Julia R. Tschesche (l., Effizienz-Agentur NRW), Sabrina Grosskopp und NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser

Bericht

Preisverleihung Effizienz-Preis NRW

Köln. Die NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser verlieh am 19. November den Effizienz-Preis NRW 2019 für ressourceneffiziente Produkt oder die ressourceneffiziente Dienstleistung. Zum zweiten ... mehr

Effizienz Preis NRW - Foto: Verbraucherzentrale NRW - Julia R. Tschesche (l., Effizienz-Agentur NRW), Sabrina Grosskopp und NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser

Foto: Verbraucherzentrale NRW - Sabrina Grosskopp mit Exponaten für den Nachwuchspreis

Foto - Verbraucherzentrale NRW: Preisträgergruppe mit der Ministerin und Ulrike Schell, Geschäftsleitung Verbraucherzentrale NRW

Preisverleihung Effizienz-Preis NRW

Köln. Die NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser verlieh am 19. November den Effizienz-Preis NRW 2019 für ressourceneffiziente Produkt oder die ressourceneffiziente Dienstleistung.

Zum zweiten Mal nach 2017 wurden in diesem Rahmen auch die Gewinner des von der Verbraucherzentrale NRW ausgelobten Nachwuchspreises „MehrWert NRW“ gekürt.
Für ihr Abschlussprojekt „Schlaraffenstadt 2040“, das sie 2018 im Masterstudiengang 'Heterotopia Design‘ an der Folkwang Universität der Künste in Essen und mit dem Fraunhofer-Institut UMSICHT in Oberhausen entwickelte, erhielt VDID Mitglied Sabrina Großkopp den Nachwuchspreis Mehrwert NRW in der Kategorie ‚Vision'. Eine fachkundige Jury wählte aus zahlreichen Einreichungen drei Preisträgerinnen und Preisträger in drei Kategorien aus.

Die Effizienz-Agentur NRW sowie die Kooperationspartner Verbraucherzentrale NRW und erstmalig auch die NRW.BANK, luden im Rahmen der Verleihung des Effizienz-Preises NRW in das Deutsche Sport- und Olympiamuseum nach Köln ein.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2019 sind:
Kategorie Produkt: Computergehäuse „Pius“ - Jonathan Pohlke
, Student des Nachhaltigen Designs an der ecosign/Akademie für Gestaltung Köln.
Kategorie Vision: Designfiktion „Schlaraffenstadt 2040“ - Sabrina Großkopp, Studentin des Graduiertenprogramms „Heterotopia Design“ an der Folkwang Universität der Künste Essen.
Kategorie Dienstleistung: App „GreenB“ - Maximilian Both, Jan Drzymalla, Jannick Höper und Sebastian Theißen,
Studiengang Green Building Engineering der Technischen Hochschule Köln.

www.mehrwert.nrw/mehrwertkonsum/nachwuchsprei

www.effizienzpreis-nrw.de/

Nachwuchspreis MehrWert 2019 NRW (PDF)

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JDA 2019 Winner international: MarinaTex

Bericht

Kunststoffalternative aus Fischabfall gewinnt den internationalen James Dyson Award 2019

Köln, 14. November 2019. Aus Fischabfall eine biologisch abbaubare Kunststoffalternative bieten: Lucy Hughes aus England überzeugt mit ihrer Erfindung MarinaTex die Jury und gewinnt den ... mehr

JDA 2019 Winner international: MarinaTex

JDA 2019 Winner internat - runner up: afflo

JDA 2019 winner - runner up: Gecko Traxx

Kunststoffalternative aus Fischabfall gewinnt den internationalen James Dyson Award 2019

Köln, 14. November 2019. Aus Fischabfall eine biologisch abbaubare Kunststoffalternative bieten: Lucy Hughes aus England überzeugt mit ihrer Erfindung MarinaTex die Jury und gewinnt den diesjährigen internationalen James Dyson Award.

Dyson hat vor 15 Jahren den James Dyson Award ins Leben gerufen. Mit diesem internationalen Wettbewerb möchte das Technologienunternehmen Ingenieur- und Designstudierende inspirieren und fördern. Dieses Jahr räumt Lucy Hughes aus England mit ihrer innovativen Erfindung MarinaTex den internationalen James Dyson Award ab.

Lucy Hughes widmet sich mit ihrem Projekt MarinaTex einem der aktuellsten Probleme der Menschheit. Schätzungsweise werden weltweit 40% der für Verpackungen hergestellten Kunststoffe nur einmal verwendet und anschließend sofort entsorgt. Im Jahr 2016 produzierten die über 7 Milliarden Menschen auf der Erde über 320 Millionen Tonnen Kunststoff. Das entspricht dem Gewicht von über 800.000 Eiffeltürmen. Die Lösung hierfür könnte MarinaTex sein. Die 24-jährige Lucy Hughes von der englischen Universität Sussex gewinnt mit ihrer biologisch abbaubaren Kunststoffalternative den diesjährigen James Dyson Award.

Aus Fischabfall Kunststoffalternative entwickelt
MarinaTex ist ein Biokunststoff aus lokal gewonnenen Rotalgen und organischen Fischabfällen, die normalerweise auf einer Deponie landen oder verbrannt werden. Daraus lässt sich ein transparentes und flexibles Folienmaterial, das ideal für Einwegverpackungen geeignet ist, herstellen. Laut Hughes kann ein Kabeljau so viel organischen Abfall erzeugen, wie für die Herstellung von 1.400 MarinaTex Sackerl benötigt wird.

Die Zweitplatzierten:

Afflo, Anna Bernbaum,
Dyson School of Engineering, Imperial College London (UK)
Afflo - ein KI-fähiges, tragbares Gerät, das Asthmasymptome überwacht und Auslöser voraussagt, so dass die Benutzer datengesteuerte Entscheidungen über ihr Asthma- Management treffen können.

Gecko Traxx, Ryan Tilley, RMIT University, Sydney (Australien)
Gecko Traxx - ein tragbares und kostengünstiges Zubehör, das einen Offroad-Einsatz von manuellen Rollstühlen ermöglicht.

www.jamesdysonaward.org/de-DE/

PM 20191114 Winner of JDA 2019 international (PDF)

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Atlas des Möbeldesigns - Buchcover

Bericht

Buchtipp: Atlas des Möbeldesigns

Das Vitra Design Museum veröffentlichte im November 2019 ein Grundlagenwerk zur Geschichte des modernen Möbeldesigns. Eine einzigartige Enzyklopädie Der Atlas des Möbeldesigns ist die bislang ... mehr

Atlas des Möbeldesigns - Buchcover

  

Buchtipp: Atlas des Möbeldesigns

Das Vitra Design Museum veröffentlichte im November 2019 ein Grundlagenwerk zur Geschichte des modernen Möbeldesigns.
Eine einzigartige Enzyklopädie
Der Atlas des Möbeldesigns ist die bislang umfangreichste Publikation zur modernen Möbelgeschichte. Er enthält über 1700 Objekte und 2800 Abbildungen, detailgenaue Analysen, Essays, Biografien, Infografiken und ausklappbare Zeitleisten. All dies macht den Atlas zu einer unverzichtbaren Enzyklopädie für Sammler, Wissenschaftler und Designliebhaber.

230 Jahre Möbelgeschichte
Das Buch umfasst die Werke der bedeutendsten Designer der letzten 230 Jahre und dokumentiert alle wichtigen Phasen des modernen Möbeldesigns: von den Anfängen der Industrialisierung über die klassische Moderne und die Nachkriegszeit bis hin zur Postmoderne und zur Gegenwart.

Umfassende Forschung
Der Atlas ist die Summe von 20 Jahren wissenschaftlicher Arbeit und basiert auf einer der weltweit größten Sammlungen ihrer Art. Er bietet den bislang umfassendsten Überblick über die moderne Designgeschichte, berücksichtigt die neuesten Forschungsergebnisse, hinterfragt bestehendes Wissen und lässt die besten Designexperten zu Wort kommen.

Mit Texten von 71 Autoren, darunter Fulvio Ferrari, Christian Holmsted Olesen, Catharine Rossi, Arthur Rüegg, Deyan Sudjic, Penny Sparke, Sarah Teasley und viele andere.


Weitere Informationen oder Bestellungen im Online Shop möglich;

www.design-museum.de/de/ausstellungen/details

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Begrüßung zur VDID KI Konferenz in Stuttgart

Bericht

Bericht zur VDID KI Konferenz 2019 in Stuttgart

Mit dem Thema - Intelligenz der Zukunft – und der Frage "WIE SMART IST KÜNSTLICH?" – befassten sich hochkarätige Referenten während der VDID Konferenz am 8. November 2019 in ... mehr

Begrüßung zur VDID KI Konferenz in Stuttgart

Gut gefüllter Bertha-Benz-Saal im Design Center BW

Podiumsdiskussion mit den Referenten zum Thema Zukunft KI Design

Bericht zur VDID KI Konferenz 2019 in Stuttgart

Mit dem Thema - Intelligenz der Zukunft – und der Frage "WIE SMART IST KÜNSTLICH?" – befassten sich hochkarätige Referenten während der VDID Konferenz am 8. November 2019 in Stuttgart.

Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant. Und mit ihr deren Einfluss. Der Einsatz von KI wird als eine der größten Herausforderungen empfunden, weil unsere bisherige Arbeits- und Lebenswelt infrage gestellt wird. Wird künstliche Intelligenz in absehbarer Zeit der menschlichen ebenbürtig sein – und was sind die Auswirkungen auf Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft.
Der technische Fortschritt im Zuge der digitalen Revolution eröffnet neue Perspektiven und Ansätze, die das klassische Designverständnis erweitern und neue Anforderungen an das Industriedesign stellt.

Nach der Eröffnung der Konferenz durch die Moderatorin Yorca Schmidt-Junker begrüßten die Hausherrin des Design Center Baden-Württemberg Christiane Nicolaus und der VDID Präsident Stefan Eckstein die ca. 140 Teilnehmer*innen.
Prof. Dr. Nassehi von der LMU stellte in seiner Keynote ein Bild der kommenden digitalen Gesellschaft vor, welche analog zu Industrie 4.0 in eine Gesellschaft 4.0 und folglich einem Menschen 4.0 führen kann.
Stephan Rein von IXDS sieht den Designer als Lotsen und Anwalt in der sicherlich anderen Zukunft der Mensch-Maschine-Interaktion – ein wesentlicher Aspekt wird dabei auch die Entwicklung des Human-centered Designs spielen.
Vor und nach der Mittagspause stellte Philipp Zimmerman von Franka Emika einen neuartigen Roboterarm vor, der aufgrund seiner Steuerung, Sensoren und Auslegung ohne Absperrungen oder Restriktionen arbeiten kann. Gleichzeitig sind Bewegungsabläufe relativ simpel – durch manuelle Führung des gewünschten Ablaufs „einzuprogrammieren“.

Bei der Podiumsdiskussion wurde dann thematisiert, ob und wie Designer*innen Prozesse und Produkte gestalten, in die KI eingebunden ist oder ob dies dann bald von KI-Maschinen / Prozessen selbst übernommen wird. Welchen Einfluss haben dann dabei Designer*innen noch auf die soziokulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft?

Die Ergebnisse der Dialogräume – in welchen am Nachmittag noch Szenarien vorgestellt, diskutiert und bearbeitet wurden – werden zeitnah auf der Website des VDID als Berichte online gestellt.

Eine wirklich spannende Konferenz – welche die Notwendigkeit für gute und professionelle Gestaltung und somit die Kompetenz für hochwertiges Industriedesign aufzeigte, beziehungsweise regelrecht einforderte.

Der Tag ging danach mit der Abendveranstaltung in der Gutbrod Lounge weiter - dort feierte der VDID sein Jubiläum und bot weitere Dialogräume und Gelegenheit zum Netzwerken...

Fotobericht zur Party - 60 Jahre VDID - in der Butbrod Lounge (PDF)

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VDID Präsidium bei der MV in der Gutbrod Lounge, Stuttgart

Bericht

VDID Mitgliederversammlung in Stuttgart

Nach der Exkursion zum Fraunhofer Institut und einem gemeinsamen Mittagessen startete die VDID Mitgliederversammlung um 14 Uhr in der GUTBROD Lounge. Hier wurden die Berichte aus dem Präsidium ... mehr

VDID Präsidium bei der MV in der Gutbrod Lounge, Stuttgart

Frederike Kintscher für Berlin und die Brot + Butter Reihe

Bianca Koch und Sabrina Grosskopp für VDIDlab Food

VDID Mitgliederversammlung in Stuttgart

Nach der Exkursion zum Fraunhofer Institut und einem gemeinsamen Mittagessen startete die VDID Mitgliederversammlung um 14 Uhr in der GUTBROD Lounge.

Hier wurden die Berichte aus dem Präsidium und den Regionen vorgetragen und Ausblicke auf den VDID im Jahr 2020 gegeben.

Neben den organisatorischen Angelegenheiten wie Jahresabschluss und Finanzen fanden Entlastungen, Danksagungen und Ehrungen statt.

Auch wurde der 2. Teil der optimierten Satzung verabschiedet - und somit ein neuer Schritt in der Modernisierung und Öffnung des VDID - für alle Designbereiche (wie UI- UX- Design etc...) im industriellen Umfeld ermöglicht.
Der VDID verlangt dennoch weiterhin eine professionelle Qualifizierung durch eine anerkannte (staatliche) Hochschule - oder einen entsprechenden fachlichen Nachweis - um Mitglied in diesem Berufsverband zu werden!
Dies geht einher mit dem Ziel, die Mitglieder weiterhin in ihrem professionellen Werdegang positiv zu begleiten. Die VDID Konferenz 'Intelligenz der Zukunft' am Vortag zeigte, auch aufgrund der positiven Resonanz, dass der VDID sich hier auch um die Zukunft seiner Mitglieder kümmert.

Es waren spannende Tage mit interessantem Austausch.

Jutta Ochsner, VDID Geschäftsstelle Berlin

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Design ermöglicht durch entsprechende Form- und Gesten-Gestaltung eine höhere Akzeptanz

Bericht

Exkursion zu Mojin Robotics

Der Samstagvormittag startete mit der Fortsetzung der Vortagsveranstaltung INTELLIGENZ DER ZUKUNFT II – einer Exkursion zu Mojin Robotics im Fraunhofer Institut IAO in Stuttgart-Vaihingen, wo uns ... mehr

Design ermöglicht durch entsprechende Form- und Gesten-Gestaltung eine höhere Akzeptanz

Stefan Lengyel entdeckt seine Tankroboter

Design kann Hemmschwellen abbauen

Exkursion zu Mojin Robotics

Der Samstagvormittag startete mit der Fortsetzung der Vortagsveranstaltung INTELLIGENZ DER ZUKUNFT II – einer Exkursion zu Mojin Robotics im Fraunhofer Institut IAO in Stuttgart-Vaihingen, wo uns der Care-O-Bot4 und seine Entwicklung vorgestellt wurde.

Der Care-O-Bot 4 ist ein Serviceroboter, der für diverse Dienstleistungen z. B. als Verkaufsassistenz, Museums-Guide oder in der Patientenversorgung eingesetzt werden kann. VDID Mitglied Jens Wingerath (Phoenix Design) und Dr. Reiser (Mojin Robotics) stellten die Entwicklung des Care-O-Bot 4 vor und zeigten den ca. 30 Teilnehmer*innen in einer Live Präsentation die Problemstellungen und Lösungen. In eindrücklichen Berichten und exemplarischen Vorstufen zeigte sich deutlich, welche schnelleren und besseren Lösungen in Kooperation mit professionellem Design erzielt werden konnten – und auch eine deutlich bessere Akzeptanz z. B. im Service- / Pflegebereich dadurch erreicht werden konnte.

Danach gab uns Dr. Kraus (Fraunhofer IPA) eine Führung durch die Meilensteine der Robotik - wo u.a. unser Ehrenpräsident Stefan Lengyel den von ihm vor Jahren entworfenen Tankroboter finden konnte.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen gingen die VDID Mitglieder zur Mitgliederversammlung in die GUTBROD Lounge .

www.mojin-robotics.de

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Bericht

'89 - Ende der DDR und Erweiterung des VDID

Designerinnen und Designer waren in der DDR zusammen mit dem Kunsthandwerk in einer Sektion des Verbandes Bildender Künstler (VBK) organisiert. Die Mitgliedschaft, um die man sich nach einer ... mehr

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'89 - Ende der DDR und Erweiterung des VDID

Designerinnen und Designer waren in der DDR zusammen mit dem Kunsthandwerk in einer Sektion des Verbandes Bildender Künstler (VBK) organisiert. Die Mitgliedschaft, um die man sich nach einer Kandidatenzeit bewerben musste, verschaffte Zugang zu Modellbaumaterial und Werkzeugen sowie zur Beteiligung an Kunstausstellungen auf Bezirks- und Republikebene. Das wurde gerne in Anspruch genommen, aber glücklich waren die Mitglieder als Anhängsel an die bildende Kunst keineswegs. Der Wunsch nach einer eigenen, gestaltungsspezifischen Organisation wuchs und führte zur Gründung des Designerverband e. V. im Frühjahr 1990. In der darauf folgenden Zeit des Umbruchs nahm die Dynamik der gesellschaftlichen Entwicklung rapide zu und veranlasste den Vorstand nach einer Mitgliederbefragung zu dem Anschluss an den VDID. Damit wuchs die Anzahl der VDID Mitglieder um beachtliche 280 Personen.

Auf dem VDID Kongress 1991 in Langenargen wurde Frithjof Meinel, Mitbegründer des Designerverbandes e. V., in den Vorstand des VDID gewählt. Er amtierte bis 1997 als Vizepräsident. In diese Zeit fielen auch hoffnungsvolle Neugründungen von Designzentren.
In Kooperation mit dem Design Zentrum Dresden konnte 1994 die VDID Tagung ausgerichtet werden. Das sächsische Wirtschaftsministerium stellte dafür einen sechsstelligen Betrag zur Verfügung, so dass Referenten wie Peter Sloterdijk eingeladen werden konnten. Trotzdem verließen in dieser Periode etliche Mitglieder aus den neuen Bundesländern den VDID. Das lag u.a. daran, dass sich Designer beruflich neu orientieren mussten und dass andere Verbände, wie z. B. die AGD, mit gut aufbereitetem Know-how für Berufsanfänger und ambitionierten Honorarordnungen Alternativen boten.

Heute haben sich die berufspolitische Kompetenz des VDID und das lebendige regionale Angebot als starke Anker für die Verbandstätigkeit der Industriedesigner erwiesen. So gibt es auch in den neuen Bundesländern drei weiträumig zusammengefasste Regionalgruppen mit hohem Aktionspotenzial und stabilen Mitgliederzahlen.

Frithjof Meinel

E-Mail:

Zeitzeugenbericht Frithjof Meinel, VDID (PDF)

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Olympus Teleseminare Bauhaus Dessau 1990

Bericht

Per Satellit von Ost nach West - Wertewandel in der Gestaltung

Zwischen der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Braunschweig und dem Bauhaus in Dessau wurde am 22. Juni 1990 eine interaktive Satellitenverbindung aufgebaut. An beiden Orten, dem Braunschweiger ... mehr

Olympus Teleseminare Bauhaus Dessau 1990

Teleseminare HBK Braunschweig



Per Satellit von Ost nach West - Wertewandel in der Gestaltung

Zwischen der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Braunschweig und dem Bauhaus in Dessau wurde am 22. Juni 1990 eine interaktive Satellitenverbindung aufgebaut. An beiden Orten, dem Braunschweiger Videostudio und der Dessauer Aula, standen den zwei Hochschulteams um Prof. Bernd Löbach und Prof. Dr. Arnold Schürer (HBK) und von Prof. Bankert und Kollege Rainhard Löffler je ein Videoteam zur Seite.

Thema des Workshops via Satellit war der "Wertewandel in der Gestaltung". Dieses war der Abschluss einer Seminarreihe, die auf der Konzeption der Abschlussarbeit von mir aufbaute und im Rahmen meines Forschungsprojektes zwischen TU Braunschweig und Deutscher Telekom stattfand.

Vielleicht war dieses Projekt der Impuls für den Aufbruch in die ehemalige DDR. Am 9. November habe ich nach dem berühmten TV Interview die Nacht am Marienborner Grenzübergang verbracht und erlebt, wie unzählige Trabis die Grenze bei Helmstedt überquerten und deren Insassen mit großem Jubel empfangen wurden. Erste Erkundungen in Halberstadt, Magdeburg und Leipzig folgten, begleitet von den Spuren der Wandzeitungen runder Tische in den Kirchen im Osten.

1993 erfolgte der Umzug in die Heldenstadt Leipzig nach zwischenzeitiger GbR-Existenzgründung in Braunschweig, ermutigt von der IHK zu Leipzig und frühen Kontakten zu VDID Kollgen wie Frithjof Meinel und Wolfgang Hartig. Mit einem LKW voller Möbel in einer in Richtung Westen verlassenen Wohnung, die damals bereits einen Telefonanschluss dank selbstverlegtem Kabel besaß, ging es auf Suche nach passenden Büroräumen. Fündig geworden in Plagwitz, heute hipstes Start-up-Viertel Leipzigs, waren meine Frau Susanne Geiling und ich damals bereits der festen Überzeugung, dass diese Stadt Leipzig, dieser Freistaat Sachsen, beste Voraussetzungen für ein Auskommen als Industriedesigner besitzt. Insbesondere setzt die sächsische Wirtschaftsförderung bis heute auf eine nachhaltige Designförderung, die erfolgreiche Designkooperationen ermöglicht.

Somit schließt das 2000er Projekt eines Leipziger Medizinproduktes, welches 2018 Alexander Gerst auf der ISS für Forschungszwecke nutzte, den Kreis für meine zwei satellitengestützten Designprojekte. Dazwischen liegen aktuell 1182 Projekte des Industrie-, Kommunikations- und Interfacedesigns. Bereits 1996 schrieb die Newsweek einen Artikel über Ost- und Westgänger, in meinem Teil betitelt mit "Designing a New Life".

Bernd Schröder, VDID Delegierter aus Leipzig

E-Mail:

Per Satellit von Ost nach West - Wertewandel in der Gestaltung (PDF)

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Diskussionsrunde Ostmoderne - Westmoderne im Rahmen von VDID Brot   Butter

Bericht

Ostmoderne - Westmoderne

Am 5. November 2019 fand die letzte Brot & Butter Veranstaltung des Jahres in Kooperation mit dem Werkbundarchiv im Museum der Dinge in Berlin statt. Passend zum Ausklang des Bauhausjahres und ... mehr

Diskussionsrunde Ostmoderne - Westmoderne im Rahmen von VDID Brot   Butter

Brot + Butter im Museum der Dinge - Gesprächsrunde am 05.11.2019

Walter Scheiffele (links) im Gespräch mit Romin Heide (VDID Delegierter)

Ostmoderne - Westmoderne

Am 5. November 2019 fand die letzte Brot & Butter Veranstaltung des Jahres in Kooperation mit dem Werkbundarchiv im Museum der Dinge in Berlin statt.

Passend zum Ausklang des Bauhausjahres und vor dem Hintergrund des 30-jährigen Mauerfalljubiläums verhalf der Designtheoretiker und Historiker Walter Scheiffele den Besuchern mit der Vorstellung seines neuesten Buches Ostmoderne – Westmoderne zu einem neuen Blick auf Anknüpfungspunkte, Fortsetzungen und Weiterentwicklungen der Bauhausmoderne in den beiden deutschen Staaten nach dem Krieg.

Fokussiert auf den Bereich der Möbelgestaltung beginnt die rote Linie im Einflussbereich der DDR mit der umfassenden Arbeit des später emigrierten Mart Stam und mit seinem institut für industrielle formgestaltung in Berlin-Weißensee. Sie setzt sich über Selman Selmanagic und Liv Falkenbergs Arbeiten bis hin zu Rudolf Horns seriellen Möbelentwürfen fort. Parallel dazu finden in der BRD nahezu zeitgleich ganz ähnliche Entwicklungen statt. Beginnend mit den Arbeiten des Schweizers Hans Gugelot über Herbert Hirches Entwürfe bis hin zur Arbeit Franz Ehrlichs.

So unterschiedlich die gestalterischen Antworten und Lösungen im Detail und in ihrem individuellen Erfolg waren, so überraschend deutlich wurde durch Walter Scheiffeles Zusammenschau doch sichtbar, wie sich die Entwicklung der Moderne in beiden politischen Systemen parallel fortsetzte.

Besonders gefreut haben wir uns, den Gestalter Rudolf Horn (*1929) als Gast zur anschließenden Podiumsdiskussion begrüßen zu dürfen, einen der Protagonisten der Möbelgestaltung in der DDR. Horn zeichnete in seinen Ausführungen den Prozess der Realisierung des MDW Möbelprogramms mit seinen vielen Facetten nach. Wichtig war es ihm, bei der Entwicklung von MDW dem Nutzer Individualisierung bewusst zu ermöglichen, was durch die Einführung moderner Fertigungstechnologie realisierbar wurde. Das Resultat war ein hoch variables Baukastensystem, aus dem sich der Käufer die Möblierung nach seinen Anforderungen selbst gestaltete. Der Nutzer als Finalist prägte so das Erscheinungsbild seines Zuhauses, der Gestalter Horn schuf ihm hierfür den Möglichkeitsraum.

Unser Dank gilt unseren wunderbaren Gästen Rudolf Horn und Walter Scheiffele für die vielen erhellenden Einblicke sowie Kuratorin Renate Flagmeier und dem ganzen Team des Museums der Dinge für den freundlichen Empfang und die außerordentlich angenehme Atmosphäre.

Das äußerst empfehlenswerte Buch Ostmoderne – Westmoderne ist erhältlich bei Spector Books, Leipzig.

spectorbooks.com/de/ostmoderne-westmoderne

www.museumderdinge.de

E-Mail:

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Visual Museum der Dinge - Berlin

Bericht

Einladung zum Dingpflegetag 2019

Berlin. Am Sonntag, den 17. November 2019 widmet sich das Werkbundarchiv – Museum der Dinge wieder in besonderer Weise seinen Dingpfleger*innen und denen, die es werden wollen. Ab 14 Uhr haben ... mehr

Visual Museum der Dinge - Berlin

  

Einladung zum Dingpflegetag 2019

Berlin. Am Sonntag, den 17. November 2019 widmet sich das Werkbundarchiv – Museum der Dinge wieder in besonderer Weise seinen Dingpfleger*innen und denen, die es werden wollen.

Ab 14 Uhr haben Interessierte bei freiem Eintritt die Gelegenheit, das Museum zu erkunden oder an einer Führung durch die Dauerausstellung und die aktuelle Sonderausstellung »Dekor als Übergriff?« teilzunehmen. Danach, ab 15 Uhr, ist die Kaffeetafel gedeckt und bei Keksen und Stollen ist es möglich, mit dem Museumsteam und anderen Gästen ins Gespräch zu kommen.

Auch dieses Jahr gibt es das besondere Angebot, sich vor Ort ein eigenes Ding zur Pflege unter allen ausgestellten Sammlungsstücken auszusuchen und den Pflegebeitrag direkt auszuhandeln. Für Fragen und Empfehlungen stehen die Museumsmitarbeiter*innen zur Verfügung. Und alle Dingpfleger*innen können sich mit ihrem jeweiligen Ding fotografieren lassen. Dingpfleger*innen übernehmen eine symbolische Patenschaft für Objekte aus der Sammlung des Museums. Dingpflegschaften sind mit einem bestimmten Spendenbetrag verbunden und gelten jeweils für ein Jahr.

Als Dank für Ihre Unterstützung erhalten Sie einen Dingpflegepass, mit dem Sie Ihr Ding im Museum besuchen können und werden auf Wunsch zu allen Veranstaltungen eingeladen. Dingpflegschaften können allein oder in Gemeinschaft, für die Familie, die Firma oder als Geschenk (z.B. zu Weihnachten) abgeschlossen werden. Die Namen der Dingpfleger*innen werden – wenn gewünscht – auf unserer Website und im Eingangsbereich des Museums veröffentlicht. Pflegedinge können auch direkt online ausgewählt und reserviert werden.

Die aktuelle Sonderausstellung: Dekor als Übergriff? die noch bis zum 10. Februar 2020 im Werkbundarchiv – Museum der Dinge
zu sehen ist, präsentiert kraftvolle Farben, abstrakte Formen und konstruktivistische Muster auf Tassen, Tellern und Tortenplatten. Die Spritzdekore auf der Alltagskeramik der 1920 und 1930er verkörpern eine andere Moderne als die sachliche, monochrome Keramik im Sinne von Werkbund und Bauhaus. Aufgetragen mit rationalisierter Spritz- und Schablonentechnik bringen sie die Bildmotive der avantgardistischen Malerei von der Leinwand auf den Küchentisch.

Werkbundarchiv – Museum der Dinge

Öffnungszeiten: Donnerstag bis Montag, 12.00 – 19.00 Uhr
Oranienstraße 25, 10999 Berlin
+49 (0)30 / 92 10 63 -11

www.museumderdinge.de

E-Mail:

Dingpflegschaften - Museum der Dinge (PDF)

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Foto von VDIDlab workshop in Kassel - food in context

Bericht

Das VDIDLab Event 2019 in Kassel: FOOD IN CONTEXT

Das VDIDlab blickt erneut auf ein spannendes und thematisch tiefgreifendes Workshop-Wochenende zurück! In diesem Jahr fand das Event vom 18. bis 20. Oktober an der Kunsthochschule Kassel statt. ... mehr

Foto von VDIDlab workshop in Kassel - food in context

Foto von VDIDlab workshop in Kassel

Foto von VDIDlab workshop in Kassel

Das VDIDLab Event 2019 in Kassel: FOOD IN CONTEXT

Das VDIDlab blickt erneut auf ein spannendes und thematisch tiefgreifendes Workshop-Wochenende zurück! In diesem Jahr fand das Event vom 18. bis 20. Oktober an der Kunsthochschule Kassel statt.

Die Auftaktveranstaltung am Freitagabend bot allen Teilnehmer*innen wie den übrigen Gästen eine hohe Themen Diversität dank dreier sehr unterschiedlicher Vorträge von Dr. Stefanie Wegener mit Tobias Töpfer von K+S, von Arpard Dobriban und von Hendrik Haase zum Einstieg in das diesjährige Thema FOOD IN CONTEXT.

Der Samstag stand, wie auch in den letzten Jahren, ganz im Zeichen des Workshops. Nach einem gemeinsamen Start in den Tag mit einem wunderbaren Frühstück, fand am Vormittag ein eng getakteter Ideensprint statt. Wir sind sehr glücklich, dass die beiden Redner des Vorabends – Hendrik Haase und Arpad Dobriban – sich die Zeit genommen haben, am Samstag nochmal vorbeizukommen und durch Ihren interessanten und fundierten Input die Gruppen der Teilnehmer*innen ebenfalls zu unterstützen. Die Köpfe haben jedenfalls bis spät in die Nacht geraucht und es wurde ein ausgedehnter Hackathon.

Am Sonntagvormittag hatten die Gruppen nach den letzten „Finishing Touches“ Zeit, ihre Ergebnisse vorzustellen. Wir haben uns sehr gefreut, zum Workshop Abschluss auch einige externe VDID Mitglieder sowie Interessierte aus der Hochschule Kassel begrüßen zu dürfen. Entstanden sind insgesamt drei Konzepte, die sich des Themas aus ganz unterschiedlichen Richtungen angenommen haben. Alle Ideen zeigten nochmal das große Potenzial des diesjährigen Themas FOOD IN CONTEXT, es wurde sehr tiefgründig gearbeitet, und auch eine deutliche Brücke zu den Vorträgen vom Freitag war erkennbar.

Wir freuen uns über die rundum gelungene Veranstaltung und danken nochmals allen Sponsoren und Unterstützern – insbesondere den Rednerinnen und Rednern für den tollen Input und dem Labor für Tisch- und Esskultur für die hervorragende Verpflegung, die auch durch viele regionale Essensspenden möglich wurde.
Es war uns eine Freude, wieder viele neue Menschen zusammenzubringen und kennenzulernen. Momentan laufen bereits die ersten Vorbereitungen für die nächste Edition in 2020 – es bleibt also spannend!

Das Team des VDIDlab

E-Mail:

Bericht über VDIDlab Workshop 2019 FOOD IN CONTEXT in Kassel (PDF)

Bilderteppich von 'food in context' - workshop des VDIDlab 2019 (PDF)

VDIDlab workshop 2019 - Flyer für 'food in context' (PDF)

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Dolosal – für Menschen mit Borderline Persönlichkeitsstörung - Entwurf: David Rieche

Bericht

Mia Seeger Preis 2019 - Preisträger*innen

Seit mehr als 30 Jahren lobt die Mia Seeger Stiftung ihren Preis aus - auch 2019 wieder. Wie immer waren Studierende und Absolvent*innen deutscher Hochschulen aus gestalterischen Studiengängen ... mehr

Dolosal – für Menschen mit Borderline Persönlichkeitsstörung - Entwurf: David Rieche

Mia Seeger Preis 2019 - the one dollar glasses (c)child - Martin Aufmuth

 

Mia Seeger Preis 2019 - Preisträger*innen

Seit mehr als 30 Jahren lobt die Mia Seeger Stiftung ihren Preis aus - auch 2019 wieder. Wie immer waren Studierende und Absolvent*innen deutscher Hochschulen aus gestalterischen Studiengängen eingeladen. Sie konnten mit Studien- und Abschlussarbeiten teilnehmen, die in den Jahren 2017 bis 2019 entstanden sind. Bei der Bewertung der eingereichten Entwürfe ist neben den üblichen Designkriterien der soziale Nutzen entscheidend.

Aus 23 Hochschulen waren 52 Entwurfsarbeiten eingegangen. Am 20. März 2019 hatte die Jury ihre Auswahl getroffen. Zwei Bewerbungen erkannte sie den Mia Seeger Preis zu, in vier weiteren Fällen sprach sie eine Anerkennung aus.

Die Preisverleihung fand am Freitag, 11. Oktober 2019 im Rahmen der der Veranstaltung zur Preisverleihung des Focus Open 2019 vom Design Center Baden-Württemberg in Ludwigsburg statt.

Die Gewinner 2019:
Dolosal - von David Rieche
– für Menschen mit Borderline Persönlichkeitsstörung.
Medical Design M.A., Muthesius Kunsthochschule Kiel.
The One Dollar Glasses - Nils Körner und Patrick Henry Nagel. Industrial Design, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Der VDID Hochschulvertreter an der ABK Stuttgart Patrick Henry Nagel hat mit dem Kommilitonen Nils Körner den Mia-Seeger-Preis für One-dollar-glasses gewonnen - auch beim Focus Open 2019 wurden mit Stefan Lippert, Andreas Diefenbach, Stefan Grobe, Christian Rummel und Frank Detering einige VDID Kollegen ausgezeichnet.

Weitere Details und Informationen zu den ausgezeichneten Projekten, finden Sie unter diesen Links:

design-center.de/de/mia-seeger-preis-2019-erg

design-center.de/de/focus-open-2019-preistrae

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GDG 2019

Bericht

German Design Graduates 2019 – Designtalks

German Design Graduates 2019 beschäftigte sich mit der aktuellen Haltung von Absolventen deutscher Design Hochschulen im Bereich Produkt- und Industriedesign. Auf der ersten GDG- Ausstellung im ... mehr

GDG 2019

  

German Design Graduates 2019 – Designtalks

German Design Graduates 2019 beschäftigte sich mit der aktuellen Haltung von Absolventen deutscher Design Hochschulen im Bereich Produkt- und Industriedesign. Auf der ersten GDG- Ausstellung im Kunstgewerbemuseum Berlin wurden Arbeiten von 12 der besten deutschen Designhochschulen in 8 Themenbereichen präsentiert.

German Design Graduates diskutierte ausgewählte Designpositionen und zukünftige Richtungen.
Am ersten Wochenende - das zusammenfällt mit der Berlin Design Week - fanden Veranstaltungen und Debatten mit Experten zu den Themen und zum heutigen Stand des Designs statt.

DEAR Design Talk Themen der Zeit
Freitag 11. Oktober, 13.00 Uhr

DAMNº Design Talk Information & Kommunikation
Samstag 12. Oktober, 13.00 Uhr

GDG Design Talk - Stefan Diez
Vielfalt & Chancen von Design
Samstag 12. Oktober, 16.00 Uhr

UdK Design Talk Alice Rawsthorn
Design als Haltung
Sonntag 13. Oktober, 16:00 Uhr

Veranstaltungsort
Kunstgewerbemuseum
Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

germandesigngraduates.com/design-talks/

GDG 2019 – Pressetext deutsch (PDF)

GDG 2019 – Press Text english (PDF)

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Weihnachtsessen mit Raclette

Bericht

Weihnachtsessen mit Raclette

Ab 19.00 Uhr ist es wieder so weit – Weihnachtsraclette in diesem Jahr in der Bremer Höhle, Buchholzer Straße 16 (Ecke Greifenhagener Straße), 10437 Berlin, U Bhf Eberswalder Straße – und ... mehr

Weihnachtsessen mit Raclette

  

Weihnachtsessen mit Raclette

Ab 19.00 Uhr ist es wieder so weit – Weihnachtsraclette in diesem Jahr in der Bremer Höhle, Buchholzer Straße 16 (Ecke Greifenhagener Straße), 10437 Berlin, U Bhf Eberswalder Straße – und alle VDID Mitglieder und Freunde sind eingeladen.

In entspannter Runde erfolgt ein Austausch über die Aktivitäten des VDID, geplante oder zu planende Events in der Region und bundesweit und über vieles Mehr! Und das Ganze in weihnachtlicher Atmosphäre mit leckerem Raclette.

Auch dieses Jahr soll für jeden eine Raclette Pfanne bereit liegen und die Käsemenge wieder stimmen, deswegen

Anmeldungen bitte bei Jutta Ochsner in der VDID Geschäftsstelle.

E-Mail:

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lackiertes Formmodell

Bericht

COLOUR ENERGY – Farben für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben

Kooperationsprojekt zwischen BASF und der Fachgruppe Industrial Design der Folkwang Universität der Künste Wie lässt sich nachhaltiges Mobiliätsverhalten fördern? Diese Fragestellung ist ... mehr

lackiertes Formmodell

Farbfaltung, Foto: laubstein design management

umfangreiche Dokumentation

COLOUR ENERGY – Farben für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben

Kooperationsprojekt zwischen BASF und der Fachgruppe Industrial Design der Folkwang Universität der Künste

Wie lässt sich nachhaltiges Mobiliätsverhalten fördern? Diese Fragestellung ist hochaktuell – in einem globalen ökonomischen System, das auf Wachstum basiert, in einem Land, in dem die Automobilindustrie einen der stärksten Wirtschaftsfaktoren darstellt und in einer Gesellschaft, in der die Nutzung von Automobilen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung des Alltags spielt. Welchen Beitrag kann Farbgestaltung – jenseits von "Greenwashing" oder "Bluewashing" als Synomym für vorgetäuschte Umweltverträglichkeit – in diesem Zusammenhang leisten? Wie lässt sich über die Farbgebung die Attraktivität von emissionsarmen Fahrzeugen steigern und diese vom Heer der Individualfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren auf unseren Straßen sichtbar unterscheiden?

Im Rahmen des Kooperationsprojektes COLOUR ENERGY zwischen der Folkwang Universität der Künste und der BASF Coatings GmbH setzten sich Studierende im Sommersemester 2019 mit dieser Thematik auseinander. Sie entwarfen Farbkonzepte für Fahrzeuge mit alternativen Antriebsenergien in den fünf Nutzungsgruppen URBAN AVANTGARDE, DELIVERY, COUNTRY COMMUTER, FAMILY AFFAIRS sowie MULTI USERS. "Für uns ist es spannend, Fragestellungen rund um zukünftige Nutzungskonzepte mal nicht aus dem Blickwinkel der Automobilindustrie heraus zu betrachten, sondern zu erfahren: „Wie sieht die junge Generation die Zukunft einer Oberfläche, die seit hundert Jahren mehr oder weniger unverändert da ist?", so Mark Gutjahr, der als Head of Design EMEA / Coatings Color and Design der Firma BASF Coatings GmbH das Projekt gemeinsam mit Prof. Marion Digel und Sebastian Goldschmidtböing (FUdK) betreute.

Die Ergebnisse des Kooperationsprojektes wurden Mitte September präsentiert: Anhand von umfangreichen Farbsammlungen, dreidimensionalen Farbfaltungen, um den Aspekt der Materialität ergänzten "Car-Pets" und in der jeweils finalen Farbauswahl lackierten Formmodellen präsentierten die fünf Gruppen ihre Ergebnisse. "Ein charakteristisches Merkmal der entstandenen Lackkollektionen ist, dass sie häufig aus Farbmischungen oder Überblendungen bestehen. Dabei steht jeweils eine Farbe für den Nutzungskontext und die zweite Farbe als Code für die alternativen Antriebe", stellt Prof. Marion Digel fest. "So unterscheiden sich die Ergebnisse des Projekts grundlegend von den gewohnten Lacken bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren."

Eine 150 Seiten starke zweisprachige Publikation COLOUR ENERGY fasst das Semesterprojekt zusammen. Auf Anfrage senden wir Ihnen gerne die Publikation.

Prof. Marion Digel / Kristina Raderschad

id.folkwang-uni.de/

E-Mail:

Colour Energy Mappe (PDF)

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Weltentwerfen

Bericht

Weltentwerfen. Eine politische Designtheorie

Früher entwarfen Designer Gegenstände. Heute wird praktisch alles designt: das Klima, Prozesse, Flüchtlingslager. Wenn jedoch alles designt wird, ist es höchste Zeit, Design nicht länger allein ... mehr

Weltentwerfen

  

Weltentwerfen. Eine politische Designtheorie

Früher entwarfen Designer Gegenstände. Heute wird praktisch alles designt: das Klima, Prozesse, Flüchtlingslager. Wenn jedoch alles designt wird, ist es höchste Zeit, Design nicht länger allein nach ästhetischen Gesichtspunkten zu bewerten. Wir brauchen, so Friedrich von Borries, eine politische Designtheorie. Der Mensch ist gezwungen, die Bedingungen, unter denen er lebt, zu gestalten. Geschieht dies so, dass Handlungsoptionen reduziert werden, haben wir es mit Unterwerfung zu tun.
In seinem Manifest plädiert von Borries für ein entwerfendes Design (des Überlebens, der Gesellschaft, des Selbst), das sich der totalitären Logik der Versicherheitlichung entzieht und gegen die Ideologie der Alternativlosigkeit neue Formen des Zusammenlebens imaginiert.

Friedrich von Borries
Weltentwerfen. Eine politische Designtheorie
Suhrkamp, 2016, 978-3-518-12734-6
EUR 14.00

www.friedrichvonborries.de/de

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German Design Graduates 2019

Bericht

Brot & Butter unterwegs zu German Design Graduates 2019

Berlin: Deutschland hat eine reiche Geschichte des Produkt- und Industriedesigns, aber wofür steht das deutsche Design heute? Wie ticken die Studierenden, die aus der Hochschule kommen? Was ist ihre ... mehr

German Design Graduates 2019

  

Brot & Butter unterwegs zu German Design Graduates 2019

Berlin: Deutschland hat eine reiche Geschichte des Produkt- und Industriedesigns, aber wofür steht das deutsche Design heute? Wie ticken die Studierenden, die aus der Hochschule kommen? Was ist ihre Haltung? Der Beruf des Designers hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert und entsprechend auch die Position des Designers. Deutsche Designschulen haben jährliche Ausstellungen, aber für ein (inter-) nationales Publikum fehlt ein Überblick, der die Qualität und Haltung zeigt, die deutsche Designhochschulen heutzutage bieten.

German Design Graduates 2019 zeigt die aktuelle Haltung von Absolventen deutscher Design Hochschulen im Bereich Produkt- und Industriedesign. Auf der ersten GDG- Ausstellung im Kunstgewerbemuseum Berlin werden Arbeiten von 12 der besten deutschen Designhochschulen in 8 Themenbereichen präsentiert.

Vernissage
Do. 10. Oktober 2019
20:00 Uhr – 23:00 Uhr

Veranstaltungsort
Kunstgewerbemuseum
Matthäikirchplatz
10785 Berlin

Interessierte treffen sich vor Ort!

Anmeldung für die kostenlose Teilnahme unter

www.eventbrite.de/e/german-design-graduates-s

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Zukunft. Design!

Bericht

Zukunft. Design!

Festveranstaltung: 100 Jahre BDG Design ist Zukunftsgestaltung: Innovationen aller Art werden durch Design zugänglich, Informationen klarer, Trends beschleunigt. Design verweist auf Neues und ist ... mehr

Zukunft. Design!

  

Zukunft. Design!

Festveranstaltung: 100 Jahre BDG

Design ist Zukunftsgestaltung: Innovationen aller Art werden durch Design zugänglich, Informationen klarer, Trends beschleunigt. Design verweist auf Neues und ist häufig Wegbereiter des Künftigen. Design adaptiert gesellschaftliche Veränderungen bereits in der Entstehung und ist in der Lage, Umbrüche zu gestalten. Doch was ist, wenn die Herausforderungen mit herkömmlichen Mitteln nicht mehr zu bewältigen sind? Was, wenn die damit einhergehende Verantwortung nicht wahrgenommen wird? Und was, wenn auch die eigene Profession durch Digitalisierung und Automatisierung bedroht ist, wenn die KI die handwerkliche Gestaltung übernimmt?

Der BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner lädt an seinem 100. Geburtstag zu einem Abend mit Perspektive ein: Wir sprechen darüber, ob Politik nicht auch Design ist und was die Kommunikation über eine Gesellschaft aussagt. Wir sprechen über die Zukunft unserer Profession und wir feiern 100 Jahre Kommunikationsdesign in Deutschland und 100 Jahre BDG.

Zusammen mit: Andrea Augsten, Severin Filek, Götz Gramlich, Erhard Grundl, Regina Hanke, Michael Hardt, Boris Kochan, Henning Krause, Martina Merz, Mara Recklies, Claudia Siebenweiber, Erik Spiekermann, Klaus Staeck, Ingrid Stahl.
Und dann stehen auch noch leckere Kleinigkeiten, Getränke, handgemachte Musik mit Spree & Mowitz sowie ausgiebige Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen auf dem Programm.

Zukunft. Design!
Festveranstaltung: 100 Jahre BDG

13. November 2019
Einlass ab 18 Uhr | Beginn: 18:30 Uhr
Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 | 10557 Berlin


Tickets inkl. kleiner Happen und Getränke: 15 Euro | erm. 8 Euro
BDG-Designerinnen und Designer feiern kostenfrei.
Tickets unter

bit.ly/2MD7PfY

www.bdg.de

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Die Welle - Frankfurt

Bericht

Hausbesuch: VDID zusammen mit Deutschem Werkbund Hessen bei der Arnold AG

Skulpturen, die wie verspiegelte Luftballons oder aufblasbare PVC-Tierchen aussehen, Handläufe in Mega-Yachten und die Fertigung komplexer Industrieprodukte wie Gepäckscanner… – was haben diese ... mehr

Die Welle - Frankfurt

Foto von der Ausstellung Blickachsen Arik Levy 2019 VDID Hessen

Foto aus dem Ausstellungsbesuch Blickachsen

Hausbesuch: VDID zusammen mit Deutschem Werkbund Hessen bei der Arnold AG

Skulpturen, die wie verspiegelte Luftballons oder aufblasbare PVC-Tierchen aussehen, Handläufe in Mega-Yachten und die Fertigung komplexer Industrieprodukte wie Gepäckscanner… – was haben diese Dinge gemeinsam? Sie sind aus Stahl und erfordern höchstes Know How in der Entwicklung wie in der Fertigung. Und die Arnold AG hat es!
Seit drei Generationen ist der mittelständische Stahlverarbeiter mit und an diesen anspruchsvollen Aufgaben gewachsen.

Die erfolgreichsten Künstler der Gegenwart, u.a. Jeff Koons und Damien Hirst, lassen hier fertigen und teilweise entstehen die Skulpturen in Kleinserie. In aller Regel ist Edelstahl, hochglanzpoliert, das Material der Wahl - ein Stoff, der keine Fehler verzeiht. Dabei werden tradierte Techniken der Metallverarbeitung mit High-Tech gekoppelt. Die Herausforderungen sind oft groß und führen zu Entwicklungen wie besonderen Edelstahllegierungen, bei denen nach dem Verschweißen keine Naht mehr zu sehen ist oder zu lasierenden Lacken auf Edelstahl. Das 1924 gegründete Unternehmen nutzt die Herausforderungen solcher Unikate systematisch, um sich weiterzuentwickeln.

Nach dem beindruckenden Rundgang durch die Fertigung in Friedrichsdorf – wir wurden von unseren Gastgebern Marcel Glapski und Ingo Stemmer geführt – konnten wir bei einem Rundgang durch die Skulpturen-Biennale „Blickachsen“ in Bad Homburg noch eine der von Arnold gefertigten Skulpturen – "Giant Log" von Arik Levy – bewundern. Deren achtzehn Meter hoher, sechsseitig voll verspiegelter Körper ist komplett aus ca 10 mm Blech - ohne tragende Unterkonstruktion. Das Material auf Hochglanz poliert, keine Unebenheit, kein Kratzer! Sehr beeindruckend, auch im strömenden Regen!
Anschließend lädt die Arnold AG in die gemütliche „Alte Schreinerei“ ein und so konnte noch in gemütlicher Runde intensiv diskutiert werden.

Der Deutsche Werkbund hatte zusammen mit dem VDID zur Werksbesichtigung eingeladen. Jochen Denzinger hat Kontakte und Organisation beigesteuert, wir danken ihm dafür.

www.arnold.de

www.blickachsen.de/blickachsen-12

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Anna-Lena Gölz

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Raus aus der Komfortzone - eine Woche in Boisbuchet

Das Abenteuer ‘Domaine de Boisbuchet‘ begann mit einer Zugfahrt, die sich komplizierter gestaltete als erwartet. Als ich jedoch endlich die ersten Teilnehmer kennen lernte und wir mit einem ... mehr

Anna-Lena Gölz

Anna-Lena Gölz

Anna-Lena Gölz

Raus aus der Komfortzone - eine Woche in Boisbuchet

Das Abenteuer ‘Domaine de Boisbuchet‘ begann mit einer Zugfahrt, die sich komplizierter gestaltete als erwartet. Als ich jedoch endlich die ersten Teilnehmer kennen lernte und wir mit einem kleinen Bus Richtung Boisbuchet fuhren, stieg meine Vorfreude auf die kommende Woche. Eine Woche, in der mich viele neue Bekanntschaften, Denkweisen und Erfahrungen erwarteten und in der das Verlassen meiner eigenen Komfortzone und das Improvisieren an erster Stelle standen.

Unter dem Thema „Beauty within the Process“, geleitet von Francisco Gómez Paz, entwickelten wir in einer Gruppe von sieben Teilnehmern Konzepte für einen von der Sonne betriebenen Früchtetrockner. Wir realisierten diese in der Werkstatt der Domäne. Im Gegensatz zu meinen bisherigen Erfahrungen stand das Ausprobieren und Improvisieren im Vordergrund. Durch die begrenzten Möglichkeiten an Maschinen und Material wurde sich mit dem beholfen, was zur Verfügung stand, um ein bestmögliches Ergebnis zu erhalten. So entstanden im Laufe des Workshops drei vollkommen unterschiedliche Früchtetrockner, die alle aus recycelten Materialien bestanden und sich in die Umgebung integrierten.

Für mich waren dieses freie Denken und der Improvisationswille zentrale Bestandteile der Woche und die für mich wichtigsten Erfahrungen. Die Kombination von unterschiedlichsten Menschen aus allen Ecken der Welt und der großartigen Umgebung machten die Woche zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ich denke darüber nach, nächstes Jahr für eine längere Zeit als „Volunteer Staff“ zurück zu kehren, um mehr von der fantastischen Energie dieses Ortes mitzunehmen und die neu gewonnenen Kontakte aufrecht zu erhalten.

Jedem, der darüber nachdenkt, an einem Workshop in Boisbuchet teilzunehmen, kann ich nur sagen: Diese Erfahrung ist jede noch so lange Reise wert und die Bekanntschaften, Erlebnisse und Eindrücke sind unbezahlbar. Daher möchte ich mich ganz herzlich beim VDID bedanken, welcher mir diese einmalige Reise ermöglicht hat!

Anna-Lena Gölz
Preisträgerin des VDID NEWCOMERS' AWARD 2019 mit ihrer Bachelorarbeit "pure - mobile Dialysemaschine" an der HfG Schwäbisch Gmünd. Dort arbeitet sie zur Zeit an ihrem Master und ist studentische Hochschulvertreterin des VDID.

www.boisbuchet.org/workshop/the-beauty-within

www.vdid.de/newcomer/award.php

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Copyright CERTAIN MEASURES

Bericht

Brot & Butter mit Tobias Nolte - Terminverschiebung

CERTAIN MEASURES - We are generalists. We are specialists. Zu Gast bei Brot & Butter ist Tobias Nolte vom Designstudio certianmeasures. Er wird die interdisziplinäre Arbeit des Designstudios ... mehr

Copyright CERTAIN MEASURES

  

Brot & Butter mit Tobias Nolte - Terminverschiebung

CERTAIN MEASURES - We are generalists. We are specialists.

Zu Gast bei Brot & Butter ist Tobias Nolte vom Designstudio certianmeasures.

Er wird die interdisziplinäre Arbeit des Designstudios vorstellen, die von Strategien über Hard- und Software bis hin zu Architektur reicht.
Beispielhaft sei hier das Projekt "mine the scrap" erwähnt, in dem die Nutzung großer Datenmengen, das Umwandeln von Abfallmaterialien in wertvolle Rohstoffe und die Gestaltung neuer Strukturen und Architekturen zur Nutzung dieser Materialien ineinanderfließen.

Anmeldungen bitte an die VDID Geschäftsstelle, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Donnerstag, 10.10.2019, 19 h
Galerie erstererster
, Pappelallee 69, 10437 Berlin

Mehr zu CERTAIN MEASURES unter

certainmeasures.com/mts_installation.html

certainmeasures.com/

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Boisbuchet Foto: Shan Liu

Bericht

Alles ist möglich – Über die Philosophie von Boisbuchet

An einem warmen Sonntag im Spätsommer wartete ich mit einer Gruppe fremder Leute am Bahnhof im französischen Poitiers auf einen kleinen Shuttlebus, der uns in eine andere Welt bringen sollte. Es ... mehr

Boisbuchet Foto: Shan Liu

Boisbuchet Foto: Shan Liu

Boisbuchet Foto: Shan Liu

Alles ist möglich – Über die Philosophie von Boisbuchet

An einem warmen Sonntag im Spätsommer wartete ich mit einer Gruppe fremder Leute am Bahnhof im französischen Poitiers auf einen kleinen Shuttlebus, der uns in eine andere Welt bringen sollte. Es war der Beginn einer fantastischen Woche mit wunderbaren Menschen, die aus verschiedensten Regionen der Erde angereist waren – jeder mit eigenen Erwartungen und Träumen im Gepäck.

Nach einer herzlichen Begrüßung in Boisbuchet und einem gemeinsamen Essen unter sternenklarem Himmel, gab uns das gesellige Zusammensein am Lagerfeuer die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und einander kennenzulernen. „Beyond Food – Exploring Future Food Scenarios“ war das Thema der Woche, geleitet von Katharina Unger. Der Workshop begann mit einer Erkundungstour, während der wir die wechselnde Flora und Fauna erforschten und in den Wiesen und Wäldern entlang eines Flusses alles einsammelten, was diese besondere Landschaft repräsentiert. In den darauffolgenden Tagen entwickelten wir in kleinen Gruppen vielfältige Szenarien aus den gefundenen Materialien, die uns die wechselseitige Beziehung zwischen Mensch und Ernährung in seiner zukünftigen Umwelt reflektieren ließ.

Die entschleunigende Atmosphäre dieses isolierten Ortes provozierte einen Raum für die Entfaltung der eigenen grenzenlosen Fantasie, die wir in den experimentellen Werkstätten ausleben durften – die Philosophie war: Alles ist möglich!

Aus diesem Prozess entstanden komplexe Zukunftskonzepte, die in Form von sensitiv erlebbaren und interaktiven Installationen in das Gelände von Boisbuchet integriert wurden, um die Harmonie und den Einklang mit der uns umgebenden Natur zu versinnbildlichen.

Neue Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse und ein unglaublich inspirierender Gedankenaustausch zeichnen die einzigartige Strahlkraft von Boisbuchet aus und haben meine Reise zu einem unvergesslichen Abenteuer werden lassen!

Jan Christian Schulz
Preisträger des VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2019 mit seiner Bachelorarbeit MOORWERK, entstanden an der Hochschule Hannover. Zur Zeit ist er Masterstudent in Eindhoven und dort auch studentischer Hochschulvertreter des VDID.

www.boisbuchet.org/workshop/beyond-food-explo

www.vdid.de/newcomer/award.php

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Foto: laubstein design management

Bericht

Arbeitsbuch Transforming Industrial Design #3 erschienen

Stuttgart. Transforming Industrial Design #3 fragte nach den entscheidenden Erfolgsfaktoren für Produktentwicklung und Industriedesign: Welche Technologien verändern aktuell das Industriedesign? ... mehr

Foto: laubstein design management

Foto: laubstein design management

Stephan Sost MENTOR

Arbeitsbuch Transforming Industrial Design #3 erschienen

Stuttgart. Transforming Industrial Design #3 fragte nach den entscheidenden Erfolgsfaktoren für Produktentwicklung und Industriedesign: Welche Technologien verändern aktuell das Industriedesign? Welche Methoden und Prozesse müssen Industriedesigner künftig beherrschen? Wie werden sie ihrer Verantwortung für Menschen, Ressourcen und Umwelt gerecht? Die Dokumentation der Stuttgarter Work Conference zu den aktuellen Herausforderungen liegt nun vor und kann über das Design Center Baden-Württemberg bezogen werden.

An einem Freitag im heißen Juni 2019 arbeiteten gut 100 Teilnehmer*innen in Intensiv Workshops hoch konzentriert und enthusiastisch mit den Expert*innen zusammen an Zukunftsthemen. Die anschließende Evaluation ergab Bestnoten für die Veranstaltung. Eine Stimme unter vielen, Stephan Sost, Leiter Marketing & Kommunikation, MENTOR GmbH & Co. Präzisions-Bauteile KG: „Ich fand die Konferenz wirklich klasse: spannende, aktuelle Themen mit hoher Relevanz für das, was in Gegenwart, aber auch in Zukunft das Design bewegt. Gute Referenten, hervorragende Organisation, nette Atmosphäre. Auch das Konzept der Workshops war passend, … Es war interessant und inspirierend. Dafür ganz herzlichen Dank. Der Tag hat sich für mich wirklich gelohnt und ich war ganz sicher nicht das letzte Mal bei Transforming Industrial Design.“

Drei Meta-Themen
Komplexität und Beschleunigung in Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft stellen das Industriedesign vor große Aufgaben. Die elementare Herausforderung für die Disziplin ist es, Vertrauen, Nutzen und Sinn in einer Welt digitaler, wirtschaftspolitischer, sozialer und ökologischer Umbrüche zu schaffen. Zu den drei Schwerpunkten des Wandels – Technologie / Prozesse / Verantwortung - berichteten jeweils zwei Expert*innen aus unterschiedlichen Disziplinen von ihrer Arbeit und entwarfen mit den Teilnehmer*innen Szenarien zur Zukunft von Produktentwicklung und Industriedesign. Alle Beiträge sind im Arbeitsbuch dokumentiert.

Arbeitsbuch Transforming Industrial Design #3
Format: 17,8 x 25 cm, Umfang: 92 Seiten, farbig, zahlreiche Abbildungen. Herausgeber: Design Center Baden-Württemberg, Stuttgart. Die Dokumentation kann kostenlos bezogen werden über:

design-center.de/de/transforming-industrial-d

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USM Showroom Berlin

Bericht

NO MORE EXCUSES!

Am 26. September 2019 eröffneten Boris Kochan und Ulrich Müller mit dem Zitat „No more excuses!“ von Pink Floyd den Designdiskurs im wunderbar gelb inszenierten USM Showroom in Berlin. Bei der ... mehr

USM Showroom Berlin

NO MORE EXCUSES!

NO MORE EXCUSES!

NO MORE EXCUSES!

Am 26. September 2019 eröffneten Boris Kochan und Ulrich Müller mit dem Zitat „No more excuses!“ von Pink Floyd den Designdiskurs im wunderbar gelb inszenierten USM Showroom in Berlin. Bei der ersten gemeinsamen vom IDZ Berlin und dem VDID BRANDENBURG | BERLIN | MECKLENBURG-VORPOMMERN organisierten Abendveranstaltung ging es nicht nur um das geschichtliche Herleiten des Designs, nicht das Bauhaus allein, es ging viel mehr um die aktuelle gesellschaftliche Aufgabe des Designs.

Im Mittelpunkt des Diskurses stand die neue Wut, das Engagement für eine lebenswerte Welt. Woodstock und die Fridays for Future Bewegung haben vieles gemeinsam. Der Zorn, die Energie ist wieder da.

Wie müssen wir Designer reagieren? Was sind die Herausforderungen für die Zukunft in Zeiten der Klimakrise? Kochan und Müller führten einen intensiven Diskurs über die Errungenschaften des Bauhauses, die Umbrüche in der Musik durch Igor Strawinsky und den Komponisten George Antheil und die Hinterfragung des österreichisch-amerikanischen Designers und Philosophen Victor Papanek, der in den post-1968er Jahren mit dem Buch „Design for the Real World – Human Ecology and Social Change“ provozierte.

Design muss heutzutage einen Beitrag zum besseren Weltverständnis leisten und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen – mit Empathie und einer tollkühnen Lust am Gelingen, so Kochan und Müller.

Wir bedanken uns ganz herzlich nicht nur bei Boris Kochan und Ulrich Müller, sondern auch speziell bei dem Team des USM Showroom Berlin, für die hervorragende Unterstützung in den Räumlichkeiten von USM Berlin.

www.usm.com/de-de/home/

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Eröffnung der Design Biennale Zürich 2019 in der Werkstadt

Bericht

Interessante Tage in Zürich

Die zweite Design Biennale Zürich 2019 fand vom 29.8. – 1.9.2019 an 3 Standorten und diversen Satelliten statt. Als Medienpartner verloste der VDID 3 x 1 Tageseintritt für die Design Biennale ... mehr

Eröffnung der Design Biennale Zürich 2019 in der Werkstadt

Interessante IndustrieDesign Arbeiten der hdk Zürich

Interaktive spielerische Erfahrungen im Alten Botanischen Garten

Interessante Tage in Zürich

Die zweite Design Biennale Zürich 2019 fand vom 29.8. – 1.9.2019 an 3 Standorten und diversen Satelliten statt.

Als Medienpartner verloste der VDID 3 x 1 Tageseintritt für die Design Biennale Zürich 2019 - gewonnen haben:
- Carina Kunert, Kurt Ranger und Michael Beha - der VDID gratuliert und hofft, dass die Gewinner*in einen ähllichen spannenden Besuch hatten wie wir.

Let’s play Design: An der zweiten Edition der Design Biennale Zürich präsentierten nationale und internationale Designschaffende aus verschiedenen Disziplinen ihre Ideen, Visionen, Installationen oder Projekte – und luden das Publikum zum aktiven Entdecken, Ausprobieren und Mitspielen ein.

Programm Zusammenfassung
Die Ausstellung im Creative Lab vereint zeitgenössische Designprojekte und Installationen unterschiedlicher Disziplinen. Inspiriert vom Schweizer Design Klassiker Vita Parcours zeigten aufstrebende Designtalente im Design Parcours extra dafür konzipierte Projekte im Alten Botanischen Garten UZH.

Die Swiss Game Design Lounge im Museum für Gestaltung Zürich widmete sich zeitgenössischen experimentellen Videospielpositionen. An der Pop-up Conference trafen Technologie, Simulation und Robotik auf Material, Poesie und Irritation.

Und in den Off Spaces wurden Partner zu Gastgebern und gewähren Einblick in ihr Schaffen. Die Activities mit Sonderführungen in den Partnermuseen, diversen Talks, Vorträgen und Design Promenaden, einem Spieleabend oder Kinderworkshop bereicherten die Ausstellungsformate.

Let's play!
Das Opening fand am 29.8 von 17:00 – 22:00 in Werkstadt Zürich statt, während die Pop-Up Conference am 30.8. von 16:30 – 19:30Uhr im Museum für Gestaltung stattfand.

Ein zusätzliches Highlight in Zürich stellte der seit Mai 2019 wieder eröffnete Le Corbussier Pavillion in der unmittelbaren Nähe am Zürichsee - siehe Fotobericht in der Anlage.

rainer zimmermann, VDID

Weitere Informationen:

www.designbiennalezurich.ch

fotobericht 20190902 design-biennale-zürich-rz (PDF)

Design Biennale Zürich 2019 Kommunikationspaket (PDF)

fotobericht 20190830 le corbusier pavillon (PDF)

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Prof. Dr. Armin Nassehi

Bericht

Buchvorstellung: Muster - Theorie der digitalen Gesellschaft

Prof. Dr. Armin Nassehi, Professor für Allgemeine Soziologie und Gesellschaftstheorie an der LMU, Herausgeber der Kulturzeitschrift Kursbuch, stellt sein aktuelles Buch vor. München: Wir ... mehr

Prof. Dr. Armin Nassehi

  

Buchvorstellung: Muster - Theorie der digitalen Gesellschaft

Prof. Dr. Armin Nassehi, Professor für Allgemeine Soziologie und Gesellschaftstheorie an der LMU, Herausgeber der Kulturzeitschrift Kursbuch, stellt sein aktuelles Buch vor.

München: Wir denken, der Siegeszug der digitalen Technik habe die Welt innerhalb weniger Jahre revolutioniert. Unsere zwischenmenschlichen Beziehungen, unsere Arbeit und sogar der Ausgang demokratischer Wahlen: Alles folge komplett anderen Regeln, seit es das Internet, die sozialen Medien und die diversen digitalen Geräte gibt. In seiner neuen Gesellschaftstheorie dreht Armin Nassehi den Spieß um und zeigt jenseits von Panik und Verharmlosung, dass die Digitalisierung nur eine besonders ausgefeilte technische Antwort auf eine Frage ist, die sich in modernen Gesellschaften schon immer gestellt hat.

Prof. Dr. Armin Nassehi hält auf der VDID Konferenz INTELLIGENZ DER ZUKUNFTam 8.11.2019 in Stuttgart die Keynote und wird in das Konferenzthema aus soziologischer Sicht einführen.

Fr, 11.10.19, 20:00 Uhr
Ort: Cafe Luitpold, Brienner Str. 11, 80333 München

Eintritt frei

Anmeldung unter

www.evstadtakademie.de/veranstaltung/buchvors

nassehi.de

special.vdid.de/konferenz/

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VDID Banner - Intelligenz der Zukunft

VDID Veranstaltung

VDID Konferenz 2019 - Intelligenz der Zukunft

08.11.2019
Stuttgart. "WIE SMART IST KÜNSTLICH?" - ist das Thema der VDID Konferenz 2019, die in Kooperation mit dem Design Center Baden-Württemberg im 60. Gründungsjahr des Verbandes Deutscher Industrie ... mehr

VDID Banner - Intelligenz der Zukunft

VDID Veranstaltung

VDID Konferenz 2019 - Intelligenz der Zukunft

08.11.2019

Stuttgart. "WIE SMART IST KÜNSTLICH?" - ist das Thema der VDID Konferenz 2019, die in Kooperation mit dem Design Center Baden-Württemberg im 60. Gründungsjahr des Verbandes Deutscher Industrie Designer e.V., stattfindet.

Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant. Und mit ihr deren Einfluss. Der Einsatz von KI wird als eine der größten Herausforderungen empfunden, weil unsere bisherige Lebenswelt infrage gestellt wird. Wird künstliche Intelligenz in absehbarer Zeit der menschlichen ebenbürtig sein?

Der technische Fortschritt im Zuge der digitalen Revolution eröffnet neue Perspektiven und Ansätze, die das klassische Designverständnis erweitern und neue Anforderungen an das Industriedesign stellen. Welche Rolle spielt bei der Entwicklung das Human-centered Design? Wer bestimmt über die Zukunft der Mensch-Maschine-Interaktion?

Designer*innen gestalten Prozesse und Produkte, in die KI eingebunden ist. Sie entwickeln Nutzungskonzepte für nächste Generationen. Welchen Einfluss haben dabei Designer*innen auf die soziokulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft?

Hochkarätige Referenten befassen sich an diesem Tag mit neuen Komplexitäten durch Digitalisierung und thematisieren die entstehenden Chancen und Aufgaben für Gestalter. Als Keynote Speaker konnte der Soziologe Prof. Dr. Armin Nassehi gewonnen werden. Der Autor des Buches „Muster: Theorie der digitalen Gesellschaft“ wird ins Konferenzthema aus soziologischer Sicht einführen. Die Vordenkerin im Bereich der Maschinen- und Roboterethik in Deutschland, Prof. Dr. Catrin Misselhorn, Universität Göttingen, wird zum Thema „Maschinenethik: Können Maschinen moralisch sein?“ sprechen.

Der Tag wird mit einer Abendveranstaltung in der Gutbrod Lounge ausklingen - dort feiert der VDID sein Jubiläum und bietet weitere freie Dialogräume...

Das komplette Konferenzprogramm und die Themen der Dialogräume, in denen Zukunftsszenarien entworfen oder auch verworfen werden, finden Sie unter

special.vdid.de/konferenz/

E-Mail:

Programmflyer Fachkonferenz INTELLIGENZ DER ZUKUNFT (PDF)

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VDID Technologiegespräch zum Thema Oberflächen bei GF in Schorndorf

Bericht

VDID Technologiegespräch: Insight Surface

Der VDID Region Baden-Württemberg lud am 24.7.2019 zu einem Informationsaustausch mit anschließendem Delegiertentreffen nach Schorndorf ein. Das Thema des Tages waren Technologien, Studien, ... mehr

VDID Technologiegespräch zum Thema Oberflächen bei GF in Schorndorf

VDID Technologiegespräch zum Thema Oberflächen bei GF in Schorndorf

VDID Technologiegespräch zum Thema Oberflächen bei GF in Schorndorf

VDID Technologiegespräch: Insight Surface

Der VDID Region Baden-Württemberg lud am 24.7.2019 zu einem Informationsaustausch mit anschließendem Delegiertentreffen nach Schorndorf ein.

Das Thema des Tages waren Technologien, Studien, Design sowie Möglichkeiten und Limitierungen bei der Gestaltung von Kunststoffoberflächen.

Die Gestaltung von Oberflächen über die Textur kennt man bisher überwiegend aus den Bereichen Möbel oder Automobil, doch sie gewinnt immer mehr auch in anderen Designbereichen wie in der Medizintechnik oder Haushaltsprodukten an Bedeutung.
Zusammen mit dem Maschinenhersteller GF Maschining Solutions GmbH, dem Anwender Reichle Technologiezentrum GmbH und dem Start-up Unternehmen Taktilesdesign GmbH stellten Fachleute aus unterschiedlichen Richtungen das Thema 3D Texturen für funktionale Anwendungen im Produktdesign, Transportationdesign, Formenbau und der Architektur vor.

Herr Martine (GF Maschining Solutions GmbH) leitete den Nachmittag und führte fachlich fundiert in das Thema ein. Er erklärte Funktion und Möglichkeiten der Lasertechnologie und erläuterte die Chancen und Randbedingungen unterschiedlicher Maschinen, bevor Frau Goldbach (Geschäftsführerin Taktilesdesign GmbH) einen Einblick in die neuen Anwendungsmöglichkeiten und Zielgruppen aus Sicht der Desinger*innen gab.
Spannend war der kurze Ausblick in die Zukunft, wo es u.a. auch um den Einsatz von KI in der Gestaltung von Kunststoffoberflächen ging.

Anschließend präsentierte Herr Reichle (Reichle Technologiezentrum GmbH) Muster und Beispiele aus seinem Technologiezentrum, wo Werkzeuge für Kunststoffteile mit Oberflächen versehen werden. Interessant sind neue Glanzgrade und Kontinuität der Kunststoffoberflächen.

Das VDID Technologiegespräch endete mit einer Führung von Herrn Martine durch den Showroom.

Kurz nach 18 Uhr fand dann in den gleichen Räumlichkeiten das Delegiertentreffen statt. Im wesentlichen ging es um die Planung und Organisation der am 8. November 2019 geplanten Konferenz zum Thema KI und der anschließenden Feier zum 60sten Jubiläum des VDID in Stuttgart.
Ein spannender Tag bei strammen Temperaturen - zum Glück in klimatisierten Räumen. Ein Dank gilt den Gastgebern bei GF und den Referent*innen.

In der Anlage finden Sie einen umfangreichen digitalen Bild-Bericht als PDF.

www.georgfischer.com/de/our-solutions/gf-mach

www.taktilesdesign.de

www.reichle.de

E-Mail:

Fotobericht vom Technologiegespräch bei GF des VDID in Schorndorf (PDF)

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Preisträger*innen des ABK Stuttgart Rundganges 2019

Bericht

Rundgang 2019: Die Preisträgerinnen und Preisträger

Stuttgart. Am Sonntag, 21. Juli 2019 endete der gut besuchte Rundgang der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (ABK Stuttgart), bei dem neben der Ausstellung aktueller ... mehr

Preisträger*innen des ABK Stuttgart Rundganges 2019

  

Rundgang 2019: Die Preisträgerinnen und Preisträger

Stuttgart. Am Sonntag, 21. Juli 2019 endete der gut besuchte Rundgang der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (ABK Stuttgart), bei dem neben der Ausstellung aktueller Studienarbeiten, thematischen Führungen und einer Vielzahl anderer Aktionen auch in diesem Jahr wieder Preisverleihungen an Studierende auf dem Programm standen.
Zum Abschluss des Studienjahres wurden Auszeichnungen für herausragende künstlerische Leistungen vergeben:

Der DAAD-Preis ging an Tzusoo (Hankyul Lee) aus dem Studiengang Bildende Kunst.
Mit dem Akademiepreis der ABK Stuttgart wurden u.a. ausgezeichnet: Julius Bentele aus dem Studiengang Architektur, für seinen Entwurf „Seilbahnstation Stuttgart“, sowie Charlotte Raisch und Yannik Plachtzik für ihren Entwurf „Swing – Möbel für die Remstal-Gartenschau in Weinstadt“.
Hans-Peter Lutsch und Alexander Schultz aus dem Studiengang Industrial Design erhielten den Akademiepreis für ihr Projekt „Deep Fry Culture“.

Alle weiteren Preisträger*innen können Sie der angehängten Pressemeldung entnehmen.

www.abk-stuttgart.de

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Dialog 1

Bericht

Bericht VDID NRW DIALOG #1 aus Münster

Der VIDD Dialog#1 fand am 15. Juli 2019 im Fablab in Münster statt. Unter dem Thema „ Zukunft von Design und Kreativität“ trafen sich 35 Unternehmer, Studenten und Designer zum Austausch und ... mehr

Dialog 1

DIALOG #1

 

Bericht VDID NRW DIALOG #1 aus Münster

Der VIDD Dialog#1 fand am 15. Juli 2019 im Fablab in Münster statt. Unter dem Thema „ Zukunft von Design und Kreativität“ trafen sich 35 Unternehmer, Studenten und Designer zum Austausch und Netzwerken im Münsteraner Hafen.

Rund um die Vorträge von Markus Helb (Emsa), Hubert Helterhoff (Helterhoff GmbH) und Christoph Feder (aspiria nonfood GmbH) wurden unter der Moderation von Christof Paul (MMID GmbH) von den Teilnehmern und Referenten viele Meinungen zusammengetragen.

Nach der Veranstaltung wurde intensiv bei Getränken und Essen in der Hafengastronomie weiter diskutiert.
Es ging vor allem um folgende Themen: China als ein großer Markt, der eine große Zahl an Designmitbewerbern ausbildet und anbietet; die Herausforderung, die der Urheberschutz in einer digitalen Welt stellt; die immer größeren Strukturen, die Unternehmen für einen weltweiten Massenvertrieb bilden.

Es war ein gelungener Auftakt für die VDID Dialog-Veranstaltung und ein schöner Abend in Münster. Weitere Veranstaltungen im Münsterland sind bereits in Planung ...

Moderation und Bericht: Christof Paul, VDID Delegierter NRW

fablab-ms.de/

E-Mail:

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VDID Delegierte bei der Neuwahl in der Fakultät für Design, München

Bericht

Treffen und Wahl der VDID Region Bayern

Am 12. Juli 2019 fanden sich gegen 18.30 Uhr zahlreiche Mitglieder des VDID Bayern in den Räumen der neuen Fakultät für Design an der Hochschule München ein. Wir trafen uns zu Neuwahlen in der ... mehr

VDID Delegierte bei der Neuwahl in der Fakultät für Design, München

VDID Delegierte bei der Tour durch die neue Fakultät für Design, München

Portrait der VDID Delegierten und dem neuen Vorsitzenden Volker Stumpf (Mitte)

Treffen und Wahl der VDID Region Bayern

Am 12. Juli 2019 fanden sich gegen 18.30 Uhr zahlreiche Mitglieder des VDID Bayern in den Räumen der neuen Fakultät für Design an der Hochschule München ein.
Wir trafen uns zu Neuwahlen in der Region, Berichten über Aktivitäten 2018/19, Planung neuer Aktivitäten sowie einem Schmankerl.

Bei der Wahl wurden Volker Stumpf zum Regionalgruppenvorsitzenden und Matthias Nirschl zu dessen Stellvertreter sowie Prof. Peter Naumann, Manfred Dunst, Christian Weiland, Jan Syring, Martin Nußberger und Oliver van Meerendonk zu den Delegierten gewählt.
Der anwesende Präsident Stefan Eckstein berichtete von der letzten Delegiertenversammlung.
Berichten aus der Region zu der sehr erfolgreichen VDID Ausstellung im Rahmen der MCBW 2019 bei USM folgten Überlegungen zu neuen Aktivitäten 2019/20. So sind größere finanzielle Unterstützung bei Weiterbildungen, Zusammenarbeit mit Berufsverbänden, Werkstattgespräche etc. in der Planung.

Abgeschlossen wurde das Treffen mit einer sehr eindrucksvollen Führung von Prof Naumann durch die neue Fakultät für Design an der Hochschule München.

Die Planung zu den neuen Aktivitäten wird auf den September terminiert, wozu noch Einladungen verschickt werden - wer noch Interesse hat aktiv mitzuwirken, kann sich gerne beim neuen Regionalvorsitzenden Volker Stumpf melden!

E-Mail:

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VDID NRW 29.06.2019

Bericht

VDID NRW Delegiertentreffen

Bereits zum dritten Mal traf sich das VDID Regionalgruppenleiterteam NRW Nina Ruthe und Linda Schmidt mit den Delegierten, den Ansprechpartnern für die Region 02/NRW. Diesmal dabei waren David ... mehr

VDID NRW 29.06.2019



 

VDID NRW Delegiertentreffen

Bereits zum dritten Mal traf sich das VDID Regionalgruppenleiterteam NRW Nina Ruthe und Linda Schmidt mit den Delegierten, den Ansprechpartnern für die Region 02/NRW. Diesmal dabei waren David Antonin, Nina Ruthe, Sabrina Großkopp, Werner Paulussen, Thomas Flaskamp (Gast), Henry Gockel, Angela Oedekoven, Linda Schmidt (Foto: v.l.n.r.)

Die Treffen wurden eingeführt, um sich regelmäßig als Delegierte und studentische Vertreter auszutauschen und neue Impulse und Ideen für den Verband zu generieren und vorzustellen. Diesmal wurden Aufgaben und Zuständigkeiten verteilt, um die Arbeit für die Region NRW auf mehreren Schultern zu verteilen. Diese Zuständigkeiten sollen in Zukunft auch auf der Webseite bei den Ansprechpartnern für die Region 02/NRW sichtbar sein.

Was macht den Verband aus? Wie können wir die Bedürfnisse der unterschiedlichen Mitglieder und die damit von uns zu planenden Veranstaltungen und bereitgestellten Informationen abdecken? Was interessiert Mitglieder, die selbstständig sind und was bewegt Inhouse-Designer? Wie sprechen wir den Nachwuchs an? Wohin geht es mit uns und dem Industriedesign? Wie können wir uns noch mehr professionalisieren und wie unsere Arbeit argumentieren?
Diese und weitere Themen wurden intensiv diskutiert.
Des Weiteren wurde ein neuer Name für das klassische Stammtisch Format festgelegt. Die VDID Stammtische in NRW werden zukünftig DIALOG heißen, denn darum geht es uns bei den Treffen mit den Mitgliedern aus NRW. Wir wollen in einen Dialog treten mit den Mitgliedern - ausgelöst durch spezielle Themen die jeder Dialog/Stammtisch mit sich bringt. Ob bei Vorträgen, Filmvorführungen, Diskussionen, Besichtigungen ...
Interessierte sind ebenfalls zu den DIALOG Veranstaltungen herzlich eingeladen.


Wir freuen uns schon auf den DIALOG #1 am 15. Juli in Münster und laden hiermit dazu herzlich ein!

Das nächste VDID NRW Delegiertentreffen findet am 30. November statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

www.vdid.de/regionen/veranstaltungen.php?r=2

E-Mail:

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WIDD 2019 in Frankfurt - Moderation Jochen Denzinger

Bericht

Rückblick: World Industrial Design Day Frankfurt 2019

Am 26. Juni veranstaltete die Frankfurter Designagentur Iconstorm zusammen mit dem Deutschen Werkbund Hessen den ersten World Industrial Design Day Frankfurt (WIDD). Der VDID war ... mehr

WIDD 2019 in Frankfurt - Moderation Jochen Denzinger

WIDD 2019 in Frankfurt - Prof. Mareike Gast

WIDD 2019 Ausklang auf Dachterrasse

Rückblick: World Industrial Design Day Frankfurt 2019

Am 26. Juni veranstaltete die Frankfurter Designagentur Iconstorm zusammen mit dem
Deutschen Werkbund Hessen den ersten World Industrial Design Day Frankfurt (WIDD). Der VDID war Veranstaltungspartner; die Veranstaltung wurde gefördert vom Land Hessen.

Unter dem Titel „Werte und Versprechen. Rollen des Industriedesigns in einer smarten Welt“ wurde der Frage nachgegangen, welche Rolle Industriedesign heute einnimmt und wie sich das Berufsfeld insbesondere vor dem Hintergrund der Digitalisierung und Globalisierung verändert.

Fünf Experten aus Forschung und Praxis – Prof. Peter Eckart (HfG Offenbach/ Unit Design), Prof. Mareike Gast (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle), Prof. David Oswald (HfG Schwäbisch Gmünd), Marcel Glapksi (Arnold AG) und Burkhard Remmers (Wilkhahn) –berichteten aus ihren unterschiedlichen Perspektiven zu Projekten und Ansätzen, die das klassische Designverständnis erweitern und der Produktgestaltung neue Rollen zuschreiben.

Die Veranstaltung, 2007 von der World Design Organization WDO ins Leben gerufen, zu der sich bei sommerlichen 40 Grad gut 100 Gäste einfanden, wurde von VDID Mitglied Jochen Denzinger und Ulf Kilian moderiert.
Ein schöner Ausklang waren die persönlichen Gespräche und Diskussionen der Gäste und Referenten auf der Dachterrasse vor der abendlichen Frankfurter Skyline.

Links und Rückblick:

iconstorm.com/rueckblick-2019-der-world-indus

widd-ffm.de

wdo.org/programmes/widd/

E-Mail:

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Bericht

Transforming Industrial Design #3 am 28. Juni in Stuttgart

Den digitalen Wandel verantwortungsvoll gestalten: oder, wer hat Angst vorm Scheinriesen KI? Arbeitstagung zu den aktuellen Veränderungen in Produktentwicklung und Industriedesign im Design Center ... mehr



  

Transforming Industrial Design #3 am 28. Juni in Stuttgart

Den digitalen Wandel verantwortungsvoll gestalten: oder, wer hat Angst vorm Scheinriesen KI?
Arbeitstagung zu den aktuellen Veränderungen in Produktentwicklung und Industriedesign im Design Center Baden-Württemberg, Haus der Wirtschaft, Stuttgart.

Wie wird Künstliche Intelligenz künftig unser Leben und unsere Produkte verändern? Werden Neurowissenschaften zu Treibern von Produktentwicklung? Wo steckt der wirklicher Nutzen für den Menschen in den neuen Möglichkeiten der Mensch-Maschine-Interaktion? Und wie lässt sich die schöne neue Welt mit Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft verbinden? Unter anderem zu diesen Fragen arbeiteten am 28. Juni im Design Center Baden-Württemberg sieben Expert*innen aus Praxis, Forschung und Lehre zusammen mit den Teilnehmer*innen der Arbeitstagung Transforming Industrial Design #3 an Antworten und Lösungen.

Arbeitsbuch zu den Ergebnissen der Konferenz erscheint demnächst!

Transforming Industrial Design #3 Work Conference

Veranstalter: Design Center Baden-Württemberg, Tel. 0711 123 2781, www.design-center.de

design-center.de/de/transforming-industrial-d

E-Mail:

Programm Transforming Industrial Design #3 (PDF)

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Mainzer Designgespräche 2019

Bericht

Mainzer Designgespräche 2019

Sozial, ökologisch, ökonomisch: Potenziale einer nachhaltigen Designstrategie Neue Märkte, neue Technologien oder veränderte Kundenbedürfnisse stellen Unternehmen immer mehr vor ... mehr

Mainzer Designgespräche 2019

  

Mainzer Designgespräche 2019

Sozial, ökologisch, ökonomisch: Potenziale einer nachhaltigen Designstrategie

Neue Märkte, neue Technologien oder veränderte Kundenbedürfnisse stellen Unternehmen immer mehr vor Herausforderungen und zwar sozial, ökologisch und ökonomisch. Der meist damit ein-hergehende Anspruch nachhaltig zu wirtschaften erfordert von Unternehmen eine besondere Innovationsfähigkeit, um auch noch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Welche Rolle spielt dabei der Designbereich und welche Chancen und Potenziale ergeben sich für Beteiligte?
Public Interest Design, Social Design oder Öko-Soziales Design: Das sind nur einige neu entstandene Studien-gänge, die mittlerweile von der kommenden Gestaltergeneration deutlichen Zulauf erhalten.
Die Auffassung, dass Design in verschiedene Kontexte eingebunden ist, ganz gleich ob in technologische, wirtschaftliche, kulturelle und soziale Zusammenhänge, wird durch diese Entwicklung bestätigt. Aber auch immer mehr Abschlussarbeiten in Gestaltungsstudiengängen befassen sich mit Themen rund um Nachhaltigkeit, Einsparung von Ressourcen und Kreislaufwirtschaft und weisen damit auf eine inter-disziplinäre soziale, ökologische und ökonomische Ausrichtung hin.

TERMIN
6. Juni 2019
17 bis 21 Uhr | Einlass 16:30 Uhr

VERANSTALTER
descom – Designforum
Rheinland-Pfalz

VERANSTALTUNGSORT
Landesmuseum Mainz
Große Bleiche 49–51 | 55116 Mainz

TICKETS
Regulär 40 Euro | Ermäßigt 10 Euro

Anmeldung über

en.xing-events.com/NDTTTSI.html

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Ramona Jungton, Angela Oedekoven, Besprechungsraum interface

Bericht

Zum Besuch empfohlen: Bauhaus in Krefeld!

Auf Initiative von Angela Oedekoven traf sich die VDID NRW Regionalgruppe am 29. Mai zu einem spannenden Programm in Krefeld. Erste Station war interface, das globale Teppichfliesen-Unternehmen mit ... mehr

Ramona Jungton, Angela Oedekoven, Besprechungsraum interface

Pavillon Bauhaus 100 von Thomas Schütte, Kaiserpark Krefeld

Reet-Objekt von Olaf Holzapfel im Haus Ester

Zum Besuch empfohlen: Bauhaus in Krefeld!

Auf Initiative von Angela Oedekoven traf sich die VDID NRW Regionalgruppe am 29. Mai zu einem spannenden Programm in Krefeld. Erste Station war interface, das globale Teppichfliesen-Unternehmen mit amerikanischen Wurzeln, seit Ende 2016 mit der Deutschlandzentrale auf dem ehemaligen Werksgelände der Verseidag, heute Mies van der Rohe Businesspark. Dieses Areal für die Textilindustrie ist das einzige realisierte Industriegelände, entworfen von van der Rohe.

Interface Showroom Managerin Ramona Jungton erläuterte die Firmenphilosophie und führte in die bereits seit 25 Jahren verfolgte Nachhaltigkeitsoffensive des Unternehmens ein. In den lichten, behutsam sanierten Räumen finden sich viele Bezüge zur Haltung von Mies van der Rohe und den Nachhaltigkeitsansätzen von Firmengründer Ray Anderson, der bereits Mitte der 1990er die „Mission Zero“ formulierte.

Auf dem teilsanierten Gelände ging es dann in die ehemalige Kantine des Werks, heute großzügiger heller Veranstaltungsort, zur aktuellen Präsentation der Pläne und Projekte „Mies im Westen“, dort noch bis zum 30. Juni zu sehen.

Absolutes Highlight dann der Pavillon von Thomas Schütte in der Grünanlage in unmittelbarer Nähe der Häuser Ester und Lange, der beiden Villen, die van der Rohe für die Textilunternehmer Ester und Lange baute. Christiane Lange, Kunsthistorikerin und Urenkelin des Unternehmers Hermann Lange hat zusammen mit dem Projekt MIK e.V. eindrucksvolle Projekte zum Thema "Mies in Krefeld" auf die Beine gestellt. So ist die filmische Dokumentation und Interpretation der Industrie- und Wirtschaftsgeschichte, des Zusammenwirkens von Unternehmerpersönlichkeiten und Bauhauslehrern und die strukturelle Entwicklung eines Standortes von hohem Informationsgehalt und hervorragend umgesetzt. Auch wer meint, vom Bauhaus schon einiges zu wissen, findet hier neue Aspekte und überraschende Perspektiven.

So „aufgeladen“ mit wirtschafts-kulturellem Hintergrund ging es dann in die Häuser Ester und Lange, in denen immer wieder Künstler thematische Bezüge zu Architektur und Kulturgeschichte herstellen. Der Ausklang fand passend im Waldbiergarten mit Jahrhundewende(vorletzte)-Architektur statt. Herzlichen Dank an Angela für das tolle Programm und die detaillierte Vorbereitung und an Paul Budde und Felix Utermann für die großzügige Übernahme der Eintrittsgelder! Ein schönes, spannendes und entspanntes VDID NRW „Familien“ Treffen.

Bauhaus 100
Bauhaus und Seidenindustrie im Krefeld Pavillon
7.4. - 27.10.2019
Im Kaiserpark Wilhelmshofallee/Kaiserstraße 47800 Krefeld
(300 m von Haus Lange / Esters entfernt)
Mi-Fr 15.00–21.00 Uhr Sa, So und Feiertage 12.00–20.00 Uhr

Bericht und Fotos: Iris Laubstein, VDID PR

www.interface.com/EU/de-DE/homepage

www.mies-van-der-rohe.com/

projektmik.com/

Programm VDID NRW Treff 100 Jahre Bauhaus im Westen (PDF)

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Grow Program 3 - Urkundenüberreichungen 20190604

Bericht

Grow Abschluss in Stuttgart von Programm 3

Nach über 40 Wochen intensiven Workshops, Gruppenarbeiten und Single-Assignments zum VDID- und Grow-Fortbildungsthema Design-Leadership-Management, traf sich die kleine, aber feine Gruppe aus ... mehr

Grow Program 3 - Urkundenüberreichungen 20190604

grow program 3 - final presentations 20190604 - tolon winter presents

grow3final of the final - stuttgart

Grow Abschluss in Stuttgart von Programm 3

Nach über 40 Wochen intensiven Workshops, Gruppenarbeiten und Single-Assignments zum VDID- und Grow-Fortbildungsthema Design-Leadership-Management, traf sich die kleine, aber feine Gruppe aus Designerinnen und Designern nochmals in Stuttgart und hielt ihre Abschlusspräsentationen - teilweise vor potentiellen Partnern, Auftraggebern oder Finanziers.

Frans Joziasse, Coach und Owner von Grow begleitete die Gruppe nicht nur während der gesamten Fortbildung, führte die teilweise sehr intensiven Präsenz-Workshops in Stuttgart durch, sondern begleitete das ganze Programm auch durch online-Talks und gab den Teilnehmer*innen somit neue Tools, Techniken und Argumente mit auf den weiteren Weg als Leader-Design-Manager*in.
Die bunte Gruppe an Designer*innen arbeitete nicht nur in den Gruppenthemen begeistert zusammen, sondern genoss auch die kleinen Pausen und gemeinsamen Essen zwischen den Workshop-Tagen für regen Austausch.

Eine spannende Fortbildung, welche Grow als Kooperationspartner des VDID hier anbietet und somit die Professionalität der VDID Mitglieder stärkt und voran bringt.

Aktuell läuft bereits der 4. Grow-Kurs in Hamburg mit 10 Teilnehmer*innen - und für Anfang 2020 wird ein nächstes Programm (in München) geplant.

Weitere Informationen unter:

www.vdid.de/ausbildung/profifortbildung.php

E-Mail:

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Foto: Koelnmesse Harald Fleissner

Bericht

VDID IndustriedesignTag 2019

Der VDID IndustriedesignTag 2019 am 24. Mai auf der interzum in Köln thematisierte aktuell treibende Faktoren im Industriedesign: Die Transformation traditioneller Branchen, den Aufbau neuer Marken ... mehr

Foto: Koelnmesse Harald Fleissner

Foto: Koelnmesse Harald Fleissner

Foto: Koelnmesse Harald Fleissner

VDID IndustriedesignTag 2019

Der VDID IndustriedesignTag 2019 am 24. Mai auf der interzum in Köln thematisierte aktuell treibende Faktoren im Industriedesign: Die Transformation traditioneller Branchen, den Aufbau neuer Marken und die Veränderung der Nutzer-Erfahrung / User Experience in digitalen Zeiten. Die Spanne reichte von der modernen Handwerksmanufaktur mit innovativen Produktideen für traditionelle Materialien über neue Designinterpretationen für Markt- und Markenstrategien, die Digitalisierung im Zeichen des Nutzens bis hin zu nachhaltigen Architektur- und Zukunftsvisionen. Bei allen Unternehmens-Beispielen ging es um die interdisziplinäre Verknüpfung der innovativen Kräfte in Industrie, Design und Marketing.

Zur Halbzeit des VDID IndustriedesignTages wurde der VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2019 vergeben.

Der komplette Bericht und Bilder der Preisverleihung im PDF unten:

Alle Informationen zu den Preisträger*innen:

www.vdid.de/newcomer/award.php

Bericht VDID IndustriedesignTag 2019 (PDF)

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VDID Stand in Krefeld 2019

Bericht

VDID bei 'Designberufe rufen'!

Am Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein in Krefeld fand am 15. Mai 2019 wieder die alljährliche Veranstaltung „Designberufe rufen!“ statt. Hier konnten Studieninteressierte, aktuell ... mehr

VDID Stand in Krefeld 2019

VDID zu Besuch in Krefeld 2019

VDID in Krefeld - VDIDlab

VDID bei 'Designberufe rufen'!

Am Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein in Krefeld fand am 15. Mai 2019 wieder die alljährliche Veranstaltung „Designberufe rufen!“ statt. Hier konnten Studieninteressierte, aktuell Studierende sowie Absolventen auf einer Berufseinstiegsmesse Kontakte zu potentiellen Arbeit- und Praktikumsgebern, sowie zu Berufsverbänden und Wirtschaftsförderungsinstitutionen knüpfen.
Parallel zur Messepräsenz der Unternehmen und Verbände lief zudem ein umfangreiches Vortragsprogramm rund um Themen zum Berufseinstieg und zur Selbstständigkeit in der Design Branche.

Der VDID war auf der Veranstaltung wieder mit einem eigenen Stand vertreten, um seinen Bekanntheitsgrad insbesondere unter den angehenden Produktdesignern zu erhöhen. Interessenten konnten sich am Stand des VDID über die Aktivitäten, Ressourcen und Möglichkeiten der Unterstützung durch den VDID informieren. Zur dauerhaften Kontaktaufnahme wurden gezielt neue Abonnenten für den VDID Newsletter gewonnen, Studierende auf die interzum 2019 nach Köln eingeladen und auf den kommenden VDIDLab Workshop in Kassel aufmerksam gemacht.

Der Stand wurde durch Anna Küpker von der ifm electronic GmbH, sowie durch Michael Grandt als studentischer Vertreter an der Hochschule betreut.

www.vdid.de/newsletter/index.php

lab.vdid.de

E-Mail:

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Image-Logo Bauhaus 4.0 Vortragsreihe

Bericht

Bauhaus 4.0 meets Design Thinking & User-Centered Design

Berlin. Bauhaus 4.0 meets Design Thinking & User-Centered Design: Ganzheitlich, interdisziplinär, iterativ, empathisch – Design als Strategie und Methode. Unter anderem mit der langjährigen ... mehr

Image-Logo Bauhaus 4.0 Vortragsreihe

  

Bauhaus 4.0 meets Design Thinking & User-Centered Design

Berlin.
Bauhaus 4.0 meets Design Thinking & User-Centered Design: Ganzheitlich, interdisziplinär, iterativ, empathisch – Design als Strategie und Methode.


Unter anderem mit der langjährigen Geschäftsführerin von Meta-Design, ULI MAYER-JOHANSSEN, dem Gründer und Geschäftsführenden Gesellschafter der renommierten Kreativgesellschaft für Kommunikation im Raum TRIAD Berlin, LUTZ ENGELKE sowie dem Vizepräsidenten des Designtags und CI-Berater RALPH HABICH.

Special Guest war der Chief Design Officer von Fuenfwerken, HELMUT NESS.

Gastgeber des Abends war die AGD – Allianz deutscher Designer, und die Begrüßung übernahm die Geschäftsführerin Victoria Ringleb.

Dienstag, 17.9.2019 | 18:30 Uhr
Im Papierlager der E. Michaelis & Co. (GmbH & Co.) KG
Tabbertstraße 18, 12459 Berlin

doo.net/veranstaltung/30669/buchung

Bauhaus 4.0 Flyer aller 10 Vorträge (PDF)

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Visual Design Future 20190523 om Offenbach

Bericht

Design Future – Design to Business Conference 2019 in Offenbach

Spannende Themen und interessante Referenten; Kongress Programm von 8:30 - 17Uhr : Im Programm sprechen spannende Referenten aus Unternehmen wie Merck, Karl Mayer Textilmaschinen und Lufthansa ... mehr

Visual Design Future 20190523 om Offenbach

  

Design Future – Design to Business Conference 2019 in Offenbach

Spannende Themen und interessante Referenten;
Kongress Programm von 8:30 - 17Uhr :

Im Programm sprechen spannende Referenten aus Unternehmen wie Merck, Karl Mayer Textilmaschinen und Lufthansa AirPlus über ihre aktuellen Zukunftsthemen. Lassen Sie sich inspirieren!

KEY-NOTE “Innovation by Design?”
FUTURE TALK – mit 5 Podiumsteilnehmern zu Zukunftsthemen für die Wirtschaft
Vorstellung des DESIGN AWARD - IHK-Förderpreis Design to Business
FUTURE BEST-PRACTICE - Commercialisation of Technologies and Design Methods
DESIGN INSIGHT - Candidate Centered Recruitment
Wie Design die Personalarbeit der Zukunft beeinflussen wird
DESIGN AWARD - IHK-Förderpreis Design to Business - Live-Publikumsabstimmung
Nach dem Lunch
6 DESIGN WORKSHOPS - Knüpfen Sie in den Design Workshops neue Kontakte zu Referenten, Experten und Teilnehmern der Konferenz.
DESIGN INSIGHT - What do you think about Branding?
Markenführung und Vertriebserfolg - Zwei ungleiche Geschwister?
FUTURE BEST-PRACTICE - Back to the Future

Moderation durch Ulrike Wernig-Pohlenz und Frank Irmscher.

Parallel: Kontakte - Wissen - Inspiration
Erleben Sie Design! Im Design Parcours präsentieren Agenturen, Hochschulen, Startups und Unternehmenspartner des Design to Business Netzwerks aktuelle Projekte.
DESIGN PARCOURS
Kommen Sie im Design Parcours mit Designagenturen, Hochschulen, Startups und weiteren Unternehmenspartnern des Design to Business Netzwerks gezielt ins Gespräch. Wählen Sie Ihr Innovationsthema. Dieses begleitet Sie auch im Design Workshop am Nachmittag

Ort: CAPITOL OFFENBACH,

Goethestraße 1-5 63067 Offenbach am Main

Preis: 80 Euro pro Person, inkl. 19% USt.
VDID Mitglieder erhalten 25% Rabatt.
Studierende: kostenfrei, bitte Hochschule angeben.
Rechnungsstellung nach der Veranstaltung.
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten
Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr

www.museumangewandtekunst.de

www.museumangewandtekunst.de/de/besuch/ausstellungen

www.design-to-business.de/events/conference/

www.offenbach.ihk.de/nc/veranstaltungen/detai

www.design-to-business.de/events/conference/#

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Foto © Akademie der Künste

Bericht

Mythen – Bauhäuser – Dogmen

Symposium mit Podiumsgesprächen, szenischer Lesung, Empfang Das zweitägige Symposium widmete sich würdigend und kritisch dem Bauhaus und seinen Auswirkungen auf Kunst und Architektur im 20. und ... mehr

Foto © Akademie der Künste

  

Mythen – Bauhäuser – Dogmen

Symposium mit Podiumsgesprächen, szenischer Lesung, Empfang

Das zweitägige Symposium widmete sich würdigend und kritisch dem Bauhaus und seinen Auswirkungen auf Kunst und Architektur im 20. und 21. Jahrhundert.
Den wissenschaftlichen Diskurs über Konzepte und alternative Modelle zum Bauhaus führten am 24.5. Werner Durth, Wulf Herzogenrath, Wolfgang Pehnt, Vladimír Šlapeta und Wilfried Wang. Arnold Dreyblatt durchkreuzt im Anschluss die verschiedenen Themenfelder mit einer konzertanten und performativen Intervention im Haus, die von Anni und Josef Albers Texten aus ihrer Zeit am Black Mountain College (1933–1949) ausgeht.
Am 25.5. hinterfragten Akademie-Mitglieder und Gäste aus den Bereichen Kunst, Architektur und Wissenschaft den Mythos und die Dogmen rund um ‚100 Jahre Bauhaus‘. Einblicke in die internationale Rezeption des Bauhauses von der Nachkriegszeit bis heute, Kritiken, künstlerische Neuansätze und zum Schluss BauhAusblicke geben u. a. Arno Brandlhuber, Winfried Brenne, Jean-Louis Cohen, Matthias Flügge, Thomas Flierl, Konstantin Grcic, Birgit Hein, Ulrike Lorenz, Olaf Nicolai, Matthias Sauerbruch, Karin Sander, Philip Ursprung, Hubertus von Amelunxen, Wilfried Wang.

Akademie der Künste
Pariser Platz 4
10117 Berlin

www.adk.de

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Designkonferenz Brandenburg 2019

Bericht

Designkonferenz Brandenburg 2019

Künstliche Intelligenz (KI) durchdringt längst unseren Alltag und hat naturgemäß auch die Kreativwirtschaft, insbesondere den Designbereich, mit einer enormen Dynamik erfasst. Die diesjährige, ... mehr

Designkonferenz Brandenburg 2019

  

Designkonferenz Brandenburg 2019

Künstliche Intelligenz (KI) durchdringt längst unseren Alltag und hat naturgemäß auch die Kreativwirtschaft, insbesondere den Designbereich, mit einer enormen Dynamik erfasst. Die diesjährige, vom Brandenburgischen Wirtschaftsministerium veranstaltete Designkonferenz Brandenburg widmet sich daher dem Thema „Künstliche Intelligenz“ und beleuchtet ihre Chancen und Grenzen für Designprozesse und -projekte sowie nicht zuletzt auch ihre Auswirkungen auf das Berufsbild des Gestalters.

„Wie kann KI Kreativprozesse unterstützen?“, „Wie verändert KI die einzelnen Designdisziplinen?“, „Welche (ethische) Verantwortung tragen Designer bei der künftigen Gestaltung von KI?“, „Wie sehen konkrete Anwendungsszenarien von KI-Technologien im Designkontext aus?“ – diese und andere Fragen diskutieren namhafte Expertinnen und Experten, wie Hans-Christian Boos (arago GmbH), Klaas Bollhoefer (Birds on Mars), Aeneas Stankowski (Same Berlin) oder die Rechtsanwältin Saskia F. Ostendorff auf der Basis ihrer praktischen Erfahrungen mit KI.

Die Konferenz richtete sich an Designerinnen und Designer, an Kreativschaffende unterschiedlichster Fachrichtungen sowie an Unternehmerinnen und Unternehmer aller Branchen, die Interesse daran haben, mehr über die Potentiale dieser Zukunftstechnologie aus dem Blickwinkel der Kultur- und Kreativwirtschaft zu erfahren.

12.06.2019, 12 bis 18 Uhr
Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte
Am Alten Markt 9
Potsdam

Weitere Informationen zu Referentinnen und Referenten, Programm sowie Anmeldung unter

www.designkonferenz-brandenburg.de.

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Simon Weisse

Bericht

Ganz großes Kino - der Miniatur-Bühnenbauer und Propmaker Simon Weisse zu Gast bei Brot & Butter

Am Donnerstag, 2. Mai 2019, war Simon Weisse bei Brot & Butter zu Gast. Als Propmaker und Miniatur-Bühnenbauer arbeitet er mit seinem in Berlin ansässigen Atelier für einige der ganz Großen in ... mehr

Simon Weisse

Simon Weisse

Team Sinon Weisse

Ganz großes Kino - der Miniatur-Bühnenbauer und Propmaker Simon Weisse zu Gast bei Brot & Butter

Am Donnerstag, 2. Mai 2019, war Simon Weisse bei Brot & Butter zu Gast. Als Propmaker und Miniatur-Bühnenbauer arbeitet er mit seinem in Berlin ansässigen Atelier für einige der ganz Großen in der Filmbranche, wie Steven Spielberg, den Wachowski-Geschwistern, Tom Tykwer oder auch mit dem unvergleichlichen Wes Anderson.

Für Andersons' Spielfilm "Grand Budapest Hotel" (2013) und den Stopp-Motion-Animationsfilm "Ataris Reise: Isle of Dogs" (2017) entstanden in seinem Atelier große Teile der später für die Animationssequenzen genutzten Miniaturmodelle. Im Rahmen des Vortrages gewährte er uns einen tiefen Einblick in das umfangreiche - für den Kinobesucher sonst unsichtbare - Schaffen seines Teams.

Es war faszinierend, einen Blick auf die unfassbare Detailfülle der Kulissen zu werfen und den hohen Grad an Realismus zu bestaunen, mit dem diese umgesetzt werden. Die Verwendung unterschiedlichster Maßstäbe und perspektivischer Tricks sowie vielfältiger Mittel zur Erzeugung realistischer Patina und Anmutung der Modelle erfordert einen Grad an technischer Finesse und langjährigem Erfahrungswissen, der schlicht atemberaubend ist.

Auch die Abstimmung mit dem Art Department der Filmproduktion und - nicht zuletzt - der extrem enge Kontakt, den Simon Weisse zu den Regisseuren der Filme pflegt, wurde thematisiert. Für die Zuhörer ein rarer Einblick in eine andere Gestaltungswelt.

Im anschließenden, sehr offenen Gespräch ging Simon Weisse auf die vielschichtigen Fragen des Publikums ein. Hier wurden auch Gemeinsamkeiten mit der Welt des Industrie- und Produktdesigns offenbar und ein angeregter Austausch fand statt.

Vielen Dank für einen inspirierenden Abend!

www.weisse.berlin

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TECNARO 2019 Testlabor und Zugfestigkeitsmuster (G. Simonis li. und J.Pfitzer re))

Bericht

Faszinierendes Technologiegespräch in Ilsfeld

Die VDID Regionalgruppe Ba-Wü war zu einem spannenden und intensiven Technologiegespräch bei der TECNARO GmbH: TEChnologien für die industrielle Nutzung von NAchwachsenden ROhstoffen in der ... mehr

TECNARO 2019 Testlabor und Zugfestigkeitsmuster (G. Simonis li. und J.Pfitzer re))

VDID Besucher im TECNARO Testlabor

Tecnaro Technologie in Aluminiumfreien Espressokapseln - im Kompost (in 6-9 Monaten) biologisch abbaubar!

Faszinierendes Technologiegespräch in Ilsfeld

Die VDID Regionalgruppe Ba-Wü war zu einem spannenden und intensiven Technologiegespräch bei der TECNARO GmbH: TEChnologien für die industrielle Nutzung von NAchwachsenden ROhstoffen in der Kunststoffverarbeitung.

Das Unternehmen, welches vor 20 Jahren als Start-Up bei der VDID Veranstaltung "Design auf Holzwegen" die nachhaltige Variante für Spritzgussverfahren vorgestellt hat, ist Pionier in der Biokunststoffbranche und zählt mit ihren thermoplastischen Biowerkstoffgranulaten zu den globalen Technologieführern.
So werden auf Basis nachwachsender Rohstoffe, Biokunststoffe und Biocomposites selbst entwickelt, produziert und weltweit vermarktet. Es entstanden bis heute mehr als 4.500 erprobte Biowerkstoffrezepturen, welche analog zu herkömmlichen Kunststoffen mit allen Verarbeitungstechnologien wie Spritzgießen, Extrudieren, Pressen, Tiefziehen, Kalandrieren, Schmelzspinnen, 3D-Drucken oder Blasformen zu Formteilen, Platten, Folien, Profilen, Garnen, Beschichtungen oder Filamenten verarbeitet werden können.
Das Unternehmen mit seinen Alternativen zum klassischen Spritzguss und Kunststoffverarbeitung wurde mehrfach für Nachhaltigkeit, Innovation und Zukunftstechnologien ausgezeichnet und faszinierte mehr als ein Dutzend der anwesenden VDID Mitglieder und Interessenten.

Nach einer kurzen Führung durch das Werk und das Testlabor von TECNARO, präsentierte Herr Pfitzer (Gründer mit Herrn Nägele und heute Managing Director) die Vielfalt und die Möglichkeiten mit nachwachsenden Rohstoffen für Umwelt verträglichere Produkte herzustellen.
Diskussionen wie z.B. Stabilität, Festigkeit und Langlebigkeit sich mit einem biologisch abbaubaren Spritzgussmaterial umsetzen lassen, verursachte bei so manchem "alten Designer-Hasen" offene Münder! Dass Mikroorganismen z.B. im Kompost die Ligninhaltigen Kaffeekapseln zersetzen - obwohl die auf nachwachsenden Rohstoffen basierenden Kapseln den Kaffee auf 2 Jahre frisch verschlossen halten, war eine von vielen erhellenden Erkenntnissen...

Herr Pfitzer verstand es hervorragend , die umfangreichen Anwendungsmöglichkeiten, neue Erkenntnisse mit nachdenklichen Fragen und faszinierenden Perspektiven für die Zukunft von industriell gefertigten Produkten zusammen zu bringen - so dass so mancher Designerkollege sich fragte, warum hier nicht noch mehr in die Richtung der nachhaltigen Rohstoffe in unseren Kreisen und insbesondere in der Fertigungsindustrie geschieht.

Ein spannender Nachmittag - mit vielen faszinierenden, technischen Informationen, Einsichten und positiveren Perspektiven für neue ökologischere Produkte.

Das anschließende Treffen zum weiterführenden Austausch der Teilnehmer fand im Alaska Restaurant, Karl Ferber Gastronomiebetriebe, Am Sonnenhof 1 in 71546 Aspach statt.

www.tecnaro.de

E-Mail:

VDID zu Besuch bei Tecnaro - Fotobericht rz (PDF)

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Sino Gespräch am 29.3.2019 in Wien

Bericht

Sino-German Design Expert-Committee

Bericht vom konstituierenden Treffen in Wien am 29.03.2019 im eleganten Kursalon im Wiener Stadtpark. Klotzen, nicht kleckern war die Devise für diese erste Begegnung! Die chinesische Region ... mehr

Sino Gespräch am 29.3.2019 in Wien

Sino Gespräche in Wien - VDID Vertreter Andreas Schmieg (re)

Sino Erstgespräch 29.3.2019 in Wien

Sino-German Design Expert-Committee

Bericht vom konstituierenden Treffen in Wien am 29.03.2019 im eleganten Kursalon im Wiener Stadtpark.

Klotzen, nicht kleckern war die Devise für diese erste Begegnung! Die chinesische Region Shangdong will sich entwickeln und das mit Hilfe von Industriedesign aus Deutschland!
Deutschsprachige Fachleute trafen sich mit Vertretern der Region wie dem Bürgermeister der Hauptstadt Yantai, um sich kennenzulernen und gegenseitig über Vorstellungen der Zusammenarbeit zu sprechen.
Nach einer Pressekonferenz und ersten Gesprächen bei Tisch fuhr die Delegation - mit der U-Bahn - zum Sitz der Vereinten Nationen, um dort detailliertere Informationen auszutauschen.
Der ursprüngliche Schwerpunkt Industrial Design wurde dabei auf andere Disziplinen ausgeweitet, wie z.B.
• PROZESS MANAGEMENT
• TRAINING
• STAFF EXCHANGE
• TECHNOLOGY SUPPORT

Folgende Branchen sind in Shangdong angesiedelt:
1. Automotive
2. New energy
3. Medical devices
4. Biotechnology
5. Marine engineering
6. Textile and garment
7. Rubber chemical industry

An Geschäftsbeziehungen mit China interessierten Kolleginnen und Kollegen können sich mit Wünschen und Fragen bei uns einzubringen! Das Kommitee ist gespannt, wie sich die Beziehungen zu Shangdong entwickeln werden!
Ein 2.Treffen findet im Oktober 2019 in China statt.

Die World Industrial Design Conference 2019 wird im Oktober in der chinesischen Küstenstadt Yantai stattfinden. Dies gab das Komitee der Konferenz in Wien bekannt. Meldungen zufolge werden über 2.000 Vertreter aus 30 Ländern und Regionen der Welt an der Konferenz erwartet.

Andreas Schmieg, Stellvertretender Regionalvorsitzender

Infos zur Provinz Shandong und dem Sitz der Verwaltung in Yantai finden Sie in den unten stehenden Links.
Medienecho und weitere Informationen finden Sie in angehängtem PDF.

de.wikipedia.org/wiki/Shandong

de.wikipedia.org/wiki/Yantai

E-Mail:

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© Silke Briel / HKW

Bericht

bauhaus imaginista

bauhaus imaginista erzählt die internationalen Geschichten des Bauhauses. Seit ihrer Gründung 1919 stand die Schule in Kontakt mit avantgardistischen Bewegungen weltweit. bauhaus imaginista ... mehr

© Silke Briel / HKW

  

bauhaus imaginista

bauhaus imaginista erzählt die internationalen Geschichten des Bauhauses. Seit ihrer Gründung 1919 stand die Schule in Kontakt mit avantgardistischen Bewegungen weltweit. bauhaus imaginista schlägt eine neue Lesart des Bauhauses als globaler Resonanzraum und kosmopolitisches Projekt vor.
Der Titel bauhaus imaginista verweist auf den Imaginationsraum, den das Bauhaus öffnete, und die vielschichtigen Lesarten, die der Begriff bis heute birgt. Zwischen Archivmaterialien und zeitgenössischen Beiträgen übersetzt das Projekt historische Perspektiven in Fragen zur Gegenwart: Wie lässt sich heute im Sinne des Bauhauses Kultur als soziales Projekt neu denken? Welche Art von Institutionen braucht ein solches Projekt? Wie regt das Bauhaus noch heute visionäre Praktiken und Diskurse an?
Die Ausstellung läuft vom 15. März bis 10. Juni 2019 und reflektiert die künstlerische Erforschung von Handwerkstechniken, Materialitäten und Praktiken; untersucht, wie Konzepte des Bauhauses zur gesellschaftlichen Bedeutung von Gestaltung transformiert, angepasst oder auch in Frage gestellt wurden; und zeigt, wie der innovative Gebrauch von Medien am Bauhaus Kunst und Popkultur bis heute prägt.

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

www.hkw.de

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VDID bei USM 20190314 - GROW - im Rahmen der mcbw

Bericht

DEsigned in Bavaria, der VDID auf der MCBW 2019

VDID, USM, BayernDesign, Dassault, Miele, Grow Eine sehr erfolgreiche Veranstaltungswoche geht zu Ende. Alle Events waren restlos ausgebucht! Bereits zum vierten Mal haben sich im Zuge der Munich ... mehr

VDID bei USM 20190314 - GROW - im Rahmen der mcbw

VDID bei USM im Rahmen der mcbw 2019

VDID Designerfrühstück am 16.3.2019 bei USM im Rahmen der mcbw

DEsigned in Bavaria, der VDID auf der MCBW 2019

VDID, USM, BayernDesign, Dassault, Miele, Grow

Eine sehr erfolgreiche Veranstaltungswoche geht zu Ende. Alle Events waren restlos ausgebucht!
Bereits zum vierten Mal haben sich im Zuge der Munich Creative Business Week bayerische Designer des Verbandes Deutscher Industrie Designer e.V. (VDID) in einer Werkschau präsentiert.

Zahlreiche Besucher haben im inspirierenden Ambiente des USM Showrooms am Wittelsbacher Platz die Vielfalt bayerischer Gestaltung kennen gelernt und sich mit dem Thema Zukunft 1959 – die Entmaterialisierung des Produkts? auseinandergesetzt.
Den Auftakt zur Vernissage gab Friedrich von Borries. "Gutes Design entwirft, schlechtes Design unterwirft“, so die Grundthese, die in seinem Buch "Weltentwerfen" eindrücklich und anschaulich ausformuliert wird.
Die von ihm kuratierte Ausstellung in der Pinakothek der Moderne greift das Thema in erlebbarer Weise auf.

Die Firma Dassault ließ Einblicke in die Virtual Realitiy am Beispiel eines elektrischen Motorrads gewähren.

Am Donnerstag beschrieb Frans Joziasse von GROW in seiner Keynote: „Design Thinking versus Design Doing“ die Herausforderungen, die durch den digitalen und wirtschaftlichen Umbruch auf das Design zukommen und skizzierte den Wandel der Rolle des Designers vom Problem-Solver hin zum Problem-Owner und formulierte einen packenden Appell für mehr Design Leadership.

Als krönender Abschluss beschäftigte sich das 8. VDID Designerfrühstück mit dem Thema: “ TIME OUT! Die Ethik der Digitaliserung.“ In einem spannenden Prolog beleuchtete Julia Peglow die sich durch den digitalen Wandel verändernden Beziehungen zwischen Menschen untereinander sowie mit Unternehmen und Informationen. In der anschließenden Experten- Talkrunde, moderiert von JJ Jones, diskutierten Bianca Koch (HfG. Schwaäbisch Gmuünd), Linda Schmidt (ifm), Frans Joziasse (Grow), Dr. Kilian Steiner (bayern design) und Prof. Florian Petri (Hochschule München) das Thema sehr vielschichtig und nicht minder kontrovers.

Wir bedanken uns bei all unseren Förderern USM, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, bayern design, Grow, Miele, Dassault und allen Ausstellern für diesen interessanten Erfahrungs- und Informationsaustausch.

VDID Bayern, Matthias Nirschl, Volker Stumpf

Fotostrecken von den VDID Veranstaltungen im Rahmen der mcbw 2019 bei USM München finden sie in den angehängten PDF-Mappen bzw dem Link zur Eröffnungsveranstaltung:

www.vdid.de/archiv/index.php?v=2302

E-Mail:

Frans Josiazze von Grow zum Thema Design Thinking versus Design Doing (PDF)

VDID Designerfrühstück bei USM München im Rahmen der MCBW 2019 (PDF)

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VDID_USM_MCBW20190311Vernissage1 Fotos (c) Fynn Eckstein

Bericht

Top Resonanz - VDID bei USM München im Rahmen der mcbw 2019

Zur offiziellen Vernissage der VDID Ausstellung DEsigned in Bavaria im Rahmen der mcbw (munich creative business week) stand: "Zukunft Design – Politics of Design" - und die Veranstaltung war mit ... mehr

VDID_USM_MCBW20190311Vernissage1 Fotos (c) Fynn Eckstein

VDID_USM_MCBW20190311Vernissage2 Fotos (c) Fynn Eckstein

VDID_USM_MCBW20190311Vernissage3Friedrich von Borries - Fotos (c) Fynn Eckstein

Top Resonanz - VDID bei USM München im Rahmen der mcbw 2019

Zur offiziellen Vernissage der VDID Ausstellung DEsigned in Bavaria im Rahmen der mcbw (munich creative business week) stand: "Zukunft Design – Politics of Design" - und die Veranstaltung war mit weit über 100 Besucher*innen am Montag, dem 11.03.2019 sehr gut besucht.

Mit seiner Keynote spannte Friedrich von Borries einen weiten Bogen, vom USM Haller Möbel, bis hin zur Demokratisierung von Arbeitsstrukturen. Auf sehr unterhaltsame Weise erläuterte der Architekt, Kurator und Designtheoretiker seine Gedanken zu Politics of Design an praktischen Beispielen.
Die zahlreichen Besucher der Ausstellung DEsigned in Bavaria lauschten im USM Showroom gespannt seinen Ausführungen.
Im Anschluss wurde bis spät in den Abend - bei Wein und Snacks - begeistert über von Borries' Anregungen, was Design mit Politik zu tun hat, diskutiert. Untermalt von grandioser Jazzmusik der Swinging Lemonades.

Die Ausstellung lief vom 9. bis 16. 3.2019

Am Donnerstag 14.03. fand an gleicher Stelle "Design Thinking versus Design Doing" statt.

Design Thinking ist in aller Munde, aber wer macht eigentlich das Design? Wir erleben einen fundamentalen gesellschaftlichen Wertewandel, davon ist Frans Joziasse, Design Coach von Grow überzeugt. Design kann dabei mehr denn je eine Schlüsselrolle übernehmen. Dazu braucht es kompetente und selbstbewusste Leader, die es schaffen, das Design Doing in businesskompatible Prozesse einzubinden und zu managen.

Am Samstag 16.3.2019 fand zum Abschluss der VDID Veranstaltungsreihe bei USM München das traditionelle Designerfrühstück von 10 – 14 Uhr statt.

www.vdid.de/veranstaltungen/index.php?v=2246

E-Mail:

Fotodoku der Vernissage am 11.3.2019 - VDID bei USM - MCBW 2019 - Fotos (c) Fynn Eckstein (PDF)

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VDID auf der interzum

VDID Veranstaltung

Ausstellung VDID NEWCOMERS' AWARD auf der interzum 2019

21.05.2019 bis 24.05.2019
Köln: Der Nachwuchs für das Industriedesign der Zukunft präsentiert sich auf der interzum 2019! Die Preisverleihung zum VDID NEWCOMERS' AWARD 2019 findet im Rahmen der Konferenz VDID ... mehr

VDID auf der interzum

VDID Veranstaltung

Ausstellung VDID NEWCOMERS' AWARD auf der interzum 2019

21.05.2019 bis 24.05.2019

Köln: Der Nachwuchs für das Industriedesign der Zukunft präsentiert sich auf der interzum 2019! Die Preisverleihung zum VDID NEWCOMERS' AWARD 2019 findet im Rahmen der Konferenz VDID IndustriedesignTag am 24. Mai statt.

In diesem Jahr fand der VDID Nachwuchswettbewerb eine Rekordbeteiligung mit Bewerbungen von 198 Nachwuchsdesigner*innen. Projekte und Preisträger*innen kommen von Hochschulen aus ganz Deutschland von Nord bis Süd, von West bis Ost - von 6 weiblichen und 7 männlichen Nachwuchskräften. Eine ausgeglichene Bilanz, wie sich nach der Jurierung herausstellte!

Die Auswahl der Jury spiegelt die große Bandbreite des Innovationspotenzials im Industriedesign wider: vom traditionellen Handwerk über urbane Strategieprojekte bis zur virtuellen Realität werden spannende Ansätze präsentiert. Erstmals vergab die Jury eine Anerkennung für ein Projekt, das im besonderen Maße die Verantwortung der Gestaltung im Sinne die Ansätze des VDID CODEX thematisiert.

Der VDID NEWCOMERS‘ AWARD zeichnet den Nachwuchs für das Industriedesign der Zukunft aus und bietet angehenden Industriedesign Kolleg*innen die Plattform und Unterstützung für den erfolgreichen Einstieg in den Beruf. Präsentiert werden die ausgewählten Arbeiten und Objekte vom 21. bis 24. Mai auf dem VDID Stand in Halle 4.2 der interzum, der Weltleitmesse für Möbelfertigung und Innenausbau.

VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2019
Ausstellung Preisträger
21.-24. Mai interzum / Koelnmesse
Halle 4.2, VDID Stand: A-078/D-073

Der VDID IndustriedesignTag 2019 auf der interzum thematisiert das Industriedesign als Treiber und Spiegel von technologischen, wirtschaftlichen und sozio-kulturellen Strömungen. In den sechs Jahrzehnten des Bestehens des VDID hat sich das Berufsbild stark gewandelt. So bestimmen zunehmend digitale Oberflächen und Prozessmanagement die Arbeit im Industriedesign. Die Transformation der Profession zeigt sich seit Jahren deutlich auch an den Einreichungen zum VDID NEWCOMERS‘ AWARD. Rein digitale Problemlösungen und konzeptionelle Wettbewerbsbeiträge nehmen zu und verweisen auf die Kompetenzen der angehenden Industriedesigner*innen in den Bereichen User Experiences und Strategieentwicklung.

VDID IndustriedesignTag 2019 und
Preisverleihung VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2019
24. Mai interzum / Koelnmesse
Halle 4.2 / Konferenzforum
12.00-15.00 Uhr, anschließend Get Together
13.00 Uhr Preisverleihung


Anmeldung: Jutta Ochsner, VDID Geschäftsstelle Berlin
Angemeldete Teilnehmer*innen des VDID IndustriedesignTag 2019 erhalten einen Code für den kostenlosen Zugang zur Messe.

Das Konferenzprogramm VDID IndustriedesignTag ist im PDF zu finden und die Vorstellung aller Beiträge und Referent*innen der VDID IndustriedesignTages unter:

www.vdid.de/newcomer/award.php

www.interzum.com

E-Mail:

Programm VDID IndustriedesignTag & Preisverleihung interzum 2019 (PDF)

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PlastikImMeer11

Bericht

Plastik: Fluch der Meere

Laut Schätzungen gelangen bis zu 13 Millionen Tonnen Plastik jedes Jahr ins Meer - Tendenz steigend. Nach Jahrzehnten leichtfertigen Umgangs mit dem vielseitigen Werkstoff sind unsere Ozeane ... mehr

PlastikImMeer11

  

Plastik: Fluch der Meere

Laut Schätzungen gelangen bis zu 13 Millionen Tonnen Plastik jedes Jahr ins Meer - Tendenz steigend. Nach Jahrzehnten leichtfertigen Umgangs mit dem vielseitigen Werkstoff sind unsere Ozeane zugemüllt mit Relikten unserer Wegwerfgesellschaft. Der Film aus dem Jahr 2012 bietet einen Überblick über den damaligen Stand der Forschung. Die Lage ist alarmierend.
In den 90er Jahren entdeckt man erstmals weit draußen im nordpazifischen Ozean eine kreiselnde Strömung mit etwa einhundert Millionen Tonnen Plastikmüll. Das Phänomen fand sich auch im Nordatlantik. Diese sogenannten Garbage Patches, Müllstrudel, gibt es auch südlich des Äquators. Inzwischen hat man fünf dieser Strudel weltweit gezählt. Nicht selten haben sie mehrere hundert Kilometer Durchmesser. Grobe Schätzungen gehen davon aus, dass sich heute bis zu 150 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Meeren befinden, der sich seit 1950 dort gesammelt hat. Ein Großteil davon sammelt sich nicht an der Wasseroberfläche, sondern am Meeresboden oder schwebend in den Wassersäulen. Plastikmüll ist inzwischen zu einem globalen Problem geworden, dessen Lösung unser aller Anstrengungen bedarf

www.arte.tv/de/videos/044150-000-A/plastik-fl

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Brot und Butter mit Jesko Fezer

Bericht

Was wäre passiert, wenn D1 denkt, er wäre D6?

Ist D2 doch auch zum Teil D6? Nach einem hoch interessanten Vortrag von Prof. Jesko Fezer bei unserer Veranstaltung „Brot & Butter“ in Berlin am 21.02.2019 hätten wir noch lange weiter über ... mehr

Brot und Butter mit Jesko Fezer

Brot und Butter mit Jesko Fezer

Brot und Butter mit Jesko Fezer

Was wäre passiert, wenn D1 denkt, er wäre D6?

Ist D2 doch auch zum Teil D6? Nach einem hoch interessanten Vortrag von Prof. Jesko Fezer bei unserer Veranstaltung „Brot & Butter“ in Berlin am 21.02.2019 hätten wir noch lange weiter über diese u.a. Frage diskutieren können. Oder auch: Was passiert, wenn D1 denkt, er wäre D6?

Um zu erklären, was es mit D1 bis D6 auf sich hat, muss man wissen, dass sich Jesko Fezer nicht nur mit den sozialen Aspekten des Designs auseinander setzt, sondern mit seinen Studenten auch über das Politische im Design zum Parteiischen kommt.

In seiner Vorstellungsrunde wird schon deutlich, was Jesko Fezer antreibt. Gestaltung gesellschaftlicher Objekte, Strukturen und Prozesse ist für Jesko Fezer nicht nur die Lehre einer Theorie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Jesko Fezer bietet mit seinen Studenten in Zusammenarbeit mit der GWA St.Pauli e.V., einer Interessensvertretung für Anwohner rund um den Hein-Köllisch-Platz in Hamburg, eine öffentliche Gestaltungsberatung an. Seine Studenten lernen nicht, Designlösungen für Gestaltungs- oder Raumfragen zu finden. Seine Studenten lernen, dass meist die Probleme auf sozialen Motiven basieren, die von der betroffenen gesellschaftlichen Gruppe womöglich selbst noch gar nicht erkannt und formuliert sind. Dass dann zum Ende des Prozesses ein neues Ordnungssystem im Wohnraum entsteht oder ein ganzer Klassenraum gestaltet wird, ist nur ein geringer Teil des Designprozesses, den die Studenten in Zusammenarbeit und mit Integration der Hilfesuchenden erarbeitet haben.

Durch die studentische Designarbeit außerhalb der Universität und auch außerhalb Deutschlands wird aus dem klassischen Designprozess nicht nur ein sozialer, sondern auch ein politscher und weiterführend ein parteiischer. Und somit ist Jesko Fezer bei der Kernaussage: Design ist immer politisch und parteiisch.

Passend zum 100 Jährigen Jubiläum des Bauhauses bezieht und belegt er durch verschiedene Briefwechsel Walter Gropius’, dass auch schon in den 20er Jahren Design politisch und zwangsläufig parteiisch war und leitet so zu seinem Schema über, welches sechs Designausrichtungen und ihre Wirkung auf und in der Gesellschaft darstellt. Neben dem heroischen Design, zeichnet Jesko Fezer das kundenfreundliche, das systematische-recherchebasierte Design, das Adversarial Design, aber auch das partizipierende Social Design und das Parteiische Design auf.

Es wird klar – gerade in der heutigen Zeit – der Gestaltende muss den Konflikt eingehen, er muss aushandeln, es geht um Parteinahme in der Auseinandersetzung. Um Demokratie zu verwirklichen, muss man die Interessen der nicht berücksichtigten Gruppierungen artikulieren, soziale Motive aufzeigen und diskutieren, demokratisch abwägen, um handlungsfähig zu sein.

Vielen Dank für einen hoch interessanten Abend.

www.jeskofezer.de

E-Mail:

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Fakultät für Design 2019 Neubau

Bericht

Zeughaus vs Maßanzug

München. In dem historischen Zeughaus der ehemaligen bayerischen Armee hat die Hochschule für angewandte Wissenschaften ihr neues Domizil gefunden. Anfang Februar 2019 feierlich eingeweiht - sagte ... mehr

Fakultät für Design 2019 Neubau

Fakultät für Design 2019 Eröffnung

Fakultät für Design München 2019 Eröffnung Neubau

Zeughaus vs Maßanzug

München. In dem historischen Zeughaus der ehemaligen bayerischen Armee hat die Hochschule für angewandte Wissenschaften ihr neues Domizil gefunden.
Anfang Februar 2019 feierlich eingeweiht - sagte Bernd Sibler, bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst: „Kreativität braucht Raum und dieser Raum öffnet sich jetzt der Fakultät für Design in München.“

Das kulturelle Baudenkmal aus dem Jahr 1866 hat sich nach außen hin wenig verändert: das historische Gebäude aus roten Ziegelsteinen, mit seinen Türmchen und Bogenfenstern ist weiterhin ein begehrtes Fotomotiv.
Aber durch die „maßgeschneiderte“ Umsetzung des Gebäudes, mit der Erweiterung eines Ausstellungspavillons hat das ehemalige Zeughaus eine neue Identität bekommen.
Über 10 Jahre hat es gedauert, von der Planung – der Renovierung – der Umsetzung – der Wiedereröffnung.

Bis zu 6 Meter hohe Decken, Holzböden und Aluminium treffen sich im Altbau-Charme des Gebäudes. Auf 5000m2 finden sich für die 3 Studieneinrichtungen (Foto-Industrie-Kommunikationsdesign) neue Hörsäle, Seminarräume, Werkstätten und Büros.
Zum ersten Mal nach 100 Jahren räumlich unter einem Dach.

Die Idee war, ein kreatives Zentrum zu gestalten.
Im ehemaligen Zeughaus findet die Fakultät für Design jetzt modere Räumlichkeiten für alle Studierenden, sowie Dozenten/innen und Mitarbeiter.
Eine Zukunftswerkstatt, in der man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann.
Ab sofort ist das historische Gebäude in der Lothstr. 17 nun das Domizil von ca. 500 Studierenden geworden. Alle Studiengänge sind unter einem Dach vereint, ein Zentralcampus der Hochschule München.

Mit dem neuen Gebäude der Fakultät für Design hat München einen weiteren Kreativ-Standort bekommen.

Stefan Eckstein, VDID Präsident

www.design.hm.edu

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Bauhaus 4.0 - Diskussion in Dieburg

Bericht

Bauhaus 4.0 in Dieburg

Der 1. Abend der Vortragsreihe "Bauhaus 4.0 on Tour" fand am Dienstag, 19.2.2019 in Dieburg / Frankfurt/M statt. Im Papierlager der IGEPA Großhandel GmbH trafen sich gut 90 Designer*innen und ... mehr

Bauhaus 4.0 - Diskussion in Dieburg

Begrüßung durch den Vorsitzenden des Forum für Entwerfen Ralph Habich -

Podiumsdiskussion Bauhaus 4.0  in Dieburg

Bauhaus 4.0 in Dieburg

Der 1. Abend der Vortragsreihe "Bauhaus 4.0 on Tour" fand am Dienstag, 19.2.2019 in Dieburg / Frankfurt/M statt. Im Papierlager der IGEPA Großhandel GmbH trafen sich gut 90 Designer*innen und Interessierte um über Bauhaus 4.0 meets Designlehre zu diskutieren:
Im Spannungsfeld zwischen Designtheorie, -lehre und -praxis; zur Veränderung der Rolle von Design in Zeiten der Digitalisierung sprachen unter anderem die Industriedesignerin Susanne Lengyel (VDID Präsidentin von 2000 - 2012), die als Professorin für Engineering Design und Prototyping an der Hochschule Hamm-Lippstadt unterrichtet, Markus Frenzl, Professor für Design- und Medientheorie in München, und dem Produktdesigner Frank Zebner, Professor für technologie-orientiertes Design an der HfG Offenbach.

Gastgeber des Abends war das Forum für Entwerfen, die Begrüßung übernahm deren Vorsitzender Ralph Habich.

Damit startete der Deutsche Designtag, der Dachverband der Designverbände, eine deutschlandweite Podiums-reihe mit insgesamt 10 Veranstaltungen, wobei die IGEPA immer den Gastgeber gibt. Dieser Abend war gezeichnet durch einige provokative Äußerungen die zu heftigen Diskussionen führten. Braucht es überhaupt noch eine handwerkliche Ausbildung der Industrie- und Produkt Designer, oder gehört das Programmieren mittlerweile nicht zur Grundausbildung mit dazu? Fragen, die sich natürlich nicht einfach beantworten lassen, aber aufzeigen, in welche Richtung sich die Designausbildung entwickelt.

Zu allen, der 10 Veranstaltungen, welche bei Mitgliedsorganisationen im Deutschen Designtag stattfinden - Termine und Tickets:

www.designtag.org/bauhaus-4-0/

Bauhaus 4.0 Folder (PDF)

Bildmappe zur Veranstaltung am 21.2.2019 in Dieburg (PDF)

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Bauhaus 4.0 on Tour - Podium

Bericht

Bauhaus 4.0 on tour auf der Alb

Aalen / Stuttgart - 4. Abend Donnerstag, 9.5.2019 um 18:30 Uhr Im Papierlager der Geiger GmbH & Co. KG in Aalen trafen sich deutlich mehr als 60 Besucher/innen um bei der Diskussionsreihe des ... mehr

Bauhaus 4.0 on Tour - Podium

Bauhaus 4.0 zu Gast bei der Fa. Geiger in Aalen

20190509 bauhaus 4.0 - Diskussionen im Foyer bei leckerem Buffet

Bauhaus 4.0 on tour auf der Alb

Aalen / Stuttgart - 4. Abend Donnerstag, 9.5.2019 um 18:30 Uhr

Im Papierlager der Geiger GmbH & Co. KG in Aalen trafen sich deutlich mehr als 60 Besucher/innen um bei der Diskussionsreihe des Designtag's dabei zu sein.

Bauhaus 4.0 meets Experience & Packaging Design: bzw. In Szene setzen – mit Design Räume und Produkte inszenieren, war das Thema des Abends.
Mit Andrea Krajewski, Professorin für User Centered und Interaction Design, dem Transmedia-Spezialisten und langjährigen Design Director bei Intuity Media Lab Klaus Birk, heute Professor in Ravensburg für Interaktions-/ Bewegtbild-Design und digitale Designmethodik und Robert Müller-Grünow, Duftexperte und Gründer von Sentcommunication - sowie im 2. Teil mit dem Plenum - wurde teilweise kontrovers diskutiert und Positionen ausgetauscht.

Themen waren - auch in der Tradition des Bauhauses - die Tradition, aber auch die Verantwortung des Designs gegenüber der Gesellschaft. Probleme mit Systemen, die dem User / Menschen Entscheidungen abnehmen und aus einem User einen "benutzten Konsumenten" machen. Aufgabenstellungen u.a. Verpackungen zu gestalten - auch mit dem Bewusstsein, dass Verpackung nach seinem (Erst) Einsatz zu 80% zu Abfall wird, wurde durchaus kritisch und kontrovers angesprochen und diskutiert, ebenso wie die Verantwortung, der sich eine Designer als Anwalt des Users und gleichzeitig Vertreter / Angestellter des Auftraggebers gegenüber sieht.

Moderiert wurde der Abend durch Boris Kochan (Präsident des "Deutschen Designtag") und Ulrich Müller, Autor, Theoretiker und Musiker.

Gastgeber des Abends war die Typographische Gesellschaft München (tgm), vertreten durch den ehemaligen Vorstand Rudolf Paulus Gorbach bzw. die Igepa-Gruppe, in Aalen vertreten durch die Geiger GmbH, die einen phantastischen Rahmen für Gespräche und Diskussionen bot - auch das großzügige Buffet im Foyer des Gebäudes bot einen perfekten Rahmen für den Ausklang und intensiven Austausch und angeregten Gesprächen.

Ein interessanter Abend, der auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Verantwortung von Design aufzeigte, dabei durchaus auch zu nachdenklichen Besucher/innen führte - eine anspruchsvolle und inspirierende Reihe, welche am 28.5.2019 in Reinbek / Hamburg fortgesetzt wird.

www.designtag.org/bauhaus-4-0/

E-Mail:

Bauhaus 4.0 on Tour - Flyer aller 10 Termine (PDF) (PDF)

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Plagiarius 2019 - Hansgrohe Handbrause

Bericht

Plagiarius 2019 - Preise verliehen

Die Jury hat 10 dreiste Plagiatsfälle unterschiedlichster Branchen ausgewählt (Haustechnik, Freizeit, Haushaltartikel für Küche und Bad, Kinderspielzeug, technische Geräte / Zubehör...). Zum ... mehr

Plagiarius 2019 - Hansgrohe Handbrause

Plagiarius 2019 - Bruder - Spielzeugbagger

Plagiarius 2019 - Bürkert - Schrägsitzventil

Plagiarius 2019 - Preise verliehen

Die Jury hat 10 dreiste Plagiatsfälle unterschiedlichster Branchen ausgewählt (Haustechnik, Freizeit, Haushaltartikel für Küche und Bad, Kinderspielzeug, technische Geräte / Zubehör...).
Zum dritten Mal in der Plagiarius-Historie wurde dieses Jahr der Hyänen-Preis verliehen.
Gezeigt werden wie immer Originalprodukt und Plagiat im direkten Vergleich!

Der Negativpreis „Plagiarius“ wird jährlich an Hersteller und Händler besonders dreister Plagiate und Fälschungen verliehen. Ziel ist, die unseriösen Geschäftspraktiken von Nachahmern ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, um Industrie, Politik und Konsumenten für die Problematik zu sensibilisieren.

Am Freitag, 08. Februar 2019 wurden im Rahmen der „Ambiente“ in der Messe Frankfurt die Preise verliehen.

Die Laudatio auf die Plagiarius-Preisträger 2019 hielt Prof. Dr. Prof. h.c. Arndt Sinn, Direktor des Zentrums für Europäische und Internationale Strafrechtsstudien (Universität Osnabrück), Dozent und Publizist (u.a. Studie „Wirtschaftsmacht Organisierte Kriminalität“).

In der PDF-Anlage finden Sie die Pressemeldung mit den Preisträgern und weiteren Informationen.

www.plagiarius.com

www.messefrankfurt.com/frankfurt/de/locations

E-Mail:

PM vom 8.Februar 2019 zur Preisverleihung des Plagiarius (PDF)

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Jahresempfang Hessen Design 2019-01-25

Bericht

Jahresempfang der hessischen Designwirtschaft in Darmstadt

Hessen Design e.V. lud am 25. Januar 2019 zum Jahresempfang der hessischen Designwirtschaft! Im Designhaus Darmstadt auf der Mathildenhöhe wurde das neue Geschäftsjahr eingeleitet und die ... mehr

Jahresempfang Hessen Design 2019-01-25

Jahresempfang Hessen Design 25.01.2019 in Darmstadt

Jahresempfang Hessen Design 25.01.2019 in Darmstadt

Jahresempfang der hessischen Designwirtschaft in Darmstadt

Hessen Design e.V. lud am 25. Januar 2019 zum Jahresempfang der hessischen Designwirtschaft!

Im Designhaus Darmstadt auf der Mathildenhöhe wurde das neue Geschäftsjahr eingeleitet und die Netzwerke mit der hessischen Designwirtschaft erweitert.

Rückblick | Gute Aussichten für junges Design in Hessen – Jahresempfang bei Hessen Design e.V.

In den Fokus des Jahresempfangs stellte Hessen Design e.V. die Frage, wie man für junge Designer*innen in Hessen gute Aussichten für Karriere und Existenz bieten kann?

Zur Begrüßung sprachen Rolf Krämer, Referatsleiter Kultur- und Kreativwirtschaft, Medienwirtschaft, Neue Medien, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt sowie Thomas Kowallik, Vorstand Hessen Design e.V..

Antworten für die gestellte Leitfrage lieferten die WERKBUNDAKADEMIE DARMSTADT und deren Projekt World Design Capital 2024, RADAR mit dem Aufzeigen von Nutzungsmöglichkeiten von Kreativräumen, der DDC mit seinem Wettbewerb Gute Gestaltung und HESSEN DESIGN als Initiator des Nachwuchs-Designwettbewerbs Hessen Design Competition und des "Gradlab – Designers in Residence"-Programms, aber vor allem auch die teilnehmenden Besucher*innen - auch des VDID.

Ein inspirierender Abend voll lebendiger Gespräche, anregender Diskussionen und spannender Perspektiven für 2019.

In untenstehendem Link finden Sie eine Auswahl mit fotografischen Eindrücken des Jahresempfangs 2019:

38945.seu.cleverreach.com/c/33869836/2b57515a

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VDID Delegiertenwahl am 23.1.2019 bei Reform Design, Stuttgart

Bericht

Entwicklung VDID Baden-Württemberg

Am 23.01.2019 trafen sich die Delegierten und interessierte Mitglieder der VDID Region Baden-Württemberg bei Reform Design in Stuttgart. Es ging im Kern um die Jahresplanung, die Wahlen der ... mehr

VDID Delegiertenwahl am 23.1.2019 bei Reform Design, Stuttgart

VDID Delegiertentreff in Stuttgart - Pause nach der Wahl

VDID Vorsitzender Christoph Winkler (Bild rechts) und neu gewählter Delegierter Julius Breit

Entwicklung VDID Baden-Württemberg

Am 23.01.2019 trafen sich die Delegierten und interessierte Mitglieder der VDID Region Baden-Württemberg bei Reform Design in Stuttgart.
Es ging im Kern um die Jahresplanung, die Wahlen der Delegierten in der Region und zusätzlich standen einige Themen und aktuelle Schwerpunkte an:
Christoph Winkler, Regionalsprecher BW gab einen Rückblick auf Veranstaltungen in 2018 mit Beteiligung aus der Region.
Direkt im Anschluss wurde über die Planung der Veranstaltungen in 2019 gesprochen. Einen besonders großen Raum nahmen die Gespräche zur 60 Jahre VDID Veranstaltung am 8.- 9. November 2019 in Stuttgart ein.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Delegiertenwahl - leider ohne Beteiligung von weiblicher Seite.
Nachdem die bisherigen Vorsitzenden, Christoph Winkler und sein Stellvertreter Frank Detering von den versammelten Delegierten je einstimmig (bei je einer Enthaltung) entlastet - und später auch wieder gewählt wurden, sprachen die Delegierten den (auf eigenen Wunsch) ausscheidenden Delegierten Evliya Erdogan, Georg F. Simonis und Ulrich Warth ihren herzlichen Dank für deren Engagement und ehrenamtlichen Einsatz im VDID aus.

Die neu-gewählten Delegierten sind:
> Julius Breit
(mit Georg Simonis als Backup / Pate) mit seinem Schwerpunktthema: 3D – VR – AR
> Benno Heinz: für Designmanagement und nachhaltige Produktentwicklung
Alle weiteren (wieder gewählten) VDID Delegierten und deren teilweise neuen Schwerpunkte in der Region Baden-Württemberg finden Sie auf der Website des VDID - siehe Link unten.

Wer Anregungen zu interessanten, designrelevanten Themen hat oder sich als Mitglied oder studentische/r Vertreter/in engagieren möchte, kann sich gerne bei Christoph Winkler, VDID Regionalvorsitzender oder in der VDID Geschäftsstelle melden.
Wir freuen uns, wenn sich andere, junge oder neue Mitglieder aktiv mit einbringen - denn es geht um die Zukunft des Designberufs und der VDID Präsenz in der Region und darüber hinaus.

gez. rainer zimmermann, vdid online redaktion

www.vdid.de/regionen/ansprechpartner.php?r=4

E-Mail:

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Foto: laubstein design managements

Bericht

Sympathisch, überzeugend, real und vage virtuell

Köln: Die VDID NRW Führung auf der imm cologne 2019 ging an drei sehr unterschiedliche, von Nina Ruthe ausgewählte Stationen. Als erstes überzeugte die diesjährige Sonderschau Das Haus vom ... mehr

Foto: laubstein design managements





Sympathisch, überzeugend, real und vage virtuell

Köln: Die VDID NRW Führung auf der imm cologne 2019 ging an drei sehr unterschiedliche, von Nina Ruthe ausgewählte Stationen. Als erstes überzeugte die diesjährige Sonderschau Das Haus vom Studio Truly Truly spontan durch die sympathische Ausstrahlung, ganz aufs Wohnen fokussiert, weniger auf die konzeptionelle Repräsentation des Gestalter-Teams. Eines der wenigen Beispiele dieser Reihe, das wirklich zum Wohnen einlud, mit unterschiedlichen Atmosphären in unterschiedlichen Nutzungszonen, durchdachten Produkten, spannenden Material- und Farbzusammenstellungen, abgerundet durch ausgesprochen sympathische und kompetente Standbetreuung – Corporate Identity at its best.

Die zweite Station war das junge Möbelverlags-Label caussa aus Münster mit überraschenden Materialen wie zartfarbigen Rattan-Oberflächen. Eine Material-Entwicklung von drei Jungunternehmern, die aus dem Studium bei Jan Armgardt in Coburg und der Auseinandersetzung mit Rattan entstand. Die Wurzeln dieser Kollaboration: vor vielen Jahren waren die FH Coburg und der VDID Partner der Rattan-Projekte der deutschen Entwicklungshilfe auf Cebu (ein Stück VDID Geschichte im Jahr 60 nach Gründung).
Auch die anderen Produkte des Labels caussa wie der sehr präzise ausformulierte Beistelltisch aus Blech überzeugten.

Weniger überzeugend war entgegen den Erwartungen die letzte Station, die Sonderschau zur LivingKitchen „Sense & Sensuality – A kitchen for the near future by Alfredo Häberli“. Allerdings ist eine Funktion von Visionen auch die Polarisierung. Auf großer, fast leerer Sonderfläche und mit viel freundlichem Standpersonal war die digitale Küche der Zukunft rudimentär in der semivirtuellen Welt auf den Tabletts von Hospitality-Studentinnen und ihren Kollegen schemenhaft zu erahnen. Transportiert wurde mit der Darstellung wenig mehr als Ratlosigkeit über die instabile und unpräzise Darstellung über QR-Codes und App. Technologisch und auch konzeptionell wohl noch mit Luft nach oben. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn die meisten der nicht physisch vorhandenen Küchengeräte sollen in Zukunft von oben von der Decke kommen. Bleibt die Frage, wie dies bei künftig engerem Wohnraum funktionieren wird…?

Der krönende Abschluss des Tages war am Abend das Wiedersehen auf den Passagen und das Anstoßen mit Nina Ruthe und David Antonin auf den Passagen Prize 2019 für die beste Präsentation des diesjährigen Programms.
IL

www.youtube.com/watch?v=IkWKxrmey6s

www.caussa.de/

www.livingkitchen-cologne.de/events/events/fu

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20190118Tagung-Tutzing_Abschlusspanel

Bericht

Tagung: bauhaus. Hfg ulm. – und morgen?

Tutzing: Eine höchst interessante und spannende Veranstaltung am Freitag, 18. und Samstag, 19. Januar 2019 in und mit der Akademie für politische Bildung und dem club off ulm. Sehr beeindruckender ... mehr

20190118Tagung-Tutzing_Abschlusspanel

20190118Akademie für politische Bildung Tutzing

20190118Tagung in Tutzing

Tagung: bauhaus. Hfg ulm. – und morgen?

Tutzing: Eine höchst interessante und spannende Veranstaltung am Freitag, 18. und Samstag, 19. Januar 2019 in und mit der Akademie für politische Bildung und dem club off ulm.
Sehr beeindruckender Veranstaltungsort am Starnberger See und ein hochkarätiges Programm mit historischen, aktuellen und vorausschauenden Beiträgen.

So sprach nach der Eröffnung durch Frau Prof. Münch (Akademie) und Peter Schubert (Vorstand club off ulm) Prof. Wilhelm Vossenkuhl (LMU) über die Zukunft der Designausbildung und zeigt auf, welche visionäre Rolle das Bauhaus nach dem 1.Weltkrieg als Zeichen der 1. Deutschen Demokratie und die hfg-ulm nach dem
2. Weltkrieg setzten.

Ehemalige Studierende der vor 50 Jahren geschlossenen hfg-ulm wie Gerhard Curdes (Bauen) und VDID Ehrenmitglied Prof. Herbert Lindinger (Design) gaben Einblicke in die zentralen Werte der Schule und teilweise auch dem Streit darüber seiner Lehrer.

Prof. René Spitz gab am Samstag Anregungen, wie sich die Designausbildung in Zukunft wieder neu orientieren und definieren sollte, bzw. wie sie die aktuelle, teilweise diffuse bis beliebige Orientierung (über 100 verschiedene Design-Disziplinen/ Studiengänge mit spezifischen „Fachbereichen“) verloren zu haben scheint.
Eins ist sicher – es gibt sicher auch in Zukunft etwas Neues zu gestalten – KI hin oder her…

Prof. Ursula Tischner gab als letzte Rednerin am Samstag trotz teilweise frustrierenden Auswirkungen von Design, einen Ein- und Ausblick auf neue ökonomische und ökologische Designprojekte, die einem durchaus auch positive Hoffnungen machen.

Die Abschlussrunde mit 4 Nachwuchsdesigner*innen gab ebenfalls einen positiven Ausblick auf die Designszene in Deutschland, welche sich analog zur Weltwirtschaft digitalisiert und globalisiert… mit Crowd-Funding und Sharing - siehe auch Link der www.innonatives.com unten!

Ein tolles Programm mit spannenden Diskussionen und Begegnungen - eine Tagungsstätte mit interessanten Ansätzen - Dringend empfohlen zur weiteren Beobachtung - spannend wie die Zukunft!

gez. rainer zimmermann, VDID

www.apb-tutzing.de/programm

www.innonatives.com

Tagung Tutzing 20190118 Fotosmappe (c) rz (PDF)

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Coachulting forum 2019 - Foto Julius Breit

Bericht

15. Coachulting Forum in Wernau

Rapid Product Development & Manufacturing Bereits zum 15. Mal fand am 21.Februar 2019 das jährliche Coachulting Forum in Wernau zu den Themen rund um die additive Fertigung, Mess- und ... mehr

Coachulting forum 2019 - Foto Julius Breit

Coachulting Forum 2019

Coachulting 2019 - Forum für 3D Technologien

15. Coachulting Forum in Wernau

Rapid Product Development & Manufacturing

Bereits zum 15. Mal fand am 21.Februar 2019 das jährliche Coachulting Forum in Wernau zu den Themen rund um die additive Fertigung, Mess- und Prüftechnik, Reverse Engineering und besonders auch der Nachbearbeitung von 3D-Druckteilen statt. Insgesamt waren 40 Aussteller vertreten, die in 18 Fachvorträgen und in Gesprächen für viel Input und Austausch mit den rund 220 Teilnehmern gesorgt haben.

Entwicklungen in dem Sektor sind nicht nur für Techniker, sondern auch für Industriedesigner interessant.
- Wie erstellt und bearbeitet man für den 3D-Druck geeignete Datensätze?
- Welcher Scanner ist für welchen Einsatzzweck geeignet?
- Lohnt sich ein Eingabegerät für haptische Modellierung?
- Wie verarbeitet man 3D-Druckteile weiter?
Diese und andere Fragen waren Thema an den Messeständen und in den Vorträgen.

Explizite Beispiele finden Sie in angehängtem PDF.

Der rege und interessante Austausch über diese und viele weitere Themen sorgte für eine kurzweilige Fachveranstaltung.

www.coachulting.de

E-Mail:

Bericht 15. Coachulting Forum 2019 (PDF)

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Frederike Kintscher (VDID) spricht bei dem International Industrial Design Festival in China.

Bericht

VDID begleitet deutsche Industrial Design Delegation nach Shenzhen und Foshan

Das Foreign-Market-Entry-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hilft kleinen und mittleren Unternehmen, Selbstständigen, Freiberuflern und Dienstleistungsunternehmen aus ... mehr

Frederike Kintscher (VDID) spricht bei dem International Industrial Design Festival in China.

VDID begleitet Delegationsreise Deutsches Design nach Shenzhen

Frederike Kintscher (VDID) KeyNote bei International Industrial Design Festival in China.

VDID begleitet deutsche Industrial Design Delegation nach Shenzhen und Foshan

Das Foreign-Market-Entry-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hilft kleinen und mittleren Unternehmen, Selbstständigen, Freiberuflern und Dienstleistungsunternehmen aus Deutschland beim Zugang zu ausländischen Märkten.

Organisiert von der AHK – German Industry & Commerce Greater China Guangzhou – und unterstützt von der Initiative Kultur- & Kreativwirtschaft der Bundesregierung fand in der Woche vom 10. bis 14. Dezember 2018 eine Delegationsreise von 11 Designer*innen und Designbüros nach Shenzhen und Foshan in China statt. Auf Anfrage des Deutschlandbüro der Auslandshandelskammer Greater China hat Frederike Kintscher – VDID Regionalvertreterin Berlin – die Delegierten auf der Reise begleitet und auf dem Sino-German Industrial Design Forum in einer Keynote eine Übersicht über Deutsches Design gegeben.

Neben der sehr positiv angenommenen Konferenz, auf der sich chinesische Unternehmen mit den deutschen Designer*innen über aktuelle und zukünftige Ideen, Trends im Industriedesign in China und Deutschland und die Vorteile des innovativen Produktdesigns austauschen konnten, wurde der VDID eingeladen, auf dem gleichzeitig stattfindenden „People oriented“ Industrial Design Summit Forum des 11. China (Shenzhen) International Industrial Design Festivals zu sprechen.

Neben Yanta Lam, CEO & Founder der ChinaDesign Research WorkGroup, Josyane Franc, Head of International Affairs der Cité du Design Saint-Etienne, Xue Meng, Greater China Manager des Japan Institute of Design Promotion, Philippe Moine, Vice President der Designers Plus Association of Saint-Etienne und Laetitia Le Maner, Founder von NOVAM konnte Frederike Kintscher eine Übersicht über die Anforderungen an heutiges Design aus deutscher Sicht geben und den Kontakt zu Shirly Feng, Vizepräsidentin und Generalsekretärin des Shenzhener Industrial Design Verbands aufbauen.

Aus VDID Sicht war diese Reise ein Erfolg und wir freuen uns auf den zukünftigen Austausch, insbesondere da der Shenzhener Industrial Design Verband sich für Deutschland als Gastland 2019 ausgesprochen hat.

Frederike Kintscher

E-Mail:

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Gerrit Thomas Rietveld SPIELZEUGSCHUBKARRE um 1920 Holz, farbig gefasst Badisches Landesmuseum Karlsruhe © VG Bild - Kunst, Bonn 2018

Bericht

Von Arts and Crafts zum Bauhaus.

Kunst und Design – eine neue Einheit! Berlin: Um das Bauhaus ranken sich viele Märchen und Mythen. Begriffe wie „Bauhausstil“ oder „Die Bauhausidee“ sind Allgemeinplätze geworden. ... mehr

Gerrit Thomas Rietveld SPIELZEUGSCHUBKARRE um 1920 Holz, farbig gefasst Badisches Landesmuseum Karlsruhe © VG Bild - Kunst, Bonn 2018

  

Von Arts and Crafts zum Bauhaus.

Kunst und Design – eine neue Einheit!

Berlin: Um das Bauhaus ranken sich viele Märchen und Mythen. Begriffe wie „Bauhausstil“ oder „Die Bauhausidee“ sind Allgemeinplätze geworden.
Die Ausstellung „Von Arts and Crafts zum Bauhaus. Kunst und Design - eine neue Einheit!“ will mit vielen dieser Mythen aufräumen.
Das Bauhaus ist bei seiner Gründung 1919 und die ersten Jahre in Weimar kein Meilenstein der Designgeschichte, sondern der vorläufige Zwischenschritt dieser für das Design in Europa prägenden Diskussion.
Anlässlich des 100jährigen Gründungsjubiläums des Bauhauses thematisiert die Ausstellung im Bröhan-Museum die Vorgeschichte des Bauhauses und bindet es ein in die europaweite Entstehung der Moderne. Sie zeigt die entscheidenden Schritte dieser Entwicklung von Arts and Crafts über die Glasgow School,den Wiener Jugendstil, den Deutschen Werkbund, die holländische Gruppe De Stijl bis zum Weimarer und Dessauer Bauhaus. Anhand von rund 300 Highlights - Möbel, Grafikdesign, Metallkunst, Keramik, Gemälde -aus 50 Jahren Designgeschichte wird dieser europäische Diskurs über das Design erläutert.

Die Ausstellung zeigte vom 24.01. bis 05.05.2019, wie das Bauhaus von den Gedanken dieser Entwicklung beeinflusst wurde und wie schwer es sich zunächst tat, aus der Fülle dieser Positionen eine eigenständige Formensprache zu entwickeln.

Bröhan-Museum
Schloßstraße 1a, 14059 Berlin

www.broehan-museum.de

PM Vorankündigung-Bauhaus (PDF)

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