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VDID BERICHTE / ARCHIV

Bericht

Bericht aus dem Treffen NORD

Die NORD-Gruppe begegnete sich am 08.04.2021 im digitalen Raum und erfreulicherweise stießen zwei VDID Urgesteine zu dem Treffen. Prof. Herbert Lindiger und Prof. Werner Granzeier. Aber nicht nur ... mehr



  

Bericht aus dem Treffen NORD

Die NORD-Gruppe begegnete sich am 08.04.2021 im digitalen Raum und erfreulicherweise stießen zwei VDID Urgesteine zu dem Treffen. Prof. Herbert Lindiger und Prof. Werner Granzeier. Aber nicht nur das, auch aus der Hochschulszene interessierte sich Paul van Lan für den Verband.

Matthias Votteler referierte über seinen umfangreichen Fundus an rechtlichem Wissen, unsere geistigen Leistungen vor unbefugter Nachahmung zu schützen. Die Instrumente Patent, Gebrauchsmuster – hier gab es eine Erneuerung seit 01.01. zu unseren Gunsten, jetzt als eingetragenes Design – und Urheberrechtschutz. Grundsätzlich war sein Geheimtipp: jeglichen Rechtsstreits zu vermeiden.
Herbert Lindinger konnte hier aus erfolgreichen Prozessen einiges beitragen. Manchmal ist alleine die Urheberschaft zugesprochen zu bekommen, so manchen Schritt wert. Ein spannender Vergleich: In der Musik greift das Urheberrecht bereits mit 4 Noten und gilt 70 Jahre über den Tod hinaus. Davon können wir im Design nur träumen ...

Das Los für das Kurzinterview (siehe gesonderten Beitrag) entschied sich für Prof. Werner Granzeier.

In unserer anschließenden Diskussion stand die Frage im Raum, wie es möglich wäre, den VDID zu stärken, mehr Mitglieder zu gewinnen und dadurch mehr Möglichkeiten wiederum den Mitgliedern zu bieten? Oder wie wäre es möglich, finanzielle Mittel einzuwerben, um Möglichkeiten umzusetzen und dadurch zu wachsen? Wie könnte der Verband aus dem derzeitigen Kreislauf ausbrechen? Kann es sein, dass Industriedesigner*innen nur eine kleine Sparte innerhalb des Designs abdecken und daher Wachstum gar nicht in dem ersehnten Maße möglich ist?

Das nächste Treffen wird am 02. Juni 2021 wieder um 18:00-20:00 digital stattfinden. Es wird erneut ein Kurzinterview geben und eine Diskussion. Vorab wird Dr. Sybs Bauer in einem Kurzvortrag aus ihrer Dissertation plaudern:

"Von der evolutionären Morphologie zur formatio naturalis – oder was wir von den Gestaltungsprinzipien der Natur lernen können
"Aus einer Analyse der evolutionären Formfindungsprinzipien in der Natur ist es möglich, so ihre Behauptung, zu einer Gestaltung eines zukunftsorientierten kreativen Designprozesses mit universell akzeptierten und Natur integrierenden Resultaten zu gelangen." (mehr in der Ankündigung zum Treffen)

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D.W.D. 2021_04_07 Hans Nopper

Bericht

Design.Wissen.Diskurs - VR, AR und 3D-Druck

Am Mittwoch, den 7.04.2021 wurde unter der Headline Kann man aus der Revolution der Medizin lernen? - Ein Bericht aus der Forschung in der VDID Reihe Design.Wissen.Diskurs. das Schwerpunktthema VR, ... mehr

D.W.D. 2021_04_07 Hans Nopper

3D-Druck Phantome - Bsp. cirp 20210407 - visual

DWD vom 7. April 2021 mit Hans Nopper

Design.Wissen.Diskurs - VR, AR und 3D-Druck

Am Mittwoch, den 7.04.2021 wurde unter der Headline Kann man aus der Revolution der Medizin lernen? - Ein Bericht aus der Forschung in der VDID Reihe Design.Wissen.Diskurs. das Schwerpunktthema VR, AR und 3D-Druck in der Medizin präsentiert und diskutiert.

Hans Nopper, Produkt Designer und Projektleiter im Forschungsbereich der cirp GmbH, stellt zu Beginn der Veranstaltung das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt VIVATOP, ein Verbundprojekt aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesundheitswesen unter Leitung der Universität Bremen, vor. Die Projektpartner entwickeln mit modernen Visualisierungstechnologien wie VR (virtuelle Realität), AR (augmentierte Realität) und 3D-Druck für Chirurginnen und Chirurgen patientenspezifische Organe und testen diese direkt mit der Zielgruppe in der Universitätsklinik für Viszeralchirurgie am Pius Hospital Oldenburg.

Im weiteren Verlauf schildert Prof. Dr. Weyhe, Facharzt für Allgemeine Chirurgie und Viszeralchirurgie, aus der Sicht des Mediziners eindrucksvoll den überwiegend aus dem Design kommenden Zuhörerinnen und Zuhörern die neuen Nutzungsmöglichkeiten, sowohl bei Planung und Durchführung von Operationen, als auch im medizinischen Training. Die unterschiedlichen virtuellen Darstellungsmöglichkeiten bis hin zu 3D-Druck-Modellen patientenspezifischer Organe bieten neue Dimensionen der Interaktion für Mediziner*innen, sowie neue Ansätze zur medizinischen Patientenaufklärung. Präoperative Planung und interoperative Navigation seien nicht nur für das Training von jungen Ärzten sowie Medizinstudierenden von Gewinn. Prof. Weyhe weist allerdings auch darauf hin, dass neben den technischen Entwicklungen die ethischen Grundlagen betrachtet, definiert und medizinrechtlich geklärt werden müssen.

Anke Reinschlüssel, Digital Media Lab der Forschungsgruppe der Universität Bremen, und Andrea Schenk, Fraunhofer Institute for Digital Medicine MEVIS, weisen u.a. im Q&A-Teil der Veranstaltung auf die Herausforderung hin, die Planung, Durchführung sowie Trainings von medizinischen Eingriffen in der Nutzung und dem Handling von Daten und Datenmengen bedeuten.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beitragenden für die tollen Beiträge und den angeregten Austausch bei diesem Design.Wissen.Diskurs. – wieder eine spannende online-Veranstaltung des VDID.

www.iulite.com

www.cirp.de

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Upgrade your business!

Bericht

Upgrade your business mit der GROW Fortbildung zum Design Manager

Wer seine Kompetenzen in Design Management und Leadership erweitern und verfestigen möchte, findet in GROW - dem Fortbildungspartner des VDID - den idealen Ausbildungspartner. Am 31. März 2021 ... mehr

Upgrade your business!

  

Upgrade your business mit der GROW Fortbildung zum Design Manager

Wer seine Kompetenzen in Design Management und Leadership erweitern und verfestigen möchte, findet in GROW - dem Fortbildungspartner des VDID - den idealen Ausbildungspartner.

Am 31. März 2021 um 17.15 h bot die VDID Regionalgruppe Bayern die Möglichkeit, sich in einem ZOOM-Forum über dieses Weiterbildungsangebot von GROW live zu informieren.
Frans Joziasse, Geschäftsführer von GROW und PARK, stellte das Programm Nr.6 vor, welches am 17. Juni 2021 starten wird.
Hinterlegt wurde das Fortbildungsprogramm für Design-Profis mit zwei GROW Absolventen: Tom Cadera, Geschäftsführer CaderaDEsign und Markus Andert, Senior Manager UX bei Robert Bosch – berichteten über die Motivation für ihre Teilnahme und ihren Erfahrungen aus dem GROW Programm, die Relevanz für die Arbeitspraxis und die Anwendungen im Beruf.
In der anschließenden Talkrunde erörterten alle 3 das Potential und die Vorteile dieser Fortbildungsreihe im Kontext von Design Leadmanagement.

VDID Mitglieder profitieren generell von einem 5 %igen Nachlass. Zusätzlich hat sich die Regionalgruppe Bayern um weitere finanzielle EU Unterstützung (* Kostenerstattung bis zu 80%!!!) für in Bayern lebende Kreative bemüht.
Auch dazu gab es weitere Informationen. Bei Anmeldungen von neun Kreativen kann diese Unterstützung gewährt werden.
Eine einmalige Chance für bayrische Kreative und VDID Mitglieder, sich mit diesem Programm neue Perspektiven für Zukunft zu sichern.

Das nächste GROW Fortbildungsprogramm beginnt am 17. Juni 2021. - Anmeldung für Sonderrabatt* bis 7. Mai 2021 spätestens!

Weitere Informationen sowie eine aktuelle Broschüre über die Inhalte der Grow Fortbildung finden Sie hier:

www.vdid.de/ausbildung/profifortbildung.php

grow.empdl.com/#Education

E-Mail:

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Foto von Uli Kreifels mit Steffen Ohr, Martin Beeh, Peter Wahsner, Andreas Dieringer, Heidi-Jane Fowler - v.l.n.r.

Bericht

Materials Monday # 6 - Individualisierungen

Zukünftige Individualisierung von Alltagsprodukten. Steffen Ohr, Vizepräsident für Innovation beim Digitaldruck-Unternehmen Sihl und Alan Bridger, von Trichord, erklärten am 29. März 2021 ... mehr

Foto von Uli Kreifels mit Steffen Ohr, Martin Beeh, Peter Wahsner, Andreas Dieringer, Heidi-Jane Fowler - v.l.n.r.

Sihl at materials monday #6

Screenshot of community at materials monday #6 via zoom

Materials Monday # 6 - Individualisierungen

Zukünftige Individualisierung von Alltagsprodukten.

Steffen Ohr, Vizepräsident für Innovation beim Digitaldruck-Unternehmen Sihl und Alan Bridger, von Trichord, erklärten am 29. März 2021 über eine Stunde lang, aktuelle und zukünftige Möglichkeiten, Produkte zu individualisieren.
Ein neues Transfer-Verfahren um unterschiedlichste Nutzer, spezifische Markenidentitäten und divergierende Lebensstile zu bedienen wurde präsentiert und Bedingungen vorgestellt.
Technologische Optionen, Visionen und mögliche spezifische Anpassungen wurden gezeigt und spezifische Fragen wurden während bzw. nach den Vorträgen an einigen Produkttypologien aus den Bereichen IKT, Klein- und Haushaltsgeräte diskutiert.

Materials Monday ist ein neues digitales und interaktives Dialogformat, das Experten aus Industrie, Design und Forschung zu aktuellen Trends, Diskussionen und Themen rund um Material, Innovation und Design zusammenbringt. Die Vorträge und Diskussion sind in Englisch.

Für weitere Informationen senden Sie bitte eine eMail an Martin Beeh und bleiben Sie auf unserer Website und Social-Media-Kanälen auf dem Laufenden:

www.mat.cologne

www.facebook.com/materials.cologne

E-Mail:

Materials Monday #6 am 29. März 2021 mit Sihl (PDF)

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Karl Johan Bertilsson\'s Color Talk

Bericht

Materials Monday # 5 - Color Talk # 2

COLOR TALK #2 - Projects, Trends, Perspectives with Karl Johan Bertilsson, founder and owner of MRKRL, Stockholm und Julia Hausmann, Dipl. Ing. Architektin AKNW, Köln. Auch das zweite Treffen zum ... mehr

Karl Johan Bertilsson\'s Color Talk

MRKRL - Color Talk 2

Julia Hausmann, Farbarchitektur, Köln

Materials Monday # 5 - Color Talk # 2

COLOR TALK #2 - Projects, Trends, Perspectives with Karl Johan Bertilsson, founder and owner of MRKRL, Stockholm und Julia Hausmann, Dipl. Ing. Architektin AKNW, Köln.

Auch das zweite Treffen zum Thema Color - im Rahmen der Materials Monday Reihe von Martin Beeh - fand am 15. März 2021, mit dem Farb- und Trendexperten Karl Johan Bertilsson statt und gab wieder spannende Einblicke in die Welt der Farbe und wie zeit- bzw. gesellschaftliche Trends sich in den Farbwelten von Produkten und Design wiederspiegel bzw. gegenseitig beeinflussen.
Best-Practice-Projekte aus Karls Arbeit, und eine exemplarische Arbeit von Julia Hausmann, Farbarchitektin aus Köln, zeigten die Kraft und das Potential von Farbe in Design und Architektur / Raumgestaltung und -Empfinden.

Nach einer halbstündigen Vorstellungsrunde der Teilnehmer*innen von 16:30Uhr bis 17Uhr - bei dem sich abzeichnete welche geballte Kompetenz aus der Welt der Farbgestaltung aus Material und Gestaltung sich zum Materials-Monday #5 eingefunden hatte - zeigten die Vorträge von Karl und Julia die Kraft und Bedeutung von Farben und deren Wirkung.

Nach den eindrucksvollen und bildreichen Vorträgen fand noch eine (leider) kurze Diskussion zwischen den Vortragenden und über den Chat zu relevanten Trends für zukünftige Design-Herausforderungen statt.

Materials Monday ist ein digitales und interaktives Dialogformat, das Experten aus Industrie, Design und Forschung zu aktuellen Trends, Diskussionen und Themen rund um Material, Innovation und Design zusammenbringt. Die Vorträge und Diskussion sind in Englisch.

Der Nächste Termin ist für 29. März 2021 unter Mitwirkung von .... Firma Sihl zum Thema Individualisierung von Kunststoffen geplant - Anmeldung bei Martin Beeh per e-Mail erforderlich.

Bleiben Sie über unsere Website und unseren Social-Media-Kanälen auf dem Laufenden:

www.mat.cologne

www.mrkrl.com

www.farbarchitektur.koeln

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avedition

Bericht

Buchrezension: Designing Design Education

Orientierung in der Designausbildung Weißbuch zur Zukunft der Designlehre Wie muss das Designstudium gestaltet sein, um mit den Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft nicht nur Schritt zu ... mehr

avedition

  

Buchrezension: Designing Design Education

Orientierung in der Designausbildung
Weißbuch zur Zukunft der Designlehre

Wie muss das Designstudium gestaltet sein, um mit den Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft nicht nur Schritt zu halten, sondern diese zu gestalten? Wie viel Künstliche Intelligenz und Coding müssen im Studium vermittelt werden?

Das Grundlagenwerk ‚Designing Design Education. Weißbuch zur Zukunft der Designlehre‘ dokumentiert Erkenntnisse aus fünf Jahren wissenschaftlicher Forschung. Es beruht auf dem interdisziplinären Austausch mit über 250 Expertinnen und Experten aus 25 Ländern. Das Ziel dieser Veröffentlichung besteht darin, den Diskurs über erforderliche Veränderungen substanziell zu fundieren und konkrete Umsetzungen anzuregen: Wie muss das Designstudium gestaltet sein, um mit den Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft nicht nur Schritt zu halten, sondern diese zu gestalten?

Iris Laubstein, VDID Delegierte in NRW hat eine Rezension verfasst, die entweder unter unten stehendem Link oder in der angehängten PDF nachzulesen ist.

Designing Design Education
Weißbuch zur Zukunft der Designlehre
deutsch / englisch
312 Seiten, 400 Abbildungen
21 x 26 cm Softcover mit Klappen
ISBN: 978-3-89986-341-3
avedition, 49 Euro

www.laubstein-design-management.de/orientieru

www.avedition.de/de/designing-design-educatio

ifworlddesignguide.com/press-about/about-if/i

E-Mail:

Designing Design Education - Buchrezension von Iris Laubstein (PDF)

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VDID Unternehmerforum Design Language

Bericht

Upgrade your business. Design Language

Im zweiten Teil der VDID Unternehmensforen zur MCBW 2021 der VDID Regionalgruppe Bayern stand am 11.3.2021 das Thema Design Language. Designunternehmer und deren Auftraggeber zeigen am Besten ... mehr

VDID Unternehmerforum Design Language

VDID Unternehmerforum 2 - Design Language am 11.3.2021

VDID Unternehmerforum am 11.3.2021 im Rahmen der MCBW

Upgrade your business. Design Language

Im zweiten Teil der VDID Unternehmensforen zur MCBW 2021 der VDID Regionalgruppe Bayern stand am 11.3.2021 das Thema Design Language.

Designunternehmer und deren Auftraggeber zeigen am Besten anhand von erfolgreicher Zusammenarbeit, wie Design Language Teil eines erfolgreichen Produkt-Entstehungsprozesses ist, wie eine geforderte Endqualität des Produktes durch eine effiziente Fehlerreduktion im Vorfeld möglich ist und wie Potenziale mithilfe von Design besser genutzt werden können.

VDID Mitglied Ulrich Ewringmann (Gründer und Geschäftsführer Dialogform GmbH) und Gottfried Beer (Head of Marketing i.R., HAMM GmbH) zeigten anhand ihrer 30jährigen Kooperation wie sie das Erscheinungsbild der Marke und Produkte für die Firma Hamm gestalteten und eine eigene Design Sprache entwickelt haben.
Moderiert von Stefanie Schissler (Consultant, SoulWorks) kamen tolle Insights ans Licht und zeigten, dass eine gut gestaltete (technische) Maschine auch andere Botschaften an die User und potentiellen Käufer führen kann - denn eine gut gestaltete Maschine steht auch für eine gut funktionierende - da fertig entwickelte - Maschine.
Erstklassig zeigte die Präsentation wie Kontinuität und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Marketing und Design (von der Geschäftsleitung gewollt und unterstützt) in erfolgreiche Produktwelten führen kann - und dabei kontinuierlich, weiterführende Entwicklungen zu zukunftsfähigen Produkten nötig bleiben.

Die VDID Zoom-Veranstaltung im Rahmen der MCBW 2021, wurde vom VDID Regionalvorsitzenden Volker Stumpf eingeleitet - und dann in Break-out-Sessions (gesteuert von der VDID Technik-Zentrale mit Wolfgang Baier) konnten sich die Teilnehmer*innen kurz vorstellen und kennenlernen. Auch im Anschluss konnte noch in kleinerer Runde ausgetauscht und diskutiert werden.

Ein gelungener Abschluss der VDID Bayern Beteiligung an der MCBW (Munich Creative Business Week) 2021 - ein Dank gilt allen (aktiven und passiven) Teilnehmer*innen!

www.wirtgen-group.com/de-de/unternehmen/hamm/

www.dialogform.de

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Tom Cadera beim VDID Unternehmerforum 1 am 10.3.2021

Bericht

Upgrade your business. Design Process

Im Unternehmensforum – Teil 1 des VDID Region Bayern im Rahmen der MCBW 2021 gab der VDID Kollege Tom Cadera und der Manager Christian Lang für die Kiefel GmbH einen spannenden Einblick in die ... mehr

Tom Cadera beim VDID Unternehmerforum 1 am 10.3.2021

HMI Schnittstellengestaltung für Kiefel

Christian Lang, UI-Manager, Kiefel GmbH im VDID online-talk

Upgrade your business. Design Process

Im Unternehmensforum – Teil 1 des VDID Region Bayern im Rahmen der MCBW 2021 gab der VDID Kollege Tom Cadera und der Manager Christian Lang für die Kiefel GmbH einen spannenden Einblick in die Design- Entwicklung einer neuen HMI Bedieneinheit für eine neue Verpackungsmaschinen-Generation.

Nicht erst seit COVID-19 ist klar geworden, dass Designkompetenz und Designmethodik zum Erfolg führen. Immer komplexere Anforderungen lassen sich nur noch mit agilen Prozessen und Designmethoden bewältigen.
Der Aufbruch in unserer Unternehmenskultur muss beschleunigt werden. In dem digitalen Forum zeigten die beiden Verantwortlichen am 10. März 2021 von 17:30 bis 19 Uhr gemeinsame, agile Prozesse an realen Produkten auf und wie Potenziale mithilfe von Design besser genutzt werden können.

Moderiert von Stefanie Schissler standen Tom Cadera, Geschäftsführer, CaderaDesign GmbH und Christian Lang, Senior Manager Usability Packaging Industry, Kiefel GmbH auch noch für weitere Fragen zur Verfügung. Ein spannender Einblick zu der Bedeutung von grundlegender Zusammenarbeit zwischen Hard- und Software, um effiziente und erfolgreiche Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine zu gestalten.

VDID Zoom-Veranstaltung im Rahmen der MCBW 2021 - Teil 2 der beiden Unternehmensforen des VDID fand am 11.3.2021 (Design Language) ebenfalls online statt.

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung Energie

www.kiefel.com

www.caderadesign.de

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Andreas Enslin - Wake up - Fotos Vortrag

Bericht

Wake up! - erfolgreiche VDID Reihe bei der MCBW 2021

Was fehlt im Design der Welt von morgen? Zum Start der VDID Zoom-Event-Reihe im Rahmen der MCBW 2021 hat Andreas Enslin, Chefdesigner bei Miele und Vizepräsident des VDID, am 9. März 2021 von ... mehr

Andreas Enslin - Wake up - Fotos Vortrag

Andreas Enslin stellt 4 Szenarien der Zukunft vor

Diskussionsrunde beim Wake up Call des VDID am 9.3.2021 im Rahmen der MCBW

Wake up! - erfolgreiche VDID Reihe bei der MCBW 2021

Was fehlt im Design der Welt von morgen?

Zum Start der VDID Zoom-Event-Reihe im Rahmen der MCBW 2021 hat Andreas Enslin, Chefdesigner bei Miele und Vizepräsident des VDID, am 9. März 2021 von 17:30Uhr bis 19 Uhr einen Wake-Up Call / Vortrag gehalten.

Andreas Enslin hat anhand von 4 Szenarien - welche in der Universal Home Gruppe Smart Living 2030 entwickelt und im Zuge der Corona-Krise angepasst wurde - aufgezeigt, welche Herausforderungen auf die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Designer*innen zukommen können.

Immer mehr Geräte sind über das Internet miteinander vernetzt – bis 2030 werden es schätzungsweise eine halbe Billion sein. Eine Entwicklung, die schon jetzt auch die Wohn- und Lebensumgebung betrifft.
Neben dem technisch Machbaren ist es für den dauerhaften Erfolg des smarten Zuhauses entscheidend, dass die Technik von Verbrauchern akzeptiert wird: Die Technik muss zuverlässig funktionieren und einfach bedienbar sein – und die Daten müssen sicher sein.

Smart Living darf kein nice-to-have sein. Notwendig ist vor allem ein übergreifendes Gesamtkonzept, um die enormen Potenziale zu erschließen.

Andreas Enslin, Miele-Chefdesigner und VDID Vizepräsident, stellte Universal Home Zukunftsszenarien Smart Living 2030 vor, in die Corona-Effekte berücksichtigt wurden.
Im Anschluss stellte er sich den Fragen aus dem Chat und der Moderatorin Stefanie Schissler, welche Rolle man beispielsweise dabei als Designer*in spielen oder sogar konstruktiv positiv besetzen kann.

Weitere VDID Zoom Veranstaltungen / Unternehmerforen der VDID Regionalgruppe Bayern fanden im Rahmen der MCBW am 10. und 11. März 2021 statt.

www.vdid.de/aktuell/index.php?v=2838

www.universalhome.de

www.miele.de

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Design.Wissen.Diskurs. mit Julian Schwarze

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Design.Wissen.Diskurs. - Virtuelle Realität für Mobilität

Die VDID Reihe Design.Wissen.Diskurs. gab den Teilnehmenden am 3. März 2021 ab 18 Uhr einen spannenden Einblick in das Potenzial virtueller Simulationen: Virtuelle Realität für ... mehr

Design.Wissen.Diskurs. mit Julian Schwarze

DWD 20210303 VR in der Mobilität mit Julian Schwarze

DWD - VR in der Mobilität mit Julian Schwarze

Design.Wissen.Diskurs. - Virtuelle Realität für Mobilität

Die VDID Reihe Design.Wissen.Diskurs. gab den Teilnehmenden am 3. März 2021 ab 18 Uhr einen spannenden Einblick in das Potenzial virtueller Simulationen: Virtuelle Realität für Mobilität.

Zukünftige Mobilität benötigt Gestaltung - um wirkliche Verbesserungen zu erzielen - so braucht es Instrumente, die zu Optimierungen führen und Fehleranalysen aufzeigen, auch bereits während den Entwicklungsprozessen.
Die Veränderung oder Neuplanung von Infrastruktur erstreckt sich meist über lange Zeiträume. Um zukünftige Nutzer*innen möglichst früh in die Entwicklungsprozesse einbinden zu können, bedarf es neuer Darstellungsformen, die das Verhältnis von Raum, Beleuchtung, Bewegung und Information einbeziehen können.
Virtual Reality-Simulationen haben aufgrund der räumlich-zeitlichen ‚Erlebbarkeit‘ das Potenzial, die tatsächliche Wirkung von Entwürfen und Planungen auf Nutzer*innen besser vermitteln zu können als traditionelle Darstellungsformen wie Renderings oder Pläne. Allerdings gibt es bisher kaum wissenschaftliche Untersuchungen dazu, wieviel ‚Realraum‘ eine Simulation braucht, um fundierte Aussagen über die Wirkung auf Nutzende machen zu können.

Nach einer Einführung und Demonstration aktueller Projekte durch VDID Mitglied Julian Schwarze, folgte eine offene Diskussion, wo Themen wie Interaktionen mit anderen Personen / Avataren, andere "Umweltfaktoren" wie Geräusche, olfaktorische Einflüsse, Luftströme sowie besondere Situationen wie Evakuierungen etc. angesprochen wurden.
Auch wenn noch "viel Luft nach oben" im VR-Sektor besteht, bietet dieses Tool spannende Möglichkeiten, im Voraus Raumempfinden und Orientierung zu simulieren und die Wirkung von gestalteten Räumen virtuell zu erleben.

Julian Schwarze ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promovend am Designinstitut für Mobilität und Logistik an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. In Zusammenarbeit mit dem Scene Grammar Lab der Goethe-Universität Frankfurt im Projekt ‚Cognition Design‘ wurde Mobilitätsdesign, Kognitionsforschung und VR-Technologie zusammen gedacht.

www.project-mo.de

www.immersitylab.org

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MENTOR Licht bei Materials Monday 1.3.2021

Bericht

Materials Mondays # 4 Mentor bis - # 6

Nutzen. Technik. Trends. - Was Licht in Produkten leisten kann und wie Sie es im Design einsetzen können. Stephan Sost und Sebastian Wette von Mentor Lighting Solutions gaben am 1. März 2021 eine ... mehr

MENTOR Licht bei Materials Monday 1.3.2021

Mentor at Materials Monday 1.3.2021 - Abbildung3

Mentor at Materials Monday 1.3.2021 - Abbildung4

Materials Mondays # 4 Mentor bis - # 6

Nutzen. Technik. Trends. - Was Licht in Produkten leisten kann und wie Sie es im Design einsetzen können.
Stephan Sost und Sebastian Wette von Mentor Lighting Solutions gaben am 1. März 2021 eine Stunde lang eine spannende 4spurige Einführung in das Mentor Schwerpunktthema Licht - und wie Lichtanwendungen in speziellen Konstellationen für die industrielle Fertigung eingesetzt wird.

Licht ist neben Form, Farbe, Funktion und vielem mehr eine weitere Gestaltungsdimension moderner Produkte. Allerdings ist es eine, die oft unterschätzt wird und deren spannende Möglichkeiten häufig unbekannt sind.
Mentor zeigte anhand guter und fundierter Bilder Prinzipien und Vorteile auf, die sich mit Licht realisieren lassen, die vielfältig sind und die Technik, die hierfür eingesetzt werden kann.

Genau darum ging es im Vortrag von Sebastian Wette und Stephan Sost von MENTOR (einem VDID Fördermitglied) - und wie Licht nicht nur die Wertigkeit von Produkten anheben kann, sondern auch die Funktion und Bedienungssicherheit verbessert werden kann - aber auch in der Diskussion im Anschluss wurden z. B. Temperatur-Management oder die Lichtverschmutzung thematisiert - und wie sie möglichst eingedämmt werden kann.

Materials Monday ist ein neues digitales und interaktives Dialogformat, das Experten aus Industrie, Design und Forschung zu aktuellen Trends, Diskussionen und Themen rund um Material, Innovation und Design zusammenbringt. Die Vorträge und Diskussion sind in Englisch.

So fand am 15. März der Materials Monday Color Talk #2 statt und der nächste Materials Monday #6 mit dem Schwerpunktthema Individualisierungen findet am 29. März 2021 ab 16:30 Uhr statt - Anmeldungen zu den Online-Veranstaltungen per Mail bitte über Martin Beeh.

Bleiben Sie über die Website oder den Social-Media-Kanälen auf dem Laufenden:

www.vdid.de/archiv/index.php?v=2830

www.vdid.de/veranstaltungen/index.php?v=2831

www.mat.cologne

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Conference_chair_Vottelerdesign

Bericht

Der Brückenbauer

Auch beim letzten VDID Treffen der Region Nord wurde ein Teilnehmer für die Beantwortung einiger Fragen ausgewählt. Dieses Mal traf es Matthias Vottler. Unser Ziel ist es, uns alle gegenseitig ... mehr

Conference_chair_Vottelerdesign

  

Der Brückenbauer

Auch beim letzten VDID Treffen der Region Nord wurde ein Teilnehmer für die Beantwortung einiger Fragen ausgewählt. Dieses Mal traf es Matthias Vottler. Unser Ziel ist es, uns alle gegenseitig über das eigentliche Design hinaus näher kennenzulernen.

Was warst du in deiner Jugend?
Pragmatisch. Ich könnte auch sagen, Durchschnitt. Lange Haare waren mir zu lästig, und auch im Sport hatte ich nicht den Ehrgeiz besser sein zu wollen oder zu müssen als andere. Mein Konkurrenzdenken war – und ist es noch heute – eher ein Ansporn für mich selbst, frei von dem Gewinnen-Verlieren-Spiel.

Wasser oder Champagner?
Bier. Wasser ja, Champagner nie. Ich bin wohl zu sehr Schwabe, um dieses teure Getränk, welches meine Geschmacksnerven nur in Langweile versetzt, zu trinken. Ich liebe die vielen kleinen Brauereien in Dänemark mit ihren herrlichen Biersorten. Welch eine vielfältige Welt des Geschmacks!
Zwischenfrage: Warum Dänemark? Meine Frau ist Dänin, unsere Kinder und Enkelkinder leben dort und wir hatten viele Jahre einen alten Bauernhof in der Höhe von Sylt, den wir liebevoll restaurierten, aber auch bei jedem Sturm Angst um das Reetdach hatten. Als ich dann beim Decken des Vordachs runterfiel, verkauften wir ihn. Sehr erleichternd, übrigens.

Welches Projekt würdest du gerne mit wem angehen?
Ich würde super gerne mit Sybs und Walter zusammen in einer kritischen Haltung die Designpreise hinterfragen.
Das schönste Kompliment auf einer deiner Gestaltungen?
Hier gilt: nicht durchschnittlich. Mein schönstes Lob ist der folgende Satz: „Ich habe den Stuhl seit 20 Jahren und ich sitze immer noch bequem drauf und mag ihn.“

Stell dir vor, dein Leben wird verfilmt, wie wäre der Titel?
Brückenbauer

Wen würdest du in einen kleinen Kreis für ein inhaltsvolles Kamingespräch einladen?
Mein Thema wäre „Deutsch-Dänische Grenze“. Es ginge um das Zusammenleben und um die zwei Systeme so nah beieinander. Was sind Unterschiede, was Gemeinsamkeiten? Die Dänen gelten als glücklichstes Volk. Was genau sind die Gründe hierfür? Ich würde Politiker – jedoch nicht die Staatsoberhäupter – zur Diskussion bitten.

Du darfst nur noch 3 Apps auf deinem Handy haben? Welche bleiben?
Ich habe kein Smartphone. Es ist eine sehr bewusste Entscheidung, so bin ich ab 18:00 nicht mehr erreichbar. Ich will keine überflüssigen Fotos oder Nachrichten erhalten, eventuell noch antworten oder gar sagen zu müssen, dass ich sie als überflüssig empfinde. Das klappt prima! Ich vermisse nichts.

Während unseres Gespräches (und natürlich auch sonst) sitzt Matthias auf seinem eigenen Stuhl. Selbst entworfen (ohne Kundenauftrag) und genial in der Funktion. Der Rücken bleibt in einer ständigen Bewegung, aber ohne Belastung. Eine eigene Technik macht das möglich. Übrigens wird der Rücken über eine Gleitfläche im Sitz und einer aktiven Beckenstütze in Bewegung gehalten. Und, soweit wir das über Zoom beurteilen konnten, ist Matthias Stuhl der Mac unter den Bürostühlen. Logisch will ich jetzt wissen, wer sitzt auf was? - Ich sitze auf einem weißen Kevi-Stuhl an einem selbst entworfenen (ebenfalls ohne Kunde) Schreibtisch aus weißem Corian, [qo:cu] nannte ich ihn – und ihr? (Ich will sehr gerne eine Sammlung aufmachen!)

Interview von Dr. Sybs Bauer mit Matthias Vottler

www.vottelerdesign.de/

E-Mail:

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Rido Busse am 12.2.2021 verstorben

Bericht

Rido Busse gestorben

Der Ulmer Designer Rido Busse ist am 12. Februar 2021 im Alter von 86 Jahren gestorben. Busse definierte früh seine eigene Philosophie von Design als „Prozess von der ersten Idee bis ... mehr

Rido Busse am 12.2.2021 verstorben

  

Rido Busse gestorben

Der Ulmer Designer Rido Busse ist am 12. Februar 2021 im Alter von 86 Jahren gestorben.

Busse definierte früh seine eigene Philosophie von Design als „Prozess von der ersten Idee bis zum
marktfähigen Produkt“. Ihm war es wichtig, dass die von ihm entwickelten Produkte zu wirtschaftlichen
Bedingungen herstellbar sind und den Anwendern Nutzen stiften. Dafür waren aus seiner Sicht eine
zielgruppengerechte Ästhetik und eine intuitive Bedienbarkeit unerlässlich..

1934 in Wiesbaden geboren, studierte Rido Busse in Ulm mit Stipendien an der legendären hfg, Hochschule für Gestaltung. Seine Lehrer waren Designgrößen wie Max Bill und Hans Gugelot. 1959, nach seinem Diplom, gründete er das Institut busse design ulm. Gemeinsam mit seiner Frau Annegret Busse-Schröder hat er zielstrebig aus dem 1-Mann-Büro ein Institut für Komplettentwicklungen geschaffen, das bis heute 60 Mitarbeiter beschäftigt. Nach dem Tod seiner Frau Annegret Busse-Schröder in 2002, zog sich auch Rido Busse schrittweise aus dem operativen Geschäft zurück.

Sein Engagement fürs Design ging weit über das Entwickeln von lösungsorientierten Produkten hinaus. Er war ein gefragter Gutachter und Berater und hatte diverse Lehraufträge.2010 bekam er das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen für seine Verdienste für die Designwirtschaft und sein Engagement im Kampf gegen Produktfälscher.
Ein Herzensprojekt von Rido Busse war der Plagiarius. Empört über die plumpe Nachahmung eines von ihm designten Produktes startete er 1977 zunächst als 1-Mann-Bürger-Initiative und schuf den Negativpreis „Plagiarius“, der seitdem jährlich an Hersteller und Händler besonders dreister Plagiate und Fälschungen verliehen wird. Sein Ziel: Die skrupellosen Geschäftspraktiken von Produkt- und Markenpiraten ins öffentliche Bewusstsein rücken und Industrie, Politik und Verbraucher praxisnah für die enormen Schäden und Risiken der oftmals minderwertigen Nachahmungen sensibilisieren.
2001 gründete er den Verein Museum Plagiarius e.V., dessen gleichnamiges Museum seit 2007 Solingen sitzt. Rido Busse gilt als Pionier bei der Aufklärung und Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie, einem Problem, das aufgrund von Globalisierung und Digitalisierung aktueller denn je ist.
Rido Busse war ein Urgestein mit Kanten. Kreativ, gradlinig und voller Tatendrang.
Mehr in der angehängten PM oder auf den Webseiten:

Aktion Plagiarius e.V
Frau Christine Lacroix
Nersinger Straße 18, D-89275 Elchingen
Tel: +49 (0) 7308 / 922 422

www.plagiarius.com

www.museum-plagiarius.de

www.busse-design.com

E-Mail:

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Wolfgang Fabian (re) und Lamy (c) Lamy

Bericht

Wolfgang Fabian und Lamy

Anlässlich des Todes von Dr. Manfred Lamy im Januar 2021, der die Entwicklung des väterlichen Heidelberger Unternehmens zu einer designorientierten Weltfirma maßgeblich geprägt hat, hat der VDID ... mehr

Wolfgang Fabian (re) und Lamy (c) Lamy

VDID BW - Wolfgang Fabian über Zoom

VDID BW - Wolfgang Fabian und einer seiner Entwürfe für Lamy

Wolfgang Fabian und Lamy

Anlässlich des Todes von Dr. Manfred Lamy im Januar 2021, der die Entwicklung des väterlichen Heidelberger Unternehmens zu einer designorientierten Weltfirma maßgeblich geprägt hat, hat der VDID Baden-Württemberg den Designer Wolfgang Fabian gebeten, uns einen Einblick in die Zusammenarbeit mit LAMY zu geben. Wolfgang Fabian, längjähriges Mitglied der VDID Region Baden-Württemberg, hat für LAMY einige Schreibgeräte entworfen, z.B. auch den Füller safari, über den der Rat für Formgebung schreibt: Heute ist der safari – das Ergebnis umfangreicher jugendpsychologischer Forschung sowie eines streng anwendungsorientierten Entwicklungsprozesses – der weltweit meistverkaufe Füllhalter und in seiner ergonomischen Gestaltung eine Design-Ikone.

Am 10.02.2021 fand das Online-Treffen der Region ab 18Uhr statt - Nach einer Einleitung und VDID relevanten Punkten, die Christoph Winkler und Frank Detering erläuterten, erzählte Wolfgang Fabian aus dem Nähkästchen. Wie er als gelernter Goldschmied über das Büro Gugelot und dessen Insolvenz zu einer anderen Anstellung kam, sich Projekte ergaben, er sich selbständig machte und die Kundenbeziehung zwischen Designerschaffenden und Auftraggebern laufen können - und wo eventuell heutzutage die großen Probleme der Gesellschaft / Welt liegen - und dass Designer*innen dort auch Mitverantwortung tragen sollten / müssen.
Nach einer abschließenden Diskussionsrunde wurde das Online-Treffen gegen 20 Uhr beendet.

Die Buchbesprechung „Unsere Welt neu denken“ von Maja Göpel, im Rahmen der monatlichen VDID online-Treffen der Regionalgruppe BaWü, wurde verschoben auf den 14.04.2021.

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bayern design forum at VDID vom 2.2.2021

Bericht

bayern design forum at VDID

Unter der neuen (digitalen) Veranstaltungsreihe von bayerndesign wurde die Regionalgruppe Bayern des VDID für eine Veranstaltung ausgewählt. Bayern design at VDID, fand am 2. Feb. 2021 von 17 - 18 ... mehr

bayern design forum at VDID vom 2.2.2021

bayern design forum at VDID am 2.2.2021

bayern design forum at VDID 3 am 2.2.2021

bayern design forum at VDID

Unter der neuen (digitalen) Veranstaltungsreihe von bayerndesign wurde die Regionalgruppe Bayern des VDID für eine Veranstaltung ausgewählt. Bayern design at VDID, fand am 2. Feb. 2021 von 17 - 18 Uhr statt.

Der Inhalt war die Weiterbildung für Industriedesigner mit dem GROW Programm. Live geschaltet waren 3 Referenten, Hr. Dr Kilian Steiner, Leiter Öffentlichkeitsarbeit bayerndesign, Frans Joziasse von GROW, sowie Volker Stumpf, Vorsitzender der VDID Regionalgruppe Bayern - 23 Teilnehmer*innen folgten diesem Onlineformat.
Bei diesem 1-stündigen Forum, vor den Mitgliedern von bayerndesign und VDID Bayern, wurde der Verband kurz vorgestellt und Meinungen zu dem Weiterbildungsprogramm von GROW ausgetauscht.

Frans Joziasse stellte sein Weiterbildungsprogramm GROW und dessen essenzielle Vorteile für Designer*innen vor. Daran anschließend wurden die Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung bei einer Teilnahme erläutert. Diese werden gerade aktuell für die Region geprüft. Die Resultate werden baldmöglichst publiziert.

Der Start des nächsten GROW Weiterbildungsprogramm 6 ist auf den 25. Mai terminiert, wobei der Anmeldeschluss ca. 6 Wochen davor ist. Gegen Ende blieb noch Zeit die Fragen aus dem Publikum zu beantworten.

In den Schlussworten von Her Dr Kilian Steiner wurde auf die diesjährige MCBW 2021 hingewiesen, die vom 6. - 14. März 2021 stattfindet. Der VDID Bayern beteiligt sich wieder mit 3 Beiträgen, zwei davon zeigen Ergebnisse aus den Modulen von dem GROW Programm. Programmpunkte unter MCBW.de einsehbar.

www.MCBW.de

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Screenshot von VDID Design.Wissen.Diskurs. vom 2021-01-27 mit Annette Lang

Bericht

Design.Wissen.Diskurs. - Virtual / Mixed / Augmented Reality im DESIGN

Am Mittwoch 27. Januar 2021 fand im Rahmen der VDID Reihe Design.Wissen.Diskurs. mit der VDID Delegierten, RedDot Ambassadorin und Table-Top Designerin Annette Lang ein Vortrag zum Thema Virtual, ... mehr

Screenshot von VDID Design.Wissen.Diskurs. vom 2021-01-27 mit Annette Lang

Visual 20210127 D.W.D. mit Annette Lang

Screenshot von VDID D.W.D. am 27. Januar 2021 mit Annette Lang

Design.Wissen.Diskurs. - Virtual / Mixed / Augmented Reality im DESIGN

Am Mittwoch 27. Januar 2021 fand im Rahmen der VDID Reihe Design.Wissen.Diskurs. mit der VDID Delegierten, RedDot Ambassadorin und Table-Top Designerin Annette Lang ein Vortrag zum Thema Virtual, Mixed und Augmented Reality - das „Design Tool“ von morgen? statt.

Annette Lang gab einen guten Überblick über Virtual Reality (voll digitale, abgeschlossene Welt mit VR-Brille) - Augmented Reality, wo digital erstellte Modelle in die real bestehende Welt eingeblendet werden - z. B. über eine Brille projizierte VR-Gegenstände vor dem echten Umfeld (wie bei einem Head-up-Display im Auto). Erweitert wurde der Begriff der Mixed Reality erläutert, in welcher interaktive Eingriffe zwischen beiden Welten möglich sind.

In der anschließenden regen und spannenden Diskussion wurde über die teilweise exponentiellen Kosten (Julian Schwarze sprach davon, dass die letzten 10% an wirklich realistischer Qualität gern zur mehrfachen Kostensteigerung) führt.
Gleichzeitig sprach Marc-G. Weidt auch von der Chance - gerade in der aktuellen Zeit - wo Messen u.v.a. ausfallen - auf der Basis von existierenden 3D Daten, relativ schnell und einfach (die Tools werden immer schneller und günstiger) realistisch Produktwelten verhältnismäßig gut präsentieren zu können.

Auch aus der frisch gebildeten VDID Wissenspool-Gruppe zu diesem Thema kamen Stellungnahmen und die Aufforderung, sich doch dort für Rückfragen und gegenseitigen Austausch mit zu engagieren:

www.vdid.de/aktuell/index.php?v=2797

www.virtualspeech.com/blog/history-of-vr

www.annettelangproductdesign.de

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Inhalt + Visuals zu D.W.D. vom 27.01.2021 mit A. Lang (PDF)

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Walter Heidenfels

Bericht

La Mamma wies den Weg

Die Regionalgruppe VDID NORD hat sich zur Aufgabe gemacht, stärker zusammenzuwachsen. Wie könnte das besser gehen, als mit dem gegenseitigen Kennenlernen? Daher findet bei jedem Treffen ein kurzes ... mehr

Walter Heidenfels

  

La Mamma wies den Weg

Die Regionalgruppe VDID NORD hat sich zur Aufgabe gemacht, stärker zusammenzuwachsen. Wie könnte das besser gehen, als mit dem gegenseitigen Kennenlernen? Daher findet bei jedem Treffen ein kurzes aber intensives Interview statt. Per Losverfahren durfte Walter Heidenfels, ein Urgestein im VDID, am 27. Januar 2021 den Anfang machen.

Im Gespräch mit Walter Heidenfels von Dr. Sybs Bauer

Ein Besuch in der Stadtbücherei brachte Walter zum Industriedesign. Genauer ein Buch, welches er dort fand. "Industrial Design. Grundlagen der Industrieproduktgestaltung“ von Bernd Löbach auf dessen Titelbild der Klassiker "La Mamma“ des Designers Gaetano Pesce von B&B Italia prangte. Bestätigt wurde er in seinem Interesse vom Arbeitsamt, denn die "Blätter für Berufskunde“ beinhalteten ganz frisch das Industriedesign, übrigens vom VDID aufgesetzt. So wechselte er vom Spiel im Hambacher Forst in die Großstadt Wuppertal. Während eines Praktikums in Köln lernte er dann eine Regionalgruppe im VDID kennen und trat sofort ein. Wir schreiben das Jahr 1984. Karl-Heinz Krug, Chefredakteur der "form“, war Vorsitzender. Mit ihm fuhr er in seiner klapprigen Ente (die Älteren unter uns wissen, dass das ein beliebtes Automobil war) nach Köln, er wollte unbedingt die neue Messe "Public Design“ besuchen. Ein „must "be“ für damalige Designstudierende.

Kaum verließ er die Bergische Universität, gestaltete er Staubsauger für "sebo", eine Firma, die von zwei Vorwerk-Ingenieuren frisch gegründet wurde. Es ging um Profi-Staubsauger für Putzkolonnen. Als er auf einer privaten Party war (man sollte wirklich immer zu jeder Party gehen), wurde er angesprochen, es werde ein Designer gesucht. Ein triftiger Grund sich mit einem Kollegen selbstständig zu machen....

Das ganze Gespräch zwischen Walter Heidenfels und Dr. Sybs Bauer kann im PDF gelesen werden.

E-Mail:

Das ganze Gespräch zwischen Walter Heidenfels und Dr. Sybs Bauer hier genießen... (PDF)

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materials monday #1 in pandemischen Zeiten - von Karl Johan Bertilsson - Farbexperte

Bericht

Erster Materials Monday - starke Resonanz

Am Montag 18.01.2021 fand von 17 bis 18 Uhr der erste Materials Monday auf Zoom und in Englisch statt. In dem interaktiven Dialogformat der materials.cologne für die Designbranche und alle ... mehr

materials monday #1 in pandemischen Zeiten - von Karl Johan Bertilsson - Farbexperte

Portraitfoto Karl Johan Bertilsson - Farbexperte

materials monday #1 von Karl Johan Bertilsson - Farbexperte

Erster Materials Monday - starke Resonanz

Am Montag 18.01.2021 fand von 17 bis 18 Uhr der erste Materials Monday auf Zoom und in Englisch statt.

In dem interaktiven Dialogformat der materials.cologne für die Designbranche und alle Designinteressierten präsentierte Karl Johan Bertilsson von MRKRL (Stockholm), das für alle Designsparten spannende Thema 'Colour and Trends in our Design'.
Der renommierte internationale Farbexperte, berichtete über die Farbtrends 2021 und warum sie die Grundlage aller sinnhafter Gestaltung sind, gerade auch in den Zeiten des Wandels und den wechselnden Zukunftsperspektiven.

Karl Johan Bertilsson präsentierte die Colour Trends 2021 bereits auf THE STAGE der imm cologne 2020 und nun auch online am Materials Monday #1. Bertilsson sprach vor allem auch darüber, wie die Corona-Pandemie die Trends noch verstärkt und was Designer daraus ableiten können. Der Materials Monday wird vom VDID Mitglied Martin Beeh organisiert und moderiert.
Der Materials Monday ist ein neues, 14-tägiges Format der materials.cologne - Die Plattform für Design und Innovation.

Vormerken:
Materials Monday #2 am 1.02.2021 mit Foltin Future Consulting:
Trends as drivers for new solutions.
Materials Monday # 5 am 15. März 2021 wieder mit Karl Johan Bertilsson: Colour Talk, eine Fortsetzung des Vortrags vom 18.01.2021.

www.mat.cologne

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Bericht

Bericht vom Neujahrstreffen NORD

Gleich zu Anfang des Jahres trafen sich die Nordlichter – natürlich digital. Ein intensives, informatives und humorvolles Treffen! Wir hoffen, dass beim nächsten Mal alle Teilnehmer*innen aus dem ... mehr



  

Bericht vom Neujahrstreffen NORD

Gleich zu Anfang des Jahres trafen sich die Nordlichter – natürlich digital. Ein intensives, informatives und humorvolles Treffen! Wir hoffen, dass beim nächsten Mal alle Teilnehmer*innen aus dem Norden dabei sein werden.

In der ersten kurzen Vorstellung aller Teilnehmer*innen ergaben sich ungeahnte Verbindungen über das Design hinaus. Zum einen ist es der Stuttgarter Raum, und zum anderen die Musik. Nicht nur ein bisschen Musik. Gleich zwei aktive Bandmitglieder, Rockmusiker mit E-Gitarre, ein Kontrabass oder klassische Gitarre Musiker und ganz ohne Band, die Querflöte, die nie jemand hören wird – man könnte behaupten, dass gestalten irgendwie auch musisch ist.

Im Anschluss wurde ein Teilnehmer per Losverfahren für ein intensiveres Interview ausgewählt. Wer steht hinter dem Designer? Dieses Mal traf es unser VDID Mitglied Walter Heidenfels von Teams Design. Sybs stellte Fragen, schnell zu beantworten – natürlich durfte es auch ein bisschen mehr sein. (siehe nächster Beitrag)

Wir werden uns in 2021 ca. alle 2 Monate digital zusammentreffen, hoffen aber auch, dass dieses Jahr ein offline-Treffen möglich sein wird. Für die nächsten Male wird ein wiederholendes Thema ein 15 minütigen Vortrag eines Teilnehmers sein, der (oder die) Wissen teilen wird. Freiwillige vor und schon meldete sich Matthias Votteler – wir sind gespannt!

Nach unserer Diskussion über das Thema Nachhaltigkeit und unsere Verantwortung, angestoßen auf Grund des VDID Jahresthemas, bestätigten wir uns gegenseitig mit unseren Erfahrungen: interessiert uns alle, viel Wissen ist vorhandenem und wir sind der Notwendigkeit sehr wohl bewusst, doch als Designer*innen hatten wir alle noch keinen Einfluss auf unsere Kunden. Bedenkend, dass doch viel Jahre der Designarbeit hier zusammentrafen ist das erschreckend nüchtern.

Zwei Themen kristallisierten sich an dem inspirierenden Abend für 2021 heraus: Designausbildung und Designkritik. Dabei wollen wir externe ebenso hören wie intern diskutieren. Wie genau das aussehen wird, geht jetzt in die Gestaltung.

Wir hoffen, dass es bei unserem nächsten Treffen, am Mittwoch 24.02.2021 um 18:00 bis 20:00 Uhr noch mehr Nordlichter zu uns stoßen werden! Wir zumindest stehen auf Wachstumskurs!

Bitte diesen Termin vormerken!
Anmeldung wie immer über die GS oder bei Sybs direkt.

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VDID Regionalgruppe BaWü trifft sich online

Bericht

VDID Ba-Wü online Treffen

Das erste Online-Treffen 2021 der VDID Region Baden-Württemberg fand am 13. Januar statt und wurde primär zu Gesprächen der aktuellen Lage und Perspektiven genutzt. Neue Lösungen, ... mehr

VDID Regionalgruppe BaWü trifft sich online

  

VDID Ba-Wü online Treffen

Das erste Online-Treffen 2021 der VDID Region Baden-Württemberg fand am 13. Januar statt und wurde primär zu Gesprächen der aktuellen Lage und Perspektiven genutzt.

Neue Lösungen, professionelle Ansätze aber auch private Steckenpferde wurden thematisiert - die sich in neuen, sich wandelnden Zeiten ergeben.

Dass z.B. Geschäftsreisen auf ca. 1/3 der Vorjahre zurück gegangen sind - andererseits sich innerhalb des VDID regelmäßige (z.B. monatlich - im Vergleich zu sonst nur 2x jährlichen) Treffen etablieren und sogar teilweise breiterer Teilnahme erfreuen.

Auch die Region Ba-Wü wird sich künftig am 2. Mittwoch im Monat von 18:00 - 20:00 Uhr online treffen - nach Anmeldung erhalten Sie einen Link zu den angebotenen ZOOM-Räumen - um Schwerpunktthemen zu diskutieren.

Für das nächste OnlineTreffen der VDID Regionalgruppe Baden-Württemberg am Mi. 10. Februar 2021 um 18 Uhr, wird Wolfgang Fabian in Erinnerung an den im Januar verstorbenen Unternehmer Dr. Manfred Lamy über die Zusammenarbeit mit designorientierten Unternehmensleitern frei sprechen und den online Teilnehmenden einen Einblick geben.
Danach findet eine offene Diskussionsrunde zu diesen und weiteren Themen (Vorschläge gerne einsenden) statt.

Die Online-Meetings dienen dem Austausch unter Designer*innen und Interessierten, dürfen aber gern mit Diskussionsthemen und / oder Impulsvorträgen angereichert werden.
Für eine Einladung zu dem nächten Treffen, wenden Sie sich bitte bis spätestens 9.2.2021 12Uhr per mail an Christoph Winkler oder die VDID Geschäftsstelle!:
Nach Ihrer Anmeldung via e-Mail erhalten Sie eine Einladung zu dem Online-Treffen der Regionalgruppe.

Christoph Winkler, VDID Vorsitzender Region Baden-Württemberg

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Porsche 2021_3D Druck Prototyp1_S20_5721

Bericht

3D Druck Prototyp für Kleinserie bei Porsche

Die Porsche-Vorentwicklung weist Potenzial der additiven Fertigung für Hochleistungsantriebe nach: E-Antrieb-Gehäuse aus dem 3D-Drucker Stuttgart. Leichter, steifer, kompakter: Porsche hat ... mehr

Porsche 2021_3D Druck Prototyp1_S20_5721

Porsche 2021_3D Druck Prototyp2

Porsche 2021_3D Druck Prototyp3

3D Druck Prototyp für Kleinserie bei Porsche

Die Porsche-Vorentwicklung weist Potenzial der additiven Fertigung für Hochleistungsantriebe nach: E-Antrieb-Gehäuse aus dem 3D-Drucker

Stuttgart. Leichter, steifer, kompakter: Porsche hat erstmals das komplette Gehäuse eines E-Antriebs im 3D-Druck hergestellt. Die im additiven Laserschmelz-Verfahren hergestellte Motor-Getriebe-Einheit hat alle Qualitäts- und Belastungsprüfungen problemlos bestanden. „Damit haben wir nachgewiesen, dass sich die additive Fertigung mit all ihren Vorteilen auch für größere und hochbelastete Komponenten eines Elektro-Sportwagens eignet“, sagt Falk Heilfort, Projektverantwortlicher Antriebsvorentwicklung im Porsche Entwicklungszentrum Weissach. Vorstellbar ist der Einsatz des optimierten E-Antriebs beispielsweise in einem Supersportwagen mit geringen Stückzahlen.

Mit dem Prototyp gelangen den Ingenieuren der Vorentwicklung gleich mehrere Entwicklungsschritte auf einmal. Das additiv gefertigte Leichtmetall-Gehäuse wiegt weniger als ein konventionell gegossenes Bauteil und reduziert das Gesamtgewicht des Antriebs um circa zehn Prozent. Durch spezielle Strukturen, die erst im 3D-Druck möglich werden, erhöhte sich die Steifigkeit in stark belasteten Bereichen gleichzeitig auf das Doppelte. Ein weiterer Vorteil der additiven Fertigung: Zahlreiche Funktionen und Bauteile konnten integriert werden, was den Montageaufwand erheblich reduziert und unmittelbare Vorteile für die Bauteilqualität mit sich bringt.

Der 3D-Druck eröffnet neue Möglichkeiten in der Entwicklung sowie in der Herstellung von Bauteilen mit geringer Stückzahl. Porsche treibt dabei intensiv den Einsatz von additiver Fertigung für die Optimierung hoch belasteter Bauteile voran. Allerdings sind die erweiterten gestalterischen Freiheiten des 3D-Drucks auch mit speziellen Anforderungen an die Konstruktion verbunden.

Mit der aktuell verfügbaren Maschinentechnologie hat der Druck des ersten Gehäuse-Prototyps noch mehrere Tage in Anspruch genommen. Zudem musste aufgrund der Bauteilgröße in zwei Bauprozessen gedruckt werden. Mit den neuesten Maschinengenerationen ist es möglich, diese Zeit um 90 Prozent zu reduzieren und das komplette Gehäuse in einem Bauprozess herzustellen.

Ausführlichere Informationen zum Einsatz der neuesten 3D-Druck-Techniken (bei Porsche) können Sie dem ausführlicheren PDF Dokument im Anhang entnehmen.

Quelle: Technikkommunikation, Hermann-Josef Stappen

newsroom.porsche.com/de/2020/innovation/porsc

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E-Antrieb-Gehäuse aus dem 3D-Drucker (PDF)

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UX & agiles Arbeiten erfolgreich etablieren

Kennen Sie die Situation, dass Designer und Software Engineers häufig nicht effektiv zusammen arbeiten? Selbst in agilen Kontexten werden Produkte wasserfallartig produziert, sodass die Qualität der Arbeitsergebnisse erst zu spät bewertet und optimiert wird.
Kontinuierliche Verbesserung der User Experience sollte stets im Fokus stehen. Agiles UX Design als gelebte Praxis. Lernen Sie unseren praxis-erprobten UX Management Baukasten „Continuous UX“ kennen, mit dem Sie agil und nutzerzentriert arbeiten können.

Sie als Entscheider, Teamleiter, Product Owner oder Projektverantwortlicher haben den Wert von User Experience erkannt und möchten mensch-zentriertes Design nun künftig in all Ihre agilen Projekte integrieren. Sie erhalten in dieser Schulung Argumente an die Hand, warum sich UX und Agilität nicht ausschließen und erfahren, wie Sie mit nutzerzentrierten MVPs Projekte so steuern können, dass weniger Entwicklungsaufwände und -risiken entstehen.

Themen im Detail finden Sie in dem angehängten PDF Flyer - mit den Modul-Kurzbeschreibungen...

Seminarpreis Onlinetraining*
VDID Mitglieder 599€
Normalpreis 665€
Mindestteilnehmer: 8

Centigrade - Saskia Hehl
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+49 681 959 3110

www.centigrade.de/de/leistungen/ux-academy

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