Zum Artikel springen
>

Aktuell

Armin Scharf

10.04.2019

Adieu Designreport

Achtung, ich bin befangen! Seit vielen Jahren war ich Autor des designreports, habe beständig Inhalte, Ideen, Konzepte geliefert und Schwerpunktthemen erdacht. War – denn damit ist jetzt Schluss, ... mehr

Armin Scharf

10.04.2019

Adieu Designreport

Achtung, ich bin befangen! Seit vielen Jahren war ich Autor des designreports, habe beständig Inhalte, Ideen, Konzepte geliefert und Schwerpunktthemen erdacht. War – denn damit ist jetzt Schluss, der Rat für Formgebung, Verleger und Herausgeber, hat sich spontan entschlossen, das Magazin einzustellen. Heft 2, das in diesen Tagen erscheint, wird die letzte Ausgabe sein. Die Gründe? „Das Leser- und Nutzerverhalten hat sich radikal verändert. Der Newsletter im Netz hat gute Abo- und Klickzahlen, der Report aber nicht. Das frustriert mich.“ Sagt Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rates auf Nachfrage von Fabian Wurm in Horizont. Wirtschaftlich betrachtet war der designreport sicherlich stets ein Problemkind, auch schon bevor der Rat ihn 2015 vom Konradin Verlag nach Frankfurt zurückholte. Mit dem Umzug wurde der designreport aber auch zum Markenbotschafter des Rates selbst, so die offizielle Lesart bis neulich, ein Botschafter, der nicht primär Renditevorgaben erfüllen muss. Diese vielleicht naive Annahme hat sich nun kurzerhand verflüchtigt.

Mit Heft 2 endet nicht nur die durchaus wechselvolle Geschichte des designreports, es geht damit ein Medium über die Planke, das stets praxisbezogen gedacht war. Das mit im Diskurs stand, Entwicklungen hinterfragte, Stimmen weitertrug und die Branche mit vielfältigsten Informationen versorgte. Das Verschwinden wirkt viel weiter in die Branche hinein, denn künftig gibt es kein spezifisch zugeschnittenes Informationsangebot mehr, es bleibt ein informationelles Vakuum zurück.
Vielleicht ist es aber auch an der Zeit, eine viel grundsätzlichere Frage zu formulieren: Benötigt die Branche überhaupt ein eigenes Medium? Das Fragezeichen denke man sich in fetter Typo – denn wäre der Bedarf da, müsste der Rat nicht über geringe Abonnentenzahlen klagen. Die Nutzung von Medien ändert sich derzeit rasant, das ist unbestritten und tangiert auch Fachmagazine wie den designreport. Die Bereitschaft, für geprüfte, originale und nutzwertige Informationen zu bezahlen, geht auch in der Kreativbranche zurück – obgleich ausgewählte Informationen, Inspirationen und profundes Wissen den kreativen Humus bilden. Medien dienen auch dazu, das Augenmerk auf wunde Stellen zu legen und Diskussionen zu initiieren. Und davon gäbe es eigentlich genug zu führen – etwa, wie es dazu kam, dass Design in einer marketinggetriebenen Rolle gefangen ist, oszillierend zwischen Kostenminimierung, Verkaufsoptimierung, Ästhetisierung und awardgenährten Selbstsonnung.
Wo also soll all dies nun stattfinden? Lässt sich das Vakuum wieder befüllen? Ich habe meine Zweifel, lasse mich aber gerne überraschen.

Armin Scharf

www.bueroscharf.de/

weniger

 
Visual Shenzhen Fair 2019

10.04.2019

Einladung zu zwei Internationalen Designevents in China für VDID Mitglieder

Shenzhen International Industrial Design Fair (SZIDF) 2019 und zur 2. Hebei International Design Week in Xiongan New Area Die SIDA, Shenzhen Industrial Design Profession Association, ... mehr

Visual Shenzhen Fair 2019

10.04.2019

Einladung zu zwei Internationalen Designevents in China für VDID Mitglieder

Shenzhen International Industrial Design Fair (SZIDF) 2019 und zur 2. Hebei International Design Week in Xiongan New Area

Die SIDA, Shenzhen Industrial Design Profession Association, www.szida.org, hat die VDID Mitglieder für 2019 zu zwei Messen in China im Doppelpack eingeladen – 2019 ist Deutschland Gastland:

Shenzhen International Industrial Design Fair (SZIDF 2019) in Shenzhen / 3. bis 5. Nov. 2019
und
2nd Hebei International Design Week (HIDW) in Xiongan New Area, 21. - 27. Nov. 2019


Die Einladung zur Messe SZIDF umfasst für Mitglieder des VDID die kostenlose Anlieferung der Ausstellungprodukte von Deutschland und eine 108 qm große Messestandfläche. Der Entwurf des Messestands muss von den Teilnehmern organisiert werden, sowie die Finanzierung des Aufbaus vor Ort. Wir verhandeln gerade noch die Materialkosten.

Die deutschen Ausstellungsstücke werden in der Zeit zwischen den beiden Messen vom Transportlieferanten Sino-Trans eingelagert. Uns wurde zugesagt, dass Sino-Trans die Versicherung der Ausstellungsstücke übernimmt.

Der Aufbau des gleichen Messestands auf der Messe HIDW wird durch den Gastgeber, die Regierung in Hebei, organisiert und bezahlt.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt habe, an beiden Ausstellung teilnehmen zu wollen, bitten wir Sie eine Email bis zum 30. April 2019 an Frederike Kintscher zu schreiben.

Frederike Kintscher-Schmidt
Regionalvertretung Berlin | Brandenburg | Mecklenburg-Vorpommern
Brunnenstraße 49 | D-10115 Berlin
M: +49 173 23 66 911
skype: frederike.kintscher

www.szidf.com/english.html

www.szida.org/list-2-1.html

E-Mail:

SZIDF 2019 Media Pack (PDF)

Quelle: Redaktion

weniger

 
EU Flagge zum Entsendegesetz 2019

09.04.2019

Wer weiß denn sowas? EU-Entsendebescheinigung für Geschäftsreisende

Seit dem 1. Januar muss, wer im europäischen Ausland (d.h. innerhalb des EWR - europäischen Wirtschaftsraum) arbeitet, eine A1 Erklärung mit sich führen, zum Nachweis der ... mehr

EU Flagge zum Entsendegesetz 2019

09.04.2019

Wer weiß denn sowas? EU-Entsendebescheinigung für Geschäftsreisende

Seit dem 1. Januar muss, wer im europäischen Ausland (d.h. innerhalb des EWR - europäischen Wirtschaftsraum) arbeitet, eine A1 Erklärung mit sich führen, zum Nachweis der Sozialversicherungspflicht!

Das gilt für Angestellte und auch für Selbständige - z.B. schon bei einem Messebesuch! Also z.B. auch wer bei der aktuell laufenden Möbelmesse in Mailand tätig ist...

Mehr dazu von unserem VDID Experten Lutz Gathmann,
Sicherheitstechniker VDSI
Telefon: +49-211-452919

www.dvka.de/de/arbeitgeber_arbeitnehmer/antra

E-Mail:

Eu Entsendebescheinigung - Antragsformular (PDF)

weniger

 
Anna Küpker

09.04.2019

Willkommen im VDID, Anna Küpker!

Seit Anfang des Jahres ist Anna Küpker Mitglied im VDID. Sie studierte Kommunikationsdesign an der Folkwang Universität der Künste in Essen mit den Schwerpunkten Editorialdesign und Typografie und ... mehr

Anna Küpker

09.04.2019

Willkommen im VDID, Anna Küpker!

Seit Anfang des Jahres ist Anna Küpker Mitglied im VDID. Sie studierte Kommunikationsdesign an der Folkwang Universität der Künste in Essen mit den Schwerpunkten Editorialdesign und Typografie und hat 2015 ihr Diplom abgelegt. Danach war sie im Ausland und hat, wieder zurück in Essen, in der Bergsport- und Outdoorbranche gearbeitet. Seit letztem November ist sie Teil des ifm inhouse Designteams im Bereich Industrial Design & Innovation Strategy.

Welches sind für Sie die größten Herausforderungen als Berufsanfängerin im Industriedesign?
Von Hause aus bin ich Kommunikationsdesignerin und stehe noch ganz am Anfang meiner Tätigkeit im Industriedesign. Gerade das macht den Berufseinstieg zu einer aufregenden, schönen und mitunter herausfordernden Aufgabe. Eine der größten Hürden, zugleich aber auch der Reiz, liegt für mich darin, die mir bekannten formalen Schlüssigkeiten, die ich in typografischen oder grafischen Arbeiten sehe, auf den dreidimensionalen Raum zu übertragen.

Worauf ich mich in meiner zukünftigen Arbeit sehr freue, ist immer wieder sinnvoll zwischen technischen Anforderungen, Bedienkonzepten, Ergonomie, Fertigungsgerechtigkeit und Nutzerorientierung zu vermitteln und zu schlüssigen gestalterischen Ergebnissen zu kommen.

Besondere Freude macht es mir, neue Herangehensweisen zu entwickeln und das eigene Verständnis von Gestaltung auf eine vernetzte und gleichberechtigte, interdisziplinäre Arbeit mit vielen Mitwirkenden auszuweiten.

Warum sind Sie Mitglied im VDID geworden?
Ich sehe mich in meiner Arbeit als Industriedesignerin noch am Anfang und erhoffe mir durch die Mitgliedschaft im VDID Möglichkeiten, mich weiter zu vernetzen und neue Impulse aufzunehmen.

In meiner gestalterischen Arbeit sind mir Inspiration durch Gespräche, andere Charaktere und die Sicht- und Denkweisen anderer wichtig, um von den eigenen Ideen zurücktreten zu können. Erst durch den Abstand zur eigenen Gestaltung und durch die Verquickung vieler Einflüsse entwickelt sich Innovatives und Neues.

www.ifm.com/de/de

E-Mail:

weniger

 

07.02.2019

Danke für alle Einreichungen zum VDID NEWCOMERS' AWARD!

Nachwuchs für das Industriedesign der Zukunft gesucht und gefunden! Der VDID NEWCOMERS‘ AWARD zeichnet herausragende Studienleistungen aus und bietet angehenden Industriedesign Kolleginnen und ... mehr



07.02.2019

Danke für alle Einreichungen zum VDID NEWCOMERS' AWARD!

Nachwuchs für das Industriedesign der Zukunft gesucht und gefunden!

Der VDID NEWCOMERS‘ AWARD zeichnet herausragende Studienleistungen aus und bietet angehenden Industriedesign Kolleginnen und Kollegen die Plattform und Unterstützung für den erfolgreichen Einstieg in den Beruf. 2019 wird der VDID Wettbewerb offen für alle Nachwuchskräfte im Produkt- und Industriedesign in der Bundesrepublik Deutschland ausgeschrieben. Vergeben werden drei gleichwertige Hauptpreise sowie ein Sonderpreis "Licht im Produktdesign". Anerkennungen können ausgesprochen werden.

Ausschreibung:
Gesucht wurden die besten Studienprojekte und Abschlussarbeiten an Hochschulen im Bereich Produkt- / Industriedesign der Jahre 2017 bis 2019.
Das Thema war frei; Arbeiten zu allen Sparten* des Produkt- und Industriedesigns können eingereicht werden.
* Haushalt / Interior / Freizeit/Sport / Elektronik / Büro / Industrie / Medizin / Fahrzeuge / Public Design/Messe / Interface Design / Design Management

Einsendeschluss war der 20. März 2019!

Zu bewundern sind alle Preisträger*innen mit ihren spannenden Projekten auf der interzum vom 21. bis zum 24. Mai in Köln!
Preisverleihung am 24. Mai, Anmeldung über die VDID Geschäftsstelle:


Detailliertere Infos unter:

www.vdid.de/newcomer/award.php

E-Mail:

weniger

 
Nina Ruthe, Foto: Manfred Wegener

10.03.2019

Die Jury zum VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2019 stellt sich vor:

NINA RUTHE Vorsitzende VDID NRW, Design Studio Niruk, Hürth Nina Ruthe ist seit 1997 als Designerin selbstständig. Sie studierte an der Hochschule Niederrhein, ehem. Werkkunstschule Krefeld, ... mehr

Nina Ruthe, Foto: Manfred Wegener

10.03.2019

Die Jury zum VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2019 stellt sich vor:

NINA RUTHE
Vorsitzende VDID NRW, Design Studio Niruk, Hürth

Nina Ruthe ist seit 1997 als Designerin selbstständig. Sie studierte an der Hochschule Niederrhein, ehem. Werkkunstschule Krefeld, Visuelle Kommunikation und Objekt-/Produktdesign und schloss beide Studiengänge je mit Diplom ab. Gestalterisch interdisziplinär ausgebildet, arbeitete sie im Bereich Visual Branding, Event- und Produktdesign für unterschiedlichste Kunden und Projekte. 2011 gründete sie das DESIGN STUDIO NIRUK. Im Jahr 2013 erhielt sie Verstärkung durch David Antonin. Gemeinsam leiten beide das Designstudio seit 2017. Nina Ruthe lehrt seit 2015 Produktdesign und Formsprache an der ecosign/ Akademie für nachhaltiges Design Köln und ist seit 2018 ehrenamtlich im VDID Vorstand als Vorsitzende für NRW tätig.

Alle Mitglieder der Jury zum VDID NEWCOMERS' AWARD 2019 sind zu finden unter:

www.vdid.de/newcomer/award.php

www.niruk.de/

weniger

 
Imagebild - VDID Logo zu Schutzrechte

07.03.2019

Schiedsgerichtsstelle Design des VDID eingestellt

Über die letzten Jahre hat sich herausgestellt, dass sich die Einrichtung einer Schiedsstelle für Design nicht langfristig durchsetzen wird. Der seiner Zeit im VDID definierte Ansprechpartner ... mehr

Imagebild - VDID Logo zu Schutzrechte

07.03.2019

Schiedsgerichtsstelle Design des VDID eingestellt

Über die letzten Jahre hat sich herausgestellt, dass sich die Einrichtung einer Schiedsstelle für Design nicht langfristig durchsetzen wird.

Der seiner Zeit im VDID definierte Ansprechpartner hat diesbezüglich in den letzten Jahren zu wenige bzw. keine Anfragen erhalten. Daher wird es diese Schiedsgerichtsstelle künftig nicht (mehr) geben. Bitte passen Sie diesbezüglich nötigenfalls Ihre AGB an und streichen Sie den Hinweis auf die Schiedsvereinbarung.

Die angepasste Variante der VDID Info zu Schutzrechten und Verträgen ist im Mietgliederbereich oder über die VDID Geschäftsstelle als PDF zu erhalten.

VDID Geschäftsstelle

www.vdid.de/user/index.php

E-Mail:

Quelle: Geschäftsstelle

weniger

 
Designers' Open 2019 - Foto von DO 2018

Anzeige

Jetzt bewerben: Designers‘ Open werden im Oktober zum Hotspot der Gestaltungsszene

Messe, Forum, Festival – das sind die Designers‘ Open in der KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig. Sie öffnen vom 25. bis 27. Oktober 2019 und präsentieren individuelle Produkte und neueste ... mehr

Designers' Open 2019 - Foto von DO 2018

Anzeige

Jetzt bewerben: Designers‘ Open werden im Oktober zum Hotspot der Gestaltungsszene

Messe, Forum, Festival – das sind die Designers‘ Open in der KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig. Sie öffnen vom 25. bis 27. Oktober 2019 und präsentieren individuelle Produkte und neueste Innovationen in den Areas DO/Research & Industry, DO/Interior & Furniture, DO/Fashion & Accessoires und DO/Graphic & Media.

Designer können sich ab sofort für den besonderen Event bewerben – Newcomer sind ausdrücklich erwünscht!
17.500 Besucher kamen im letzten Jahr auf die Designers‘ Open und werden auch in diesem Jahr erwartet. Auf Entdeckungstour nach individuellen Produkten steht vor allem das persönliche Gespräch im Fokus, so dass beim Netzwerken nicht selten neue Ideen entstehen. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein hochkarätiges Fachprogramm der verschiedenen Designdisziplinen. Doch nicht nur im Zentrum von Leipzig wird an diesem Wochenende Design gelebt. Im ganzen Stadtgebiet öffnen ausgewählte DO/Spots: Kreative Freiräume wie Ateliers, Galerien und Arbeitsräume zeigen Design dort, wo es entsteht und laden zur einzigartigen Spritztour ein.

Bewerbungsschluss: 30. Juni 2019!

www.designersopen.de/anmeldung/

weniger

 
Foto: Andreas Enslin

06.03.2019

Zwei Fragen an Industriedesigner*innen im Jahr 2019

1. Welche Bedeutung, Andreas Enslin, hat der Mythos Bauhaus heute in Ihrer Arbeit im Industriedesign? Das Bauhaus zeigt mir zwei Dinge: einmal wie weit sich Erfinder, Designer, Visionäre und ... mehr

Foto: Andreas Enslin

06.03.2019

Zwei Fragen an Industriedesigner*innen im Jahr 2019

1. Welche Bedeutung, Andreas Enslin, hat der Mythos Bauhaus heute in Ihrer Arbeit im Industriedesign?
Das Bauhaus zeigt mir zwei Dinge: einmal wie weit sich Erfinder, Designer, Visionäre und Vordenker von den Vorbildern ihrer Zeit lösen können und welche Kraft entsteht, wenn Menschen unterschiedlicher Herkunft mit unterschiedlichem Wissen zusammenkommen und Neues wagen.

Zum anderen: 100 Jahre haben in der Industriegesellschaft nicht ausgereicht, die Bedeutung von Kultur, Kreativität und Kunst neben Wissenschaft und Technik in unserer Gesellschaft gleichwertig werden zu lassen.

2. Welche Transformation wird den Berufsstand in den nächsten Jahren nachhaltig verändern (und sich in der Arbeit des VDID widerspiegeln müssen)?
Es sind gerade die Designer, die auf Grund der digitalen Technologien selbst einen der größten Umbrüche erleben. Ihre Branche löst sich auf, Design scheint sich enorm zu demokratisieren. Philippe Starck hatte es in der letzten Woche in einem Interview mit der Süddeutschen auf der Mobile World in Barcelona auch schon erkannt: „Unser Beruf war nur eine Übergangserscheinung im 20. und 21. Jahrhundert. Wir haben Dinge besser gemacht, indem wir sie verschönerten. Aber wenn man Produkte nicht mehr sieht, werden wir nicht mehr gebraucht.“

Ganz so simpel ist es allerdings nicht. Designer werden besonders dort gebraucht, wo Technik sich nicht mehr – wie noch zu Zeiten des Bauhauses - selbst erklärt. Das Verschwinden der Technik ist kein neuer Trend, die klassische Domäne der Designer - Technik für Menschen erklärbar und damit zugänglich zu machen - hat sich aber vom Industriedesign zum UX Design verlagert.

Die Disziplin "Design" muss sich nun dringend verändern, da sich auch die Art und Weise, wie Produkte im Zeitalter der Digitalisierung entwickelt werden, drastisch verändert hat. Schon versuchen die ersten KI-Systeme selbstständig Vorschläge für bessere Formen zu machen.

Weil aber „unsichtbare“ Technologien für Menschen „unverständlich“ sind, leisten Designer, denen es gelingt aus anspruchsvollen Technologien leicht zugängliche Produkte und Services zu machen, einen wichtigen kulturellen Beitrag zur Zukunft unserer Gesellschaft. Sie bauen Brücken zwischen hochentwickelten Technologien und Menschen, die in ihrem ohnehin viel zu komplexen Alltag nach Glück, Sinn und Orientierung suchen.

Abbildung: Rechnerteil eines IBM Quantencomputers (der normalerweise schockgefrostet in einem Tank aus flüssigem Helium steckt). Diese Maschinen werden das Thema KI extrem befördern, da jede Zelle mehr die Leistung nicht einfach verdoppelt sondern vermehrfacht (n X n).

Andreas Enslin, VDID Vizepräsident

Der VDID freut sich, Ihre Haltung zum Bauhaus und dem aktuellen Wandel im Industriedesign zu erfahren! Schreiben Sie uns Ihre Antworten auf die zwei Fragen an Industriedesigner*innen im Jahre 2019 bitte an:

E-Mail:

weniger

 
Regionaltreffen mit Wahl 2019 bei INTeF

27.02.2019

Neue Delegierte und Regionalvorsitzender in Region 03 nach Wahlen in Darmstadt

Ende Februar war die VDID Regionalgruppe Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Darmstadt zu Gast beim Institut für Neue Technische Form INTeF. Es wurden neue Delegierte für die Region 03 sowie ... mehr

Regionaltreffen mit Wahl 2019 bei INTeF

27.02.2019

Neue Delegierte und Regionalvorsitzender in Region 03 nach Wahlen in Darmstadt

Ende Februar war die VDID Regionalgruppe Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Darmstadt zu Gast beim Institut für Neue Technische Form INTeF. Es wurden neue Delegierte für die Region 03 sowie die Regionalleitung gewählt.

Einstimmig wurden zum neuen Regionalvorsitzenden Wolfgang Baier und als Stellvertreter Andreas Schmieg gewählt.
Neue Delegierte sind Jochen Denzinger, Mark Hetterich, Annette Lang und Benjamin Schöpfer. Mit dem verstärkten und frischen Team freut sich die Region auf neue Aktivität.
Der VDID dankt Andreas Schmieg für sein 9-jähriges ehrenamtliches Engagement als Regionalgruppenvorsitzenden und seine erfolgreiche Verbandsarbeit!

Nun ist es an allen Mitgliedern der Region, frische Vorschläge für neue Aktivitäten einzureichen. Geplant sind Firmenbesuche, Stammtische, Vorträge und Party.

Wolfgang Baier, VDID Regionalvorsitzender

www.vdid.de/regionen/ansprechpartner.php?r=3

E-Mail:

Quelle: Region 03 - Hessen | Rheinland-Pfalz | Saarland

weniger

 
Logo 60 Jahre interzum

Anzeige

interzum 2019 - die Highlights

Die interzum 2019 rückt die Themen der Branche in den Fokus. Was bleibt? Was kommt? Antworten darauf finden sich nicht nur in den Präsentationen der Aussteller. Vielfältige Inspirationen und ... mehr

Logo 60 Jahre interzum

Anzeige

interzum 2019 - die Highlights

Die interzum 2019 rückt die Themen der Branche in den Fokus. Was bleibt? Was kommt? Antworten darauf finden sich nicht nur in den Präsentationen der Aussteller. Vielfältige Inspirationen und Impulse für neue Ideen liefern auch die Piazzen zu zukunftsweisenden Themen.

Auf der Piazza „Mobile Spaces“ erleben Sie innovative Lösungen für das Leben in mobilen Lebensräumen. Die Piazza „Surfaces & Wood Design“ zeigt Neuheitenhighlights, die außergewöhnliche Lösungen für Innenräume und Möbel möglich machen. Die Piazza „Disruptive Materials“ verdeutlicht, welche neuen Möglichkeiten aus der Materialforschung für Möbelproduktion und Innenausbau erwachsen. Welche revolutionären Chancen die Digitalisierung bietet, erfahren Sie auf der Piazza "Digitalization: Focus on Consumer Trends!".

Besonders wichtigen und zukunftsträchtigen Themen gibt die interzum 2019 auf Sonderflächen Raum. Die Sonderfläche „Digital Printing“ lädt Sie ein, die Chancen und Einsatzmöglichkeiten des Digitaldrucks kennenzulernen. Auf der Sonderfläche „Tiny Spaces – Living in compact homes“ sehen Sie besonders kreative Ideen und Lösungen für Wohnen auf kleinem Raum.

www.koelnmesse.de

www.interzum.de

Tiny Spaces - Living in compact homes (PDF)

Piazza „Disruptive Materials“ (PDF)

interzum 2019 setzt Oberflächen lässig in Szene (PDF)

weniger

 
Image VDID Satzungsanpassung

21.02.2019

Modernisierung der VDID Satzung erfolgt

Seit 14.1.2019 gilt die aktualisierte und modernisierte Fassung der VDID Satzung. Eine dringend erforderliche Regelung war notwendig, um die VDID Nachwuchsorganisation, das VDIDlab, auch ... mehr

Image VDID Satzungsanpassung

21.02.2019

Modernisierung der VDID Satzung erfolgt

Seit 14.1.2019 gilt die aktualisierte und modernisierte Fassung der VDID Satzung. Eine dringend erforderliche Regelung war notwendig, um die VDID Nachwuchsorganisation, das VDIDlab, auch satzungsgemäß praxisnah und intensiv in die Vereinsstrukturen einzubinden.

In einem zweiten Schritt wird den Mitgliedern bei der nächsten Mitgliederversammlung eine verschlankte Version zur Entscheidung und Abstimmung vorgelegt werden. Diese spiegelt dann vor allem den Wandel des Berufsbildes des Industrie-/Produktdesigners wider.

VDID Geschäftsstelle

www.vdid.de/inhalte/pdf/68_1.pdf

E-Mail:

VDID Satzung - Stand Februar 2019 (PDF)

Quelle: Geschäftsstelle

weniger

 
Visual flyingshapes 2019-02-12

Anzeige

Entdecke die Zukunft von CAD in Virtual Reality mit flyingshapes

flyingshapes ist das Design-Tool der nächsten Generation: die erste CAD-Software für Virtual-Reality. Entwickelt für die spezifischen Bedürfnisse des Produktdesigns, revolutioniert flyingshapes ... mehr

Visual flyingshapes 2019-02-12

Anzeige

Entdecke die Zukunft von CAD in Virtual Reality mit flyingshapes

flyingshapes ist das Design-Tool der nächsten Generation: die erste CAD-Software für Virtual-Reality. Entwickelt für die spezifischen Bedürfnisse des Produktdesigns, revolutioniert flyingshapes die Arbeitsweise und Werkzeuge der Branche.

Mit der Software des Mainzer Unternehmens wird es erstmals möglich, alle Prozessschritte von der ersten Skizze bis zur Feinmodellierung komplett in einem Produkt durchzuführen. Anschließend kann das Ergebnis digital geteilt, weiter bearbeitet oder gedruckt werden.
Das Arbeiten in VR bietet eine neue Qualität gegenüber dem klassischen 2D-Computerbildschirm: Die ständige, intuitive Bewertung der Form in ihrer Räumlichkeit und Dimension führt zu schnelleren Ergebnissen.
Die händische Arbeitsweise bei der VR-Modellierung, die Unterstützung durch innovative Präzisionswerkzeuge und das gemeinsame Bearbeiten von Entwürfen mit Kollegen im gleichen Dokument komplettieren die Vorzüge von flyingshapes.

flyingshapes GmbH
Neue Golden Ross Kaserne
Mombacher Str. 68, 55122 Mainz

Werde zum Vorreiter einer neuen Art der Gestaltung und registriere dich jetzt als Beta-Tester auf:

www.flyingshapes.com/vdid

weniger

 
Pauline Alt

12.02.2019

Willkommen im VDID, Pauline Alt!

Ihren Bachelor hat Pauline Alt in München an der Hochschule für angewandte Wissenschaften im Industriedesign abgelegt. Als Abschlussarbeit entwickelte sie eine Schwimmhilfe, die dazu dient, die ... mehr

Pauline Alt

12.02.2019

Willkommen im VDID, Pauline Alt!

Ihren Bachelor hat Pauline Alt in München an der Hochschule für angewandte Wissenschaften im Industriedesign abgelegt. Als Abschlussarbeit entwickelte sie eine Schwimmhilfe, die dazu dient, die Kraul-Atemtechnik zu erlernen. Zurzeit absolviert sie ihren Master an der Freien Universität Bozen.

Warum haben Sie sich für das Design-Studium in Bozen entschieden?
Design kann so vieles bewirken; was Menschen konsumieren, wie sie mit Produkten umgehen und sie wertschätzen.
In meinem Industriedesign Studium habe ich gelernt, Konzepte und Produkte zu entwickeln, ihre Formen, Farben, Materialien einzusetzen. Ich wollte mein Blickfeld noch erweitern, um mehr von nachhaltigen Produktkreisläufen bzw. neuen Designtechniken zu lernen.

Das Masterstudium Ökosoziales Design in Bozen bietet mir die Möglichkeit, mich mit Designern und Tüftlern aus den verschiedensten Bereichen auszutauschen, neue Eindrücke zu bekommen und vor allem mehr von nachhaltiger Produktentwicklung zu erlernen.
Hinzu kommt der dreisprachige Aufbau des Studiengangs, wodurch ich mich in einer neuen Fremdsprache, dem Italienisch, üben darf.

Warum sind Sie Mitglied im VDID geworden?
Austausch, Kontakte knüpfen, sich unterstützen und voneinander lernen. Ich hatte die Möglichkeit, mein Abschlussprojekt weiterzuentwickeln und dabei wurde mir einmal mehr bewusst, wie wichtig es ist, ein gutes Netzwerk zu besitzen. Das und der Wissensaustausch mit anderen Designern war für mich Grund, dem VDID beizutreten.

pauline-alt.com/

E-Mail:

weniger

 
Phoenix 3D Metaal Abbildung Flyer 2019

Anzeige

Gummikissen-Umformung: Die Technologie zum Tiefziehen in Kleinserien

Phoenix 3D Metaal ist spezialisiert auf die 3D-Umformung von Blechen aus Eisen- und Nichteisenmetallen in kleinen bis mittleren Serien. Das Unternehmen wurde 1960 gegründet und hat seinen Sitz im ... mehr

Phoenix 3D Metaal Abbildung Flyer 2019

Anzeige

Gummikissen-Umformung: Die Technologie zum Tiefziehen in Kleinserien

Phoenix 3D Metaal ist spezialisiert auf die 3D-Umformung von Blechen aus Eisen- und Nichteisenmetallen in kleinen bis mittleren Serien. Das Unternehmen wurde 1960 gegründet und hat seinen Sitz im niederländischen Eindhoven.
Das Unternehmen verfügt über mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Blechteilen für die unterschiedlichsten Industriebranchen. Phoenix 3D Metaal hat sich ein spezifisches Know-how und Fachwissen im Bereich der Gummikissen-Umformung aufgebaut.
www.phoenix3dmetaal.com
Zu den Vorteilen dieser Technologie zählen komplexe, doppelt gekrümmte Teile mit geringen Werkzeugkosten und kurzer Time-to-Market. In dieser Hinsicht stellt die Technologie der Gummikissen-Umformung die Alternative zur Herstellung von Tiefziehteilen in kleinen und mittleren Serien dar. Mit der Spezialisierung auf eine funktionale Nutzung von doppelt gekrümmten Blechteilen wird eine hygienische, leichte und kosteneffiziente Produktgestaltung ermöglicht.
Wir bieten unsere Partnerschaft von der ersten Idee bis zur Serienfertigung des Endprodukts an.

Phoenix 3D Metaal ist VDID Fördermitglied.

Phoenix 3D Metaal BV
Fijenhof 6, 5652 AE Eindhoven, Niederlande
T +31-40-2532944

www.phoenix3dmetaal.com

E-Mail:

Phoenix 3D Metaal Infopräsentation (dt) (PDF)

Phoenix Flyer 2019 (PDF)

weniger

 
© 2019 DESIGN STUDIO NIRUK

02.02.2019

Zwei Fragen an Industriedesigner*innen im Jahr 2019

1. Welche Bedeutung, Nina Ruthe, hat der Mythos Bauhaus heute in Ihrer Arbeit im Industriedesign? Ich möchte mit einem Zitat von Eva Eisler, Architektin und Designerin, beginnen: «Die Bauhausideen ... mehr

© 2019 DESIGN STUDIO NIRUK

02.02.2019

Zwei Fragen an Industriedesigner*innen im Jahr 2019

1. Welche Bedeutung, Nina Ruthe, hat der Mythos Bauhaus heute in Ihrer Arbeit im Industriedesign?
Ich möchte mit einem Zitat von Eva Eisler, Architektin und Designerin, beginnen: «Die Bauhausideen waren revolutionär und sind noch heute gültig. Zu einer Zeit, als man nach einer neuen Lebensweise suchte, brachte Walter Gropius Kunst, Architektur, Design und Handwerk zusammen.»

Als 2016 einige unserer Produktentwürfe in der Bundeskunsthalle Bonn bei der Ausstellung "DAS BAUHAUS - Alles ist Design" im Foyer gezeigt wurden, fühlten wir uns nicht nur geehrt, sondern wir spürten auch, wie der Gedanke des BAUHAUS eng mit heutigen Designtendenzen verknüpft ist. So wie damals sind wir doch immer noch auf der Suche. Gerade im digitalen Zeitalter ist die Frage nach dem "Wie wollen wir leben?" größer als je zuvor.

Unser Auftrag als Industrie-/Designer ist es, an der gesellschaftlichen Umgestaltung mitzuwirken, so wie es auch das Bauhaus gefordert hat. Design ist ein Experimentierfeld ohne Ausgang. Durch die Auseinandersetzung und Reflektion unserer Gesellschaft, - dabei immer die Zukunft für nachfolgende Generationen im Blick -, ist der Gestaltungsauftrag anspruchsvoll und umfassend. Wir entwerfen nicht nur schöne Dinge. Im Idealfall sind es schöne, funktionale und langlebige "Dinge", die Trends überdauern und somit dem Konsumrausch etwas entgegenzusetzen haben - einen emotionalen Wert. Dies ist wichtiger denn je im Zeitalter vermüllter Meere und schwindender Ressourcen.

2. Welche Transformation wird den Berufsstand in den nächsten Jahren nachhaltig verändern (und sich in der Arbeit des VDID widerspiegeln müssen)?
Das Design und unser Berufsstand sind und waren schon immer in Bewegung. Die Berufsfelder, in denen sich Designer bewegen, werden immer komplexer und zugleich auch offener. Es gibt nicht mehr nur noch den "klassischen" Designer, der für Unternehmen Produkte gestaltet. Designer sind vielschichtig gefordert, Nischen müssen besetzt werden und immer wieder neue Aufgaben werden sich uns stellen. Wir werden gebraucht als Visionäre, Berater, Denker, Antreiber, und nicht zuletzt auch immer noch als Gestalter unserer Umwelt und Gesellschaft. Der Bedeutung unseres Berufsstandes und den damit verbundenen Wert für die Gesellschaft und die Unternehmen, sollte mehr Öffentlichkeit zuteilwerden. Darin verstehe ich die Arbeit des VDID.

Abbildung: aktuelles Projekt mit Kober Porzellan und Olivari, das dieses Jahr in Mailand vorgestellt wird

Nina Ruthe, VDID Vorsitzende NRW

Der VDID freut sich, Ihre Haltung zum Bauhaus und dem aktuellen Wandel im Industriedesign zu erfahren! Schreiben Sie uns Ihre Antworten auf die zwei Fragen an Industriedesigner*innen im Jahre 2019 bitte an:

E-Mail:

weniger

 
Peter Otto Vosding

01.02.2019

Die Jury zum VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2019 stellt sich vor:

PETER OTTO VOSDING Preisträger VDID NEWCOMERS' AWARD 2017 VOSDING Industrial Design, Köln Peter Otto Vosding wurde 1990 in Wiesbaden geboren. Er studierte Industriedesign an der Hochschule ... mehr

Peter Otto Vosding

01.02.2019

Die Jury zum VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2019 stellt sich vor:

PETER OTTO VOSDING
Preisträger VDID NEWCOMERS' AWARD 2017
VOSDING Industrial Design, Köln

Peter Otto Vosding wurde 1990 in Wiesbaden geboren. Er studierte Industriedesign an der Hochschule Darmstadt und anschließend Produktdesign und Prozessentwicklung an der TH Köln. Während des Studiums absolvierte er Praktika bei squareone in Düsseldorf und kaschkasch in Köln. Durch ein Stipendium der IKEA Stiftung Deutschland konnte er ein Auslandssemester am Ingvar Kamprad Design Centrum (IKDC) der Universität Lund in Schweden absolvieren.
2017 gründete er in Köln sein Büro VOSDING Industrial Design und wurde vom Rat für Formgebung zum Newcomer Finalisten beim German Design Award gekürt.

Alle Mitglieder der Jury zum VDID NEWCOMERS' AWARD 2019 sind zu finden unter:

www.vdid.de/newcomer/award.php

www.vosding.de

weniger

 
Cover: Vom Bauhaus beflügelt, avedition

30.01.2019

Buchempfehlung: Vom Bauhaus beflügelt. Menschen und Ideen an der Hochschule für Gestaltung

Ein spannendes Buch, wie in einem Krimi fiebert man dem Ende entgegen, wider besseres Wissen auf einen guten Ausgang des Dramas hoffend. Eine Elite für die demokratische Führung der jungen ... mehr

Cover: Vom Bauhaus beflügelt, avedition

30.01.2019

Buchempfehlung: Vom Bauhaus beflügelt. Menschen und Ideen an der Hochschule für Gestaltung

Ein spannendes Buch, wie in einem Krimi fiebert man dem Ende entgegen, wider besseres Wissen auf einen guten Ausgang des Dramas hoffend. Eine Elite für die demokratische Führung der jungen Bundesrepublik Deutschland auszubilden, war der idealistische und elitäre Anspruch der Gründer im Ulm der frühen 1950er Jahre. Dass dieses Postulat in eine Hochschule für Gestaltung münden sollte, war zu Beginn der Initiatorin und Gründerin der Geschwister-Scholl-Stiftung Inge Scholl noch nicht klar.

Chronologisch führt Christiane Wachsmann durch die anderthalb Jahrzehnte der Entstehung und des Untergangs der HfG Ulm anhand der Aussagen der Beteiligten, der Dokumente des Archivs und der Interpretation der Vorgänge an der Hochschule und ihrem gesellschaftlichen und zeitgeschichtlichen Kontext. Aus heutiger Sicht kann sie erkennen, dass hier zwischen der sogenannten Stunde Null der Nachkriegszeit und der Achtundsechziger-Bewegung die letzte Vorkriegsgeneration und die erste Nachkriegsgeneration nicht in der Lage waren, gemeinsam ein langfristig tragfähiges Konzept zu entwickeln.

Viele Namen der Protagonisten sind aus der Designgeschichte bekannt. Aber auch für Nicht-Designer kann das Buch ein spannendes Zeitdokument über Idealismus und gesellschaftspolitische Visionen, über Naivität und persönliche Egoismen, über Selbstermächtigung und Selbstverwaltung ohne Erfahrung, Organisation und Teamfähigkeit sein. Neben den geschichtlichen Bezügen zur jungen BRD mit ihren vielen Altlasten entsteht immer wieder ein Bild von der Atmosphäre an der Hochschule.

Zu empfehlen ist das Buch für alle, die wissen wollen, in welchem Kontext und vor welchem Hintergrund die heute ikonischen Produkt-Entwürfe der HfG entstanden sind. Oder für die, die mit der Selbstverwaltung an ihren Hochschulen hadern. Oder ein Fallbeispiel suchen, warum Public Private Partnership in Deutschland keine Tradition kennt oder ohne Finanzierung das beste Konzept nicht funktioniert. Und für alle, die aus der Geschichte dieser Transformationsphase Anregungen in der aktuellen Auseinandersetzung um die Wissenschaftlichkeit von Design ziehen möchten und sich der Macht der Gestaltung bewusst sind. Die politische Dimension von Gestaltung scheint heute weniger im Bewusstsein denn je. Erstaunlich und bedauerlich bei den Aufgaben von Design in der aktuellen Umbruchzeit.
IL

Vom Bauhaus beflügelt. Menschen und Ideen an der Hochschule für Gestaltung
Autorin: Christiane Wachsmann
Verlag: avedition, 296 Seiten Hardcover mit Lesebändchen, 35 s/w-Abbildungen, 29 Euro
ISBN: 978-3-89986-286-7

christiane-wachsmann.de/vom-bauhaus-befluegel

weniger

 
Image 10 Diskussionsrunden des DT mit dem Titel Bauhaus 4.0

19.01.2019

Bauhaus 4.0: Zukunft wird aus Design gemacht

Zukunftslabor Bauhaus. Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Blockchain, Automatisierung und Robotik verändern Unternehmen rasant und nachhaltig. Dabei wirken sie nicht nur als wirtschaftliche ... mehr

Image 10 Diskussionsrunden des DT mit dem Titel Bauhaus 4.0

19.01.2019

Bauhaus 4.0: Zukunft wird aus Design gemacht

Zukunftslabor Bauhaus. Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Blockchain, Automatisierung und Robotik verändern Unternehmen rasant und nachhaltig. Dabei wirken sie nicht nur als wirtschaftliche Erfolgsfaktoren, sondern greifen tief ein in die private Welt jedes Einzelnen und transformieren die Gesellschaft als Ganzes – und damit Politik, Soziales, Bildung, Justiz usw.

Wie können wir das utopische Potenzial des Bauhauses nutzen, auf gesellschaftliche Entwicklungen nicht nur zu reagieren, sondern diese selbst aktiv mitzuformen? Wie lernen von der nachhaltigsten Designschule der Geschichte? Die Kompetenz von Designern und Architekten ist heute wieder sehr grundsätzlich gefragt, um – mit großem Mut für Innovationen –, für Vertrauen und Zugänglichkeit, für Geborgenheit und Identifikation in einer Welt des Umbruchs zu sorgen.
Wie eine neue Heimat gestalten? Einen Zukunftsort, ein Bauhaus 4.0?

In insgesamt 10 Podiumsdiskussionen 2019 werden vorhandene und neue Ideen gesammelt, geordnet und gewichtet. Jeweils drei bis vier Top-Kreative mit ganz unterschiedlichen Tätigkeits- und Erfahrungsfeldern entwickeln erste Ansätze für eine lebenswerte Zukunft – unter der Gesprächsleitung des Präsidenten des Deutschen Designtages, Boris Kochan sowie des Journalisten und Theoretikers Ulrich Müller.

Veranstalter sind die Mitgliedsorganisationen im Deutschen Designtag.

Zu den Einzelveranstaltungen, Terminen und Tickets:

www.designtag.org/bauhaus-4-0/

10 x Bauhaus 4.0 - Folder DT 2019 (PDF)

Quelle: Redaktion

weniger

 
VDID Newcomers award 2019 - Visual

Anzeige

Nachwuchs für das Industriedesign der Zukunft gesucht!

Der VDID NEWCOMERS‘ AWARD zeichnet herausragende Studienleistungen aus und bietet angehenden Industriedesign Kolleginnen und Kollegen die Plattform und Unterstützung für den erfolgreichen ... mehr

VDID Newcomers award 2019 - Visual

Anzeige

Nachwuchs für das Industriedesign der Zukunft gesucht!

Der VDID NEWCOMERS‘ AWARD zeichnet herausragende Studienleistungen aus und bietet angehenden Industriedesign Kolleginnen und Kollegen die Plattform und Unterstützung für den erfolgreichen Einstieg in den Beruf. 2019 wird der VDID Wettbewerb offen für alle Nachwuchskräfte im Produkt- und Industriedesign in der Bundesrepublik Deutschland ausgeschrieben. Vergeben werden drei gleichwertige Hauptpreise sowie ein Sonderpreis "Licht im Produktdesign". Anerkennungen können ausgesprochen werden.

Ausschreibung:
Gesucht werden die besten Studienprojekte und Abschlussarbeiten an Hochschulen im Bereich Produkt- / Industriedesign der Jahre 2017 bis 2019.
Das Thema ist frei; Arbeiten zu allen Sparten* des Produkt- und Industriedesigns können eingereicht werden.
* Haushalt / Interior / Freizeit/Sport / Elektronik / Büro / Industrie / Medizin / Fahrzeuge / Public Design/Messe / Interface Design / Design Management

Einsendeschluss 20. März 2019

Detailliertere Infos unter:

www.vdid.de/newcomer/award.php

weniger

 
Foto: Eckstein Design

14.01.2019

Zwei Fragen an Industriedesigner*innen im Jahr 2019

1919 wurde das Bauhaus gegründet, unter anderem mit dem Ziel, eine neue Formensprache zu entwickeln, die dem industriellen Herstellungsprozess gerecht wird. Die Institution existierte nur 14 Jahre, ... mehr

Foto: Eckstein Design

14.01.2019

Zwei Fragen an Industriedesigner*innen im Jahr 2019

1919 wurde das Bauhaus gegründet, unter anderem mit dem Ziel, eine neue Formensprache zu entwickeln, die dem industriellen Herstellungsprozess gerecht wird. Die Institution existierte nur 14 Jahre, zeigt aber bis heute weltweite Wirkung. 2019 feiert der VDID sein 60jähriges Bestehen, gegründet 1959 von jungen Männern, die dem damaligen Establishment ihres Berufsstandes professionelle Selbstorganisation, Vernetzung und die Demokratisierung des Industriedesigns entgegen setzen wollten.
Der VDID begleitet das Jubiläumsjahr mit Fragen nach den aktuellen Bezügen des Bauhauses für die Profession und den drängendsten Herausforderungen im Industriedesign heute.

1. Welche Bedeutung, Stefan Eckstein, hat der Mythos Bauhaus heute in der Arbeit im Industriedesign?
„Das Bauhaus. Alles ist Design“(*) - Vor 100 Jahren waren sie Rebellen, die Künstler, Architekten und Designer rund um Walter Gropius, der das Bauhaus 1919 gründete; wollten ein Miteinander schaffen. Ein Grundgedanke, der auch heute immer noch zählt und große Bedeutung hat. Nur wir denken heute ganzheitlicher und schaffen damit den Lösungsraum - größer.
Mit gutem Design - alle - zu erreichen, das hat Gropius in seinem Manifest verlangt. Das ist auch heute in der Zeit der digitalen Fertigung immer noch ein Ziel, das wir als Haltung für gutes Design pflegen.

Ein Rezept für gutes Design wird es jedoch nicht geben, nicht für die Bauhaus-Generation, nicht für die heutige Generation, geschweige denn für die Ewigkeit. Dafür ist die menschliche Kultur zu komplex. Dennoch gibt es für mich heute den Wert für Gestaltung über die Funktion hinaus. „Schöne“ Dinge werden sorgfältiger behandelt, weshalb eine ansprechende ästhetische Gestaltung heute so etwas wie ein Nachhaltigkeitsfaktor ist. Somit hat heute neben dem „minimalistischen Design“ auch das „maximalistische Design“ seine Qualität.
(* Ausstellungstitel der Bundeskunsthalle Bonn 2016)

2. Welche Transformation wird den Berufsstand in den nächsten Jahren nachhaltig verändern (und sich in der Arbeit des VDID widerspiegeln müssen)?
Die internationale Vernetzung und die Digitalisierung bestimmen unser Zeitalter. „Normales“ Design wird virtuell, künstliche Intelligenz (KI), interdisziplinäres Denken sind Schlagwörter der heutigen Zeit – Zukunft designen?

Wir gestalten heute nicht mehr nur ein Produkt, sondern „Plattformen“, eine ganzheitliche Betreuung für unsere Kunden. Wir designen heute Services von intelligenten Maschinen, Kommunikation und virtuelle Welten. Hierzu werden auch die Fragen der Ethik der digitalen und virtuellen Welten aufgeworfen und welche Verantwortung der Designer in diesem Spannungsfeld hat.

So verändert sich die Profession Design in den folgenden Jahren nachhaltig. Design bekommt für mich einen besonderen Anspruch: „Design gestaltet die Gesellschaft“ und dieser Verantwortung müssen wir Gestalter*innen uns bewusst werden. … eine spannende Zeit, die Welt von morgen zu gestalten.

Stefan Eckstein, VDID Präsident

Der VDID freut sich, Ihre Haltung zum Bauhaus und dem aktuellen Wandel im Industriedesign zu erfahren! Schreiben Sie uns Ihre Antworten auf die zwei Fragen an Industriedesigner*innen im Jahre 2019 bitte an:

E-Mail:

weniger

 
Julian Schwarze

07.01.2019

Willkommen im VDID, Julian Schwarze!

Aktuell ist Julian Schwarze wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main und im interdisziplinären Forschungsprojekt project-mo.de als wissenschaftlicher ... mehr

Julian Schwarze

07.01.2019

Willkommen im VDID, Julian Schwarze!

Aktuell ist Julian Schwarze wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main und im interdisziplinären Forschungsprojekt project-mo.de als wissenschaftlicher Produktdesigner tätig und in der Lehre aktiv. Das Lehrgebiet integrierendes Design von Prof. Peter Eckart widmet sich dem Mobilitätsdesign. Betrachtet wird die Gestaltung von Mobilität, von Systemen und der Fortbewegung des Menschen, sowohl digital als auch analog, im Raum und in der Bewegung. Neben mobilitätsbezogenen Fragestellungen für Studierende wird untersucht, welche Rolle Design bei der Verkehrsmittelwahl des Einzelnen spielt.

Warum sind Sie Mitglied im VDID geworden?
Ich schätze das gute Netzwerk im VDID zwischen Designerinnen und Designern in Deutschland. Ebenso eine offene Diskussionsbereitschaft über disziplinbezogene und aktuelle Herausforderungen im Design. Durch meinen Eintritt in den VDID möchte ich gerne dazu beitragen, die Bedeutung und Aufgaben des Industriedesigns zeitgemäß und zukunftsorientiert zu betrachten.

Welches sind für Sie die größten Herausforderungen als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Design?
Design zusammen betrachten, sowohl in der Theorie als auch in der Praxis, ist nicht nur in der Ausbildung zum Designer von großer Wichtigkeit. Doch birgt es Herausforderungen: Wie funktioniert wissenschaftliches Arbeiten im Design? Wie forscht Design? Welche Methoden des Designs gibt es?
Es ergeben sich spannende Fragen, die das Berufsbild der Designerinnen und Designer immer wieder aufs Neue hinterfragen.

www.project-mo.de

weniger

 
Bernd Schröder, SCHRÖDER DESIGN

07.01.2019

Neun Fragen an den Industriedesigner Bernd Schröder

1. Gutes Industriedesign … schafft Akzeptanz beim Nutzer und stellt mit den gestalterischen Mitteln der Wahrnehmung eine emotionale Beziehung zwischen den Menschen und seinen Produkten her. Gutes ... mehr

Bernd Schröder, SCHRÖDER DESIGN

07.01.2019

Neun Fragen an den Industriedesigner Bernd Schröder

1. Gutes Industriedesign …
schafft Akzeptanz beim Nutzer und stellt mit den gestalterischen Mitteln der Wahrnehmung eine emotionale Beziehung zwischen den Menschen und seinen Produkten her. Gutes Industriedesign stärkt die Marke eines Unternehmens und trägt wesentlich zur Wertschöpfung bei.

2. Industriedesigner*innen sollten…
eine eigene gestalterische Handschrift ausbilden. Kurzgefasst bedeutet Industriedesign für mich: verstehen – entwerfen – umsetzen!

3. Gibt es ein Produkt, das bei Ihnen eine besondere Leidenschaft auslöst?
Die Arbeiten von Aldo Rossi, Michael Graves und Richard Sapper für Alessi nutze ich täglich.

4. Wovon lassen Sie sich inspirieren?
Größte Inspiration ist die Bildende Kunst. Darüber hinaus ist der Besuch von Ausstellungen, Kongressen und Fachmessen in Deutschland ein Taktgeber im Jahresverlauf.

5. Was war bisher Ihr größter Erfolg?
Die Projektnummer 236 von inzwischen 1154 lautet METAMAX 3B mit breath by breath Technologie. So nutzte der deutsche Astronaut Alexander Gerst das Design mit ergonomischem Tragekonzept in Schwerelosigkeit. Cortex Biophysik GmbH beauftragte uns, ein neuartiges Medizingerät für die mobile Ergospirometrie zu entwerfen. Es sollte sehr leicht sein und so am Körper zu tragen sein, dass der Nutzer es kaum spürt. Die Idee war, das Wearable geteilt auf den beiden großen Brustmuskeln zu positionieren und zu verbinden.

6. Welches Projekt steht als nächstes an bzw. woran arbeiten Sie gerade?
Aktuelle Arbeit ist eine großformatige, räumliche Anzeige für Schadstoffe in der Luft. Es wird Verkehrsteilnehmern im urbanen Raum erkennbar sein, wieviel Stoffe in der Luft gemessen werden.

7. Worin sehen Sie die zukünftigen Herausforderungen für Industriedesigner*innen?
Es gilt die Übersicht zu bewahren, einen festen formalen Standpunkt zu vertreten und gleichzeitig auch Teamplayer zu sein.

8. Was raten Sie jungen Industriedesigner*innen?
Junge Industriedesigner*innen sollten im Studium sich mit Szenarien für Materialien, Technologien und Arbeitsweisen der Zukunft ausprobieren. Innovationsmethoden wie Design Thinking und Triz sollten anwendbar sein.

9. Wenn Sie nicht Industriedesigner geworden wären, was wären Sie dann heute?
Bildnerisch wäre ich gerne Kameramann oder Regisseur für Spielfilme.

www.schroeder-design.de/

www.youtube.com/watch?time_continue=6&v=8lJc2

Quelle: Redaktion

weniger

 
HYVE Innovation Design GmbH - Icarus - Fitnessgerät und VR Simulator

Anzeige

HYVE hat neue Tochter in Österreich

Angesichts der bisherigen Erfolge und dem weitlaufenden Interesse in Österreich, wurde im November 2018 die HYVE Tochter, HYVE Innovation Austria GmbH gegründet, um die Erwartungen und Bedürfnisse ... mehr

HYVE Innovation Design GmbH - Icarus - Fitnessgerät und VR Simulator

Anzeige

HYVE hat neue Tochter in Österreich

Angesichts der bisherigen Erfolge und dem weitlaufenden Interesse in Österreich, wurde im November 2018 die HYVE Tochter, HYVE Innovation Austria GmbH gegründet, um die Erwartungen und Bedürfnisse der österreichischen Kunden noch besser erfüllen zu können. Die aktuellen Projekte und Leistungen legen einen starken Fokus auf Innovationsstrategie, Innovationsberatung und Innovation Labs. Für den vollständigen Artikel auf den Link unten klicken.
Aktuell bieten wir in München auch Praktika im Bereich Industrie Design an.

In view of the successes to date and the widespread interest in Austria, the HYVE subsidiary HYVE Innovation Austria GmbH was founded in November 2018 in order to meet the expectations and needs of Austrian customers better. The current projects and services place a strong focus on innovation strategy, innovation consulting and innovation labs.
Recently we offer internships for Industrial Design.


HYVE Innovation Design GmbH
Haus der Innovation
Schellingstraße 45, 80799 München
Tel. 089-189081-451

www.hyve.net/de/news/we-are-hia-innovation-ma

www.hyve.net/de/contact/careers/industrial-de

www.hyve.net

E-Mail:

Ausschreibung Praktika ID bei HYVE (PDF)

weniger

 
Andreas Schulze, Stefan Eckstein, Andreas Enslin. Foto: Rainer Zimmernann

11.12.2018

VDID Präsidium bestätigt

Das VDID Präsidium mit Stefan Eckstein, Eckstein Design als Präsident, Andreas Enslin, Chefdesigner Miele & Cie. KG und Andreas Schulze, andreas schulze industrial design als Vizepräsidenten geht ... mehr

Andreas Schulze, Stefan Eckstein, Andreas Enslin. Foto: Rainer Zimmernann

11.12.2018

VDID Präsidium bestätigt

Das VDID Präsidium mit Stefan Eckstein, Eckstein Design als Präsident, Andreas Enslin, Chefdesigner Miele & Cie. KG und Andreas Schulze, andreas schulze industrial design als Vizepräsidenten geht mit frischen Impulsen in die nächsten Jahre. Auf der VDID Delegierten-Versammlung am 18. November in Essen wurden alle drei für weitere drei Jahre einstimmig wiedergewählt.

Zu den Aufgaben 2019 gehört das Jubiläum zum 60jährigen Bestehen des VDID. Auf die Fahnen geschrieben hat sich das neue alte Präsidium für die anstehende Wahlperiode den Wandel der VDID Botschaft. „Welchen Spirit atmet der VDID heute?“, fragt Stefan Eckstein. „Die Nähe zu Ingenieuren und technisch orientierten Managern ist intensiv. Aus gutem Grund, denn in diesem „Milieu“ sind traditionell die Kunden der Industriedesigner*innen beheimatet. Das Klima in Gesellschaft und Wirtschaft verändert sich gerade markant: Überall herrscht das Gefühl eines großen Umbruchs. In vielen Unternehmen ist ein Bedürfnis zu erkennen, das in noch stärkerer Form bei jungen Leuten besteht: Sie spüren den Wandel und suchen nach Menschen und Institutionen, die kommende Herausforderungen annehmen.“

Diese Herausforderungen liegen in den Auswirkungen von Innovationen auf den gesamten User Interaktion Prozess. Ebenso auf den gesamten digitalen Prozess, auch bei der Umsetzung und Gestaltung von Künstlicher Intelligenz und der Wirkung, die KI in der Gesellschaft entfaltet. Hier gilt es für Industriedesigner, die richtigen Weichen zu stellen, die nachhaltig Sinn stiften.

Impulse vom VDIDlab 2018
Zum Programm des diesjährigen VDID Mitgliedertreffens gehörte das VDIDlab "Interior Impulse". Vorträge von Jan Teunen, Officina Humana, Lars Zimmermann, Open Circularity und Florian Pfeffer, one/one, bildeten am Freitagabend den impulsreichen Auftakt für ein spannendes und aktives Wochenende an der Folkwang Universität der Künste. Der Workshop des VDIDlab brachte eindrucksvolle Ergebnisse und wies neue Ansätze für die digitale Zukunft. Die anschließende VDID Mitgliederversammlung am Sonntagnachmittag bestätigte die aktuelle Arbeit des VDID und seiner Regionalgruppen sowie seines Präsidiums.

weniger

 


mehr anzeigen ...