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VDID Arbeitsgruppen

Um sowohl dem Status Quo als auch den allgemeinen Entwicklungen sowie deren spezifischen Auswirkungen auf das Berufsbild von IndustriedesignerInnen Rechnung zu tragen, initiiert der VDID spezielle Arbeitsgruppen. Innerhalb dieser AGs werden beispielsweise die Tätigkeitsfelder von IndustriedesignerInnen erörtert, ethische Fragen diskutiert sowie qualitative Parameter definiert. Ziel ist es, mithilfe dieser AGs ein Höchstmaß an Transparenz zu schaffen, über aktuelle Bedingungen sowie mittel- und langfristige Entwicklungen aufzuklären, Prozessqualität und Leistungen zu optimieren und damit nachhaltige Orientierung für VDID-Mitglieder zu bieten.

 

Kompetenzfelder Design

Vor welchen Herausforderungen steht das Industriedesign? Welche Themen werden Einfluss haben auf die Arbeit im Design? Und wie kann die Profession sich darauf vorbereiten?

Wer könnte diese Fragen besser beantworten, als die vielen kompetenten VDID Mitglieder, die mit ihrer hochqualifizierten Arbeit die große Bandbreite und das ganze Wissen der Praxis repräsentieren? Für 2018 haben sich VDID Präsidium und VDID PR zur Aufgabe gemacht, die geballte Kompetenz der VDID Mitglieder für die Zukunftsthemen zusammenzuführen und für die interne Vermittlung zu nutzen.

Was bewegt das Industriedesign der Zukunft?
Im ersten Schritt wurden die Themen zusammengetragen, die als besonders prägend und relevant für die Zukunft angesehen werden. Zu diesen Themenbereichen werden Beiträge von VDID Mitgliedern und von externen Experten kontinuierlich gesammelt und im Mitgliederbereich kommuniziert. So entsteht ein Fundus an Design-Wissen, wie er nur in einem Expertennetzwerk möglich ist.

Welche Aufgabe haben Mentoren?
Mentoren betreuen das jeweilige Kompetenzfeld, schreiben und sammeln Beiträge:
- Einordnung des Themas und seiner Bedeutung für das Industriedesign
- Recherche und Sichtung relevanter Beiträge von Mitgliedern und Externen
- Literatur- und Veranstaltungsempfehlungen

Wer einen Beitrag zu einem der Kompetenzfelder leisten kann, einen Hinweis auf relevanten Input hat oder die Mit-/Mentorenschaft für eines der genannten Kompetenzfelder übernehmen möchte – bitte direkt an die jeweiligen Mentoren wenden oder an Iris Laubstein, VDID Public Relations.

www.vdid.de/user/index.php

E-Mail:

 
 

Mentoren der Kompetenzfelder

Öffentliche Sicherheit: Andreas Schulze

E-Mail:

 
 

Zukunft Mobilität: Stefan Eckstein / Andreas Schulze

E-Mail:

 
 

Künstliche Intelligenz: Andreas Enslin

E-Mail:

 
 

Design Strategie UX: Linda Schmidt

E-Mail:

 
 

Mensch und Maschine: Stefan Eckstein
Beiträge sind im Mitgliederbereich zu finden unter:

www.vdid.de/user/index.php

E-Mail:

 
 

Thinking Design: Andreas Schulze / Stefan Eckstein

E-Mail:

 
 

Mentoren gesucht:

für die Kompetenzfelder
Digitale Arbeitswelt: N.N.
Algorithmen: N.N.
Design & Verantwortung: N.N.

E-Mail:

 
Arbeitsgruppe VDID lab - v.l.n.r.: Romin Heide, Max Neubürger, Sabrina Großkopp, Maximilian Hans, Bianca Koch, Robin Weidner

Arbeitsgruppe VDIDlab

Das Meta-Labor für junge Designer: interdisziplinär, experimentierfreudig, vernetzt.

Im VDID gibt es seit 2016 eine Nachwuchsorganisation für Studenten und Berufsanfänger, die sich erstmals am 16. Mai 2017 auf der interzum in Köln mit Namen und ersten Zielformulierungen präsentiert hat. Das VDIDlab ist ein Meta-Labor mit flacher und unbürokratischer Struktur. Mit seiner aktiven und konstruktiven Atmosphäre ist es die Heimat junger Designer und studentischer Mitglieder im Verband. Der Dialog, das Neue, das Experiment, Wandel und Veränderung stehen im Zentrum. Es bietet Raum zum Schaffen und Ausprobieren. Das Industriedesign verlässt hier bewusst die Grenzen der Profession: es lotet sich selbst aus, definiert sich weiter und vertieft die Anknüpfung zu anderen Disziplinen.

Das VDIDlab besteht real durch Veranstaltungen und Events sowie als Netzwerk, als kontinuierliche Anlaufstelle und Dialograum seiner Mitglieder. Alle, die Interesse haben, am VDIDlab aktiv mitzumachen, die die Idee der Vernetzung junger Designer fördern oder eine konkrete Idee beisteuern und ausbauen wollen, sind herzlich eingeladen, uns zu kontaktieren

Kontakt VDIDlab: Sabrina Großkopp, Romin Heide und Max Neubürger

E-Mail:

 
Arbeitsgruppe

design + schule

Eine Kooperation von VDID und Deutscher Werkbund
Ziel: Das Bewusstsein für Fragen des Designs und der Verbraucherbildung in die schulische Ausbildung einbringen!


Anlass für die Arbeitsgruppe Design und Schule, die sich aus der Stadtgruppe Stuttgart des Deutschen Werkbund und der Regionalgruppe des VDID Baden Württemberg zusammensetzt, war die Erprobungsphase der neuen Bildungspläne 2016 der Landesregierung Baden Württemberg für die Sekundarstufe 1 und der Gymnasien.
Das Ziel der Arbeitsgruppe ist das Bewusstsein für Fragen des Designs und der Verbraucherbildung effizienter als bisher in die schulische Ausbildung einzubringen. Es geht also nicht darum, das Berufsbild des Designers zu beschreiben, sondern die Bedeutung von Design in seiner gesellschaftlichen Relevanz für Schüler und Lehrer interessanter und bewusster zu machen. Nachhaltigkeit, Recycling, Konsumverhalten, Designprozess, Produkt und Marke sind nur einige Begriffe die fächerübergreifend in den Unterricht einfließen, erarbeitet und diskutiert werden können.

Die Arbeitsgruppe hat sich vorgenommen eine inhaltliche Ergänzung für den Bildungsplan 2016 als Lehrmaterial zu erarbeiten. Zurzeit werden verschiedene Themen als Moduleinheiten bearbeitet, die als Grundlage für die Unterrichtsplanung sowie als fächerübergreifende Projektarbeit für Lehrende dienen soll.
Die einzelnen Module beinhalten neben Themenbeschreibung, Zielsetzung und Bildmaterial ebenso den aktuellen Bezug zum neuen Bildungsplan 2016. Die Module sind als Netzwerk aufgebaut sodass thematische Bezüge leicht hergestellt und von den Lehrenden selbst kombiniert werden können.

Geplant sind unter anderem die Module:
- Geschichte des Design (am Beispiel Stühle)
- Design und Medien (am Beispiel Smartphone)
- Bedeutung von Marken (am Beispiel Kleidung)
- Mobilität
- Verständnis des Designprozess durch Bearbeiten eines eigenen Projektes (am Beispiel Stuhl).

In Kooperation mit einem renommierten Stuttgarter Buchverlag und durch Fördermittel sollen die Themenfelder als Lehrmaterial produziert und Online sowie als Printmedien angeboten werden. Bianca Koch, Robin Weidner, Georg Simonis und Markus Hirche sind als VDID Vertreter in der Arbeitsgruppe vertreten.

Markus Hirche, VDID Delegierter Ba-Wü

E-Mail:

 
VDID AG gegen unfaire Pitchverfahren

VDID AG Pitch

Pitches, die nicht definierten Regeln folgen, sind ein Unsicherheitsfaktor, dem sich unser Berufsstand in Ausübung des Tagesgeschäftes immer häufiger stellen muss. Deshalb hat die Arbeitsgruppe VDID Codex sich entschlossen, dieses Thema aufzuarbeiten.
Auf Grundlage des VDID CODEX der Industriedesigner, werden klare Regeln zur Auftragsvergabe entwickelt, die die Basis eines gesunden Geschäftsverhältnisses zwischen Designer und Auftraggeber darstellen.
Es wird vollkommen klargestellt, dass jede (Design-)Leistung auch eine Gegenleistung verlangt und dass der Wunsch nach Qualität auch vom Auftraggeber entsprechenden Einsatz verlangt. Wettbewerbsverfahren können aber unter bestimmten Voraussetzungen für Auftraggeber und Designer sinnvoll sein. Zum Beispiel, um in einem fairen Vergleich mehrere potentielle Designer zu erleben und gemeinsam zu erarbeiten, ob eine erfolgreiche dauerhafte Kooperation entstehen kann.

Uns ist bewusst, dass Regeln nur dann Bestand haben, wenn eine größere Gruppe sie einfordert, sie einem breiten Publikum bekannt sind und sie auch in anderen Berufsgruppen ähnlich gelebt werden. Deshalb arbeiten wir parallel auch an Kooperationen mit anderen Verbänden, um dem Thema die nötige Breite zu geben.

Unbenommen dessen empfiehlt der VDID bevorzugt eine direkte Beauftragung und langfristige Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Designdienstleistern für eine erfolgreiche Produktentwicklung und Markenbildung.

VDID AG Pitch Koordinator Matthias Nirschl

E-Mail:

Statement: Nicolai Goschin Projektleiter, Geschäftsführer und Gesellschafter bei @helllichtmedien (PDF)

 
Titelseite vdid codex

Ethik AG / VDID Codex

Der VDID setzt sich intensiv mit der ethischen Verantwortung des Berufsstandes und den gesellschaftsrelevanten Aufgaben, die Designer haben auseinander.

Die VDID Ethik AG bietet den Rahmen für diesen Diskurs im Spannungsfeld zwischen Philosophie und Tagesgeschäft. In den vergangenen Jahren wurde ein Kompendium zu den unterschiedlichen Fragestellungen in Bezug auf Ethik im Design erarbeitet. Der VDID Codex gibt in anschaulicher und prägnanter Weise die wichtigsten Themen in Form eines Leitbildes wieder, welches in zwölf Leitwerten das Rollenverständnis der VDID Mitglieder als aktive Partner von Wirtschaft und Gesellschaft formuliert. Seit 2012 liegt der VDID Codex als gedruckte Publikation vor. Link zum Codex
Der Berufscodex des VDID soll nicht nur seinen Mitgliedern als Orientierung und Argumentationshilfe dienen, sondern auch den Ansprechpartnern, Auftraggebern und Entscheidungsträgern in Unternehmen und der Wirtschaft. Er ist als ein wirkendes, sich weiterentwickelndes Medium gedacht.

Daher erarbeitet die Ethik AG derzeit vielfältige Maßnahmen, um den VDID Codex in die Öffentlichkeit zu tragen, an den Hochschulen bekannt zu machen und zum omnipräsenten Diskussionsgegenstand und Orientierungsgeber werden zu lassen.

Mehr zum Berufscodex.

 
VDID Logo

Überarbeitung der VDI-Richtlinie 2424

Der VDID ist für die Überarbeitung der VDI-Richtlinie 2424 Kooperationspartner des VDI (Verein Deutscher Ingenieure).

Grundidee der Richtlinie ist, zum einen Ingenieuren die Möglichkeiten der Disziplin Industriedesign aufzuzeigen. Zum Anderen versucht die Richtlinie, den Industriedesignern das prozesshafte Denken mittlerer und größerer Unternehmen darzulegen und die am häufigsten genutzten Prozessen zu beschreiben.

Ziel ist es demnach, einen Leitfaden zu entwickeln, der den Einsatz von Industriedesign im Entwicklungsprozess eines Produktes nachvollziehbar und auch reproduzierbar macht. Das erleichtert die Zusammenarbeit von Industriedesignern, Ingenieuren und anderen Beteiligten in solchen Prozessen ganz wesentlich und sichert den Erfolg.

Sehr spannend ist, dass im Moment mehrere VDI-Richtlinien um die großen Themen Produkt und Entwicklung neue überarbeitet werden und die Fachausschüsse sich gegenseitig beobachten und informieren. Damit ist es möglich, Erkenntnisse auszutauschen und Verweise zwischen den Schriften zu platzieren. Genannt seien hier vor allem VDI 2221 und VDI 2222 und Fort folgende.

Weiter gibt die Richtlinie fachfremden Personen Einblick in die Komplexität der Arbeitsabläufe in der Produktentwicklung und kann damit als Entscheidungshilfe dienen. Erste Ergebnisse sind für 2016 geplant.

gez. A. Schmieg