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Ausstellungen

Capellini Chair

JASPER MORRISON. THINGNESS Ausstellung

23.11.2017 bis 06.05.2018
Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig präsentiert mit JASPER MORRISON. THINGNESS die erste Retrospektive des weltweit renommierten Designers Jasper Morrison (*1959 in London). Sie vereint ... mehr

Capellini Chair

JASPER MORRISON. THINGNESS Ausstellung

23.11.2017 bis 06.05.2018

Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig präsentiert mit JASPER MORRISON. THINGNESS die erste Retrospektive des weltweit renommierten Designers Jasper Morrison (*1959 in London). Sie vereint Schlüsselmomente aus seinem mehr als 35-jährigen Schaffen.
Ob Möbel, Leuchten, Küchenutensilien, Wohnaccessoires, Kleidung oder Elektronik: Morrison setzt sich hinsichtlich Gestaltungsfragen und -umsetzungen keine Grenzen. Gutes Design ist für ihn „super­normal“. Damit prägt er ein neues Formverständnis.

„Gutes Design ist supernormal.“
Für den Produktdesigner Jasper Morrison zeichnet sich gutes und langlebiges Design durch funktionale Aspekte und eine bewusste gestalterische Zurückhaltung aus. Seine Entwürfe vereinen einfachste Formen mit maximalem Komfort.
Mit dem Begriff „supernormal“ definiert und prägt Morrison seit 2005 seine Gestaltungsprinzipien. Für ihn sind einfache alltägliche Dinge, die durch ihre reine Form überzeugen und Funktionalität aufweisen, „supernormal“. Objekte, die sich auf Grund ihrer benutzerfreundlichen, unaufdringlichen und zeitlosen Gestaltung bewähren, ohne dass dabei überflüssiger Dekor oder extreme Formen vordergründig sind. Gleichzeitig bedeutet „supernormal“ auch eine Rückbesinnung auf ursprüngliche Grundformen. Unter diesem Credo hat er eine Reihe von Entwürfen für international bekannte Firmen wie Alessi, Cappellini, Muji, Camper, FSB, Flos, Samsung, Magis oder Vitra umgesetzt.

In der Ausstellung werden in chronologischer Abfolge Stühle, Sessel, Trink­gläser, Leuchten, Schuhe und Heimelektronik gezeigt. Speziell für die Leipziger Präsentation fügte Morrison seine aktuellsten Entwürfe aus dem Jahr 2017 hinzu - vom neuen Lamy-Schreibgerät über seine Sandalen-Entwürfe für die spanische Firma Camper bis hin zur Brillenkollektion für Jins Co/ Japan.
Morrison entwarf für seine Werkschau ein einfaches und zugleich visuell ansprechendes Regalsystem.
Archiv- und Bildmaterial ergänzen die Präsentation und bieten Einblicke in verschiedene Zeitabschnitte.

Biografie
Jasper Morrison (*1959 in London) studierte an der Kingston Polytechnic und am Royal College of Art in London. 1984 war er Stipendiat an der Universität der Künste Berlin. 1986 eröffnete er sein erstes Studio in Großbritannien. Heute führt er neben seinem Büro in London weitere in Tokio und Paris.
Im Jahr 2016 wurde Jasper Morrison von der Zeitschrift A & W zum „Designer des Jahres“ gekürt, eine der anerkanntesten Auszeichnungen der Designerszene.

GRASSI Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig, www.grassimuseum.de
Öffnungszeiten: Di - So, Feiertage 10 - 18 Uhr, Mo sowie am 24.12. und 31.12.2017 geschlossen

www.grassimuseum.de/ausstellungen/aktuell/jas

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Wagenfeld

Welt aus Glas. Transparentes Design

24.11.2017 bis 22.04.2018
Zu Anfang des 20. Jahrhunderts herrscht eine wahre Transparenz-Euphorie. Die gerade ent­deckten Röntgenstrahlen machen sichtbar, was dem menschlichen Auge bisher verborgen blieb, Chemiker ... mehr

Wagenfeld

Welt aus Glas. Transparentes Design

24.11.2017 bis 22.04.2018

Zu Anfang des 20. Jahrhunderts herrscht eine wahre Transparenz-Euphorie. Die gerade ent­deckten Röntgenstrahlen machen sichtbar, was dem menschlichen Auge bisher verborgen blieb, Chemiker entwickeln neue durchsichtige Werkstoffe. Moderne Gestalter verbinden den wissen­schaftlichen Blick mit der Hoffnung auf eine bessere Welt. Bruno Taut baut 1914 ein Aufsehen erregendes Glashaus und hofft, das „neue Glas-Milieu“ könne die Menschen verändern. Wilhelm Wagenfeld entwirft in den 1930er Jahren Haushalts­gerät für die „gläserne Küche“ – „arbeitssparend, hygienisch und schwebend leicht“ – so heißt es in den Werbeblättern jener Zeit.

wilhelm-wagenfeld-stiftung.de

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„Frau Architekt – Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf“, Foto: Mitarbeiterinnen, Büro Ingeborg Kuhler, 1986

Frau Architekt. Frauen im Architektenberuf

13.12.2017 bis 02.04.2018
Deutschen Architekturmuseum Frankfurt: Seit mehr als 100 Jahren sind Frauen im Architektenberuf tätig. Trotzdem sind sie bis heute eher marginal im Bauwesen vertreten. Obwohl 53 Prozent der ... mehr

„Frau Architekt – Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf“, Foto: Mitarbeiterinnen, Büro Ingeborg Kuhler, 1986

Frau Architekt. Frauen im Architektenberuf

13.12.2017 bis 02.04.2018

Deutschen Architekturmuseum Frankfurt: Seit mehr als 100 Jahren sind Frauen im Architektenberuf tätig. Trotzdem sind sie bis heute eher marginal im Bauwesen vertreten. Obwohl 53 Prozent der Architekturstudierenden in Deutschland Frauen sind, kommen gerade mal 30 Prozent im Beruf  an und nur ganz wenige schaffen den Schritt ins Rampenlicht. Die meisten verschwinden in der Anonymität eines Architekturbüros mit einem Mann als Chef oder in einer Bürogemeinschaft. 

Mit der Ausstellung „Frau Architekt“ untersucht das Deutsche Architekturmuseum anhand historischer Entwicklungen und gegenwärtiger Beispiele, warum Architektinnen bis heute eher die Schattenfiguren des Bauwesen geblieben sind. Sie zeigt 22 ganz persönliche Porträts von Architektinnen von 1900 bis heute, die Architektur maßgeblich beeinflusst haben.

Bis 2. April 2018
Di, Do bis So 11–18 Uhr, Mi 11–20 Uhr
Deutsches Architekturmuseum
Schaumainkai 43
Frankfurt am Main

dam-online.de/portal/de/Ausstellungen/FRAUARC

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Abb.: Sahil & Sarthak, Katran High Back Chair, 2010, Series: SSKTCH1, Stuhl-Konstruktion aus pulverbeschichtetem Baustahl, Gewebe handgedrehter Seile aus recyceltem Georgette-Stoff, Foto: Sahil Bagga, Copyright: Sarthak Sahil Design Co.; Cheng Biliang, St

Pure Gold

21.01.2018
Upcycled! Upgraded! Hamburg 15.09.2017 - 21.01.2018 Sperrmüll, Abfall, Billigmaterialien – bei Pure Gold. Ucycled! Upgraded! geht es um die Etablierung eines alternativen ästhetischen ... mehr

Abb.: Sahil & Sarthak, Katran High Back Chair, 2010, Series: SSKTCH1, Stuhl-Konstruktion aus pulverbeschichtetem Baustahl, Gewebe handgedrehter Seile aus recyceltem Georgette-Stoff, Foto: Sahil Bagga, Copyright: Sarthak Sahil Design Co.; Cheng Biliang, St

Pure Gold

21.01.2018

Upcycled! Upgraded!

Hamburg 15.09.2017 - 21.01.2018
Sperrmüll, Abfall, Billigmaterialien – bei Pure Gold. Ucycled! Upgraded! geht es um die Etablierung eines alternativen ästhetischen Wertekanons, der integrierend und nicht distanzierend sein und der überall und faktisch gelten soll.
Die international angelegte Ausstellungstour, die im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) im September 2017 beginnt, widmet sich dem Upcycling – der Wiederverwendung von bereits verarbeitetem Material zur Erschaffung neuer Objekte. Die anhand der vorgestellten Beispiele eingesetzten Materialien sind überall verfügbar, manchmal die einzig vorhandenen „Rohstoffe“. Doch sie werden nach wie vor als Müll und Abfall bezeichnet und als minderwertig angesehen. Gleiches gilt für die zu ihrer Verarbeitung eingesetzten Techniken, das handwerkliche Know-how. Gelingt es jedoch, diesen Produkten hinsichtlich Materialität und Machart diesen Makel der Wiederverwertung zu nehmen, kann damit eine völlig neue Vorstellung von Rohstoff und eine neue Wertschätzung erreicht werden. Die Designer nutzen bestimmte, oft übersehene oder nicht im Fokus stehende Material- und Produkteigenschaften, die sie in einem von ihnen entwickelten Kontext zur Basis ihres Entwurfs machen und ermöglichen so ein Upgrading der Produkte und der Technik.

Pure Gold ist eine Ausstellung des Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), das Kunst- und Kulturaustausch fördert und als Kompetenzzentrum der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik Zivilgesellschaft, kulturelle Praxis, Kunst, Medien und Wissenschaft vernetzt. Die Schau besteht aus zwei sich ergänzenden Teilen: der physisch erlebbaren Ausstellung und dem virtuellen Dialograum einer Plattform. Kurator des europäischen Teils der Ausstellung ist Volker Albus, Professor an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und Designer. Die Plattform und Workshops werden von Axel Kufus, Designer und Professor an der Universität der Künste Berlin, entwickelt und verantwortet.

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz, 20099 Hamburg
Di – So 10-18 Uhr / Do 10-21 h

www.mkg-hamburg.de

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Kachel Paper Revolution

The Paper Revolution.

21.01.2018
Sowjetisches Grafikdesign der 1920er und 1930er Jahre Zum 100. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution am 7. November 2017 zeigt das Bröhan-Museum vom 8.11.2017 bis 21.01.2018 eine Ausstellung ... mehr

Kachel Paper Revolution

The Paper Revolution.

21.01.2018

Sowjetisches Grafikdesign der 1920er und 1930er Jahre

Zum 100. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution am 7. November 2017 zeigt das Bröhan-Museum vom 8.11.2017 bis 21.01.2018 eine Ausstellung des Moscow Design Museums: „The Paper Revolution. Sowjetisches Grafikdesign der 1920er und 1930er Jahre“.

Die Ausstellung widmet sich einem besonders interessanten Kapitel in der Designgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem frühen sowjetischen Grafikdesign. Im ersten Jahrzehnt seines Bestehens brauchte das sowjetische Russland, ein junger revolutionärer Staat, eine eigene visuelle Sprache. Angesteckt von der politischen und gesellschaftlichen Dynamik, entwickelte sich eine neue künstlerische Bewegung: Der Konstruktivismus. Plakate, Zeitschriften und Bucheinbände wurden zum wichtigsten Propagandamittel des neuen politischen Regimes.

Die Ausstellung zeigt etwa 100 Beispiele des konstruktivistischen Grafikdesigns – Plakate, Bücher, Zeitschriften, Postkarten – von herausragenden Künstlerinnen und Künstlern wie Alexander Rodtschenko, Warwara Stepanowa, Gustav Klutsis, Wladimir und Georgii Stenberg, El Lissitzky, Sergei Senkin, Alexei Gan, Valentina Kulagina, Anton Lavinsky und vielen anderen.

Bröhan Museum, Schlossstraße 1a
14059 Berlin (am Schloss Charlottenburg)
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr und an allen Feiertagen
24. und 31.12. geschlossen, 1. Januar: 12 bis 18 Uhr

www.broehan-museum.de

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Tanguy Fraiture Unplugged Cool-Maker 2016

VDID Veranstaltung

VDID unterwegs: Ausstellungseröffnung Ceramics and its Dimensions.

28.01.2018
Nach Helsinki, Selb, Dublin, Stoke-on-Trent, Berlin, Ljubljana und Prag jetzt in Berlin: Ceramics and its Dimensions. Shaping the Future. Berlin: Moderne Keramiken müssen einer Vielzahl von ... mehr

Tanguy Fraiture Unplugged Cool-Maker 2016

VDID Veranstaltung

VDID unterwegs: Ausstellungseröffnung Ceramics and its Dimensions.

28.01.2018

Nach Helsinki, Selb, Dublin, Stoke-on-Trent, Berlin, Ljubljana und Prag jetzt in Berlin: Ceramics and its Dimensions. Shaping the Future.

Berlin: Moderne Keramiken müssen einer Vielzahl von Anforderungen gerecht werden (energiesparend, nachhaltig, bestimmte Anforderungen an Design und Handhabung, usw.). Gleichzeitig ändern sich Technologien rasant. Heutige Designer müssen somit ebenfalls neue Wege beschreiten, sich auf neue Herstellungsmethoden und Anwendungsbereiche einstellen, um moderne Produkte entwickeln zu können. Die in der Ausstellung gezeigten Objekte zeigen exemplarisch das Ausloten neuer Möglichkeiten im keramischen Bereich. Das Projekt „Ceramics and its Dimensions“ bringt Museen, Universitäten und Firmen zusammen, um die verschiedenen Aspekte des Themas aus allen Blickwinkeln – kulturell, akademisch, industriell – zu untersuchen und so nachhaltige Ergebnisse zu schaffen. Das Untermodul „Shaping the Future“ ist eine Kooperation zwischen der Aalto University Helsinki, der weißensee kunsthochschule berlin, der Royal Academy Kopenhagen (KADK) und der University of Ulster Belfast, in Partnerschaft mit der KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH.

Ausstellungseröffnung Sonntag, 28.1.2018 um 12 h.


Bröhan-Museum
Schlossstr. 1a, 14059 Berlin

www.broehan-museum.de

Einladung (PDF)

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Kachel Ceramics

Ceramics and its Dimensions. Shaping the Future

30.01.2018 bis 22.04.2018
In ganz Europa spielt Keramik seit jeher eine wichtige Rolle im alltäglichen Leben der Menschen: Ob im privaten oder öffentlichen Raum, Keramik umgibt uns überall und wird täglich von uns ... mehr

Kachel Ceramics

Ceramics and its Dimensions. Shaping the Future

30.01.2018 bis 22.04.2018

In ganz Europa spielt Keramik seit jeher eine wichtige Rolle im alltäglichen Leben der Menschen: Ob im privaten oder öffentlichen Raum, Keramik umgibt uns überall und wird täglich von uns genutzt. Welche Bedeutung hat das traditionelle Material Keramik heute? Wie stehen industrielle und handwerkliche Produktion zueinander, wo liegt das Potenzial digitaler Techniken und unter welchen Perspektiven wird das Material in Zukunft eine Rolle in der gestalterischen Ausbildung spielen?

Mit diesen Fragen befasst sich die Ausstellung „Ceramics and its Dimensions.“ Es werden Ergebnisse des gleichnamigen internationalen Projektes gezeigt, das neben der Weißensee Kunsthochschule Berlin weitere 20 Partnerinstitutionen aus elf europäischen Ländern vereint. Durch die Nutzung digitaler Medien werden die Projektergebnisse einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Bröhan-Museum
Schlossstr. 1a, 14059 Berlin (am Schloss Charlottenburg)

www.broehan-museum.de

Broehan Museum Ceramics Infokarte (PDF)

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Kepes_Portraitstudie

New Bauhaus Chicago: Experiment Fotografie und Film

05.03.2018
Berlin: Vor 80 Jahren gründete László Moholy-Nagy das New Bauhaus in Chicago und gab damit der US-amerikanischen Fotografie einen entscheidenden kreativen Impuls. Dieses Jubiläum ist der Anlass, ... mehr

Kepes_Portraitstudie

New Bauhaus Chicago: Experiment Fotografie und Film

05.03.2018

Berlin: Vor 80 Jahren gründete László Moholy-Nagy das New Bauhaus in Chicago und gab damit der US-amerikanischen Fotografie einen entscheidenden kreativen Impuls. Dieses Jubiläum ist der Anlass, die außerhalb der USA einzigartigen Bestände zum New Bauhaus und dem daraus hervorgegangenen, bis heute bestehenden Institute of Design aus der Fotosammlung des Bauhaus-Archivs zu präsentieren. Fotografien, Filme, Publikationen und Dokumente aus der legendären Fotoschule mit Lehrern wie György Kepes, Harry Callahan, Aaron Siskind und Arthur Siegel lassen die experimentierfreudige Werkstatt-Atmosphäre wieder aufleben.

Die Ausstellung läuft vom 15.11.2017 bis 5.03.2018
Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

Klingelhöferstraße 14, 10785 Berlin

www.bauhaus.de

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logo hfg-ulm archiv - ausstellungseroeffnung

Von der Stunde Null bis 1968 - HfG Ulm

31.12.2018
Ausstellung Hochschule für Gestaltung Ulm - Neue ständige Ausstellung im HfG-Archiv Ulm In der Zeit ihres Bestehens zwischen 1953 und 1968 entwickelte sich die Hochschule für Gestaltung Ulm zu ... mehr

logo hfg-ulm archiv - ausstellungseroeffnung

Von der Stunde Null bis 1968 - HfG Ulm

31.12.2018

Ausstellung Hochschule für Gestaltung Ulm - Neue ständige Ausstellung im HfG-Archiv Ulm

In der Zeit ihres Bestehens zwischen 1953 und 1968 entwickelte sich die Hochschule für Gestaltung Ulm zu einer der weltweit einflussreichsten Ausbildungsstätten für Gestalter. An der HfG entstanden legendäre Entwürfe wie der „Ulmer Hocker”, das Stapelgeschirr „TC 100” und die als „Schneewittchensarg” berühmt gewordene Radio-Phono-Kombination „SK 4” der Firma Braun. Das
an der HfG entwickelte „ulmer modell”, ein auf Wissenschaft und Technik basierendes Konzept des Designs, setzt bis heute Maßstäbe.
Mit der Unterstützung von Ehemaligen der HfG richtete die Stadt Ulm 1987 das HfG-Archiv ein, das seit 1993 zum Ulmer Museum gehört. 2011 bezog es Räume im Gebäude der ehemaligen Hochschule für Gestaltung am Hochsträß. Nach einer Erweiterung der Ausstellungsfläche präsentiert das HfG-Archiv seit Herbst 2013 eine neue ständige Ausstellung zur Geschichte der HfG Ulm.
Die Präsentation erstreckt sich auf rund 275 Quadratmeter und zeigt mehr als 200 Exponate und zahlreiche Fotografien. Gestaltet wurde sie von Ruedi Baur und seinem Team vom Laboratoire Irb Paris. Sein Konzept folgt dem Gedanken, das Archiv erlebbar zu machen. Die Stunde Null und die Jahre vor der Gründung der HfG werden schlaglichtartig beleuchtet. Das Kernstück der räumlichen
Inszenierung bilden zwei große Regalstrukturen, die zum einen die Geschichte der HfG chronologisch darstellen, zum anderen in alphabetischer Abfolge ausgewählte Themen illustrieren. Auch die Gründer der HfG, Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher und Max Bill, werden dem Besucher nahegebracht.

Die neue Dauerausstellung wurde am Freitag, 13. September 2013, mit offiziellen Ansprachen und einem Vortrag von Gui Bonsiepe in der Mensa der ehemaligen Hochschule für Gestaltung Ulm, Am Hochsträß 8, 89081 Ulm vor ca. 500 Gästen eröffnet.

www.hfg-archiv.ulm.de

E-Mail:

einladungsflyer 20130913 hfg-archiv eroeffnung (PDF)

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