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Nordrhein-Westfalen

Erika Merz, Volker Kemmler (1.R.v.l.)und Michael Grewer und Siegfried Baldauf (2.R.v.l.)

04.02.2016

Industriedesign im Maschinenbau 5

Vom 23. bis 27. Februar 2016 ist der VDID mit 11 starken Industriedesign Unternehmen auf der METAV 2016 in Düsseldorf vertreten. Hier die Statements der Kooperation: User Centered Innovators zur ... mehr

Erika Merz, Volker Kemmler (1.R.v.l.)und Michael Grewer und Siegfried Baldauf (2.R.v.l.)

04.02.2016

Industriedesign im Maschinenbau 5

Vom 23. bis 27. Februar 2016 ist der VDID mit 11 starken Industriedesign Unternehmen auf der METAV 2016 in Düsseldorf vertreten. Hier die Statements der Kooperation: User Centered Innovators zur Bedeutung von Industriedesign im Maschinenbau:

Welchen Nutzen hat Industriedesign speziell im Maschinen- und Anlagenbau?
Es geht um mehr, als nur die Kunst der Maschinenbauer zur Geltung zu bringen:
1. Eine einfache Bedienung ist ein entscheidendes Qualitäts- und Differenzierungsmerkmal einer Maschine. Dieses wird in Zeiten von Consumerization und Bedienung auch durch Nicht-Facharbeiter immer wichtiger.
2. Eine Maschine ist Botschafter der Marke. Eine starke Marke ist in Märkten mit immer ähnlicheren Produkten ein wichtiges Differenzierungsmerkmal.
3. Und Emotion! Wir erlebten, dass der Inhaber einer Lohnfertigung neue Maschinen kaufte und gleichzeitig die Produktionshalle neu gestaltete. Seinen Kunden führte er dann persönlich die Innovationskraft seines Unternehmens vor. Die Freude ist besonders groß, wenn er die Maschinen auch noch selber intuitiv bedienen kann.
Das alles zusammen führt zu einer größeren Zahlungsbereitschaft der Kunden.

Welche Erfahrungen haben Sie in der Zusammenarbeit mit Unternehmen gemacht? Wann werden Sie im Entwicklungsprozess beteiligt und wie?
Die Zusammenarbeit verläuft optimal, wenn wir von Anfang an in den Entwicklungsprozess eingebunden sind. Sehr gute Erfahrungen haben wir gemacht mit der Durchführung von Innovationsworkshops mit Mitarbeitern aus Management, Produktion, Vertrieb bis zu den Servicetechnikern. Das wurde umso wichtiger, weil Maschinen sich nicht mehr nur auf die reine Erledigung einer Funktion konzentrieren können, sondern ständig neue Aspekte zu berücksichtigen sind: Bedienerfreundlichkeit, die Verlagerung von Funktionen hin zur Software, Vernetzung und Zugriff über Tablets und Smartphones.

Wie sieht die Zukunft des Industriedesigns im Maschinen- und Anlagenbau aus? Welche Perspektiven und Chancen sehen Sie?
Während früher oft ausgebildete Maschinenbauer alleine mit explizitem Fokus auf die Technik Unternehmen steuerten und Produkte entwickelten, ist heute Interdisziplinarität gefragt. Heute haben die Entscheider komplexere Produkte zu entwickeln und zu vermarkten. Sie wissen um die Wirkung von User Experience, Corporate Design etc. und sie sind konfrontiert mit Themen wie bspw. Industrie 4.0, Software-Lifecycle-Management etc. Aber oft können diese Fragen intern nicht beantwortet werden. Das ist der Grund, warum wir in unserer Kooperation Industriedesign um die Themen Software und Services für Produktmanagement und Marketing ausgeweitet haben.

www.produkt-designer.com

www.grewer-industriedesign.de

www.kemmlermerz.de

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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Stefan Lippert ipdd

22.01.2016

Industriedesign im Maschinenbau 4

Vom 23. bis 27. Februar 2016 ist der VDID mit 11 starken Industriedesign Unternehmen auf der METAV 2016 in Düsseldorf vertreten. Link hier! Hier die Statements von Stefan Lippert, ipdd Stuttgart, ... mehr

Stefan Lippert ipdd

22.01.2016

Industriedesign im Maschinenbau 4

Vom 23. bis 27. Februar 2016 ist der VDID mit 11 starken Industriedesign Unternehmen auf der METAV 2016 in Düsseldorf vertreten. Link hier!
Hier die Statements von Stefan Lippert, ipdd Stuttgart, zur Bedeutung von Industriedesign im Maschinenbau:

1. Welchen Nutzen hat Industriedesign speziell im Maschinen- und Anlagenbau?
In der Arbeit von ipdd für unsere Auftraggeber im Maschinen- und Anlagenbau haben wir drei Schwerpunkte.

Die unmittelbare Aufgabe ist die funktional einwandfreie, markenfördernde und technisch sowie kalkulatorisch beherrschbare Gestaltung der sicht- und bedienbaren Komponenten einer Anlage.

Als zweiter Aspekt kommt durch die IoT (Internet of Things) getriebenen Veränderungsprozesse wie Industrie 4.0 ein großer Aufgabenbereich in der Recherche und Szenario-Modellierung als Grundlage der Neudefinition vieler Maschinentypen zum Tragen.

Nicht zuletzt erfüllt das Design im Maschinenbau auch eine interne Aufgabe für unsere Auftraggeber. Durch den Designprozess werden Projekte im technischen Neuland für alle Stakeholder transparent und greifbar. Ein gut geführter Designprozess unterstützt die Unternehmensleitung bei der Portfoliodefinition und bündelt die Kräfte des Unternehmens auf ein gemeinsames Ziel.

2. Welche Erfahrungen haben Sie in der Zusammenarbeit mit Unternehmen gemacht? Wann werden Sie im Entwicklungsprozess beteiligt und wie?
Im Maschinenbau treffen wir fast ausnahmslos auf Unternehmer mit qualitätsorientierten und auf Nachhaltigkeit bedachten Entscheidungsprinzipien. Dementsprechend ist die stark inhaltlich orientierte Zusammenarbeit für uns als Designer sehr erfreulich. Entsprechend den oben genannten Arbeitsschwerpunkten kommen wir in unterschiedlichen Phasen von der Planung über die Konzeption bis zur Entwicklung für unsere Auftraggeber zum Einsatz.

3. Wie sieht die Zukunft des Industriedesigns im Maschinen- und Anlagenbau aus? Welche Perspektiven und Chancen sehen Sie?
Das Industriedesign ist im Maschinen- und Anlagenbau eine feste Größe. Die Planung und Gestaltung der nutzungs- und funktionsorientierten Aspekte im Zusammenspiel mit den marken- und vertriebsbasierten Aufgaben lässt das Design zur strategischen Schnittstelle werden. Damit werden die Lösungsstrategien des Industriedesigns bei den Investitionsgütern zu kraftvollen und besonders effizienten Innovationstreibern heranreifen.

www.ipdd.com

de.industryarena.com/metav/blog/lippert-im-di

www.vdid.de/veranstaltungen/index.php?v=1267

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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Prof. Martin Topel, Gesellschafter

21.12.2015

Industriedesign im Maschinenbau 3

Vom 23. bis 27. Februar 2016 ist der VDID mit 11 starke Industriedesign Unternehmen auf der METAV 2016 in Düsseldorf vertreten. Hier das Team von Squareone (Prof. Martin Topel, Gesellschafter, ... mehr

Prof. Martin Topel, Gesellschafter

21.12.2015

Industriedesign im Maschinenbau 3

Vom 23. bis 27. Februar 2016 ist der VDID mit 11 starke Industriedesign Unternehmen auf der METAV 2016 in Düsseldorf vertreten.
Hier das Team von Squareone (Prof. Martin Topel, Gesellschafter, Prof. Gert Trauernicht, Gesellschafter, Michael Cyrson, Geschäftsführer und Axel Johannes Janssen, Business Development) zur Bedeutung von Industriedesign im Maschinenbau:

1. Welchen Nutzen hat Industriedesign speziell im Maschinen- und Anlagenbau?
Im Investitionsgüterbereich hilft Design dabei, die Leistungsfähigkeit und Qualität eines komplexen Produktes zu kommunizieren. Das geht weit über die rein ästhetisch definierte Begehrlichkeit hinaus.

Neben dem positiven Image und dem Funktionsversprechen, das wir in der Gestaltung formulieren, ist die Verbesserung der Funktionalität und Interaktion des Nutzers mit der Maschine durch Gestaltung und Konzeption der wichtigste Treiber für unsere Arbeit.
Ingenieure und Designer müssen schon in der Konzeptphase zusammenarbeiten, um diesem Versprechen der Maschine den Weg zu bereiten. Aus diesen Synergien entstehen nicht nur bessere Produkte und Maschinen, sondern auch eine befriedigende und gewinnbringende Arbeit für beide Seiten.

2. Welche Erfahrungen haben Sie in der Zusammenarbeit mit Unternehmen gemacht? Wann werden Sie im Entwicklungsprozess beteiligt und wie?
Das Design steht im Maschinenbau immer noch am Anfang seiner Möglichkeiten. Auch wenn einzelne Unternehmen das Potential von Design erkannt haben, sind vielen Unternehmen die Funktionen des Designs noch nicht bekannt. Das liegt vor allem an der mangelnden Verankerung von Industriedesign in der Maschinenbauausbildung und daran, dass Design meist zu spät in die Entwicklung integriert wird.
Gut ausgebildete Industriedesigner können konstruktiv und konzeptionell auf Augenhöhe mit der Konstruktion sprechen und haben ein breites Gesamtverständnis für das Zusammenspiel von Produkt, Marke und Nutzer.

3. Wie sieht die Zukunft des Industriedesigns im Maschinen- und Anlagenbau aus? Welche Perspektiven und Chancen sehen Sie?
In Zukunft wird die intelligente Vernetzung von Systemen eine immer größere Rolle spielen. Die Integration von Funktionen und Bedienabläufen, sowie deren Umsetzung, werden Designer fordern, die nicht nur gestalterisch kompetent agieren können, sondern auch prozessorientiertes und analytisches Denken mitbringen, um im Austausch mit dem Engineering gewinnfördernd zu arbeiten.

www.squareonegmbh.de

www.metav.de/

https://de.industryarena.com/

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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VDID Mitglieder auf der Metav2016 - oben: Ansgar Brossardt; unten: Andreas Schulze

15.12.2015

Industriedesign im Maschinenbau 1+2

Noch zwei Monate und der VDID geht mit einem Gemeinschaftsstand auf die Messe METAV in Düsseldorf. Es ist die 19. Internationale Messe für Technologien in der Metallbearbeitung (23. bis 27. Februar ... mehr

VDID Mitglieder auf der Metav2016 - oben: Ansgar Brossardt; unten: Andreas Schulze

15.12.2015

Industriedesign im Maschinenbau 1+2

Noch zwei Monate und der VDID geht mit einem Gemeinschaftsstand auf die Messe METAV in Düsseldorf. Es ist die 19. Internationale Messe für Technologien in der Metallbearbeitung (23. bis 27. Februar 2916).

Wir fragen die teilnehmenden Aussteller, welche Bedeutung Industriedesign im Maschinenbau hat. Und bekommen kompetente Antworten:

Interview Ansgar Brossardt, ID Design (PDF)

Interview Andreas Schulze, andreas schulze design (PDF)

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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Nabil Sarekhian und Christof Paul

14.12.2015

Flucht aus seiner zerstörten Heimat

Der syrische Designer Nabil Sarekhian verlor in diesem Jahr alles und floh nach Deutschland. VDID Mitglied Christof Paul traf sich mit dem 29-jährigen Designer Anfang Dezember in Münster, um mit ... mehr

Nabil Sarekhian und Christof Paul

14.12.2015

Flucht aus seiner zerstörten Heimat

Der syrische Designer Nabil Sarekhian verlor in diesem Jahr alles und floh nach Deutschland. VDID Mitglied Christof Paul traf sich mit dem 29-jährigen Designer Anfang Dezember in Münster, um mit ihm über die Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft zu sprechen. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Groß, der mit seiner Stiftung unter anderem Flüchtlinge unterstützt, brachte die beiden Designer zusammen.

Mehr zum Gespräch der beiden Designer finden Sie im PDF unten. Wer Nabil Sarekhian beim Aufbau seiner Existenz als Designer in Deutschland unterstützen möchte, kann sich an die VDID Geschäftsstelle oder direkt an Christof Paul wenden.

E-Mail:

Gespräch Nabil Sarekhian und Christof Paul (PDF)

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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Ansgar Brossardt

01.12.2015

Industriedesign im Maschinenbau 2

VDID Experten des Industriedesign Forums auf der METAV 2016 (23. bis 27. Februar) zeigen auf, welche Bedeutung Industriedesign im Maschinenbau hat. Heute Ansgar Brossardt, ID Design: 1. Welchen ... mehr

Ansgar Brossardt

01.12.2015

Industriedesign im Maschinenbau 2

VDID Experten des Industriedesign Forums auf der METAV 2016 (23. bis 27. Februar) zeigen auf, welche Bedeutung Industriedesign im Maschinenbau hat. Heute Ansgar Brossardt, ID Design:

1. Welchen Nutzen hat Industriedesign speziell im Maschinen- und Anlagenbau?
Der Nutzen des Industriedesigns in diesem Bereich erstreckt sich auf verschiedene Bereiche. Ein wichtiger Bereich ist das Herausheben der Marke durch das Maschinendesign und damit die Verdeutlichung der technischen Leistungsfähigkeit und den Alleinstellungscharakter des Produktes.
Immer stärker wird von uns als Partner verlangt in Richtung Fertigungstechnik, Unterstützung bei der Werkstoffwahl und Kostenkontrolle unseren Kunden zu unterstützen. Auch konstruktive Dienstleistungen sind ein Bestandteil der Arbeit die erbracht werden müssen.
Vor allem bei der Ergonomie, der Bedienbarkeit und dem Human Interface kann der Designer einen weiteren Mehrwert schaffen, mit dem er sich von der Konkurrenz unterscheidet.
Eine schnelle einfache Bedienbarkeit sorgt für eine hohe Akzeptanz und einen höheren Durchsatz bei der Fertigung der Produkte.
Das Industriedesign Unternehmen ist ein wichtiger Partner bei der Produktentwicklung um ein Produkt schnellstmöglich gemäß allen Anforderungen und innerhalb des Kostenrahmens auf den Markt zu bringen.

2. Welche Erfahrungen haben Sie in der Zusammenarbeit mit Unternehmen gemacht? Wann werden Sie im Entwicklungsprozess beteiligt und wie?
Man muss sagen, dass zu Beginn der Zusammenarbeit eine große Skepsis besteht, inwieweit ein Designunternehmen bei der Entwicklung von Maschinen helfen kann. Aber nachdem die ersten Hürden überwunden sind und konstruktive Vorschläge vorliegen, entwickelt sich eine Zusammenarbeit. Am Anfang bekommt man das neue technische Konzept der Maschine vorgestellt und dann heißt es: „Mach mal ein Design ohne dass große Kosten entstehen mit wenig Änderungen am Konzept“. Der Kunde stellt dann sehr schnell fest, dass dieser Weg länger, komplizierter und teurer wird bis zur fertigen Maschine.
Bei weiteren Projekten und bei Stammkunden werden wir schon in der Konzeptphase für eine neue Maschine eingeschaltet. Das Produkt wird mit den Konstrukteuren und Anwendungstechnikern entwickelt. Diese Arbeitsweise schlägt sich vor allem im Design und in den Kosten nieder. Es ist hiermit auch eine bessere Kostenkontrolle möglich. Weiterhin werden dadurch viel leichter neue innovative Lösungen mit allen Beteiligten erarbeitet und umgesetzt. Aus Erfahrung wissen wir, dass 70% der Kosten zu Beginn einer Entwicklung entstehen und man bei dieser Arbeitsweise schneller gegensteuern kann.

3. Wie sieht die Zukunft des Industriedesigns im Maschinen- und Anlagenbau aus? Welche Perspektiven und Chancen sehen Sie?
Ich glaube, dass im Bereich Maschinen/Anlagenbau das Industriedesigneine immer größere Bedeutung erhält. Vor allem durch die Einführung des Industriestandards 4.0 geht die Entwicklung weg von einzelnen Maschinen hin zu kompletten Fertigungsanlagen/-zellen.Die Automatisierung dieser Produktionszellen/-einheiten verlangt, dass wir uns mit der Elektronik, Steuerung und mit dem Zuführsystem als komplette Einheit befassen müssen. Es wird sich hier die Bedienung verändern und vielleicht komplett verschwinden, da sie zentral gesteuert werden kann. Der Zugang als auch die Bedienbarkeit zur Maschine erhält einen anderen Stellenwert.
Dies wird eine große Herausforderung für uns als Designer, da sich die Komplexität erheblich erhöhen wird. Ich glaube, dass sich unser Aufgabengebiet erweitern wird. Jedoch müssen wir uns auch mit den neuen technischen Anforderungen auseinandersetzen, unser Knowhow erweitern und uns neues Wissen und mehr Kompetenz erarbeiten.

www.metav.de

www.id-design.de

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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Andreas Schulze

24.11.2015

Industriedesign im Maschinenbau 1

VDID Experten des Industriedesign Forums auf der METAV 2016 (23. bis 27. Februar) zeigen auf, welche Bedeutung Industriedesign im Maschinenbau hat. Heute Andreas Schulze, andreas schulze industrial ... mehr

Andreas Schulze

24.11.2015

Industriedesign im Maschinenbau 1

VDID Experten des Industriedesign Forums auf der METAV 2016 (23. bis 27. Februar) zeigen auf, welche Bedeutung Industriedesign im Maschinenbau hat.
Heute Andreas Schulze, andreas schulze industrial design:

1. Welchen Nutzen hat Industriedesign speziell im Maschinen- und Anlagenbau?
Industriedesign bedeutet gerade für diesen Sektor vor allem Wertschöpfung. Die Wertschöpfung durch Industriedesign findet auch im Maschinen- und Anlagenbau auf vielen Ebenen statt. Beispielhaft ein paar Stichworte dazu:
• Ein klares, angemessenes Erscheinungsbild für hochwertige Technik unterstützt die Durchsetzung entsprechender Preise am Markt.
• Der Einsatz einer durchgängigen Formensprache verbessert die Wiedererkennbarkeit von Anlagen bzw. Unternehmen und ermöglicht so eine stärkere Position gegenüber Wettbewerbern.
• Ein kluges, nutzerorientiertes Designkonzept bietet funktionalen Mehrwert z.B. durch Verkürzung der Wartungszeiten.
• Ein gut gemanagter Designprozess integriert alle Beteiligten und spart so manche Entwicklungsschleife ein.

2. Welche Erfahrungen haben Sie in der Zusammenarbeit mit Unternehmen gemacht? Wann werden Sie im Entwicklungsprozess beteiligt und wie?
Industriedesign sollte so früh wie möglich in Entwicklungsprozesse eingebunden sein.
Meine eigenen Erfahrungen sind grundsätzlich positiv. Wenn Unternehmen einmal gesehen haben, wie wir uns als Industriedesigner in die Entwicklung einbringen, werden wir nachfolgend immer rechtzeitig in neue Projekte involviert.

3. Wie sieht die Zukunft des Industriedesigns im Maschinen- und Anlagenbau aus? Welche Perspektiven und Chancen sehen Sie?
Aus meiner Sicht ist dort eine Zukunft ohne Industriedesign nicht denkbar. Qualitätsansprüche vermitteln sich durch das Design. Wer da nicht mitmacht, sieht schnell richtig alt aus.
Nutzerorientierte Gestaltung der Anlagen und Prozesse ist im Zeitalter von Industrie 4.0 die Herausforderung, der man nur mit gutem Industriedesign begegnen kann.

www.metav.de

www.schulze-design.de

Pressemeldung VDID METAV 2016 (PDF)

Bilder PM VDID Messeauftritt METAV 2016 (PDF)

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Christof Paul demonstriet Materialeinsatz

23.09.2015

Rundgang mit Christof Paul als wahrer „Mind Opener“

Am ersten Tag der EUROMOLD am neuen Standort Düsseldorf traf sich am 22.9.2015 ein Dutzend interessierter Teilnehmer aus der ganzen Republik zum DESIGNTREFF VDID NRW Rundgang. Christof Paul ... mehr

Christof Paul demonstriet Materialeinsatz

23.09.2015

Rundgang mit Christof Paul als wahrer „Mind Opener“

Am ersten Tag der EUROMOLD am neuen Standort Düsseldorf traf sich am 22.9.2015 ein Dutzend interessierter Teilnehmer aus der ganzen Republik zum DESIGNTREFF VDID NRW Rundgang. Christof Paul demonstrierte anhand von Beispielen aus der Arbeit bei MMID, welche Erfahrungen sie mit neuen Fertigungsverfahren machen. Er führte die Gruppe auf einer klug gemischten Tour sowohl zu alternativen Ausstellern der aktuellen Maker-Szene auf der Messe, zum Beispiel die Better Future Factory, die mit ihren kreativen Ideen und unkonventionellen Umsetzungen begeistern, wie auch zu etablierten und großen Anbietern der Hightech-Branche.

Wie sich die Messe am neuen Standort bewährt, kann nach einem Tag noch nicht bewertet werden. Sicher ist aber, dass gerade die Mischung aus jungen Machern und etablierten Unternehmen eine gute Informationsquelle und ein hervorragendes Austauschforum für Industriedesigner ist. Unter den Ausstellern der Newcomer-Generation war auch VDID Mitglied Florian Meise mit seinem spannenden Konzept der Crowdsourcing-Plattform manugoo vertreten. Mit ihm werden wir nach der Messe Bilanz ziehen, wie interessant diese Plattform für die jungen Büros im VDID künftig sein kann.

www.manugoo.de

www.betterfuturefactory.de

www.refil.nl

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Design Center Baden-Württemberg

22.09.2015

Arbeitsbuch TRANSFORMING INDUSTRIAL DESIGN #1 erschienen

Intensive und lebendige Auseinandersetzung mit dem Wandel im Industriedesign Das Design Center Baden-Württemberg startete am 20. März 2015 mit Transforming Industrial Design #1 ein innovatives ... mehr

Design Center Baden-Württemberg

22.09.2015

Arbeitsbuch TRANSFORMING INDUSTRIAL DESIGN #1 erschienen

Intensive und lebendige Auseinandersetzung mit dem Wandel im Industriedesign
Das Design Center Baden-Württemberg startete am 20. März 2015 mit Transforming Industrial Design #1 ein innovatives „Work Conference“ Angebot zur Zukunft im Industriedesign. Die Teilnehmer nahmen das neue Format mit den abwechselnden, kurzen Intensiv-Workshops der acht Experten begeistert an und entwarfen gemeinsam Szenarien zur Zukunft von Produktentwicklung und Industriedesign. Nun liegt die Broschüre mit den Beiträgen der Experten und Ansätze der Diskussion während der Work Conference vor und kann über das Design Center Baden-Württemberg bezogen werden.

Neue Herausforderungen erfordern Umdenken und neue Wege
Welches sind die Faktoren, die das Industriedesign in Zukunft bestimmen und die flexible Erschließung neuen Wissens fordern? Umwälzungen in vier Bereichen beeinflussen bereits heute Produktentwicklung und Gestaltung und werden immer prägender. Zu diesen vier Schwerpunkten berichteten jeweils zwei Experten von ihrer Arbeit und entwarfen in Intensiv-Workshops mit den Teilnehmern Szenarien zur Zukunft von Produktentwicklung und Industriedesign. Die Beiträge sind in der Broschüre dokumentiert und mit weiterführenden Informationen ergänzt:

1 Neue Technologien und Fertigungsverfahren
Steve Rommel
Direct Digital Manufacturing — mehr als Prototyping
Eckard Foltin Individualisierung durch virtuelle Gestaltung - material follows function

2 Veränderte Innovations- und Entwicklungsprozesse
Manfred Dorn
Markentypisches User Experience Design
Dr. Marc Hassenzahl Wohlbefinden gestalten: Erlebnis, Transformation, Interaktion

3 Auseinandersetzung um Verantwortung
Anne Farken
Die Bedeutung von Sustainable Design für die Produktentwicklung in Unternehmen
Moritz Philip Schmidt Intelligent wenig statt wenig intelligent – verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen

4 Schutz kreativer Leistung im internationalen Umfeld
Dr. Martin Finsterwald
Vertragsgestaltung bei der Verwertung kreativer Leistungen
Alexander Späth Trends im Designrecht – Designrecht im Trend

Herausgeber: Design Center Baden-Württemberg, Format: 17,8 x 25 cm, Umfang: 106 Seiten, farbig, zahlreiche Abbildungen.
Die Broschüre kann von den Konferenzteilnehmern und Interessenten per Email beim Design Center Baden-Württemberg kostenlos bestellt werden:

www.design-center.de

E-Mail:

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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Verein Deutscher Werkzeugmaschinenbauer

21.09.2015

VDW neues Fördermitglied im VDID

Mit dem VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. konnte ein wichtiger neuer Partner für den VDID gewonnen werden. 300 vorwiegend mittelständische Unternehmen haben sich im VDW/VDMA ... mehr

Verein Deutscher Werkzeugmaschinenbauer

21.09.2015

VDW neues Fördermitglied im VDID

Mit dem VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. konnte ein wichtiger neuer Partner für den VDID gewonnen werden. 300 vorwiegend mittelständische Unternehmen haben sich im VDW/VDMA zusammengeschlossen und repräsentieren ca. 90 Prozent des Gesamtumsatzes in der Branche von zuletzt über 14,6 Mrd. Euro.

Der VDW organisiert zahlreiche internationale Messen für die Branche. Mit der ersten Kooperation zur METAV vom 23. bis 27. Februar 2016 auf der Messe Düsseldorf beginnt eine neue Ära des Austausches zwischen VDID Industriedesignern und Entscheidern aus dem Werkzeugmaschinenbau!

Aussteller auf dem VDID INDUSTRIEDESIGN FORUM auf der METAV 2016 werden: Informationen im Flyer und in der Anmeldung. Rückfragen auch über die VDID Geschäftsstelle und den VDID NRW.

www.vdid.de/designer/portrait.php?d=617

www.metav.de

E-Mail:

VDID INDUSTRIEDESIGN FORUM METAV 2016 Flyer (PDF)

VDID ID FORUM METAV 2016 Anmeldung (PDF)

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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Elke Andrea Parzyjegla

18.06.2015

VDID Expertengespräch: Antworten von Elke Andrea Parzyjegla

Wohin entwickelt sich das Industriedesign? Zu dieser Frage - und den Aspekten von Ausbildung, Kooperationen und Weiterbildung - befragten wir die Expertenrunde auf der Interzum 2015 in Köln. Die ... mehr

Elke Andrea Parzyjegla

18.06.2015

VDID Expertengespräch: Antworten von Elke Andrea Parzyjegla

Wohin entwickelt sich das Industriedesign? Zu dieser Frage - und den Aspekten von Ausbildung, Kooperationen und Weiterbildung - befragten wir die Expertenrunde auf der Interzum 2015 in Köln. Die Antworten der einzelnen Experten haben wir zur Veröffentlichung auch schriftlich eingeholt.

Hier die Antworten von Elke Andrea Parzyjegla, Diplom-Designerin und selbständige Unternehmerin, concept p21 Produktdesign, Menden.

www.concept-p21.de

Elke Andrea Parzyjegla antwortet (PDF)

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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VDID AWARD 2013

05.05.2015

7. VDID NEWCOMERS' AWARD 2015

Preisverleihung und Ausstellung auf der Interzum in Köln Die Jury zum 7. VDID NEWCOMERS’ AWARD hat aus allen eingereichten 93 Bewerbungen junger Designerinnen und Designern von 25 deutschen ... mehr

VDID AWARD 2013

05.05.2015

7. VDID NEWCOMERS' AWARD 2015

Preisverleihung und Ausstellung auf der Interzum in Köln

Die Jury zum 7. VDID NEWCOMERS’ AWARD hat aus allen eingereichten 93 Bewerbungen junger Designerinnen und Designern von 25 deutschen Hochschulen drei gleichwertige Hauptpreisträger als VDID AWARD 2015 WINNER benannt und sieben Anerkennungen als VDID AWARD 2015 HONORED vergeben: Die Ergebnisse finden Sie hier ab 6. Mai!

Der VDID NEWCOMERS’ AWARD zeichnet herausragende Projektarbeiten der Studiengänge Produkt-/Industrial Design aus und bietet den angehenden Designerinnen und Designern Unterstützung beim erfolgreichen Einstieg in den Beruf. 2015 wurde der Wettbewerb zum ersten Mal offen für alle Nachwuchskräfte in Deutschland ausgeschrieben. Das Thema war frei; Arbeiten zu allen Sparten des Produkt- und Industriedesigns konnten eingereicht werden. Vergeben wurden als Hauptpreise: Messebeteiligung und Public Relations sowie die Teilnahme am einwöchigen Workshop „Design and the Community“ auf der Domaine de Boisbuchet in Frankreich.

Preisverleihung am 5. Mai 2015 auf der interzum
Präsentiert werden Preisträger und Anerkennungen vom 5. bis 8. Mai auf der Messe Interzum in Köln in Halle 4.2 am VDID Stand Nr. A 76/ B 77. Der VDID INDUSTRIEDESIGNTAG 2015 Kurs Zukunft: Tomorrow’s Design Leaders zur Preisverleihung thematisiert im Dialog mit der Designausbildung und die Weiterentwicklung des Berufsbildes Industriedesign. In Kooperation mit PARK advanced design management wird der VDID Grow Workshop angeboten. Ein Expertengespräch zur Zukunft im Industriedesign mit Vertretern von Praxis und Ausbildung rundet das Programm ab.

Jury VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2015
Den Vorsitzt der Jury 2015 führte Stefan Eckstein, VDID Präsident, Eckstein Design, München. Markus Kurkowski, Langenselbold, vertrat als VDID Preisträger 2013 den Nachwuchs. Die Vorsitzende des VDID NRW Iris Laubstein, laubstein design management, Köln leitete das Wettbewerbs-Projekt und den VDID Industriedesigntag 2015 auf der Interzum. Lars Quadejacob, Chefredakteur design report, Frankfurt/Main vertrat den Medien-Partner und Arne Petersen, Koelnmesse GmbH, den Hauptsponsor.

Präsentation auf dem VDID Stand Halle 4.2 A 76 / B 77
Interzum 5. bis 8. Mai 2015
VDID Grow Workshop: 5. Mai, Forum, 14-15.30 Uhr
Expertengespräch: 5. Mai, Forum, 16-16.45 Uhr
Preisverleihung: 5. Mai, Forum, 17 Uhr
Sponsor: Koelnmesse / interzum / innovation of interior
Medienpartner: design report
Projektleitung: Iris Laubstein

Teilnehmer an den Veranstaltungen erhalten über die VDID Geschäftsstelle kostenlosen Messeeintritt.

www.interzum.de

www.innovation-of-interior.net

E-Mail:

Programm 5. Mai VDID KURS ZUKUNFT (PDF)

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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VDID NEWCOMERS' AWARD 2015

17.04.2015

VDID Kurs Zukunft: Tomorrow's Design Leaders

Das künftige Industriedesign und die kommenden Design Leader prägen den VDID Industriedesigntag 2015 am 5. Mai auf der Interzum in Köln: Der VDID startet eine Weiterbildungsoffensive, diskutiert ... mehr

VDID NEWCOMERS' AWARD 2015

17.04.2015

VDID Kurs Zukunft: Tomorrow's Design Leaders

Das künftige Industriedesign und die kommenden Design Leader prägen den VDID Industriedesigntag 2015 am 5. Mai auf der Interzum in Köln: Der VDID startet eine Weiterbildungsoffensive, diskutiert über den Weg der Profession in die Zukunft und verleiht den 7. VDID Newcomers’ Award 2015.

1 / VDID Grow Workshop: For tomorrow’s design leaders
Wieviel Design Management Kompetenz brauchen Industriedesigner? Der VDID setzt in seiner Weiterbildungsoffensive auf die Kooperation mit Grow. Grow ist ein von PARK advanced design management gefördertes Weiterbildungsprogramm, das seit über 17 Jahren weltweit Designer zu Design Managern ausbildet. Frans Joziasse, Geschäftsführer von PARK, und Freek Wallaard, Business Developer Grow, stellen in Köln das Programm, die Erfahrungen, Referenzen und die Relevanz von Grow insbesondere für Industriedesigner vor. Dabei wird nicht nur informiert, ganz im Gegenteil: Praktische Übungen zum Thema Designqualität laden alle Teilnehmer ein, sich von Grow selbst zu überzeugen – und viele Fragen zu stellen.

2 / Expertengespräch: Wohin entwickelt sich das Industriedesign?
Welche Fähigkeiten kann bereits die Designausbildung an den Hochschulen vermitteln und welche Anforderungen stellt die Praxis? Wie kann der Austausch zwischen Praxis und Lehre gefördert werden? Welche Aufgabe haben Kooperationen zwischen Industrie und Lehre in der Ausbildung? Welche Unterstützung kann die Projekt-Plattform MaterialTransformation als Netzwerk der Koelnmesse für Unternehmen und Hochschulen bieten?
Diesen Fragen geht die anschließende Diskussionsrunde mit Stephan Niehaus, Chefdesigner Hilti AG, Andreas Schulze, andreas schulze industrial design und Elke Parzyjegla, concept p21 Produktdesign, von der Seite der Design-Arbeitgeber und -Arbeitnehmer nach. Die Ausbildung vertreten Felix Stark, formstark und Dozent der ecosign/Akademie für Gestaltung in Köln sowie die Professoren Marion Digel, Dekanin der Folkwang Universität der Künste, Essen, und Andreas Kalweit von der Bergischen Universität Wuppertal.

3 / Preisverleihung: 7. VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2015
Höhepunkt des VDID Industriedesigntages 2015 ist die Preisverleihung zum 7. VDID NEWCOMERS‘ AWARD durch Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin Koelnmesse GmbH, Stefan Eckstein, VDID Präsident und Iris Laubstein, Vorsitzende VDID NRW. Die Preise gehen an drei Nachwuchskräfte für ihre zukunftsweisenden Entwürfe, die auf der Messe präsentiert sind. Zusätzlich sprach die Jury sieben Anerkennungen aus, die ebenfalls vorgestellt werden. Beim anschließenden Get Together klingt der Tag auf der Messe aus.

Sprechstunde: First Aid für Young Professionals!
Bereits zu Beginn des VDID Industriedesigntages bietet Lutz Gathmann, Gathmann Design, wieder seine sehr gern angenommene, offene Sprechstunde für Studierende und Berufsanfänger an. Am VDID Stand in Halle 4.2 erhalten Ratsuchende professionelle Hilfestellung.

5. Mai 2015 VDID Industriedesigntag 2015 Kurs Zukunft
Halle 4.2 interzum (5. bis 8. Mai 2015), Koelnmesse
VDID Ausstellung und Stand Nr. A72
12.00-13.30 Uhr Sprechstunde: First Aid for Young Professionals!
14.00-15.30 Uhr VDID Grow Workshop: For tomorrow’s design leaders
16.00-16.45 Uhr Expertengespräch: Wohin entwickelt sich das Industriedesign?
17.00-18.00 Uhr Preisverleihung: 7. VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2015
18.00-19.00 Uhr Get Together
Anmeldung per mail: VDID Geschäftsstelle
Partner: Koelnmesse, Interzum, design report

VDID Mitglieder erhalten über die Geschäftsstelle kostenlosen Messe-Eintritt.

Das Programm des Tages finden Sie im Überblick im PDF! Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf der Interzum: Halle 4.2 VDID Stand Nr. A72

innovation-of-interior.com/

www.growdesignmanagement.com

E-Mail:

Programm VDID INDUSTRIEDESIGNTAG 2015 KURS ZUKUNFT (PDF)

Anmeldeformular 5.Mai 2015 VDID Tag auf interzum (PDF)

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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VDID auf der Messe DESIGN BERUFE Krefeld

05.02.2015

Dank an Lutz Gathmann für sein Engagement in der Nachwuchsförderung!

Das Engagement von Lutz Gathmann mit seinen VDID Kollegen auf der ersten Messe DESIGN BERUFE an der Hochschule Krefeld war ein voller Erfolg! Lieber Herr Gathmann, das Feedback von Seiten der ... mehr

VDID auf der Messe DESIGN BERUFE Krefeld

05.02.2015

Dank an Lutz Gathmann für sein Engagement in der Nachwuchsförderung!

Das Engagement von Lutz Gathmann mit seinen VDID Kollegen auf der ersten Messe DESIGN BERUFE an der Hochschule Krefeld war ein voller Erfolg!

Lieber Herr Gathmann,

das Feedback von Seiten der Studenten ist auch durchweg positiv, denke das Experiment ist geglückt. ...

Ich kann’s nicht oft genug sagen: vielen Dank das gesamte VDID Team, Frau Schmidt, Frau Stassen, Herrn Rütten, Herrn Antonin, nicht zu vergessen Frau Ochsner und ganz besonders an Sie, denn Ihr Engagement hat es möglich gemacht, dass der Schwerpunkt Produktdesign mehr als würdig vertreten war.

In designkrefeld sind Sie jederzeit herzlich willkommen. Im nächsten Semester spreche ich mal mit meinen Produktdesignkolleg/inn/en, wie bzw. wo wir eine Veranstaltung mit Ihnen einplanen können.

Bis dahin allerbeste Grüße aus designkrefeld
Ihr
Richard Jung

designkrefeld.de/designberufe/

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VDID NRW Führung imm cologne 2015

26.01.2015

Kulturaustausch auf der imm cologne 2015

Im Rahmen des 27. DESIGNTREFF VDID NRW folgten knapp 30 Teilnehmer mit großem Interesse der sachkundigen Führung von Prof. Marion Digel durch die Hallen für Avantgarde und Nachwuchs auf der ... mehr

VDID NRW Führung imm cologne 2015

26.01.2015

Kulturaustausch auf der imm cologne 2015

Im Rahmen des 27. DESIGNTREFF VDID NRW folgten knapp 30 Teilnehmer mit großem Interesse der sachkundigen Führung von Prof. Marion Digel durch die Hallen für Avantgarde und Nachwuchs auf der internationalen Möbelmesse.

Startpunkt war die Inszenierung „Das Haus“ des Shanghaier Büros neri & hu. Über eine Brücke, die ‘Memory Lane‘ oberhalb der Ausstellungsräume, konnten die Besucher ungewohnte und faszinierende Perspektiven auf Interieurs gewinnen. Die Verbindung traditioneller chinesischer Wohnformen und ihrer Objekte mit Artefakten US-amerikanischer und anderer internationaler Wohnstile, konnte als politisches Statement verstanden werden. Die Wurzeln unterschiedlicher Traditionen und ihre wechselseitigen Beziehungen wurden an Klassikern bis zu neuesten Entwürfen aufgezeigt. So verbanden sich die ‘Stools‘ Hocker der Eames aus den 60er Jahren mit den aktuellen Produkten von neri & hu für den portugiesischen Hersteller De La Espada oder das holländische Unternehmen Moooi. Sitz-Archetypen und Oberflächenbehandlung erinnern sowohl an Inszenierungen jahrhundertealter Hocker der chinesischen Landbevölkerung von Ai Weiwei wie an seine provozierenden Oberflächen aus Autolack auf Vasen aus der Han-Dynastie.

Die Kombination traditioneller Gestaltungsbezüge mit der Lust an experimenteller Suche ist es, die im überbordenden Angebot der gutbesuchten Messe, immer wieder Highlights zeigt. Marion Digel stellte den Teilnehmern des DESIGNTREFF VDID NRW ihre Favoriten und Entdeckungen vor. Kenntnisreich lenkte sie die Aufmerksamkeit der Gruppe auf Stände, Newcomer, spannende Experimente oder Produktdetails, die sonst im Messetrubel unterzugehen drohen. Als ein Beispiel sei der leichte elegante ‘Satsuma Chair‘ der jungen Berliner Firma Schneiderschram erwähnt, inspiriert durch die konstruktive Intelligenz von Apfelsinenkisten.

Der herzliche Dank geht an Marion Digel, die intensive Vorbereitung, Zeit und Herzblut in ihre engagierte Führung gesteckt hat. Etliche der Teilnehmer wollten auch nach fast zwei Stunden noch weiter mit ihr durch die Hallen ziehen.

Iris Laubstein, Köln 26.01.2015

www.imm-cologne.de/de/imm/diemesse/events___v

www.neriandhu.com

www.schneiderschram.de/

E-Mail:

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Moritz Schmidt und Timo Röhrig

02.12.2014

VDID NEWCOMER erfolgreich beim Lucky Strike Junior Designer Award

In diesem Jahr wählte die Jury des Lucky Strike Junior Designer Award aus 115 Arbeiten die Preisträger und entschied sich für das Gestaltungskonzept von Moritz Schmidt und Timo Röhrig. Die Arbeit ... mehr

Moritz Schmidt und Timo Röhrig

02.12.2014

VDID NEWCOMER erfolgreich beim Lucky Strike Junior Designer Award

In diesem Jahr wählte die Jury des Lucky Strike Junior Designer Award aus 115 Arbeiten die Preisträger und entschied sich für das Gestaltungskonzept von Moritz Schmidt und Timo Röhrig. Die Arbeit nimmt die Neuausrichtung von Gestaltung in einer sich wandelnden Welt in den Fokus: Anhand von einem theoretischen Teil, einer Interviewreihe sowie zwei praktischen Anwendungen zeigen die beiden Absolventen, wie ein nachhaltig angelegter Gestaltungsprozess heute aussehen kann. So entstand ein als Speisekammer bezeichnetes Produktsystem, das zukünftig den Kühlschrank ersetzen könnte, ebenso wie ein Restaurantkonzept, das den Designer als ganzheitlich denkenden Gestalter definiert. „Moritz Schmidt und Timo Röhrig haben mit ihrer Arbeit überzeugend gezeigt, dass Nachhaltigkeit mehr sein kann für die Gestaltung als ein bloßer Vorsatz, wenn sie sich als Denk- und Handlungsprinzip versteht“, so die Jury, unter Vorsitz von Prof. Johann Tomforde.

Neben dem Gewinnerteam des Lucky Strike Junior Designer Award 2014 zeichnete die Stiftung 20 weitere Arbeiten mit einer „Besonderen Anerkennung“ aus. Eine dieser Anerkennungen ging an die VDID NEWCOMERIN Irina Massmann (KISD) für ihre Customized Casual Footwear.

Herzlichen Glückwunsch an alle drei erfolgreichen VDID Nachwuchskräfte!

www.raymondloewyfoundation.com/lucky-strike-j

www.moritz-philip-schmidt.de/

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Folkwang Universität der Künste

29.11.2014

Was ist Ihnen wichtig?

Folkwang Absolventen im Interview Im Design Management Seminar von Iris Laubstein an der Folkwang Universität der Künste in Essen hat im Sommersemester 2014 eine Gruppe von Studierenden ... mehr

Folkwang Universität der Künste

29.11.2014

Was ist Ihnen wichtig?

Folkwang Absolventen im Interview

Im Design Management Seminar von Iris Laubstein an der Folkwang Universität der Künste in Essen hat im Sommersemester 2014 eine Gruppe von Studierenden (Alexander Bönninger, Alice Borgmann, Charlotte Borghoff und Julian Praest) fünf Absolventen der Hochschule nach ihrem Berufsweg, ihren Werten und Haltungen sowie Empfehlungen für den Nachwuchs befragt.

Herzlichen Dank an die Interview-Partner!
Für das Industriedesign drei VDID Kollegen:
Torsten Gratzki, Puiproducts
Linda Schmidt, efm electronic gmbh
Markus Wild, WILDDESIGN

Für das Kommunikationsdesign:
Johanna Unterberg, K48
Tim Ulrich, manxdesign GmbH

Die Interviews sind zu sehen auf youtube:

www.youtube.com/watch?v=OKkBNRVCrCQ&feature=e

www.ifm.com

www.puiproducts.com

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Vera Stassen

30.10.2014

VDID Newcomer berichten über Studium im Ausland

Die Welt des Industriedesigns wird immer globaler. Damit steigt auch der Wunsch nach Sprachkompetenz und internationalen Erfahrungen beim Nachwuchs. Vera Stassen, studentische VDID Vertreterin an ... mehr

Vera Stassen

30.10.2014

VDID Newcomer berichten über Studium im Ausland

Die Welt des Industriedesigns wird immer globaler. Damit steigt auch der Wunsch nach Sprachkompetenz und internationalen Erfahrungen beim Nachwuchs.

Vera Stassen, studentische VDID Vertreterin an der Hochschule Niederrhein, setzt mit ihrem Bericht aus Finnland die Reihe junger VDID Mitglieder mit Studienerfahrungen im Ausland fort. Die Zusammenfassung ihrer Zeit an der "Aalto University, School of Arts, Design and Architecture" in Helsinki finden Sie im PDF.

design.aalto.fi/en/

E-Mail:

Finnland Bericht VDID Mitglied Vera Stassen (PDF)

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design report 4/2014

29.10.2014

Schwerpunktthema Werksdesign

Anonym, wenig attraktiv und kaum innovativ? Schwerpunkt des design report 4/2014 ist der Wandel der Aufgaben des Werksdesigns von der Handlanger-Existenz im Hintergrund zum attraktiven und ... mehr

design report 4/2014

29.10.2014

Schwerpunktthema Werksdesign

Anonym, wenig attraktiv und kaum innovativ?
Schwerpunkt des design report 4/2014 ist der Wandel der Aufgaben des Werksdesigns von der Handlanger-Existenz im Hintergrund zum attraktiven und verantwortungsvollen Aufgabenbereich mit unschlagbarem Wissensvorsprung. Die Einführung in den Titelschwerpunkt gibt Iris Laubstein – Text im PDF. Aufschlussreiche Interviews und Fallbeispiele im Heft.

Einführung Werksdesign design report 4/2014 (PDF)

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VDID

24.09.2014

Ergebnisse VDID Befragung Praktikumsvergütung und Einstiegsgehälter im Industriedesign

Der VDID hat seine Mitglieder gefragt, was sie in ihren Unternehmen Praktikanten und Berufsanfängern zahlen. Unsere studentischen Mitglieder waren aufgefordert, ihre Erfahrungen einzubringen. ... mehr

VDID

24.09.2014

Ergebnisse VDID Befragung Praktikumsvergütung und Einstiegsgehälter im Industriedesign

Der VDID hat seine Mitglieder gefragt, was sie in ihren Unternehmen Praktikanten und Berufsanfängern zahlen. Unsere studentischen Mitglieder waren aufgefordert, ihre Erfahrungen einzubringen.

Praktikumsvergütung

Im Durchschnitt beschäftigen die befragten Industriedesign-Agenturen 3 Praktikanten pro Jahr, in der Regel Pflichtpraktikanten. Zitat: „Seit der neuen Gesetzgebung (Minijob, Mindestlohn) nehmen wir keine freiwilligen Praktikanten mehr.“

Entlohnt werden Praktikanten mit durchschnittlich ca. 554 Euro brutto pro Monat. Die Bandbreite der Vergütung schwankt nach den Angaben zwischen 300 Euro in kleinen Agenturen und 1.000 Euro pro Monat in den Designabteilungen von großen Unternehmen.

Die Praktikumsdauer liegt in der Regel bei 6 Monaten. Nur in einer Agentur werden regelmäßig kürzere Praktika vergeben. Zu den Ausnahmen zählt die Gewährung von 10 Urlaubstagen im halbjährigen Praktikum. In diesem Fall allerdings mit der Betonung, dass Überstunden nicht vergütet werden. Auch die Zahlung einer Prämie von 500 bis 1.000 Euro nach erfolgreichem Abschluss des Praktikums wird benannt oder die Anhebung der Vergütung nach 3 Monaten bei zufriedenstellender Arbeit.

Die meisten Praktikumsgeber sichern sich durch die Praktikantenverträge der Hochschulen ab. Allerdings: „Neben dem Praktikumsvertrag lassen wir uns immer auch den eignen Vertrag unterzeichnen, der in Bezug auf die Geheimhaltung viel genauer ist.“

Die Hochschulreform der letzten Jahre gibt wiederholt Anlass zu Anmerkungen: „Nach Einführung des Bachelor Systems wurde die Praktikumsvergütung von 500 Euro auf 300 Euro/Mo. reduziert. Der Ausbildungsstand ist bei Praktikumsantritt jetzt anders.“


Einstiegsgehälter für Berufsanfänger

Hier schwanken die Angaben für die Einstiegsgehälter von Bachelor-Absolventen zwischen minimal 1.000 Euro (!) und maximal 3.500 Euro brutto pro Monat. Im Durchschnitt liegt das erste Gehalt für mindestens ein Jahr bei ca. 2.325 Euro brutto im Monat. Auch an dieser Stelle Kritik: „Einen Bachelor-Abschluss betrachten wir nicht als abgeschlossenes Studium.“

Master- oder Diplom-Absolventen erhalten zum Start ins Berufsleben durchschnittlich ca. 2.740 Euro brutto/Monat. Die Spanne der Nennungen beginnt bei 2.300 und reicht ebenfalls bis 3.500 Euro, bzw. bis 3.750 Euro bei Zeitvertrag. In einigen Fällen kommen Urlaubs- und Weihnachtsgeld bzw. ein 13tes Monatsgehalt dazu.

Bei Thema der Befristung der Verträge scheiden sich die Geister: Die eine Hälfte der Befragten lehnt Befristungen generell ab. Eine 6-monatige Probezeit reiche um die Leistung einzuordnen. Die andere Hälfte der Befragten spricht sich zu 50% für generelle Befristung aus beziehungsweise entscheidet von Fall zu Fall und auf Basis der wirtschaftlichen Lage über Festeinstellung oder zeitlich begrenzte Beschäftigung.


Ergebnis der Befragung der Studierenden zur Praktikumsvergütung

Leider haben nur wenige Studierende die Gelegenheit genutzt, ihre Erfahrungen weiterzugeben. Die meisten Angaben, die zur Praktikumsvergütung eingingen, lagen bei 450 bis 500 Euro und deckten sich mit den Angaben der Agenturen. Allerding waren auch Ausreißer von 0 oder 100 Euro dabei. Damit ergibt sich aus den Angaben der Studierenden ein Durchschnittswert von ca. 347 Euro brutto Praktikumsvergütung im Monat.

Erfreulich ist die Zufriedenheit mit den Inhalten im Praktikum – keine Klagen über zu wenige Einblicke in die Praxis.

Nur eine Angabe zu freiberuflicher Tätigkeit im Industriedesign neben dem Studium ging ein: für 12,50 Euro pro Stunde!


Was sagen uns die Zahlen?

Die Praktikumsvergütungen im Industriedesign scheinen im Rahmen vergleichbarer anderer Professionen zu liegen. Die gern geforderte Orientierung der Einstiegsgehälter im Industriedesign an denen der Ingenieure allerdings ist in der Realität nicht erreicht.

Eine altbekannte Klage zieht sich wie ein roter Faden immer wieder durch die Diskussion: „Die Hochschulen haben einen Bildungsauftrag, welcher doch recht wenig mit dem Arbeitsmarkt abgeglichen wird. Das führt zu Enttäuschungen auf Seiten der Studenten/Arbeitnehmer und bei den Arbeitgebern.“ Hier gilt es den Diskurs mit der Ausbildung zu suchen.

Bleiben wir dran am Thema: Bitte schicken Sie uns weiter Ihre Angaben und Anmerkungen. Gerade auch wenn Ihre Erfahrungen eine andere Sprache sprechen, freuen wir uns auf Ihre Kommentare und eröffnen an dieser Stelle den fachlichen und kollegialen Diskurs über professionelle Gehälter im Industriedesign.

E-Mail:

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Katharina Tannous Portrait

22.09.2014

VDID Newcomer berichten über Studium im Ausland

Die Welt des Industriedesigns wird immer globaler. Damit steigt auch der Wunsch nach Sprachkompetenz und internationalen Erfahrungen beim Nachwuchs. Katharina Tannous, studentische VDID Vertreterin ... mehr

Katharina Tannous Portrait

22.09.2014

VDID Newcomer berichten über Studium im Ausland

Die Welt des Industriedesigns wird immer globaler. Damit steigt auch der Wunsch nach Sprachkompetenz und internationalen Erfahrungen beim Nachwuchs.
Katharina Tannous, studentische VDID Vertreterin an der FH Düsseldorf, eröffnet mit ihrem Bericht aus Island die Reihe junger VDID Mitglieder mit Studienerfahrungen im Ausland.
Die Zusammenfassung ihrer Zeit an "Iceland Academy of the Arts" finden Sie im PDF.

lhi.is/english/

E-Mail:

Island Bericht Katharina Tannous (PDF)

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innovation of interior

05.09.2014

MaterialTransformation: Plattform für Industrie und Hochschulen

Die interzum launcht zur Orgatec 2014 die Plattform MaterialTransformation für Nachwuchsförderung, die Industrie mit Industriedesign-Nachwuchs zusammenbringt. Reine Funktionalität reicht nicht ... mehr

innovation of interior

05.09.2014

MaterialTransformation: Plattform für Industrie und Hochschulen

Die interzum launcht zur Orgatec 2014 die Plattform MaterialTransformation für Nachwuchsförderung, die Industrie mit Industriedesign-Nachwuchs zusammenbringt.

Reine Funktionalität reicht nicht aus: Ob Beschlag, Material oder Maschine – Industriedesign wird auch für Zulieferer der Möbelindustrie immer wichtiger. Über die neue Plattform MaterialTransformation der Koelnmesse können Studiengänge für Industriedesign und Aussteller der interzum ab sofort effizienter und vor allem leichter Kontakte knüpfen. Die Ergebnisse präsentiert die interzum auf den verschiedenen Messen des Bereiches Interieur: Als erste Veranstaltung wird die Orgatec Einblicke in die Arbeit von MaterialTransformation geben und das erste Kooperationsprojekt zwischen dem Unternehmen GERA Leuchten und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle vorstellen (siehe auch unter VERANSTALTUNGEN "LichtKörper auf der ORGATEC").

Entwickelt wurde die Plattform in Zusammenarbeit mit Vertretern von Hochschulen und der Arbeitsgruppe Architektur & Design der interzum. Zum Launch von MaterialTransformation auf der Orgatec werden die vertretenen Industrial Design Fachbereiche mit Projekten und Ansprechpartnern für Kooperationen präsent sein. Sie werden zu bestimmten Terminen auf dem Messestand ihre Konzepte persönlich vorstellen. Mit von der Partie sind voraussichtlich: Prof. Marion Digel, Folkwang Universität der Künste Essen, Prof. Gert Trauernicht, UWID Bergische Universität Wuppertal, Prof. Jan Vietze, HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin sowie aus Halle Prof. Dieter Hofmann.

„Industriedesigner werden für viele unterschiedliche Branchen ausgebildet, denken von der Problemlösung her, weniger vom rein formalen Ansatz. Sie haben eine andere Sichtweise auf Produkte und Materialien und können diese sehr gut auch auf andere Branchen übertragen“, erklärt Iris Laubstein, Projektmanagerin für MaterialTransformation. „Darum ist die Zusammenarbeit mit Industriedesignern auch für Möbelzulieferer absolut wertvoll. Und erst recht der Austausch mit Nachwuchsdesignern, die noch einmal mit völlig neuen Ideen und frischen Ansätzen punkten. Und, ganz wichtig für die Ausbildung: die Studierenden lernen Materialien und Produktion in der Praxis kennen.“

Hintergrund der Initiative ist, dass es für ein einzelnes Unternehmen oft verhältnismäßig aufwendig ist, ein Projekt mit Hochschulen zu realisieren. Auch kann die Enttäuschung groß sein, wenn die Erwartungen der Partner zu weit auseinander gehen und im Vorfeld nicht abgeklärt sind: In keinem Fall kann ein Projekt mit einer Hochschule die Zusammenarbeit mit professionellen Industriedesignern ersetzen.

Häufig gestaltet sich bereits die Beschaffung von Basisinformationen schwierig: Wer ist mein Ansprechpartner für Uni-Kooperationen, welche Ausbildungsstätte hat die passenden Ausbildungsziele, wie läuft eine Zusammenarbeit ab und wie sehen die rechtlichen Konditionen aus? Hier setzt MaterialTransformation an und stellt Wissen über Ausbildungsprofile, Konditionen, Regeln und Voraussetzungen erfolgreicher Kooperationen zur Verfügung und übernimmt die Rolle des Vermittlers.

Nach der Orgatec 2014 wird MaterialTransformation mit neuen Projekten auf der interzum 2015 vom 5. bis 8. Mai vertreten sein. Weitere Kooperationspartner sollen gewonnen werde. Es wird eine eigene Internetpräsenz geben, auf der neben den Informationen zu den Hochschulen und den Regeln der Plattform, regelmäßig laufende Projekte veröffentlicht werden und die als Kontaktbörse dient.

VDID Mitglieder erhalten nach Anmeldung über die VDID Geschäftsstelle kostenfreien Zugang zur Messe.

MaterialTransformation im Competence Center innovation of interior:
Koelnmesse, Halle 8, B-10
21. bis 25. Oktober, täglich 9 bis 18 Uhr

www.orgatec.de

www.interzum.de

E-Mail:

Materialtransformation - Plattform (PDF)

Lichtkörper auf der Orgatc 2014 (PDF)

Programm MaterialTransformation ORGATEC 2014 (PDF)

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VDID Logo

05.09.2014

Was bekommen Praktikanten wirklich?

VDID erhebt zur Zeit Daten zur Vergütung von Praktika und Einstiegsgehältern im Industriedesign. Hier der Fragebogen, der Studierende nach ihren Erfahrungen fragt! Bitte bis zum 19.9.2014 ... mehr

VDID Logo

05.09.2014

Was bekommen Praktikanten wirklich?

VDID erhebt zur Zeit Daten zur Vergütung von Praktika und Einstiegsgehältern im Industriedesign. Hier der Fragebogen, der Studierende nach ihren Erfahrungen fragt!

Bitte bis zum 19.9.2014 zurück an Iris Laubstein.

Gerne auch an Kommilitonen weiterleiten und um Mithilfe bitten - wir freuen uns auf viele Rückläufe!

E-Mail:

VDID Befragung Praktikumsverguetung_Studierende (PDF)

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Christof Paul Foto: Saskia Syben

19.08.2014

Künftige Industriedesigner zu Gast bei VDID Mitgliedern

Im Rahmen meines Seminars Design Management an der Folkwang Universität der Künste in Essen, besuche wir immer wieder Absolventen der Hochschule, die erfolgreich im Beruf stehen und auch im VDID ... mehr

Christof Paul Foto: Saskia Syben

19.08.2014

Künftige Industriedesigner zu Gast bei VDID Mitgliedern

Im Rahmen meines Seminars Design Management an der Folkwang Universität der Künste in Essen, besuche wir immer wieder Absolventen der Hochschule, die erfolgreich im Beruf stehen und auch im VDID engagiert sind. Im letzten Semester gaben Christof Paul und Nils Müller von MMID Einblicke in ihre Arbeit. Im PDF finden Sie das ausführliche Interview, das die Studierenden als Teil ihrer Semesterarbeit geführt und dokumentiert haben.

Ein wichtiges Element des Seminars ist die Selbstreflektion. Die Entwicklung der Interview-Fragen, das genaue Zuhören und die Auswertung sind weitere Bausteine der Aufgabe. Diese Auseinandersetzung mit der Praxis gibt Orientierung für die eigene berufliche Ausrichtung. Herzlichen Dank an alle VDID Kollegen, die immer wieder Zeit finden und ENGAGEMENT für den Nachwuchs im Industriedesign zeigen!

Demnächst finden Sie an dieser Stelle filmische Interviews u.a. mit den VDID Mitgliedern Linda Schmidt, Torsten Gratzki und Markus Wild!

Iris Laubstein, VDID NRW

www.mmid.nl/de/home.html

www.folkwang-uni.de/home/gestaltung/studienga

www.laubstein-design-management.de/cms/front_

E-Mail:

Interview MMID Seminar Design Management Folkwang UdK (PDF)

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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16.06.2014

Handbuch für zukunftsfähige Designstrategien

„Werkzeuge für die Designrevolution - Designwissen für die Zukunft“, so der Titel des handlichen Buchs des IDRV Institute of Design Research Vienna. „Mit Hammer, Schraubenzieher und ... mehr



16.06.2014

Handbuch für zukunftsfähige Designstrategien

„Werkzeuge für die Designrevolution - Designwissen für die Zukunft“, so der Titel des handlichen Buchs des IDRV Institute of Design Research Vienna.

„Mit Hammer, Schraubenzieher und Küchenwaage die klimaschädlichen Treibhausgase einer Espressomaschine ermitteln? – Zwischen aktivistischen Forderungen und subtilem Humor changierend, zeigt «Werkzeuge für die Designrevolution» auf, welche Rolle Design beim Formulieren einer zukunftsfähigen, auf globaler Solidarität aufbauenden Gesellschaft spielen kann. In der Zusammenschau von weltmassstäblichen Zuständen, den Auswirkungen von scheinbar unbedeutenden alltäglichen Gegenständen auf die Umwelt sowie alternativen Handlungskonzepten werden Aktions- und Denkräume für einen Wandel eröffnet. ...“ so der Verlagsprospekt.

Der große Anspruch ist sympathisch frisch formuliert und geboten werden kurze, prägnante Einblicke in Vieles, was zum Thema Design und seine sozialen und ökologischen Auswirkungen formuliert wurde – zum Wiederlesen oder Neukennenlernen. So kann das Buch als kompaktes Nachschlag-Instrument zur Diskussion um Verantwortung im Design dienen, das Designer sowohl als Macher wie als Konsumenten anspricht.

Der CO2-Fußabdruck von allem, was wir tun, ist Bezugsgröße der Betrachtungen zur aktuellen Umwelt-Bilanz unseres Handelns und den Folgerungen daraus für die Zukunft. Bilder, Grafiken, Daten und Rechenbeispiele liefern anschauliche Argumentationsstränge. Aufmerksamkeitsstarke Beispiele wie der Vergleich einer Kalaschnikow mit einem Laser- oder Tintenstrahl-Drucker unter Geschichtspunkten von Qualität, Langlebigkeit, Reparierbarkeit, effizientem Materialeineinsatz und Teilereduktion geben Denkanstöße.

Das Handbuch wagt den Spagat zwischen moralischen Appellen und konkreten Handlungsanweisungen und fordert die Designer auf, bei sich selber anzufangen – und nicht auf die Politik oder sonst wen zu warten. Richtig ist es, immer bei sich, der persönlichen Verantwortung und der eigenen Profession anfangen! Nur wird hier wie häufig unter dem Stichwort „Design“ eine sehr heterogene Berufsgruppe pauschal angesprochen und nicht nach Aufgaben, Berufspraxis und Branchen differenziert. So bleiben die Designer unter sich. Zum Industriedesign gehört aber auch die Industrie und dort werden Produkte und Dienstleistungen im interdisziplinären Austausch entwickelt. Deshalb wünsche ich mir für die Zukunft das Handbuch der Werkzeuge für die Revolution im Industriedesign, das alle am Entwicklungsprozess Beteiligten einbezieht und auf dem Weg mitnimmt.

Bis das vorliegt, empfehle ich in jedem Fall die „Werkzeuge für die Designrevolution“ des IDRV in die eigene Handbibliothek aufzunehmen und als Anregung auf der Suche nach eigenen Instrumenten für die Praxis zu nutzen!

Iris Laubstein, Köln Juni 2014

Werkzeuge für die Designrevolution -
Designwissen für die Zukunft
IDRV – Institute of Design Research Vienna,
Harald Gruendl, Marco Kellhammer, Christina Nägele (Hrsg.)
192 Seiten, durchgehend illustriert, 16,6 × 24 cm, Broschur, Deutsch, CHF 38.–, Euro (D) 29.80, Euro (A) 30.60,
ISBN 978-3-7212-0902-0

www.idrv.org/

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Emotion gestalten – Methodik und Strategie für Designer

05.05.2014

Emotion gestalten – Methodik und Strategie für Designer

„Funktion ist die Pflicht, Emotion die Kür!“, behaupten die Autoren Mareike Roth und Oliver Saiz in ihrem jüngst erschienenen Buch EMOTION GESTALTEN und setzen damit gleich zu Beginn ein ... mehr

Emotion gestalten – Methodik und Strategie für Designer

05.05.2014

Emotion gestalten – Methodik und Strategie für Designer

„Funktion ist die Pflicht, Emotion die Kür!“, behaupten die Autoren Mareike Roth und Oliver Saiz in ihrem jüngst erschienenen Buch EMOTION GESTALTEN und setzen damit gleich zu Beginn ein Zeichen, das da heißt: Der von Sullivan gesetzte Leitspruch „form follows function“ war in seiner stets fehlinterpretierten Form noch nie so falsch wie heute. ... Die Rezension von Wanja S. Steinmaier zum Buch von VDID Mitglied Mareike Roth und Oliver Saiz lesen Sie im PDF!

www.degruyter.com/view/product/247658?rskey=X

www.hoch-e.com

E-Mail:

Interview Wanja S. Steinmaier (PDF)

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Linda Schmidt ifm electronic gmbh

06.03.2014

Abschlussarbeit als Einstieg in den Beruf

Linda Schmidt, verantwortlich für das Industriedesign bei ifm electronic gmbh in Essen freut sich auf die Bewerbungen von Studierenden aus dem Industrial Design - ifm hat eine Bachaelorarbeit ... mehr

Linda Schmidt ifm electronic gmbh

06.03.2014

Abschlussarbeit als Einstieg in den Beruf

Linda Schmidt, verantwortlich für das Industriedesign bei ifm electronic gmbh in Essen freut sich auf die Bewerbungen von Studierenden aus dem Industrial Design - ifm hat eine Bachaelorarbeit ausgeschrieben. Ihre eigene Karriere begann mit einer Diplomarbeit in Kooperation mit ifm.

Zum Design gekommen

Linda Schmidt: Schon früh habe ich mich unbewusst für Gestaltung interessiert und in meiner Jugend meine eigenen Möbel gebaut: Metallbett, Sekretär, Schreibtisch, Ablagen usw. Nach meinem Abitur entschied ich mich, in Großbritannien Produktdesign zu studieren. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich allerdings noch nicht, dass „deutsches“ Design - oder eher die Interpretation, die dahinter steht, sich vom „englischen“ erheblich unterscheidet. In London habe ich dann meinen Bachelor in „product and furniture design“ gemacht. Doch das war noch nicht ‚das Richtige‘. Aus diesem Grund habe ich an der Universität Duisburg-Essen (heute Folkwang Universität) zusätzlich Industrial Design studiert, um einen größeren technischen Background zu erhalten. Das hat sich gelohnt: Über meine damalige Professorin kam ich an ein Projekt, dessen Auftrag es war, eine Messsonde zur Oberflächenanalyse von Metallen für das Deutsche Luft-und Raumfahrtzentrum (DLR) zu gestalten.

Endlich hatte ich meine Designrichtung gefunden: technisches Industrial Design. Noch während des Studiums bin ich dann durch Zufall auf die Firma ifm electronic gmbh gestoßen. Das in zweiter Generation geführte Familienunternehmen zählt mit über 5.000 Beschäftigten in mehr als 70 Ländern weltweit zu den Branchenführern im Bereich Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Sensoren, Steuerungen und Systemen für die industrielle Automatisierung. Hier bewarb ich mich eigeninitiativ für ein Praktikum. Während meines Praktikums im Bereich Marketing und Werbung habe ich herausgefunden, dass es keinen Inhouse-Designer bei ifm gibt. Dafür arbeitete das Unternehmen schon lange mit einem externen Designer zusammen, der die große Vielfalt an unterschiedlichen Produkten nicht mehr allein stemmen konnte.

Nach meinem Praktikum bekam ich die Gelegenheit, meine Diplomarbeit bei ifm mit dem Thema „Gestaltung einer Kamera für mobile Arbeitsmaschinen“ zu schreiben. Nach erfolgreichem Abschluss wurde ich im Rahmen einer Festeinstellung übernommen. Für die ifm-Unternehmensgruppe als auch für mich ist das ein Glücksfall, denn ich kann genau in dem Berufsfeld arbeiten, der mir viel Spaß bereitet und ifm hat jemanden gefunden, der über alle Produktgruppen hinweg ein Auge auf das CI (auch Komponenten-Sharing) und alle weiteren Designaspekte hat. Und es ging noch weiter. Im Laufe der Zeit haben wir erkannt, dass Design eine unabhängige Position benötigt. Meine Position wurde von der Marketingabteilung zur Stabsstelle direkt an die Geschäftsleitung verlegt. Dieses Jahr haben wir für den „O6 wetline“, einem optischen Sensor, unseren ersten if design award gewonnen. Ich freue mich schon jetzt auf die weitere Zukunft, denn es warten noch viele tolle Herausforderungen auf mich!

www.ifm.com

E-Mail:

ID Bachelor ifm Ausschreibung (PDF)

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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Budde Design CROP TIGER

05.03.2014

VDID Kollegen entwickeln für die BRIC-Staaten

Auf der vierten Konferenz cross culture branding #4 zum Produktdesign und zur Markenkommunikation für internationale Märkte am 13. März 2014 im Design Center Stuttgart stellen auch zwei VDID ... mehr

Budde Design CROP TIGER

05.03.2014

VDID Kollegen entwickeln für die BRIC-Staaten

Auf der vierten Konferenz cross culture branding #4 zum Produktdesign und zur Markenkommunikation für internationale Märkte am 13. März 2014 im Design Center Stuttgart stellen auch zwei VDID Kollegen ihre Arbeit für die Märkte der BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China vor. Stefan Lippert von ipdd aus Stuttgart berichtet über seine Erfahrungen mit russischen Kunden. Paul Budde, Budde Design Münster und Delegierter des VDID NRW, präsentiert seine imposanten Offroad-Fahrzeug-Entwicklungen für die BRIC-Staaten und geht auf die Besonderheiten dieser Märkte ein.

Die BRIC-Staaten gehören zu den Wachstumsmärkten für deutsche Marken. Was verbindet diese Märkte, wo liegen die Unterschiede? Acht erfahrene Expertinnen und Experten aus Marketing, Produktdesign und Markenkommunikation geben im Haus der Wirtschaft Einblicke in den Alltag des globalen Geschäfts in den unterschiedlichen Weltregionen.

Einblicke in die einzelnen Länder
Neben den grundsätzlichen Beiträgen zum Thema Design für BRIC-Länder können die Konferenzteilnehmer sich in vier Arbeitsgruppen zu den einzelnen Märkten direkt mit Fachleuten über diese Märkte austauschen. Gemeinsam gesucht werden zum einen Antworten auf Fragen aus hiesiger Sicht: Welche Chancen eröffnen sich deutschen Unternehmen und deutschem Design auf diesen Märkten? Welches sind in den Ländern die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Verständnis von Design und in der Zusammenarbeit im Vergleich zu Deutschland? Zum anderen wird aber auch diskutiert, was Auftraggeber aus diesen Ländern von deutschen Designagenturen erwarten.

Das komplette Programm ist im PDF zu finden. Konzeption und Projektmanagement liegen wie bei den vorhergehenden Konferenzen bei laubstein design management. Für weitere Informationen zum Programm und der Veranstaltung steht Iris Laubstein gern zur Verfügung. Anmeldung über Design Center Stuttgart oder laubstein design management.

www.design-center.de

www.laubstein-design-management.de/cms/front_

E-Mail:

Programm cross culture branding #4 (PDF)

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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VDID Logo

02.02.2014

Zuwachs und Wahlen VDID NRW

Die Regionalgruppe des VDID in NRW ist im letzten Jahr weiter gewachsen: 20 neu registrierte Mitglieder stärken künftig die Verbandsarbeit. Von den Neumitgliedern sind 50% gestandene ... mehr

VDID Logo

02.02.2014

Zuwachs und Wahlen VDID NRW

Die Regionalgruppe des VDID in NRW ist im letzten Jahr weiter gewachsen: 20 neu registrierte Mitglieder stärken künftig die Verbandsarbeit. Von den Neumitgliedern sind 50% gestandene Industriedesign-Profis während die andere Hälfte aus Studierenden und Newcomern besteht. Diese tolle Mischung an Neuzugängen, zusammen mit den langjährigen VDID Mitgliedern, spricht für spannende Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung des VDID in die Zukunft.

Durch diesen Zuwachs wird die Regionalgruppe künftig mit insgesamt 15 Delegierten in der VDID Mitgliederversammlung vertreten sein. Für dieses Engagement - zusammen mit bisherigen Delegierten - konnten auch einige der Neumitglieder gewonnen werden. Der herzliche Dank der Regionalgruppensprecher geht an Najine Ameli, Dietmar Dix, Helmut Haverkamp, Norbert Hammer und Rico Teege, die sich nach mindestens drei Jahren Mitarbeit aus dieser Position verabschiedet haben.

Neu zu wählen waren auf der Sitzung der Regionalgruppe am 14. Januar in den Räumen der Koelnmesse auch die Vorsitzenden. Iris Laubstein wurde als Regionalgruppensprecherin und Lutz Gathmann als stellvertretender Sprecher sehr überzeugend bestätigt.
Alle alten und neuen Ansprechpartner in NRW sind unter Region 2 zu finden.

www.vdid.de/regionen/ansprechpartner.php?r=2

E-Mail:

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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ROLFSACHS_FLEISS_Foto: Byron Slater

01.02.2014

Zwischen Banalität und Tiefgründigkeit

Die Reflektion, was typisch deutsch ist, hat Konjunktur, gerade in Zeiten globaler Vernetzung von Kulturen und Wirtschaftsräumen. In Köln versucht die Ausstellung Rolf Sachs – typisch deutsch? ... mehr

ROLFSACHS_FLEISS_Foto: Byron Slater

01.02.2014

Zwischen Banalität und Tiefgründigkeit

Die Reflektion, was typisch deutsch ist, hat Konjunktur, gerade in Zeiten globaler Vernetzung von Kulturen und Wirtschaftsräumen. In Köln versucht die Ausstellung Rolf Sachs – typisch deutsch? Eine Auseinandersetzung mit Klischees und Eigenschaften - einen Beitrag zu dieser Selbstbetrachtung zu leisten.

Die Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Köln zu deutschen Stereotypen über vermeintliche deutsches ist noch bis zum 21. April zu sehen. Siehe auch Rezension laubstein design management.

www.makk.de

www.laubstein-design-management.de/cms/front_

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Lutz Gathmann an der HS Niederrhein in Krefeld

27.12.2013

VDID Infoabend an der Hochschule Niederrhein

Ein Infoabend mit VDID NRW Vize Lutz Gathmann für Studierende der Hochschule Niederrhein in Krefeld fand am 19.12.2013 statt. Auf der sehr gut besuchten Veranstaltung informierten sich Master und ... mehr

Lutz Gathmann an der HS Niederrhein in Krefeld

27.12.2013

VDID Infoabend an der Hochschule Niederrhein

Ein Infoabend mit VDID NRW Vize Lutz Gathmann für Studierende der Hochschule Niederrhein in Krefeld fand am 19.12.2013 statt. Auf der sehr gut besuchten Veranstaltung informierten sich Master und Bachelor Studenten/innen über den Verband Deutscher Industrie Designer und die Mitgliedschaft im VDID.

Anschließend war Gelegenheit im Rahmen eines Vortrags einige wichtige Fragen zum Einstieg in das bevorstehende Berufsleben mit dem Referenten zu diskutieren und wertvolle Tipps zum Designalltag für Berufsanfänger mitzunehmen.

Für die super Organisation vielen Dank an Ingrida Brinkmann von der Hochschule Niederrhein und unsere dortigen studentischen VDID Vertreter David Antonin und Vera Stassen.

E-Mail:

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Triple Z

19.11.2013

Gelungene Premiere: 24. DESIGNTREFF VDID NRW im Triple Z

Über 50 Teilnehmer/innen besuchten am 18. November die VDID Veranstaltung in Kooperation mit dem Gründerzentrum Triple Z auf Zollverein in Essen. Dirk Otto, Vorstandsvorsitzender des Triple Z, ... mehr

Triple Z

19.11.2013

Gelungene Premiere: 24. DESIGNTREFF VDID NRW im Triple Z

Über 50 Teilnehmer/innen besuchten am 18. November die VDID Veranstaltung in Kooperation mit dem Gründerzentrum Triple Z auf Zollverein in Essen. Dirk Otto, Vorstandsvorsitzender des Triple Z, begrüßte die Gäste. Vertreten waren u.a. die angehenden Industriedesignerinnen und -designer der Folkwang Universität der Künste, die zur Zeit das Seminar Design Management besuchen.

Unterschiedlichen Strategien zum Einstieg in den Beruf Industriedesign stellte Iris Laubstein, laubstein design management und VDID NRW, am Beispiel der Newcomer des VDID Nachwuchswettbewerbes vor.

Christof Paul, Senior Industrial Designer und Design Manager bei der MMID GmbH, zeigte sehr anschaulich Strategien bis zum Vertrieb sowie Prozesse im Unternehmen auf. Außerdem berichtete er über die Allianz zur Förderung von Produkt-Innovationen ProID.

Welche Verträge schützen die kreative Arbeit und wie können Designer/innen erfolgreich mit ihren Kunden verhandeln? Vertragsgestaltung für Kreative stellte Rechtsanwalt Björn Leineweber vor. Er berät im VDID die Mitglieder zu Rechtsfragen und verwies auf die neuste Rechtsprechung zum Urheberschutz - siehe aktuelle Meldung.

Wie eine Marke führen? André Lapehn, Geschäftsführer Onlinekommunikation in der Agentur reviergold, gab das Protokoll einer Therapie zur Markenführung zwischen Mut und Verzweiflung am Beispiel von David und Goliath wieder.

Im Anschluss lud das Triple Z zum Imbiss. Die überaus positive Resonanz der Gäste auf das Programm und den Veranstaltungsrahmen, unterstützt die Absicht, diese Kooperation auf Zollverein weiterzuführen - herzlichen Dank an die Gastgeber!

www.triple-z.de

www.mmid.de

www.reviergold.de

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Bjoern Leineweber im Triple Z

19.11.2013

BGH stärkt Rechte der Designer

RA Björn Leineweber berichtete auf dem 24. DESIGNTREFF VDID NRW im Gründerzentrum Triple Z in Essen vom aktuellen Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs zum Urheberrechtsschutz: "Mit einem ... mehr

Bjoern Leineweber im Triple Z

19.11.2013

BGH stärkt Rechte der Designer

RA Björn Leineweber berichtete auf dem 24. DESIGNTREFF VDID NRW im Gründerzentrum Triple Z in Essen vom aktuellen Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs zum Urheberrechtsschutz:

"Mit einem wegweisenden Grundsatzurteil hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 13.11.2013 die Rechte der Designer gestärkt. Unter Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung hat der BGH entschieden, dass an den Urheberrechtschutz von Werken der angewandten Kunst grundsätzlich keine höheren Anforderungen zu stellen sind als an den von Werken der zweckfreien Kunst."

Weitere Informationen auf der Website von VDID Berater Leineweber - Link siehe unten.

www.kreativanwalt.de/bgh-starkt-rechte-der-de

RA Leineweber: BGH staerkt Rechte der Designer (PDF)

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NEUSEELAND – „Cortex“

13.11.2013

Gipsverband und Handprothese aus dem 3D-Drucker bringen Medizin weiter voran

Beim James Dyson Award 2013 haben drei Arbeiten im Bereich Medizintechnologie gewonnen! Und alle drei Entwürfe setzen neue Technologien und Materialien ein. Nutzt der erste Preis Titan, so basieren ... mehr

NEUSEELAND – „Cortex“

13.11.2013

Gipsverband und Handprothese aus dem 3D-Drucker bringen Medizin weiter voran

Beim James Dyson Award 2013 haben drei Arbeiten im Bereich Medizintechnologie gewonnen! Und alle drei Entwürfe setzen neue Technologien und Materialien ein. Nutzt der erste Preis Titan, so basieren die Entwürfe der zweitplatzierten auf 3D-Druckverfahren als Fertigungstechnologie.

Der "Titan Arm", ein batteriebetriebener Oberkörper-Roboterarm, der die menschliche Armkraft unmittelbar um 20 Kilo verstärkt, hat den James Dyson Award 2013 gewonnen. Titan Arm unterstützt die Rehabilitation von Patienten mit Rückenverletzungen und ermöglicht ihnen, Muskeln wiederaufzubauen und die motorische Kontrolle wieder zu erlernen. Das Exoskelett hilft auch Menschen, die bei ihrer täglichen Arbeit schwere Gegenstände heben müssen.
Vier Maschinenbaustudenten der University of Pennsylvania haben über acht Monate an der Technologie getüftelt. Damit geht der James Dyson Award erstmals in die USA.

Die beiden Zweitplatzierten:

JAPAN – „Handie“

Problem: Leistungsfähige Handprothesen sind sehr teuer.
Lösung: "Handie" ist eine erschwingliche Handprothese, die mithilfe von myoelektrischen Sensoren Hirnsignale erkennen kann. Die Kosten können durch die Verwendung eines Smartphones zur Berechnung der elektronischen Impulse auf der Hautoberfläche reduziert werden. Alle Komponenten der Handprothese können mithilfe eines 3D-Druckers einfach geändert und reproduziert werden.

NEUSEELAND – „Cortex“

Problem: Herkömmliche Gipsverbände sind nicht wasserfest. Sie sind darüber hinaus schwer, hässlich, übelriechend und führen zu Juckreiz. Gipsverbände lassen sich nicht wiederverwerten.
Lösung: Cortex ist ein 3D-gedrucktes Kunststoff-Fixierverbandsystem. Es ist wiederverwertbar und leicht, ergonomisch, wasserfest und gut belüftet. Nach der 3D-Scanneraufnahme der Extremität wird ein eng sitzender Gussverband mit lokalisierter Verstärkung an der Frakturstelle erstellt.

Die Vorstellung aller Preisträger ist im PDF zu finden.

www.jamesdysonaward.org/

Ergebnisse James Dyson Award 2013 (PDF)

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Irmy Wilms-Haverkamp

03.11.2013

Antworten von Irmy Wilms-Haverkamp

1. Welche Voraussetzungen sollten Interessierte für den Beruf mitbringen? Freude an Gestaltung und Kultur. Räumliches Vorstellungsvermögen und technisches Interesse. Kommunikationstalent und ... mehr

Irmy Wilms-Haverkamp

03.11.2013

Antworten von Irmy Wilms-Haverkamp

1. Welche Voraussetzungen sollten Interessierte für den Beruf mitbringen?

Freude an Gestaltung und Kultur. Räumliches Vorstellungsvermögen und technisches Interesse. Kommunikationstalent und Verantwortungsbewusstsein. Empathie und Durchsetzungsstärke. Energie und Fleiß sind unerlässlich.

Die Zahl der Absolventen übersteigt die Anzahl offener Stellen. Vor Antritt des Studiums sollten den Studierenden unbedingt realistische Vorstellungen des zukünftigen Berufsfeldes und Arbeitsmarktes vermittelt werden.

2. Welche Qualifikationen sollten Berufsanfänger im Studium erlangen?

Sinnvoll ist ein interdisziplinäres Studium.

Basis ist die Erlangung von Gestaltungs- und Darstellungs-, Technologie- und Kommunikations-Kompetenzen.

Zusätzlich sollte fundamentales Know-how in Disziplinen wie Management, Engineering, Informatik, Kulturforschung, BWL/Marketing erworben werden.

Auch kulturelle und sprachliche Kenntnisse sollten vertieft werden.

Neben den fachlichen Kenntnissen sollte es Ziel des Studiums sein, dass die/der Studierende ihre/seine Talente und Möglichkeiten genau kennenlernt und dort entwickelt.

3. Wie entwickelt sich aus Ihrer Sicht der Arbeitsmarkt für Industriedesigner?

Mit der Dynamik der internationalen Märkte internationalisiert sich der Markt für Designdienstleistungen.

Die „klassische Wertschöpfungskette“ wird generell auf den Prüfstand gestellt.

Die Entwicklungsprozesse verkürzen sich.

Durch die zunehmende Verfügbarkeit von Produktions- und Vertriebsmöglichkeiten (Internet) werden Designer Verleger der eigenen Produkte sein.

Interdisziplinäres Arbeiten, ganzheitlich strategische Beratung und Designentwicklung oder spezifisches Expertentum und Netzwerken sind die Zukunft.

Irmy Wilms-Haverkamp, Köhler Wilms product design

Bitte senden Sie uns Ihre Antworten mit Ihren Erfahrungen und Einschätzungen!

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Befragung Industriedesigner/innen (PDF)

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VDID

02.10.2013

Zwischenstand VDID Umfrage zum Berufsbild Industriedesigner/in

Was macht eine gute Industriedesignerin, einen guten Industriedesigner aus? Was müssen sie an persönlichen Voraussetzungen mitbringen und was sollten sie im Studium lernen? Wie rosig sieht ihre ... mehr

VDID

02.10.2013

Zwischenstand VDID Umfrage zum Berufsbild Industriedesigner/in

Was macht eine gute Industriedesignerin, einen guten Industriedesigner aus? Was müssen sie an persönlichen Voraussetzungen mitbringen und was sollten sie im Studium lernen? Wie rosig sieht ihre Zukunft aus? Der VDID fragt seine Mitglieder aus Praxis und Lehre nach dem aktuellen Stand und der Entwicklung der Profession. Die Schärfung des Berufsbildes dient den Industriedesignern zur Definition der eigenen Ziele und Aufgaben und ihren Auftraggebern zur Orientierung in der Berufsgruppe. Nachwuchskräften werden durch ein klares Bild bei ihrer Entscheidung für den Beruf unterstützt.

Die bisher eingetroffenen Antworten zeigen viele Übereinstimmungen in der Bestandsaufnahme und der Einschätzung der künftigen Entwicklung, aber auch unterschiedliche Gewichtungen einzelner Aspekte. Noch ist das Ergebnis der Umfrage nicht repräsentativ, ergibt aber eine aufschlussreiche Momentaufnahme. Geben auch Sie Ihr Statement und Ihre Kommentare zum Berufsbild Industriedesigner/in an den VDID weiter und helfen Sie mit, das Bild zu schärfen! Ausgefüllte Fragebögen werden weiterhin gern angenommen und berücksichtigt – siehe PDFs unten.

1. Welche Voraussetzungen sollte man für den Beruf Industriedesign mitbringen?

Energie, Engagement, Offenheit und Neugier sind sicher wichtige Voraussetzungen für jede erfüllte Berufstätigkeit. Im Industriedesign wird diese aktiv nach außen gewandte Haltung aber besonders wichtig, da sie unerlässlich ist für die übereinstimmend geforderten Fähigkeiten zur Kommunikation, zum Perspektivwechsel, für Teamarbeit, die Sicht auf Zusammenhänge und über den Tellerrand hinaus. Erst wenn diese Vorsetzungen erfüllt sind, spielen gestalterische Begabung und Gestaltungswille eine Rolle.

„Kommunikations- und Teamfähigkeit, hohe soziale Kompetenz, technisches Interesse und Wissen, Durchsetzungsfähigkeit und - ganz entscheidend: sehr viel Energie!“
Andreas Enslin, Head of Miele Designcenter

„Einfühlungsvermögen und Durchsetzungsvermögen widersprechen sich scheinbar. Dennoch müssen wir Designer beides vereinen z.B. gut zuhören können, um zu verstehen, was unsere Kunden wirklich wollen und dennoch Durchsetzungsvermögen beweisen, um keine falschen Kompromisse einzugehen. Mittelmäßige Designer haben es sehr schwer. Daher sollten sich Studienbewerber gut überlegen, ob Design das Richtige ist.“
Jörg Heuser, Business Unit Manager STUDIOSYN


„Neugier: Wie möchten wir in Zukunft leben?
Eigenverantwortliches Lernen: Wo liegt Wissen für mich bereit?
Querdenken: Was geht auch anders?
Zuhören: Welche Bedürfnisse haben wir wirklich?
Respekt: Was denken andere und warum?
(... und alle üblichen Anforderungen: technisches Verständnis, Interesse an Theorie, Kulturkompetenz)“
Prof. Siglinde Spanihel, hfg Offenbach

2. Welche Kompetenzen sind im Studium zu erreichen?

Die Lehre gibt das „Handwerkszeug“ mit, das später für ein breites Tätigkeitsspektrum befähigt. Dazu gehören Darstellungstechniken und Technologieanwendungen sowie die Entwicklung des Wissens um die eigenen Fähigkeiten.
Die Praxis verlangt zum einen nach Anwendungsorientierung und Realisierbarkeit und zum anderen nach Verständnis für Prozesse und übergeordnete Strategien. Beklagt wird die Naivität des Nachwuchses gegenüber wirtschaftlichen Zusammenhängen.

Im Bologna-Prozess der Umstellung auf Bachelor und Master haben in den letzten Jahren alle Hochschulen ihre Ausbildungsprofile überarbeitet und formuliert. Studieninteressierte sollten vor der Entscheidung für einen Studienplatz sich eingehend informieren, in welche Richtung die Lehre geht und sich prüfen, welche Ausrichtung ihren Erwartungen entspricht.

„Die Hauptaufgabe des Studiums liegt … darin, dass sich jeder Studierende selbst als Gestalter kennenlernt, seine Fähigkeiten erkennt, verknüpft und ausbaut. Es ist eine Art Reifungsprozess der Persönlichkeit. Die eigentliche Schule für die Praxis erfolgt dann meist in den ersten Berufsjahren, wenn kreative Lösungen unter Zeit- und Kostendruck entstehen und mit viel Einsatz durchgesetzt werden müssen.“
Prof. Lutz Büsing, Hochschule Coburg und der FH Mainz

„Ein Student sollte wo möglich im Studium feststellen können, ob er sich eher in analytischen Aufgabenstellungen wiederfindet, oder eher im 3D-Gestaltungs- und Darstellungsprozess.“
Henry Gockel, INDUSTRIAL DESIGN


3. Wie sieht die Zukunft aus?

Beim Ausblick in die Zukunft herrscht Übereinstimmung darüber, dass Strategie, Konzeption und Beratung sowie die verstärkte Einbindung der Anwender, auch als kreative Mitgestalter, die Domäne des deutschen und europäischen Industriedesigns sein werden. Die konstruktive Entwicklung aber wird weiterziehen in die aufstrebenden Industrieländer wie China und damit auch die rein technischen Gestaltungsleistungen.

"Das Aufgabenspektrum des Designs wird sich dementsprechend in den nächsten Jahren stark wandeln: weg vom Spezialistentum, hin zu einer übergeordnet interdisziplinären, verbindenden und vermittelnden, gesellschaftlich und ökologisch verantwortungsvollen Tätigkeit."
Stefan Eckstein, Eckstein Design, VDID Präsident


„Der Arbeitsmarkt wird sich also zweiteilen: Schwund bei "klassischen" Designleistungen und hohe Nachfrage nach strategischem Design (Marke, Innovationen, Emotionen). Um hier im Umfeld von Unternehmensberatern, Innovationsmanagern, Markenstrategen und Interfaceentwicklern mithalten zu können, müssen Designer ihre Kompetenzen deutlich verbessern und bereit sein, Neues zu erlernen.“
Andreas Enslin, Head of Miele Designcenter

„Die(se) Fähigkeit und Flexibilität zur Annäherung an komplexe Aufgabenstellungen und deren Bearbeitung sind eine besondere Qualifikation, die sich nicht nur auf den Gestaltungsbereich anwenden lässt, sondern auch inzwischen international als Beratungsdienstleistung breite Anwendung findet.“
Prof. Tom Philipps, Hochschule Darmstadt

Alle Statements finden Sie in den Beiträgen unten. Senden Sie uns auch Ihre Antworten!

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Befragung Industriedesigner/innen (PDF)

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Andreas Schulze

02.10.2013

Antworten von Andreas Schulze

1. Welche Voraussetzungen sollten Interessierte für den Beruf mitbringen? Für mich nach wie vor mit hohem Stellenwert: ästhetisches Empfinden, künstlerisches Interesse (Spaß am ... mehr

Andreas Schulze

02.10.2013

Antworten von Andreas Schulze

1. Welche Voraussetzungen sollten Interessierte für den Beruf mitbringen?
Für mich nach wie vor mit hohem Stellenwert:
ästhetisches Empfinden,
künstlerisches Interesse (Spaß am Zeichnen),
Interesse an dem was unter der Oberfläche liegt,
das Bedürfnis Dinge zu gestalten (besser zu machen).

2. Welche Qualifikationen sollten Berufsanfänger im Studium erlangen?
Berufsanfänger sollten erfahren, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und die Motivation erhalten, sich weiterzuentwickeln.

Berufsanfänger sollten in der Lage sein, vielseitige Lösungsansätze zu entwickeln, diese zu kommunizieren, die Ansätze nach ihrer Eignung zu beurteilen und diese Urteile kompetent zu begründen.

Berufsanfänger sollten in der Lage sein, sich im Entwicklungsprozess mit anderen Beteiligten konstruktiv auseinanderzusetzen.

Berufsanfänger sollten betriebswirtschaftliche Kenntnisse haben und den Wert ihrer Arbeit realistisch einschätzen können.

Berufsanfänger sollten technisches Verständnis haben und insbesondere Fertigungsmöglichkeiten gut kennen.

3. Wie entwickelt sich aus Ihrer Sicht der Arbeitsmarkt für Industriedesigner?
Der Arbeitsmarkt erfordert sicher auch in Zukunft extreme Flexibilität der Industriedesigner. Aufgabenstellungen wandeln sich, Prozesse laufen immer schneller ab, Unternehmen und ganze Branchen verschwinden und wachsen anderswo neu heran.

Für mich ist klar, dass die Zukunft sehr viele Aufgaben für Industriedesigner bereit hält. Der Berufsstand muss diese Aufgabenbereiche allerdings aktiv besetzen.

Damit sich der Arbeitmarkt für uns positiv entwickelt, braucht es ein offenes, breit angelegtes Berufsbild sowie Offenheit, Anpassungsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen der einzelnen Berufsangehörigen.

Andreas Schulze, andreas schulze - industrial designer VDID, VDID Vizepräsident und Schatzmeister

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Andreas Enslin VDID Industriedesigntag Interzum 2013

01.10.2013

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1. Welche Voraussetzungen sollten Interessierte für den Beruf mitbringen? Kommunikations- und Teamfähigkeit, hohe soziale Kompetenz, technisches Interesse und Wissen, Durchsetzungsfähigkeit und - ... mehr

Andreas Enslin VDID Industriedesigntag Interzum 2013

01.10.2013

Antworten von Andreas Enslin

1. Welche Voraussetzungen sollten Interessierte für den Beruf mitbringen?
Kommunikations- und Teamfähigkeit, hohe soziale Kompetenz, technisches Interesse und Wissen, Durchsetzungsfähigkeit und - ganz entscheidend: sehr viel Energie!

2. Welche Qualifikationen sollten Berufsanfänger im Studium erlangen?
Design wandelt sich zu einem Beruf, der zwischen den Möglichkeiten der Technik und der Fähigkeit von Menschen vermittelt. Die drei Bereiche Wirtschaft, Technik und Kunst sind deshalb um einen vierten, das Wissen um die Möglichkeiten des Menschen bei Wahrnehmung, Erwartung, Handeln etc. zu ergänzen. Ohne eine physiologisch / psychologische Wissensbasis lässt sich der Beruf nicht mehr ausüben (Beispiel: multimodale Interfaces - wer konzipiert, wer gestaltet, wer entscheidet?)

3. Wie entwickelt sich aus Ihrer Sicht der Arbeitsmarkt für Industriedesigner?
Die Arbeiter folgen der Arbeit - bedingt durch das wirtschaftliche Wachstum in China stehen dort die Fabriken und zunehmend auch die Entwicklungszentren.
Immer mehr 3D Tools (Google Sketchup & Co) und Materialisierungsmöglichkeiten (3D Druck, Internetdienstleister etc.) schaffen immer mehr Nutzern die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden. Die klassische Formgebung wird in Richtung der Fabriken ziehen; schon heute stammt die überwiegende Anzahl der Einreicher bei den Designpreisen aus asiatischen Unternehmen. Dort wird in der nächsten Zukunft auch das Design gemacht, weshalb schon viele der deutschen Designer dort sind.
Bei der Konzeptionierung, dem markengerechten Design und vor allem der Entwicklung von Interfaces bzw. Bedienlösungen sieht es noch völlig anders aus. Hier liegen die neuen Chancen für Designer, die aber oft in Ermangelung der entsprechenden Kompetenzen nicht genutzt werden können.
Der Arbeitsmarkt wird sich also zweiteilen: Schwund bei "klassischen" Designleistungen und hohe Nachfrage nach strategischem Design (Marke, Innovationen, Emotionen).
Um hier im Umfeld von Unternehmensberatern, Innovationsmanagern, Markenstrategen und Interfaceentwicklern mithalten zu können, müssen Designer ihre Kompetenzen deutlich verbessern und bereit sein, Neues zu erlernen.

Andreas Enslin, Head of Miele Designcenter und VDID Vizepräsident

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Lutz Buesing

01.10.2013

Antworten von Lutz Büsing

Jeweils drei Fragen zum aktuellen Berufsbild Industriedesign stellt der VDID erfahrenen Profis aus Praxis und Lehre. 1. Welche Voraussetzungen / Fähigkeiten sollten Studieninteressierte ... mehr

Lutz Buesing

01.10.2013

Antworten von Lutz Büsing

Jeweils drei Fragen zum aktuellen Berufsbild Industriedesign stellt der VDID erfahrenen Profis aus Praxis und Lehre.

1. Welche Voraussetzungen / Fähigkeiten sollten Studieninteressierte mitbringen?
An erster Stelle: Kommunikations- und Teamfähigkeit. Zudem muss ein Talent vorhanden sein, für technische und gestalterische Aufgaben Lösungen entwickeln zu können. Wer darüber hinaus ein offenes Auge und Ohr für die kulturelle Entwicklung in Architektur, Musik, Grafik, Film, Mode und Literatur besitzt, wird es im Studium und später im Beruf deutlich einfacher haben. Und: Ein Industriedesign-Studium verlangt dem Einzelnen sehr viel Zeit und Energie ab.

2. Welche Qualifikationen vermittelt das Industriedesign-Studium?
Industriedesign ist nur zu einem kleinen Anteil ein erlernbares Handwerk. Die Studierenden lernen im Studium zwar die digitalen und analogen Werkzeuge kennen und professionell anwenden. Sie lernen auch das notwendiges Fachwissen. Die Hauptaufgabe des Studiums liegt aber darin, dass sich jeder Studierende selbst als Gestalter kennenlernt, seine Fähigkeiten erkennt, verknüpft und ausbaut. Es ist eine Art Reifungsprozess der Persönlichkeit.
Die eigentliche Schule für die Praxis erfolgt dann meist in den ersten Berufsjahren, wenn kreative Lösungen unter Zeit- und Kostendruck entstehen und mit viel Einsatz durchgesetzt werden müssen.

3. Wie entwickeln sich aus Ihrer Sicht die Aufgaben / Arbeitsfelder im Industriedesign?
Durch Vernetzung und Globalisierung entstehen Produkte heute zum Teil aus deutlich anderen Motiven bzw. auf anderen Wegen und mit einem sehr viel höheren Individualisierungsgrad als noch vor wenigen Jahren. Einfache Gestaltungsleistungen werden zunehmend nicht mehr in Europa, sondern in Asien ausgeführt.
Die Arbeitsfelder in Europa hingegen konzentrieren sich heute auf die Verknüpfungen von Produktwelten, die strategische Ausrichtung von Design, die Emotionalisierung von Markenwerten und die Interaktionsschnittstellen zwischen Produkt und Anwender.

Prof. Lutz Büsing, Professor für Industriedesign mit den Verknüpfungsschwerpunkten Architektur und Interaction Design an der Hochschule Coburg und der FH Mainz

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Joerg Heuser

01.10.2013

Antworten von Jörg Heuser

1. Welche Voraussetzungen sollten Interessierte mitbringen? Die allgemeine Lage für Industriedesigner und die Anerkennung des Berufs durch andere Disziplinen hat sich in den letzten etwa 10 Jahren ... mehr

Joerg Heuser

01.10.2013

Antworten von Jörg Heuser

1. Welche Voraussetzungen sollten Interessierte mitbringen?
Die allgemeine Lage für Industriedesigner und die Anerkennung des Berufs durch andere Disziplinen hat sich in den letzten etwa 10 Jahren deutlich verbessert.
Dennoch ist es im Design immer noch hart, Geld zu verdienen. Daher brauchen Designer eine hohe Leistungsbereitschaft, einen langen Atem und eine hohe Frustrationstoleranz. Auf wenig gute Designer verteilen sich wenig gute Designjobs. Ortswechsel und Flexibilität sind daher Grundvoraussetzungen, die jedoch auf Dauer belastend sein können.
Designer müssen sich in kurzer Zeit in komplexe Themen einarbeiten können. Das erfordert Intelligenz und Sachverstand. Einfühlungsvermögen und Durchsetzungsvermögen widersprechen sich scheinbar. Dennoch müssen wir Designer beides vereinen z.B. gut zuhören können, um zu verstehen, was unsere Kunden wirklich wollen und dennoch Durchsetzungsvermögen beweisen, um keine falschen Kompromisse einzugehen.
Mittelmäßige Designer haben es sehr schwer. Daher sollten sich Studienbewerber gut überlegen, ob Design das Richtige ist. Wer weiß "Design ist mein Ding, ich werd´ nichts anderes machen!" sollte es tun. Wer noch fünf weitere Optionen in der Auswahl hat, sollte es sich gut überlegen.

2. Welche Qualifikationen sollten Berufsanfänger im Studium erlangen?
Fachlich sollte das Studium auf mehreren Säulen stehen.
1. Analytik: Lernen, den Dingen und den menschlichen Anforderungen und Befindlichkeiten auf den Grund zu gehen. Warum ist etwas so, wie es ist? Könnte man es verbessern? Warum hat das bisher noch keiner getan? Aber vorsicht: Nicht den kompletten Fokus auf die Analytik legen und den Entwurf vernachlässigen!
2. Technisches Verständnis: Niemand muss dazu Ingenieur werden. Aber mit Schraubenzieher (oder Hammer) bewaffnet können Studierende in die Tiefen des Produkts vordringen, bis jede Schraube gelockert und jedes Geheimnis gelüftet ist (kann ja auch Spaß machen).
3. Zeichnen: Entwurf ist unsere Kernkompetenz. Wer nicht gut perspektivisch zeichnen kann, kann Ideen der er/sie im Kopf hat auch nicht umsetzen.
4. CAD: Jede/r Studierende sollte ein besser zwei Systeme aus dem effeff beherrschen. Wenn die Hochschule keine vernünftigen Seminare bietet, sollten Studierende auf private Anbieter zurückgreifen.
5. Projekt- und Zeitmanagement, Kalkulation: Jede/r Absolvent/in sollte ein Projekt durchkalkulieren und betreuen können. Ist aber keine Kernkompetenz, kommt auch erst später. Deshalb nur Prio zwei.
6. Teambildung und -arbeit: Es sind oft die menschlichen Dinge, die im Projekt Probleme machen. Gute Teamarbeit wird immer vorausgesetzt aber selten gelehrt. Mein Rat an Studierende: Nach der Mensa den Kaffee mal bei den Sozialpädagogen trinken und sich austauschen. Die verstehen was davon.

3. Wie entwickelt sich aus Ihrer Sicht der Arbeitsmarkt für Industriedesigner?
Der Markt wird sich positiv entwickeln und zwar aus folgenden Gründen:
- Es gibt kaum noch Produkte, die ohne Designer entwickelt werden. Tendenz weiter sinkend.
- Die Performance-Unterschiede zwischen Produkten nehmen immer weiter ab. Kaufentscheidend sind Branding und Design.
- Es wird in Zukunft weniger Designer geben. Die Absolventenzahlen der Designhochschulen gehen tendentiell zurück.

Was gegen einen positive Entwicklung spricht, jedoch nicht überwiegt ist:
- Die Design-Entwicklungszeiten sinken kontinuierlich
- Vor allem asiatische Mitbewerber holen schnell auf

Jörg Heuser, Dipl. Designer (FH)
Business Unit Manager STUDIOSYN

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Henry Gockel

01.10.2013

Antworten von Henry Gockel

1. Welche Voraussetzungen sollten Interessierte für den Beruf mitbringen? Interessierte sollten die Bereitschaft mitbringen analytisch in komplexen Zusammenhängen zu denken und zudem das ... mehr

Henry Gockel

01.10.2013

Antworten von Henry Gockel

1. Welche Voraussetzungen sollten Interessierte für den Beruf mitbringen?
Interessierte sollten die Bereitschaft mitbringen analytisch in komplexen Zusammenhängen zu denken und zudem das Vermögen, die resultierenden Vorstellungen und Vorschläge mit ausbaufähigem darstellerischem Talent erklärend und überzeugend abbilden zu können.
Es sollte eine Vision davon vorhanden sein im Team beratend für produzierende Unternehmen tätig zu werden, die mit Produkten die Erwartungshaltungen ganz unterschiedlicher Menschen adressieren und ökonomisch als auch ökologisch in hoher Verantwortung stehen.

2. Welche Qualifikationen sollten Berufsanfänger im Studium erlangen?
Auf Basis eines Prozessverständnisses und dem Erlernen der Gestalterwerkzeuge sollten die analytischen Fähigkeiten weiter wachsen können und zudem ein formalästhetisches Feingefühl reifen könne.

Schaut man auf das Spektrum des klassischen Produktdesign-Entwicklungsprozesses, so findet man die vier wesentlichen Aufgabenpunkte. Das sind die Marke, das Konzept, der Entwurf und die Implementierung. An Hand derer läßt sich im Studium die Zusammenführung des analytischen Denkens mit dem Einsatz der
Werkzeuge zur Ausarbeitung eines gereiften Gestaltungsziels erproben und in Projektarbeiten unter Beweis stellen. Ein hoher Anspruch an den Studenten, der aber die Kernkompetenzen des Industriedesigners als strategischen Produktgestalter und Formgeber beschreibt und Begriffe wie Produktsemantik oder Produktsprache artikuliert.

Das Ziel einer Ausbildung sollte es sein, differenzierte Konzepte für definierte Verbraucheranwendungen entwickeln zu können, ohne die Einschätzung für den Aufwand und die strukturellen Anforderungen einer Realisierung aus den Augen zu verlieren.
Die ganzheitliche Betrachtung (prozessual, soziologisch, technologisch, ökonomisch sowie ökologisch) ist extrem wichtig für die zukünftige Bedeutsamkeit des kreativen Produktdesigns. Sind Gestaltung, Technologie und Marketing Selbstzweck, verfehlt die Ausbildung ihre Zielsetzung.

Es geht im Studium sicher auch um die Erlangung einer Entscheidungs- und Beurteilungskompetenz bezüglich der eigenen Neigungen und Fertigkeiten vor dem Eintreten in die Arbeitswelt. Ein Student sollte womöglich im Studium feststellen können, ob er sich eher in analytischen Aufgabenstellungen wiederfindet, oder eher im 3D-Gestaltungs- und Darstellungsprozess. Das Studium sollte aber keine Entwicklungsstrukturen vorgeben, sondern Talente aufgreifen und verquicken. Irgendwann landen alle in einem Team.

3. Wie entwickelt sich aus Ihrer Sicht der Arbeitsmarkt für Industriedesigner?
Starke Veränderungen in den Bereichen Ressourcen, Technologie, Ökonomie und Ökologie stellen zum einen neue, anspruchsvolle Herausforderungen an die Gesellschaft und zeigen die Notwendigkeit einer analytischen, visionären Gestalter-Tätigkeit im Background Marktwirtschaft auf.
Der Tätigkeitsbereich Design verändert sich zum anderen im medialen Bereich immer mehr von etwas Besonderem zu etwas Selbstverständlichem und Allgegenwärtigem und verliert an ideellem Wert.
Da tendenziell und auf Grund der Zugänglichkeit von Medien und der Verfügbarkeit von Technologien immer mehr Personen in den Tätigkeitsbereich strömen, wird der Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt momentan zunehmend härter.
Mehr als je zuvor geht es daher um Effektivität und Effizienz sowie um Flexibilität und Leistungsbereitschaft.
Mittelfristig wird es aber darum gehen, die Verantwortung und Leistung des Designers als Planer, Visionär und Realisierer sowie als Menschenfreund zu integrieren, indem Designer verantwortungsvolle, strategische Positionen besetzen und so erfolgreich für eine nachhaltig lebenswerte und wertvolle Zukunft gestalten können.

Henry Gockel
INDUSTRIAL DESIGN

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Christine Lacroix

01.10.2013

Antwort von Christine Lacroix

Welche Qualifikationen sollten Berufsanfänger im Studium erlangen? Aus unserer Erfahrung aus dem regelmäßigen Austausch mit jungen Designern wäre es sinnvoll und wichtig, dass Designstudenten ... mehr

Christine Lacroix

01.10.2013

Antwort von Christine Lacroix

Welche Qualifikationen sollten Berufsanfänger im Studium erlangen?
Aus unserer Erfahrung aus dem regelmäßigen Austausch mit jungen Designern wäre es sinnvoll und wichtig, dass Designstudenten pflichtweise ein gewisses Basiswissen über Gewerbliche Schutzrechte (und die Verwertung von Rechten, z.B. in Form von Lizenzen) erwerben. Viele glauben nach wie vor, dass sie als Urheber eines Produktes automatisch ein Urheberrecht hätten, was oftmals mitnichten der Fall ist. Diese Mischung aus Unwissenheit, Naivität und Gutgläubigkeit haben schon viele (junge) Designer teuer bezahlt. Reines Design-Fachwissen reicht nicht aus.

Je besser die Jungdesigner ihre Rechte, Möglichkeiten und Pflichten kennen, umso selbstbewusster können sie in Verhandlungen mit Firmen hineingehen und umso besser können sie auch den „Wert“ ihrer Leistungen vermitteln und einfordern. Wissen ist Macht! Die Möglichkeiten sich zu schützen sind da, sie müssen aber durch aktives Handeln erworben und genutzt werden.

Ebenso hilfreich wären wahrscheinlich Kenntnisse bzgl. der angemessenen Kalkulation eines Angebotes und z.B. der Umgang mit fremdem geistigen Eigentum (Bildrechte etc.). Bei fremdem Geistigen Eigentum ist auch so mancher Designer weniger empfindlich als bei eigenem ;-))

Christine Lacroix
Geschäftsführung
Plagiarius Consultancy GmbH

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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Siglinde Spanihel

01.10.2013

Antworten von Siglinde Spanihel

1. Welche Voraussetzungen / Fähigkeiten sollten Studieninteressierte mitbringen? Neugier: Wie möchten wir in Zukunft leben? Eigenverantwortliches Lernen: Wo liegt Wissen für mich bereit ... mehr

Siglinde Spanihel

01.10.2013

Antworten von Siglinde Spanihel

1. Welche Voraussetzungen / Fähigkeiten sollten Studieninteressierte mitbringen?
Neugier: Wie möchten wir in Zukunft leben?
Eigenverantwortliches Lernen: Wo liegt Wissen für mich bereit (ausserhalb des regulären Studiums)?
Querdenken: Was geht auch anders?
Zuhören: Welche Bedürfnisse haben wir wirklich?
Respekt: Was denken andere und warum?
(... und alle üblichen Anforderungen: technisches Verständnis, Interesse an Theorie, Kulturkompetenz)

2. Welche Qualifikationen vermittelt das Industriedesign-Studium?
Diejenigen die der Studierende erwerben will.

3. Wie entwickeln sich aus Ihrer Sicht die Aufgaben / Arbeitsfelder im Industriedesign?
Produkt-Pflege: Wie verändern sich die Dinge im Gebrauch?
Nutzen statt besitzen: Welche Anforderungen müssen Produkte erfüllen die mehrere Benutzer haben?

Prof. Siglinde Spanihel, hfg Offenbach

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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Tom Philipps

01.10.2013

Antworten von Tom Philipps

1. Welche Voraussetzungen / Fähigkeiten sollten Studieninteressierte mitbringen? Neben den formellen Aufnahmekriterien suchen wir Studierende, die wach und interessiert ihre Umwelt wahrnehmen und ... mehr

Tom Philipps

01.10.2013

Antworten von Tom Philipps

1. Welche Voraussetzungen / Fähigkeiten sollten Studieninteressierte mitbringen?
Neben den formellen Aufnahmekriterien suchen wir Studierende, die wach und interessiert ihre Umwelt wahrnehmen und Freude daran haben, diese zu verbessern.
Meinerseits wünschenswert ist neben einer ausgeprägten gestalterischen Begabung ein Verständnis für technologische Sachverhalte, eine Bereitschaft zum systematischen Arbeiten, Engagement und Neugier.

2. Welche Qualifikationen vermittelt das Industriedesign-Studium?
Industriedesigner/innen sind an Entwicklungen beteiligt, welche die Art und Weise, in der wir leben und arbeiten, tiefgreifend beeinflussen. Neben der Konzeption und Gestaltung von Produkten und Systemen planen, entwickeln und kommunizieren sie Designlösungen für Prozesse und Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit der Industrie, Service-Unternehmen und öffentlichen Institutionen.

Diese Ausdehnung der Tätigkeitsfelder ist begleitet von einer Steigerung der Aufgabenkomplexität und führt zu einer stärkeren fachlichen Segmentierung. Der Studiengang zeichnet daher kein eindeutiges und klares Berufsbild nach, sondern ist bestrebt, die Studierenden unter Berücksichtigung individueller Neigungen und Befähigungen auf die Anforderungen unterschiedlicher Tätigkeitsfelder vorzubereiten.
Neben den bewährten zwei- und dreidimensionalen Darstellungstechniken (Skizzieren, Zeichnen, Rendering, Modellbau) werden weitere, computerbasierte Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. Die intensive Nutzung von CAD, Visualisierungs- und Animationsprogrammen unterstützt den Entwurfsprozess und die Kommunikation formaler und konstruktiver Qualität.

3. Wie entwickeln sich aus Ihrer Sicht die Aufgaben / Arbeitsfelder im Industriedesign?
Die Betätigungsfelder der Industriedesigner/innen waren schon immer breit aufgestellt. Schon im Studium lernen die Studierenden, sich mit jeder Aufgabenstellung einem neuen Themenkomplex zu nähern und sich hier eine Expertise aufzubauen, um letztendlich einen idealen Lösungsweg für die "Problemstellung" zu erlangen.

Diese Fähigkeit und Flexibilität zur Annäherung an komplexe Aufgabenstellungen und deren Bearbeitung sind eine besondere Qualifikation, die sich nicht nur auf den Gestaltungsbereich anwenden lässt, sondern auch inzwischen international als Beratungsdienstleistung breite Anwendung findet. Da sich die Welt technologisch rasant weiterentwickelt, hierdurch immer neue Tätigkeitsfelder entstehen, bleibt das Potential zur Vernetzung und somit das Tätigkeitsfeld der Industriedesigner weiterhin spannend und bietet somit ein enormes Potential an neuen Aufgaben.

Prof. Tom Philipps
Lehrgebiet: Entwurf und Technologie
Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung / Industrie-Design

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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Stefan Eckstein

01.10.2013

Antworten von Stefan Eckstein

1. Welche Voraussetzungen sollten Interessierte für den Beruf mitbringen? Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, dem fällt auf, welche Dinge aus dem alltäglichen Leben sich noch ... mehr

Stefan Eckstein

01.10.2013

Antworten von Stefan Eckstein

1. Welche Voraussetzungen sollten Interessierte für den Beruf mitbringen?

Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, dem fällt auf, welche Dinge aus dem alltäglichen Leben sich noch komfortabler gestalten lassen. Als Industriedesigner ist dies sein Job. Neben einer guten Auffassungsgabe brauchen Industriedesigner auch die Fähigkeit zum strukturierten und kreativen Denken, sie benötigen räumliches Vorstellungsvermögen und plastische Gestaltungsfähigkeit. Besonders zeichnen und modellieren zu können, ist für den Industriedesigner unerlässlich. Auch Kommunikationsvermögen ist wichtig, denn man muss seine Idee auch präsentieren und verkaufen können.

2. Welche Qualifikationen sollten Berufsanfänger im Studium erlangen?

Industriedesigner benötigen ausgeprägte Fähigkeiten in der Darstellung ihrer Ideen und formalen Lösungen. Darstellungstechniken und CAD-Programme sind deshalb ein wichtiges Teilgebiet der Designtools. Ebenso benötigen sie solide Mathematik- und Physikkenntnisse. Es gilt, sich Wissen, Methodik und Fertigkeiten umfassender Art anzueignen und in eine, an den jeweiligen Besonderheiten der Fragestellung orientierte, produktive neue Verbindung zu bringen.

Bereiche wie Designforschung, Designkritik und Designtheorie haben im wissenschaftlichen Umfeld enorm an Bedeutung gewonnen und werden zunehmend als unverzichtbare Grundlagen einer fundierten Gestalter-Ausbildung begriffen.

Ob Rendering, Scribble, technische Skizze oder komplexes CAD-Modell, die Industriedesigner sollten so in der Lage sein ihre Kreativität eindrucksvoll auszudrücken.

Philosophisch gesehen: Natürlich geht es um schöne Formen, aber es gibt noch viel mehr als das. Natürlich geht es um das Erlernen des richtigen Handwerkzeugs, aber wir wollen nicht, dass es zur Routine wird. Natürlich ist der gerade Weg leichter, aber wir sammeln unendlich
viel mehr Erfahrungen auf unseren gemeinsamen Umwegen und haben außerdem viel Spaß dabei. In den Grundlagen der Gestaltung geht es um die Hintergründe. Diese zu Erlangen bedarf einer soliden Qualifikation.
- Design ist lebendig -

3. Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt für Industriedesigner?

Das Aufgabenspektrum des Designs wird sich dementsprechend in den nächsten Jahren stark wandeln: weg vom Spezialistentum, hin zu einer übergeordnet interdisziplinären, verbindenden und vermittelnden, gesellschaftlich und ökologisch verantwortungsvollen Tätigkeit.

Industriedesigner/innen werden in Zukunft wesentlich stärker zum Impuls- und Richtungsgeber. Neue Produkte können das Leben vieler Menschen nachhaltig beeinflussen und ganze Branchen verändern. Industriedesigner/innen haben über die industrielle Serienproduktion enormen Einfluss auf die Qualität und die Art und Weise der individuellen und gemeinschaftlichen Lebensorganisation – und damit auch Verantwortung für ihr Handeln. Dabei sind die Industriedesigner den ethisch verantwortungsvollen, nachhaltigen und sinnvollen Entwicklungsprozessen verpflichtet. Von diesem Leitbild wird der Beruf „Industriedesigner“ getragen.

Stefan Eckstein, Eckstein Design, München und VDID Präsident

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Digitale Ergonomie 2025

29.09.2013

Studie Digitale Ergonomie 2025

Die Zukunft guter Arbeit liegt in der Entwicklung ergonomisch gestalteter Arbeitssysteme, bei denen Technik und Organisation dem Menschen angepasst sind. Zur virtuellen Planung entsprechender ... mehr

Digitale Ergonomie 2025

29.09.2013

Studie Digitale Ergonomie 2025

Die Zukunft guter Arbeit liegt in der Entwicklung ergonomisch gestalteter Arbeitssysteme, bei denen Technik und Organisation dem Menschen angepasst sind. Zur virtuellen Planung entsprechender wettbewerbsfähiger und sicherer Produkte bieten sich auch rechnergestützte digitale Modelle aus der Ergonomieforschung an.

Mit dem Bericht zur Studie "Digitale Ergonomie 2025" gibt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) nun einen detaillierten Ausblick auf künftige Trends und Möglichkeiten dieser rechnergestützten digitalen Modelle bis 2025.

Im PDF ist die komplette Studie zu finden: S. Wischniewski - Digitale Ergonomie 2025. Trends und Strategien zur Gestaltung gebrauchstauglicher Produkte und sicherer, gesunder und wettbewerbsfähiger sozio-technischer Arbeitssysteme

www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/F2

Digitale Ergonomie 2025 (PDF)

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Beyond

29.09.2013

VDID Nachwuchs beim VDA Award 2013 erfolgreich

Die Preisträger des VDID NEWCOMERS' AWARD 2013 sind auch in anderen Wettbewerben erfolgreich: So erhielt Markus Kurkowski für sein Beyond – Wohnwagenkonzept als einziger deutscher Beitrag die ... mehr

Beyond

29.09.2013

VDID Nachwuchs beim VDA Award 2013 erfolgreich

Die Preisträger des VDID NEWCOMERS' AWARD 2013 sind auch in anderen Wettbewerben erfolgreich: So erhielt Markus Kurkowski für sein Beyond – Wohnwagenkonzept als einziger deutscher Beitrag die einzige Special Mention beim Nachwuchswettbewerb vom VDA Verband der Automobilindustrie mit dem Rat für Formgebung.

Insgesamt wurden zum diesjährigen Wettbewerb 101 Arbeiten aus mehr als 20 Nationen eingereicht – eine fachkundige Jury übernahm die Begutachtung und Bewertung. Dabei orientierten sich Automobilexperten an zentralen Kriterien wie der konzeptionellen und visionären Qualität, dem Innovationsgehalt, der Gestaltungs- und Präsentationsqualität sowie der technischen Ausführung des Entwurfs.

Die ausgewählten Arbeiten wurden auf der Internationalen Automobilausstellung, der IAA Pkw 2013 in Frankfurt prämiert und in einer Sonderausstellung auf der Messe auch allen Besuchern präsentiert.

www.german-design-council.de/designpreise/vda

www.markus-kurkowski.de

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World Design Impact Prize 2013-2014

27.09.2013

Alle 3 Einreichungen von VDID Mitgliedern vom Icsid nominiert!

Der Icsid (International Council of Societies of Industrial Design) hat bekannt gegeben, dass weltweit insgesamt nur 26 Projekte aus 15 Ländern die Endauswahl des ICSID'S WORLD DESIGN IMPACT PRIZE ... mehr

World Design Impact Prize 2013-2014

27.09.2013

Alle 3 Einreichungen von VDID Mitgliedern vom Icsid nominiert!

Der Icsid (International Council of Societies of Industrial Design) hat bekannt gegeben, dass weltweit insgesamt nur 26 Projekte aus 15 Ländern die Endauswahl des ICSID'S WORLD DESIGN IMPACT PRIZE 2013–2014 erreicht haben. Mit allen drei aus Deutschland eingereichten Projekten sind VDID Mitglieder in der Endauswahl vertreten!

Chris Adam bemüht sich seit langem in vielen Projekten um die CO2 reduzierte Energiegewinnung in Afrika. Adam Retort stellt eine Anlage zur Herstellung von Holzkohle im Senegal vor.

Zu den Nominierten gehört auch Wassilij Grod, der mit der Bambus-Werkstoffplatte CONBOU bereits viele Designpreise erhalten hat und im Mai dieses Jahres im VDID NEWSCOMERS‘ AWARD auf der Interzum in Köln eine Anerkennung.

Eine Berufsstarterin ist auch Theresa Schinagl. In ihrem Projekt ILHAM Inspiration entwickelte sie ein Bewässerungs- und Pflanzsystem für die Sahel Zone.

Allen Teilnehmern viel Erfolg für das weitere Auswahlverfahren! Besuchen Sie die Icsid Website für weitere Informationen zu den Arbeiten und unterstützen Sie die Design-Projekte, die aus Ihrer Sicht Bedeutung für unsere Welt haben.

worlddesignimpact.org/projects/projects-2013-

worlddesignimpact.org/

Adam Retort (PDF)

CONBOU (PDF)

ILHAM Inspiration (PDF)

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Shuttlecock

12.09.2013

James Dyson Award 2013: Cornelius Comanns Deutschland-Gewinner mit innovativer

Cornelius Comanns, Absolvent der Hochschule München im Studiengang Industriedesign, wurde mit seiner energiesparenden LED-Glühbirne mit innovativem Kühlkörper zum Deutschland-Sieger des ... mehr

Shuttlecock

12.09.2013

James Dyson Award 2013: Cornelius Comanns Deutschland-Gewinner mit innovativer

Cornelius Comanns, Absolvent der Hochschule München im Studiengang Industriedesign, wurde mit seiner energiesparenden LED-Glühbirne mit innovativem Kühlkörper zum Deutschland-Sieger des internationalen James Dyson Award 2013 gekürt.

„Shuttlecock“ (dt. Federball) ist eine LED-Glühbirne, die aufgrund ihres innovativen Kühlkonzepts eine Leuchtstärke vergleichbar mit einer 175 Watt-Glühbirne erreicht, dabei aber kühler bleibt als handelsübliche LED-Glühbirnen. Die Glühbirne hat eine bis zu acht Mal höhere Lebensdauer als die besten bislang existierenden LED-Glühbirnen. Sie benötigt nur weniger als die Hälfte der Energie moderner LED-Glühbirnen und ist deutlich effizienter als Energiesparlampen. Die Kerninnovation ist ein Kühlkörper aus vielen einzelnen Drähten, der die Glühlampe besser und einfacher kühlt als dies bei Ventilatoren oder Flüssigkeiten in handelsüblichen LED-Glühbirnen der Fall ist.

Eine Experten-Jury, bestehend aus Iris Laubstein, VDID Verband Deutscher Industrie Designer, Peter Naumann, Professor für Industrie-Design an der Hochschule München, Tom Philipps, Professor für Industrie-Design an der Hochschule Darmstadt, Paolo Tumminelli, Professor für Design an der Köln International School of Design und Regine Bönsch, VDI Nachrichten, wählte das Design-Projekt von Cornelius Comanns auf den ersten Platz unter den 87 Einreichungen aus Deutschland.

Die Begründung von Professor Tom Philipps: „Cornelius Comanns zeigt mit seinem Projekt Shuttlecock einen cleveren und charmanten Lösungsansatz eines aktuellen Problems beim Einsatz von Hochleistungs-LED-Leuchten. Ihm gelingt es auf fast poetische Weise, das Problem der Wärmekonvektion semantisch neu zu interpretieren ohne hierbei auf funktionale Aspekte zu verzichten.“

Cornelius Comanns zu seinem Erfolg: „Die Wahl zum Deutschland-Sieger des James Dyson Award war für mich eine schöne Überraschung. Mein Projekt zeigt, dass man auch als Designer nicht vor ingenieurstechnischen Herausforderungen zurückschrecken muss. Durch den anderen Blickwinkel des Designers kommen dabei oft überraschende Lösungen heraus.“

Cornelius Comanns hat sich zusammen mit den neun weiteren Nachwuchsdesignern aus Deutschland für die internationale Runde des James Dyson Award qualifiziert, in der die besten Projekte aus jedem der 18 teilnehmenden Länder von Dyson Ingenieuren bewertet werden. Er erhält ein Preisgeld 2.300 Euro um sein Projekt weiter zu entwickeln und es zur Marktreife zu führen.
Der internationale Gewinner wird von Sir James Dyson persönlich ausgewählt und am 7. November 2013 bekannt gegeben.

Die Preisgelder für den James Dyson Award betragen insgesamt 109.000 Euro. Der internationale Gewinner erhält ein Preisgeld von 34.000 Euro. Das Universitätsinstitut des Siegers erhält 11.400 Euro.

Weltweit wurden über 600 Projekte eingereicht. Partner des James Dyson Award 2013 in Deutschland sind der Verband Deutscher Industriedesigner (VDID), der Rat für Formgebung und der British Council, die britische Kulturvertretung in Deutschland. Ausgeschrieben wird der James Dyson Award von der James Dyson Foundation, eine von James Dyson gegründete Stiftung, die weltweit eng mit Schulen und Universitäten zusammenarbeitet.

Neben dem Projekt „Shuttlecock“ ziehen folgende neun Einreichungen aus Deutschland in die nächste Runde des James Dyson Award 2013 ein:

• Luftpaket – mit dem Anspruch der Wiederverwendbarkeit bietet das Luftpaket eine intelligente Lösung Waren sicher und effizient zu verschicken
• MLKL Moleküle – ein Netz aus natürlichen Materialien zum Sichern und Neubepflanzen von Erde in Abholzungs- und Waldbrandregionen
• Xarius – ein portabler Energieerzeuger, der es ermöglicht in Gebieten ohne Strom elektrische Geräte mithilfe von Windkraft zu laden
• Sonnenblende – für den universalen Gebrauch an Fenstern
• Groover – ein kleiner Staubsauger-Aufsatz zur Entfernung von Haaren, Krümeln und Staub von Textilien
• U Bowl – eine Schüssel mit U-förmigen Silikonrand zum Abstreichen des Kochlöffels
• Neigungsunabhängiger Messbecher – ein Messbecher, der in jeder Position abgelesen werden kann
• MINEX – ein kabelgebundener Unterwasser Räumungsroboter mit adaptivem Greifsystem und flexiblem Auftriebstank
• N.I.O. – eine aktiv gesteuerte Orthese beziehungsweise Exo-Muskulatur

Alle Top 10-Einreichungen aus Deutschland Online unter:

www.jamesdysonaward.org/Projects/projects.asp

www.jamesdysonaward.org

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Schmuck Maren Duesel

20.08.2013

Herzlich willkommen im VDID

Nach einem Infoabend mit VDID NRW Vize Lutz Gathmann für Studierende der FH Düsseldorf, haben sich zwei Berufsstarterinnen entschlossen, Mitglieder im VDID zu werden: Sofia Beilharz und Maren ... mehr

Schmuck Maren Duesel

20.08.2013

Herzlich willkommen im VDID

Nach einem Infoabend mit VDID NRW Vize Lutz Gathmann für Studierende der FH Düsseldorf, haben sich zwei Berufsstarterinnen entschlossen, Mitglieder im VDID zu werden:

Sofia Beilharz und Maren Düsel, beide Masterstudentinnen an der FH Düsseldorf.

Beide machen ihren Master im Fachbereich Schmuck- und Produktdesign. Im September präsentieren sie an unterschiedlichen Punkten im Programm der SchmuckPunkte Düsseldorf 2013 ihre Arbeiten - siehe auch VERANSTALTUNGEN.

www.sofiabeilharz.de

www.marenduesel.com

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VDID Stand Interzum 2013 Foto: Koelnmesse / Andreas Hagedorn

27.05.2013

Ergebnisse VDID AWARD 2013

Die Jury zum 6. VDID NACHWUCHSWETTBEWERB hat unter allen eingereichten Bewerbungen 36 Arbeiten von 45 jungen Designerinnen und Designern ausgewählt und als VDID AWARD 2013 SELECTED nominiert. Die ... mehr

VDID Stand Interzum 2013 Foto: Koelnmesse / Andreas Hagedorn

27.05.2013

Ergebnisse VDID AWARD 2013

Die Jury zum 6. VDID NACHWUCHSWETTBEWERB hat unter allen eingereichten Bewerbungen 36 Arbeiten von 45 jungen Designerinnen und Designern ausgewählt und als VDID AWARD 2013 SELECTED nominiert. Die Übersicht aller Ausgewählten wurde auf der interzum 2013 präsentiert und im Flyer zu den Ergebnissen vorgestellt.

Das Interesse der Messebesucher an den Wettbewerbsergebnissen war groß und etliche Kontakte wurden angefragt. Über die VDID Geschäftsstelle können weiterhin Kontakte zu allen ausgewählten Teilnehmern hergestellt werden.

Aus diesem Kreis der VDID AWARD 2013 SELECTED wurden drei gleichwertige Preisträger VDID AWARD 2013 WINNER benannt, zwei Anerkennungen VDID AWARD 2013 HONORED vergeben und zwei Spezialpreise VDID AWARD 2013 SPECIAL PRIZES zuerkannt - siehe Vorstellung aller VDID Preisträger unten.

E-Mail:

Flyer VDID NEWCOMERS' AWARD 2013 (PDF)

Preistraeger 6. VDID NACHWUCHSPREIS 2013 ausgezeichnet (PDF)

Preistraeger 6. VDID NACHWUCHSPREIS 2013 Abbildungen (PDF)

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Koelnmesse / Andreas Hagedorn

26.05.2013

VDID AWARD 2013 WINNER: Stephanie Krinke

MOME – Transportable Wohneinrichtung für moderne Nomaden Hochschule Coburg, Bachelor Thesis 2012, Prof. Lutz Büsing Für kleinste Haushalte in den teuren Metropolen der Welt und das ... mehr

Koelnmesse / Andreas Hagedorn

26.05.2013

VDID AWARD 2013 WINNER: Stephanie Krinke

MOME – Transportable Wohneinrichtung für moderne Nomaden

Hochschule Coburg, Bachelor Thesis 2012, Prof. Lutz Büsing

Für kleinste Haushalte in den teuren Metropolen der Welt und das nomadische Leben der eigenen Generation ist diese komplette Wohnungseinrichtung konzipiert. Beim Entwurf wurde Wert darauf gelegt, Gewicht und Volumen so stark wie möglich zu reduzieren. Alle Einzelteile werden im Container aus LKW-Plane zum nächsten Ort transportiert.

E-Mail:

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MOME Stephanie Krinke

26.05.2013

VDID AWARD 2013 WINNER: Stephanie Krinke

MOME – Transportable Wohneinrichtung für moderne Nomaden Aus der Jurybegründung: Die Analyse moderner Lebensweisen und des „Cult of Less“ sowie des Besitzes traditioneller Nomaden führte ... mehr

MOME Stephanie Krinke

26.05.2013

VDID AWARD 2013 WINNER: Stephanie Krinke

MOME – Transportable Wohneinrichtung für moderne Nomaden

Aus der Jurybegründung: Die Analyse moderner Lebensweisen und des „Cult of Less“ sowie des Besitzes traditioneller Nomaden führte zu dieser konsequenten Reduktion auf das Notwendigste. Eine überzeugende Auseinandersetzung mit dem Lebensgefühl und den Bedürfnissen urbaner Nomaden.

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Koelnmesse / Andreas Hagedorn

27.05.2013

VDID AWARD 2013 WINNER: Markus Kurkowski

Beyond – Caravan Concept Hochschule Darmstadt, Diplomarbeit 2012, Prof. Tom Philipps Gestaltung des Interieurs und des Exterieurs eines Wohnwagens, der für Menschen mit und ohne ... mehr

Koelnmesse / Andreas Hagedorn

27.05.2013

VDID AWARD 2013 WINNER: Markus Kurkowski

Beyond – Caravan Concept

Hochschule Darmstadt, Diplomarbeit 2012, Prof. Tom Philipps

Gestaltung des Interieurs und des Exterieurs eines Wohnwagens, der für Menschen mit und ohne Fähigkeitseinschränkungen gleichermaßen geeignet ist und Selbständigkeit fördert. Die Zugänglichkeit wird durch Absenken des Wohnwagens, einen breiten Eingang und Schiebetüren erreicht. Die Inneneinrichtung kann auf individuelle Fähigkeiten angepasst werden.

www.markus-kurkowski.de

E-Mail:

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Beyond

27.05.2013

VDID AWARD 2013 WINNER: Markus Kurkowski

Beyond – Caravan Concept Aus der Jurybegründung: Universal Design im besten Sinne: Gestaltung, die das Objekt für Menschen aller Generationen und Fähigkeiten besser nutzbar macht. ... mehr

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27.05.2013

VDID AWARD 2013 WINNER: Markus Kurkowski

Beyond – Caravan Concept

Aus der Jurybegründung: Universal Design im besten Sinne: Gestaltung, die das Objekt für Menschen aller Generationen und Fähigkeiten besser nutzbar macht. Gleichzeitig schaffen Material- und Konstruktionstransfer aus anderen Branchen technische und ästhetische Innovationen.

www.markus-kurkowski.de

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Koelnmesse / Andreas Hagedorn

27.05.2013

VDID AWARD 2013 WINNER: Jan Meissner

Urban Mining Restructuring – Wie dekonstruiert man einen Wolkenkratzer? Muthesius Kunsthochschule Kiel, Bachelor 2012, Prof. Detlef Rhein Zeiteffizientes, ökonomisches Abreißen und Recyceln ... mehr

Koelnmesse / Andreas Hagedorn

27.05.2013

VDID AWARD 2013 WINNER: Jan Meissner

Urban Mining Restructuring – Wie dekonstruiert man einen Wolkenkratzer?

Muthesius Kunsthochschule Kiel, Bachelor 2012, Prof. Detlef Rhein

Zeiteffizientes, ökonomisches Abreißen und Recyceln von Hochhäusern in den engbebauten Zentren von Megacities. Maschineller Rückbau innerhalb eines aufgesetzten Rahmens vom Dach aus; Ableitung des Abraums über außenliegende Tunnel; Schreddern und Sortieren der gewonnen Materialien nach Glas, Beton, Stahl und Restmüll. Rahmen, Tunnelsystem und Schutzhülle wandern bei Rückbau mit nach unten.

www.vimeo.com/39537321

www.jmid.de

E-Mail:

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Jan Meissner

27.05.2013

VDID AWARD 2013 WINNER: Jan Meissner

Urban Mining Restructuring – Wie dekonstruiert man einen Wolkenkratzer? Aus der Jurybegründung: Auseinandersetzung mit einem drängenden Problem der Großstädte weltweit. Die Lösung ... mehr

Jan Meissner

27.05.2013

VDID AWARD 2013 WINNER: Jan Meissner

Urban Mining Restructuring – Wie dekonstruiert man einen Wolkenkratzer?

Aus der Jurybegründung: Auseinandersetzung mit einem drängenden Problem der Großstädte weltweit. Die Lösung überzeugt als komplexes System mit vielen durchdachten Komponenten und nimmt Rücksicht auf Mensch und Umwelt.

www.vimeo.com/39537321

www.jmid.de

Quelle: Region 02 - Nordrhein-Westfalen

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