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VDID BERICHTE / ARCHIV

Jochen Knoblach

VDID Veranstaltung

Brot & Butter mit Lutz Fügener

24.04.2018
Automobildesign für die Zukunft - setzen wir auf das falsche Pferd? Nach einem Vierteljahrhundert der ausschließlich evolutionären Weiterentwicklung des Automobils stehen wir derzeit vor der ... mehr

Jochen Knoblach

VDID Veranstaltung

Brot & Butter mit Lutz Fügener

24.04.2018

Automobildesign für die Zukunft - setzen wir auf das falsche Pferd?

Nach einem Vierteljahrhundert der ausschließlich evolutionären Weiterentwicklung des Automobils stehen wir derzeit vor der Schwelle zu tiefgreifenden, teilweise disruptiven Veränderungen. Der vor uns liegende und bereits beginnende Paradigmenwechsel im Bereich der individuellen Mobilität verlangt nun auch von Designern einen tiefen Eingriff in die Struktur des Fahrzeugs und stellt es in seiner heutigen Form und Aussage mehr und mehr infrage. Durch die mit den Stichworten Elektromobilität, Automatisierung des Fahrens und Nachhaltigkeit umrissenen Herausforderungen wird sich das Berufsbild des Designers wandeln. Die komplexen Anforderungen in Bezug auf Konzept und Funktion erhöhen aber auch die Freiheitsgerade. Versuch eines Rundblicks.

Beim gemeinsamen Abendbrot wird diskutiert.

24.04.2018, Beginn um 18 h, Ort: Galerie erstererster
Pappelallee 69, 10437 Berlin

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldungen bitte an die VDID Geschäftsstelle, mail@vdid.de

Prof. Lutz Fügener

- geb. 16.10.1965 in Wolgast
- Grundstudium im allgemeinen Maschinenbau mit der Spezialisierungsrichtung CAD an der Technischen Universität Dresden (von 1987-1989)
- Studium für Industrial Design an der Hochschule für Kunst und Design, Burg Giebichenstein, in Halle an der Saale bis 1995
- erste Arbeit für die Deutsche Waggonbau AG (heute Bombardier Transportation) am Großprojekt „Neue S-Bahn Berlin, BR 481
- seit 1995 Juniorpartner, ab 1997 Seniorpartner des Büros Fisch & Vogel Design (heute studioFT) in Berlin, arbeitet im Bereich Transportation Design für eine Vielzahl von Kunden im In- und Ausland
- Oktober 2000 Berufung auf eine Professur „Transportation Design / 3D-Gestaltung“ an die Hochschule Pforzheim
- seit 2000 Leiter des Studiengangs Bachelor of Arts in Transportation Design
- seit 2008 Mitglied der Jury „red dot product design“ in Essen für die Kategorie Fahrzeuge
- seit 2012 Mitglied der Jury „red dot concept design“in Singapur

www.hs-pforzheim.de/profile/lutzfuegener/

studioft.com/studio.html

www.erstererster.de

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materials.cologne Die Konferenz für Design und Innovation

Bericht

materials.cologne - Die Konferenz für Design und Innovation

Am 23. März 2018 fand im Börsensaal der Industrie- und Handelskammer zu Köln erstmals die Design-Fachkonferenz „materials.cologne“ statt. Renommierte Referentinnen und Referenten aus ... mehr

materials.cologne Die Konferenz für Design und Innovation



Prof. Clemens Stübner

materials.cologne - Die Konferenz für Design und Innovation

Am 23. März 2018 fand im Börsensaal der Industrie- und Handelskammer zu Köln erstmals die Design-Fachkonferenz „materials.cologne“ statt. Renommierte Referentinnen und Referenten aus Designagenturen und Hochschulen berichteten von aktuellen Entwicklungen an der Schnittstelle zwischen Design, Innovation, Materialforschung und Digitalisierung. Die Themenbereiche: Innovation in Werkstoffen, Farbe und Oberfläche, Smart Materials, Medien und Materialität, Nachhaltigkeit und Leichtbau. Themen-Workshops und ein Pecha Kucha-Wettbewerb von studentischen Projekten ergänzten das Programm. 140 Gestalterinnen und Gestalter der unterschiedlichen Design- und Architektur-Disziplinen aus dem Design-Business, Entscheiderinnen und Entscheider aus designnahen Unternehmensbereichen sowie Studierende der Hochschulen waren dazu zum interdisziplinären Austausch zusammengekommen. Die Konferenz wurde unterstützt durch die Stabsstelle der Medien- und Internetwirtschaft der Stadt Köln, möglichgemacht durch die IHK Köln als Gastgeber.

Fachliche Kooperationspartner waren der VDID mit seiner Regionalgruppe NRW und KölnDesign.

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VDID Designtreff / Delegiertentreffen bei Reform Design in Stuttgart

Bericht

VDID Designtreff / Delegiertentreffen in Stuttgart

Das erste VDID Designtreffen 2018 fand in diesem Jahr bei REFORM DESIGN product GmbH in Stuttgart statt. Christoph Winkler berichtete aus der VDID Präsidiumssitzung vom 09.03.2018 in München, ... mehr

VDID Designtreff / Delegiertentreffen bei Reform Design in Stuttgart

  

VDID Designtreff / Delegiertentreffen in Stuttgart

Das erste VDID Designtreffen 2018 fand in diesem Jahr bei REFORM DESIGN product GmbH in Stuttgart statt.
Christoph Winkler berichtete aus der VDID Präsidiumssitzung vom 09.03.2018 in München, über z.B. Satzungsänderungen, Öffnung für benachbarte Fachrichtungen, Regionalstruktur des Verbands, Höhe der Mitgliedsbeiträge, damit verbundene Stimmrechte und einer Diskussion über die Ausrichtung des VDID, seiner Profilierung und Öffnung für neue Mitglieder inkl. einer möglichen Umbenennung.

Es folgte ein Bericht aus dem VDIDlab von Bianca Koch. Das Thema 60 Jahre VDID im Jahr 2019 (Arbeitsgruppe Christoph Winkler, Linda Schmidt, VDIDlab) wurde im Anschluss bei Currywurst und einem kühlen Radler diskutiert.
Als letzte Punkt stand die A?nderungen im Datenschutzrecht ab dem 25.05.2018 auf der Agenda. Der VDID hat hier eine Anfrage bei seinem Rechtsberater laufen. Sobald Ergebnisse vorliegen, werden diese den Mitgliedern im VDID kommuniziert.

Ein Verband lebt von seinen aktiven und motivierten Mitgliedern, die sich mit neuen Ideen und etwas Zeit in die Vereinsarbeit mit einbringen.
Die VDID Regionalgruppe Baden-Württemberg lädt alle Mitglieder, Studentische Vertreter und Interessierte zu den kommenden und sicher spannenden VDID Designtreffs ein:

Termine VDID Designtreff + VDID Werkstattgespräche:

17. Mai 2018 um 19 Uhr VDID Designtreff

im Design-Center Baden-Württemberg in Stuttgart, zum Thema "Wie wird aus einem guten Designer ein erfolgreicher Design Manager?" mit Frans Joziasse von Grow.

VDID Fachbesuch bei der CIRP GmbH
am 18. Juli 2018 von 17 - 20 Uhr zum Thema „Rapid Prototyping: auf was kommt es an“
(alle Fertigungsverfahren) - ca. 2,5 h mit kleinem Abschlussimbiss.
Wo: CIRP GmbH, Römerstraße 8, 71296 Heimsheim

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 20-25 Personen.
Anmeldung VDID Geschäftsstelle oder bei

Christoph Winkler, VDID Vorsitzender Baden-Württemberg

E-Mail:

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Neuwahlen in BRANDENBURG | BERLIN | MECKLENBURG-VORPOMMERN

Bericht

Neuwahlen in Brandenburg | Berlin | Mecklenburg-Vorpommern

Am Dienstag, den 10.04.2018, wurde in der VDID Regionalgruppe Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern neu gewählt. Christof Flötotto ist als erster Regionalgruppenvorsitzender nach fünf ... mehr

Neuwahlen in BRANDENBURG | BERLIN | MECKLENBURG-VORPOMMERN

  

Neuwahlen in Brandenburg | Berlin | Mecklenburg-Vorpommern

Am Dienstag, den 10.04.2018, wurde in der VDID Regionalgruppe Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern neu gewählt. Christof Flötotto ist als erster Regionalgruppenvorsitzender nach fünf Jahren ausgeschieden.

Die bisherige stellvertretende Vorsitzender der Region, Frederike Kintscher, wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ebenfalls einstimmig wurde Romin Heide, bislang Delegierter der Region, zum Stellvertreter gewählt.

Mit Hendrik Nater, Lukas Hofmann und Max Neubürger werden zukünftig drei junge Designer die Region in den Deligiertenversammlungen vertreten. Christof Flötotto bleibt dem VDID in beratender Funktion erhalten.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit im neuen Team und die bestehenden Herausforderungen für die Region Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und laden Sie direkt zu unserer nächsten Veranstaltung ein.
Am 24.04.2018 gibt es wieder Brot & Butter mit Lutz Fügener zum Thema „Automobildesign für die Zukunft - setzen wir auf das falsche Pferd?“,
Beginn um 18.00h, Ort: Galerie erstererster, Pappelallee 69, 10437 Berlin.

E-Mail:

Einladung (PDF)

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UDACITY

Bericht

Produkt Design von Google Validation and UX through Design Sprints

Natürlich macht es neugierig, wenn Google eine Schulung zum Thema "Productdesign" anbietet. Nach Anmeldung bei UDACITY wurde schnell klar, dass damit eher die gesamte Produktentwicklung gemeint ist ... mehr

UDACITY

Sebastian Thrun: Udacitys Ambition? So viele Menschen wie möglich auf den digitalen Wandel vorbereiten

 

Produkt Design von Google Validation and UX through Design Sprints

Natürlich macht es neugierig, wenn Google eine Schulung zum Thema "Productdesign" anbietet. Nach Anmeldung bei UDACITY wurde schnell klar, dass damit eher die gesamte Produktentwicklung gemeint ist und noch spezieller für Startups. Nach Teilnahme am ersten Unterrichtsteil kann ich eine professionelle Pädagogik mit informativen Erklärvideos und Verlinkungen bestätigen. Den "Design Sprint" habe ich mir noch aufgehoben, zielt in Richtung SCRUM im Rahmen der Softwarenetwicklung.

An dieser Stelle kann der VDID sich nach wie vor mit dem Begriff "Industrie Design" als Berufsbezeichnung abgrenzen und darunter die Themen Usibility und Computer Aided Industrial Design (CAID) subsummieren.

UDACITY gegründet von Sebastian Thrun: Udacitys Ambition? So viele Menschen wie möglich auf den digitalen Wandel vorbereiten. Mittlerweile lernen über 1,5 Millionen Lernende mit Udacity. Sebastian Thrun hat das Unternehmen 2011 gegründet, um so viele Menschen wie möglich für den digitalen Wandel zu begeistern, praxisorientiert auszubilden und in Zusammenarbeit mit führenden Technologieunternehmen zu spezialisieren.

Über diesen Kurs: Product Design

There is nothing more powerful than an idea whose time has come. This course is designed to help you materialize your game-changing idea and transform it into a product that you can build a business around. Product Design blends theory and practice to teach you product validation, UI/UX practices, Google’s Design Sprint and the process for setting and tracking actionable metrics.

KURSGEBÜHREN
Kostenlos

ZEITACHSE
Ca. 2 Monate

NIVEAU
Fortgeschrittene

VORTEILE
Rich Learning Content
Interactive Quizzes
Taught by Industry Pros
Self-Paced Learning
Student Support Community

de.udacity.com/course/product-design--ud509

vimeo.com/225128747

de.udacity.com

E-Mail:

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MENTOR Berater mit Freude auf der Light Building

Bericht

VDID bei Mentor auf der LIGHT+BUILDING

Frankfurt: Die light+building 2018 boomt und die Vertreter des Unternehmens MENTOR zeigten sich schon am zweiten Tag zufrieden mit ihrer ersten Beteiligung auf dieser Messe. Die Resonanz des ... mehr

MENTOR Berater mit Freude auf der Light Building

MENTOR Seitenlichtfaser

MENTOR Seitenlichtfaser

VDID bei Mentor auf der LIGHT+BUILDING

Frankfurt: Die light+building 2018 boomt und die Vertreter des Unternehmens MENTOR zeigten sich schon am zweiten Tag zufrieden mit ihrer ersten Beteiligung auf dieser Messe. Die Resonanz des Publikums auf die neue Lichtfaser bestätigt die Entwicklung.

Nach dem großen Interesse an integrierten Lichtlösungen beim VDID Werkstattgespräch im letzten Jahr, wurde in Frankfurt das brandneue Produkt vorgestellt. MENTOR erweitert mit dem neuen Seitenlichtfasersystem sein Technologiespektrum für die Realisierung kundenspezifischer Lichtlösungen.

Die neue Seitenlichtfaser bietet Designern vielfältige Möglichkeiten, funktionale, direkt-dekorative Linien- oder indirekte Ambiente-Beleuchtungen zu realisieren. Die Anwendungsfelder sind vielfältig: Die Bereiche Automotive, Wearables und Maschinen-/Gerätebau, die Haus- und Gebäudetechnik, Wohn- und Arbeitsmöbel oder Haushaltsgeräte und die Sicherheitstechnik sind nur einige wenige Beispiele.

Das Produkt kommt den Anforderungen von Design Studios entgegen - das bestätigten die vielen Gespräche auf der Messe: Neben der hohen Flexibilität des Systems und der hervorragenden Lichtqualität, liegen weitere Vorteile der neuen, überwiegend werkzeuglosen Technologie in den geringen Initialkosten und den kurzen Entwicklungszeiten.

Am 19. März traf sich eine Gruppe von VDID Designern auf dem Messestand von MENTOR in Frankfurt. Wer Kontakt und Beratung sucht, wendet sich an den Ansprechpartner
Markus Mielchen:

www.mentor.de.com

E-Mail:

MENTOR PM Seitenlichtfaser SideLightFibre DE_EN (PDF)

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VDID @ MCBW 2018 - DEsigned in Bavaria Ausstellung bei USM München

Bericht

DEsigned in Bavaria

München: Fakt ist, der Designstandort Deutschland steht für hervorragende Erfolge auf internationaler Ebene und Design aus Bayern ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Innovationstreiber. Die ... mehr

VDID @ MCBW 2018 - DEsigned in Bavaria Ausstellung bei USM München

VDID @ MCBW 2018 - Ausstellungseröffnung DEsigned in Bavaria bei USM München mit Keynote Prof. Welch Guerra

VDID @ MCBW 2018 - DEsigned in Bavaria Ausstellung bei USM München

DEsigned in Bavaria

München: Fakt ist, der Designstandort Deutschland steht für hervorragende Erfolge auf internationaler Ebene und Design aus Bayern ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Innovationstreiber. Die strategische Herangehensweise im Industriedesign fördert mit agilen und maßgeschneiderten Prozessen die Fähigkeit von Unternehmen, mit neuen Herausforderungen umzugehen.

Diese Faktoren präsentierte beispielhaft die Werkschau DEsigned in Bavaria und zeigte die Kompetenzen der VDID Designer/innen vom 3. bis 10. März 2018 im USM Showroom München, Wittelsbacherplatz 1.
Im politischen, sozialen, realen wie virtuellen Leben stehen wir zunehmend vor der Wahl zwischen alternativen Fakten. Welche Auswirkungen hat diese Verschiebung der Realität auf die Arbeit im Design und wie reagieren Designer/innen auf diese Entwicklung? Wie gehen sie mit ihrer Verantwortung im Sinne des VDID Codex für Industriedesign um?

Zur Eröffnung von DEsigned in Bavaria sprach Prof. Dr. phil. habil. Max Welch Guerra von der Bauhaus-Universität Weimar am 5. März in der Ausstellung.
In seiner Keynote untersucht Prof. Dr. Max Welch Guerra, ob und wie politisch Design war und ist. Denn: Wir alle können sehr viel direkter politisch handeln: mit unserer Arbeit. Stellen sich Industriedesigner/innen den wirklichen Fragen, dann ist Gestaltung nicht nur als Formgebung zu begreifen, sondern als Transformation von Strukturen und Prozesse

In Kooperation mit USM München und bayern design im Rahmen der MCBW 2018. Gefördert von: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Ein weiteres Highlight im Rahmen der Ausstellung war das 7. VDID Designerfrühstück unter dem Titel „FAKEtime – Umgang mit alternativen Wahrheiten“ am Samstag, den 10. März von 11-14 Uhr.
Den Bericht dazu finden Sie unter unter dem unten stehenden Link:

www.vdid.de/archiv/index.php?v=1970

www.uni-weimar.de/de/architektur-und-urbanist

www.usm.com

E-Mail:

VDID @ MCBW 2018 - Ausstellungseröffnung DEsigned in Bavaria bei USM München mit Keynote Prof. Welch Guerra - (c) Fotos: Fynn Eckstein (PDF)

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VDID Designerfrühstück und Diskussion zu FakeTime bei USM

Bericht

7. Designerfrühstück: FAKEtime – Umgang mit alternativen Wahrheiten

Im politischen, sozialen, elektronischen und realen Leben haben wir die Wahl zwischen alternativen Wahrheiten. Wie können wir damit umgehen, welchen Nutzen ziehen wir daraus und haben diese ... mehr

VDID Designerfrühstück und Diskussion zu FakeTime bei USM

VDID Designerfrühstück und Diskussion zu FakeTime bei USM

VDID Designerfrühstück und Diskussion zu FakeTime bei USM

7. Designerfrühstück: FAKEtime – Umgang mit alternativen Wahrheiten

Im politischen, sozialen, elektronischen und realen Leben haben wir die Wahl zwischen alternativen Wahrheiten. Wie können wir damit umgehen, welchen Nutzen ziehen wir daraus und haben diese unterschiedlichen Wahrheiten Auswirkungen auf unsere Arbeit?

Beim 7. VDID Designerfrühstück im Rahmen der MCBW 2018 saßen am Samstag, 10. März auf dem Podium:
Prof. Karin Zachmann, Professur für Geschichte der Technik, School of Education und Munich Center for Technology in Society TUM
Dipl.-Des. (FH), Mag. phil. Manja Unger-Buettner, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin (M.A.), Fachhochschule Dresden
Produktgestaltung B.A. Bianca Koch, Dozentin an der HfG Schwäbisch Gmünd
Dr. Klaus-Peter Potthast, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Digitalisierung und Medien
/ Dipl.-Des. (FH) Andreas Enslin, Chefdesigner Miele,VDID Vizepräsident / Prof. Peter Naumann, Professur Industrial Design Hochschule München, VDID / Dr. Kilian Steiner, Leitung Öffentlichkeitsarbeit, bayern design GmbH.

JJ Jones (Performance Artist / Singer) moderierte die interessante und spannende Diskussion im Showroom von USM München.

Im Anhang finden Sie eine tolle Fotodokumentation der Veranstaltung (Fotos (c) Jonas Schwarz

www.mcbw.de/create-business/design-dialogs-pr

bayern-design.de/de/veranstaltung/designed-ba

www.usm.com

E-Mail:

Bericht mit Fotos vom VDID Designerfrühstück und Diskussion zu FakeTime bei USM (PDF)

Fotomappe zu VDID Designerfrühstück bei USM München im Rahmen der MCBW 2018 (PDF)

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Foto von Max Welch Guerra

Bericht

Wie politisch ist Design?

VDID Auftakt zur MCBW 2018 Die strategische Herangehensweise im Industriedesign fördert mit agilen und maßgeschneiderten Prozessen die Fähigkeit von Unternehmen, mit neuen Herausforderungen ... mehr

Foto von Max Welch Guerra

VDID @ MCBW 2018 - Ausstellungseröffnung DEsigned in Bavaria bei USM München mit Keynote Prof. Welch Guerra - (c) Foto: Fynn Eckstein

VDID @ MCBW 2018 - Ausstellungseröffnung DEsigned in Bavaria bei USM München mit Keynote Prof. Welch Guerra - (c) Foto: Fynn Eckstein

Wie politisch ist Design?

VDID Auftakt zur MCBW 2018

Die strategische Herangehensweise im Industriedesign fördert mit agilen und maßgeschneiderten Prozessen die Fähigkeit von Unternehmen, mit neuen Herausforderungen umzugehen. Im politischen, sozialen, realen wie virtuellen Leben stehen wir zunehmend vor der Wahl zwischen alternativen Fakten. Welche Auswirkungen hat diese Verschiebung der Realität auf die Arbeit im Design und wie reagieren Designer_innen auf diese Entwicklung? Wie gehen sie mit ihrer Verantwortung im Sinne des VDID Codex für Industriedesign um?

In seiner Keynote sprach Prof. Dr. phil. habil. Max Welch Guerra, Bauhaus-Universität Weimar am 5. März im USM Showroom München, ob und wie politisch Design war und ist.

Denn: Wir alle können sehr viel direkter politisch handeln: mit unserer Arbeit. Stellen sich Industriedesigner_innen den wirklichen Fragen, dann ist Gestaltung nicht nur als Formgebung zu begreifen, sondern als Transformation von Strukturen und Prozesse

Max Welch Guerra, Bauhaus-Universität, Weimar
Max Welch Guerra, der in jungen Jahren aus Chile in die Bundesrepublik flüchtete, beschäftigt sich in unterschiedlichen Konstellationen mit dem Zusammenhang zwischen Raum, Politik und Gestaltung im Europa des 20. Jahrhunderts. Seit 2003 ist er Professor an der Bauhaus-Universität Weimar.

www.uni-weimar.de/de/architektur-und-urbanist

E-Mail:

Design ist politisch (PDF)

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Design+Schule Erfahrungsbericht mit aed bei Klett - Foto

Bericht

Design und Schule. Ein Erfahrungsbericht

Die Vortragsveranstaltung des AED in Kooperation mit dem Deutschen Werkbund, VDID und Klett MINT fand am Mittwoch, 28. Februar 2018, ab 19 Uhr in der “Die Lilie“ im Klett-Areal, Rotebühlstraße ... mehr

Design+Schule Erfahrungsbericht mit aed bei Klett - Foto

Design+Schule Erfahrungsbericht mit aed bei Klett - Imageflyer

Design+Schule Erfahrungsbericht mit aed bei Klett

Design und Schule. Ein Erfahrungsbericht

Die Vortragsveranstaltung des AED in Kooperation mit dem Deutschen Werkbund, VDID und Klett MINT fand am Mittwoch, 28. Februar 2018, ab 19 Uhr in der “Die Lilie“ im Klett-Areal, Rotebühlstraße 77, 70178 Stuttgart statt,
Die Vermittlung von Gestaltungskompetenz ist eine wichtige, aber komplexe Aufgabe, die Eltern und Lehrer, Schüler wie Studenten gleichermaßen beschäftigt. Wann sollte, wann kann sie am besten beginnen – und welche Mittel eignen sich hierfür besonders? Welche Erfahrungswerte gibt es, und wo besteht der größte Nachholbedarf? Die erste Kooperationsveranstaltung des aed mit dem Deutschen Werkbund (dwb) widmet sich diesen und anderen Fragen, welche in der Gemeinsamen Arbeitsgruppe des Werkbund BW und dem VDID erarbeitet wurde.

Die Referenten Jörg J. Berchtold (Architekt, Stuttgart), Benny Pock (Geschäftsführer KlettMINT, Stuttgart), Hermann Rieth (Werklehrer, Klein Sülz) sprachen über die Wichtigkeit und Bedeutung Design und Gestaltung möglichst frühzeitig in die Erziehung / Bildung zu integrieren, damit die Gesellschaft in ihrer Breite ein Verständnis für diese wichtigen, gesellschaftsprägenden Berufe bekommen.
Prof. Frank Huster (Architekt, Neckartenzlingen), Innitiator und Hauptkoordinator der Arbeitsgruppe präsentierte den aktuellen Status der erarbeiteten Konzepte mit ihren ersten Ausarbeitungen.
Gleichzeitig ist es derzeit daran die nötigen Finanzierungen zu organisieren, damit die Konzepte in konkrete Papiere und Arbeitsunterlagen erstellt werden können, was leider nicht mehr auf ehrenamtlicher (unbezahlter) Basis geleistet werden kann.
Die Veranstaltung sollte sensibilisieren und den Support auf weitere Kanäle leiten - wer also hier helfen kann - ist sicherlich mehr als willkommen!

E-Mail:

Einladung AED, Werkbund, VDID, Klett MINT (PDF)

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METAV 2018

Bericht

METAV 2018 verspricht spannende Informationen und Inspirationen

Düsseldorf: Am 20. Februar startet die METAV 2018 und läuft bis zum 24. Februar. Zum 20. Jubiläum gibt es neben neuen Maschinen, Produktlösungen und Dienstleistungsangeboten ein spannendes ... mehr

METAV 2018

  

METAV 2018 verspricht spannende Informationen und Inspirationen

Düsseldorf: Am 20. Februar startet die METAV 2018 und läuft bis zum 24. Februar. Zum 20. Jubiläum gibt es neben neuen Maschinen, Produktlösungen und Dienstleistungsangeboten ein spannendes Rahmenprogramm zu entdecken. Treffen Sie Produktionsexperten, informieren Sie sich über aktuelle Trends und Technologien, und erweitern Sie ihr Netzwerk!

Der VDID ist mit zwei Mitgliedsunternehmen vertreten:
IDkon GmbH / IDPartners und Förderer Mentor GmbH & Co. Präzisions-Bauteile KG, Erkrath. Nutzen Sie Ihren METAV Besuch und schauen Sie auch bei den Kollegen am VDID Stand E48 Halle 15 vorbei.

Codes für den kostenlosen Eintritt zur Messe sind über die VDID Geschäftsstelle erhältlich.

METAV 2018
Düsseldorf 20.-24.2.
Messe Düsseldorf
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 09:00 – 17:00 Uhr
Samstag: 09:00 – 16:00 Uhr

Adresse für Navigationssystem:
D-40474 Düsseldorf, Am Staad
(Stockumer Höfe)

www.metav.de/

www.idkon.eu

www.mentor.de.com

E-Mail:

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Plagiarius 2018_Genius_Kuechen-Schneidgeraet

Bericht

Plagiarius 2018 verliehen und ausgestellt

Plagiate und Fälschungen: Weder Kompliment noch Kavaliersdelikt - Negativpreis „Plagiarius“ rückt Nachahmungen ins öffentliche Licht. Bereits zum 42. Mal vergab die Aktion Plagiarius e.V. ... mehr

Plagiarius 2018_Genius_Kuechen-Schneidgeraet

Plagiarius 2018_Koziol Vorratsdose

Plagiarius 2018 Puky

Plagiarius 2018 verliehen und ausgestellt

Plagiate und Fälschungen: Weder Kompliment noch Kavaliersdelikt - Negativpreis „Plagiarius“ rückt Nachahmungen ins öffentliche Licht.

Bereits zum 42. Mal vergab die Aktion Plagiarius e.V. am 9. Februar 2018 den Plagiarius-Award im Rahmen der Frankfurter Fachmesse Ambiente.
Die Laudatio auf die Preisträger hielt Michael Jungblut, Autor und freier Journalist.

Die mit dem Negativ-Preis „Plagiarius“ ausgezeichneten Produkte zeigen wieder die enorme Bandbreite der von Plagiaten betroffenen Branchen. Die Preisträger-Produkte im Rahmen der "Sondershow Plagiarius" wurden auf der Frankfurter "Ambiente" im Foyer 5.1 / 6.1 gezeigt. Ab 16. Februar 2018 werden die Preisträger 2018 dann im Museum Plagiarius in Solingen zu sehen sein.

Der hohe Bekanntheitsgrad des „Plagiarius“ hat regelmäßig seine abschreckende Wirkung gezeigt. Die teilnehmenden Firmen und Designer setzen damit ein klares Signal nach außen, dass sie sich gegen Nachahmungen wehren und die Plagiatoren konsequent zur Rechenschaft ziehen. Zudem sind die vielseitigen Praxis-Beispiele von Produkt- und Markenpiraterie wichtig für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und der Konsumenten. Märkte regeln sich über Angebot und Nachfrage.

Fragen beantwortet Christine Lacroix,
Tel. +49(0)7308 / 922 422 oder e-Mail

www.plagiarius.com/index.php?ID=25

www.facebook.com/museumplagiarius

E-Mail:

PM Preisträger Plagiarius 2018 (PDF)

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ZOW 2018

Bericht

ZOW 2018: Gelungener Neuanfang

Rund 4.000 Besucher warfen einen Blick in die Zukunft der Möbelindustrie 70 Prozent der deutschen Möbelindustrie sitzt in Ostwestfalen. So war die erste Ausgabe der ZOW unter Regie der ... mehr

ZOW 2018





ZOW 2018: Gelungener Neuanfang

Rund 4.000 Besucher warfen einen Blick in die Zukunft der Möbelindustrie

70 Prozent der deutschen Möbelindustrie sitzt in Ostwestfalen. So war die erste Ausgabe der ZOW unter Regie der Koelnmesse mit Spannung erwartet worden. Eine stets gut besuchte Halle 20 des Messegeländes in Bad Salzuflen, allerorts zufriedene Gesichter und auch die Zahlen sprechen für den Erfolg der Veranstaltung. Rund 4.000 Besucher kamen vom 6.-8. Februar 2018 nach Bad Salzuflen. 188 Aussteller aus 17 Ländern füllten die 12.000 Quadratmeter Bruttoausstellungsfläche. Einen hervorragenden Austausch in familiärer Atmosphäre bescheinigten Besucher und Aussteller der Ideenwerkstatt der Möbelzuliefererindustrie.

Für Designer die Gelegenheit, sich in angenehmer Atmosphäre über Materialien und Verfahren zu informieren und ins Gespräch zu kommen. Auch an den Werkbänken auf der Sonderfläche der Interessengemeinschaft Leichtbau e.V. (IGeL e.V.) herrschte durchgehend Betrieb. Die Möglichkeit, die im Leichtbau eingesetzten Materialien und Werkzeuge auszuprobieren, wurde gut angenommen. „Wir sind begeistert, dass wir unser 10-jähriges Bestehen in diesem Rahmen feiern durften“, freute sich Peter Kettler, Geschäftsführer der Initiative. „Die Stände auf der Fläche waren drei Tage lang hervorragend besucht, die Stimmung bei allen super. Genau das hatten wir uns von der ‚neuen‘ ZOW erhofft: eine starke Plattform für unser Anliegen im Herzen von Ostwestfalen.“

2019 findet dann im zweijährigen Turnus wieder die Weltleitmesse interzum vom 21. bis 24. Mai in Köln statt. Die nächste ZOW in Bad Salzuflen ist vom 2. - 4. Februar 2020.

www.zow-insight.de/

www.facebook.com/zow.messe

www.interzum.com

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Visual Jahresempfang Designwirtschaft Hessen am 26.1.2018 in Darmstadt

Bericht

Jahresempfang Designwirtschaft Hessen

Der „Jahresempfang der Designwirtschaft Hessen“ ist ein inzwischen etabliertes Format von Hessen Design und fand diese Jahr am 26.Januar 2018 statt. Zu Beginn des Jahres sind Vertreter aus den ... mehr

Visual Jahresempfang Designwirtschaft Hessen am 26.1.2018 in Darmstadt

  

Jahresempfang Designwirtschaft Hessen

Der „Jahresempfang der Designwirtschaft Hessen“ ist ein inzwischen etabliertes Format von Hessen Design und fand diese Jahr am 26.Januar 2018 statt. Zu Beginn des Jahres sind Vertreter aus den Designverbänden, Vereinen, Arbeitskreise und Initiativen aus Hessen, Designer und Designerinnen in die schöne, etwas spröde Villa auf der Mathildenhöhe in Darmstadt geladen.

Ziel ist die Vernetzung der Gestalter untereinander. Der Vertreter des Hessischen Wirtschaftsministerium, Herr Rolf Krämer*, spricht die einleitenden Worte vor ca. 150 Personen.
Nach weiteren Grußworten folgt ein Beispiel aus der Praxis. Mondkalender und Sternenzeichen werden von Grafikern vorgestellt.
In kurzweiligen Interviews mit den Gästen führt die Leiterin von Hessen Design, Cornelia Dollacker, durch das Programm. Die Pausen nutzen Alle zu intensiven Gesprächen.
Mit der AGD-Geschäftsführerin Frau Viktoria Ringleb aus Berlin ist eine wichtige Vertreterin der Grafiker zu hören. Der in Frankfurt beheimatete DDC Sprecher des Vorstandes, Herrn Olaf Deneberger, zeigt sich eloquent und durchaus anspruchsvoll, müssen doch neue Mitglieder empfohlen werden und sich dazu mit Werken präsentieren.
Der Werkbund Vorstand Ulf Kilian stellt den kulturellen Wert der Gestalter in einen historischen Kontext.
Die Präsidentin des Berufsverbandes Handwerk Kunst und Design, Frau Bettina Franz, vertritt vor allem das Kunsthandwerk.
Die Vorsitzenden der Werkbundakademie, Darmstadt e.V. Jula-Kim Sieber, erläutert die internationale Zusammenarbeit in der Weiterbildung und sprudelt vor Energie.

Wie ändert die Digitalisierung das Berufsbild der Industriedesigner? Der Regionalvertreter des VDID, Andreas Schmieg, erläutert dies anhand neuer Getränkesysteme für Großveranstaltungen. Nutzer können Getränke selbst zapfen, ein digitales System erfasst Füllstand und wickelt die Zahlung ab. Der Gestalter wird also mehr in Systemen denken und mit noch mehr Experten diverser Fachrichtungen sprechen. Zwei Kernkompetenzen zeigen sich hier deutlich:
- Die „Hinwendung zum Menschen“ ist der Nukleus gestalterischer Berufe.
- Der Gestalter wirkt als Kommunikator und Vermittler in Entwicklungsprozessen.

Der VDID kündigte eine Veranstaltung zum Thema Kunststoff in der Kreislaufwirtschaft an, was positiv aufgenommen wurde.

Andreas Schmieg
VDID Regionalgruppenvorsitzender Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz.

E-Mail:

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Ausstellungseröffnung CERAMICS AND ITS DIMENSIONS. SHAPING THE FUTURE

Bericht

VDID unterwegs: Ausstellungseröffnung Ceramics and its Dimensions. Shaping the future

Zur Ausstellungseröffnung CERAMICS AND ITS DIMENSIONS. SHAPING THE FUTURE waren die Besucher und Keramik-Interessierten zahlreich erschienen. Im Hauptausstellungsraum des 3. Stockwerks des ... mehr

Ausstellungseröffnung CERAMICS AND ITS DIMENSIONS. SHAPING THE FUTURE

Eröffnung CERAMICS AND ITS DIMENSIONS. SHAPING THE FUTURE

Björn Bernt, Churchill Reloaded, 2016

VDID unterwegs: Ausstellungseröffnung Ceramics and its Dimensions. Shaping the future

Zur Ausstellungseröffnung CERAMICS AND ITS DIMENSIONS. SHAPING THE FUTURE waren die Besucher und Keramik-Interessierten zahlreich erschienen. Im Hauptausstellungsraum des 3. Stockwerks des Bröhan-Museum wurden die Exponate in einem neuen Ausstellungskonzept auf vier Inseln in der Mitte und Glassvitrinen an den Seiten des Raums präsentiert. In den Nebenräumen im 3. Stock wurden weitere Exponate gezeigt.

Dr. Tobias Hoffman, Direktor des Bröhan-Museum, eröffnete die Ausstellung mit einer eindrucksvollen Ansprache über die Geschichte des Hauses. Das Bröhan-Museum, welches einen reichen Keramik-Bestand aus der Zeit des Jugendstil, Art Deco und Bauhaus/Neue Sachlichkeit hat, blickt mit dieser Schau erstmals in die Zukunft des Keramik-Designs.

Barbara Schmidt, Professorin für Experimentelles Design an der Weißensee Kunsthochschule Berlin, Keramik-Designerin bei KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH und Kuratorin der Ausstellung ordnete die Entwicklung des Keramik-Designs in die Geschichte der Ess- und Tischkultur, sowie aber auch der Architektur ein und verwies in ihrer Rede auf die wichtigen kulturellen, akademischen und industriellen Aspekte des Themas. Sie stellte anschließend einzelne Arbeiten der teilnehmenden Studierenden und JungdesignerInnen aus den verschiedenen Partnerländern und Hochschulen, die an diesem europäischen Projekt teilgenommen haben, vor.

Wilhelm Siemen, Direktor des Porzellanikon, dem Staatlichen Museum für Porzellan in Hohenberg an der Eger / Selb unterstrich als dritter Redner und Leiter dieses großartigen europäischen Projekts, das 25 Partnerinstitutionen aus elf europäischen Ländern vereint, die Wichtigkeit der europäischen Zusammenarbeit zwischen Museen, Universitäten und Firmen. Er bedankte sich nicht nur bei allen Beteiligten vor Ort und hinter den Kulissen, sondern hob auch das Mitwirken der Europäischen Union, die dieses Projekt CERAMICS AND ITS DIMENSIONS. SHAPING THE FUTURE durch das Creative Europe-Programm co-finanziert hat, hervor.

Hier in Berlin sind im Haupt- und in den Nebenräumen neben den experiementellen, zum Teil mit neuestem keramischen 3D-Druckverfahren hergestellte Arbeiten des internationalen Projektes, auch Masterarbeiten der Studierenden der Kunsthochschule Weissensee, Adaptionen aus dem Gebiet der Keramik in der Architektur und weitere Ergebnisse aus dem Kahla-Workshop, April 2016 zu sehen. Eine großartige Ausstellung. Der Besuch lohnt sich unbedingt.

Die Ausstellung wird 2018 noch in Ljubljana und dann in Prag gezeigt werden.

Bröhan-Museum, Schlossstr. 1a, 14059 Berlin
Ausstellungsdauer: 30. Januar bis 22. April 2018
Kuratorenführungen mit Prof. Barbara Schmidt:
So, 4.3., 15 Uhr; Sa, 24.3., 15 Uhr (im Rahmen der „Europäischen Tage des Kunsthandwerks“); Sa, 14.4., 16 Uhr: Ausstellungsrundgang mit Prof. Barbara Schmidt und weiteren Keramik-Designern


Fotos VDID; Pressefoto des Bröhan-Museums: Björn Bernt, Churchill Reloaded, 2016

www.broehan-museum.de

www.porzellanikon.org/museum/projekte/ceramic

E-Mail:

Einladung (PDF)

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imm cologne 2018 Rundgang mit dem VDID

Bericht

Rückblick // VDID Messerundgang imm cologne ´18

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imm cologne 2018 Rundgang mit dem VDID - bei GIRA

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Rückblick // VDID Messerundgang imm cologne ´18

Rund 25 Mitglieder und Gäste nahmen am diesjährigen Rundgang auf der imm cologne teil.

Den Beginn machte die Sonderschau „Das Haus", gestaltet von der tschechischen Designerin und Art Direktorin Lucie Koldova, die vor Allem die Komponente Licht als Gestaltungsmittel einsetzte. In der Tat dominierte das Thema Licht, sowohl in der Formsprache der Leuchten als auch in der Anzahl und Größe der Objekte. Koldovas Entwurf war zudem ein Haus ohne Küche, die in Ihrem eigenen Leben keine Rolle zu scheinen spielt und womit sie als Frau ein Statement setzt.

Wie man Licht, Heizung und weitere Geräte im eigenen Zuhause durch intelligente Funktionen und benutzerfreundliche Oberflächen steuern kann, wurde uns auf dem Stand der Firma GIRA vorgestellt. Heute schon eingesetzt in Luxushotels und Villen, wird diese smart home Technik zur Zeit für den einfachen Hausbesitzer noch zu kostspielig sein - dennoch ist sie faszinierend und sicherlich ein Ausblick in die Zukunft des Wohnens.

Der Rundgang endete bei den Nachwuchstalenten, für die der Reiz nicht in der digitalen Welt, sondern eher in der Natürlichkeit zu liegen scheint, wobei besondere Materialien und auch menschliche Ungeschicke zum Thema wurden. Ein weißer Stoff auf spezielle Art und Weise gestrickt, leitet farbige Flüssigkeiten, wie z.B. einen verschütteten Rotwein, gezielt an bestimmte Stellen. Erst mit diesem Missgeschick kommt das eingestrickte Muster auf dem "Stained Carpet" von Irena Mirer Artzi zum Vorschein. Der Schwede Victor Alge dagegen gestaltete zwei Stühle aus luftgefülltem Pergamentleder, welches nach der Elchjagd anfällt. Dieses Pergament, aus dem Trommelbau bekannt, ist im feuchten Zustand gut verarbeitbar und wird nach der Trocknung hart wie Kunststoff. Eine Arbeit, bei der sicherlich nicht die Ästhetik, sondern vielmehr das Verstehen natürlicher Materialien im Vordergrund stand.
Die Gewinner sind Yohay Alush mit seinen Outdoor Möbeln "Nocturnal Beasts", die wie seltsame Wesen mit uns Menschen im öffentlichen Raum kommunizieren, Alissa Arends, Leon Bucher und Yelim Kim mit ihrem Klapptisch "Fold it", dessen Gestell ganz praktisch die Tischplatte zu halten weiß und Julien Manaira, der mit "The once liquid plastic" das schichtweise Ausgießen einer Form mit Epoxidharz in einem Objekt thematisiert. Mit seinem Regalentwurf stellt er die Perfektion dem Unperfekten faszinierend gegenüber.

Nina Ruthe-Klein, VDID Vorsitzende Region NRW

Fotos: Arthur Homa

www.imm-cologne.de/imm/die-messe/events-und-v

www.imm-cologne.de/imm/die-messe/hallenplan/i

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